Läuft nicht weiter, wenn hinter uns ein Hund ist

  • mit Geschirre muss ich immer aufpassen. Das Tre Ponti ist bisher das Einzige was er akzeptiert und nicht zitternd wegrennt.
    Was ist denn das für ein sicherheitsgeschirr?

    Balou hat von Ruffwear das Webmaster Harness und ein von einer Freundin selbstgenähtes mit zweitem Bauchgurt. Auf meinem Avatar-Bild trägt er aber ein anderes Geschirr.

    Hermann hatte Anfangs in Richtung meiner Hand geschnappt wenn ich ihm sein Geschirr anziehen wollte (egal welches). Das habe ich "schöngefüttert".

  • Es spricht auch nichts dagegen, einem Hund mal mitzuteilen, dass sein Verhalten nicht erwünscht ist.

    Bei meiner Hündin wirkt da ein sehr strenges "Lass es!" und ja, wenn man meint da jetzt Theater machen zu müssen, gibt es durchaus unangenehme Konsequenzen. Mitgezogen zu werden ist bestimmt kein angenehmes Empfinden, aber ich mache da keine große Show drauß. Konsequenz wird angedroht und zur Not auch durchgezogen.

  • Tolles Thema,,, mara wird 11Monate,,, und das kenne ich .Ich habe seid einiger Zeit begonnen die Leine kürzer zu halte und sobald sie nach vorne zieht drehe ich mich vor sie ,,, steif,, und mache immer den selben Ton. Sie darf nicht vor mir sein , nach 2maligem wiederholen dränge ich sie dabei zurück,, ohne Gewalt. Wenn sie so wie die sagtest stehen bleibt ziehe ich auch, es soll immer dasselbe Tempo sein. Also ich entscheide wo sie hin gehen darf. Mittlerweile geht sie fast Perfekt auch das hinterher ziehen ist besser, aber es braucht Geduld und schnelle Reflexe. Dann muss sie warten, bis sie mich anschaut , dann darf sie raus. Sie zerrt mich auch nicht mehr wie irre zu anderen Hunden, ich nehme sie dann auf die andere Seite und gehe. Diese mache ich seid ca 4Wochen, bin zwar oft genervt aber ich sehe Erfolge .Ich habe es auf einer DVD gesehen und war begeistert. Sicher wird es einigen nicht gefallen , aber es ist für sie gut, ich habe einen sehr selbstbewussten Westi. Ich lasse sie natürlich auch toben schnüffeln usw.am Anfang nur an bestimmten Plätzen

  • Wenn ich statt Erziehung einfach auf die Leine als Zuginstrument setzen würde, dann könnte ich meinen Hund hier gar nicht frei laufen lassen.

  • Und wie sieht dann in dem konkreten Fall dein Erziehungstipp aus?

    Mit Leckerlis zu locken, bringt ja scheinbar nichts. Darf der Hund sitzen bleiben und gucken, oder vielleicht dann sogar Kontakt aufnehmen, dann hat er seinen Willen bekommen und das ist hier halt nicht erwünscht.

    Das Weiterkommen mit Befehl anzukündigen und dann mit Hilfe der Leine durchzusetzen, ist für mich Erziehung. Mein Hund weiß jetzt, dass er nach dem 2. Weiter spätestens weiter zu kommen hat, dass ich jetzt noch mal durch kurzes Zuppeln an der Leine Nachdruck verleihe ist nur noch selten nötig. Ich lobe z.B. dann auch verbal, wenn mein Hund schnell auf das weiter reagiert.

  • Wenn ich statt Erziehung einfach auf die Leine als Zuginstrument setzen würde, dann könnte ich meinen Hund hier gar nicht frei laufen lassen.

    Die Leine kann ebenfalls ein Erziehungsinstrument sein. Leinenzug + "Weiter!" = Es geht weiter

  • Es geht hier um ein Verhalten, dass Baxter scheinbar an der Leine zeigt. Hunde unterscheiden ja durchaus zwischen angeleint sein und im Freilauf.

    Im Freilauf ist es mir egal, wenn der Hund tausendmal nach hinten schaut. Soll er ruhig. An der Leine hingegen ist es nervig. :ka:

  • Lino ist auch so ein "Glotzer"
    Er kennt das Kommando weiter. Wenn das nichts nutzt gibt es auch mal Zug auf der Leine. Er hatte die Chance einfach so mitzukommen, nutzt er sie nicht, Pech gehabt.

    Wenn ein Hund dauerhaft hinter uns her läuft, lasse ich Lino vor mir laufen. Er darf dann ein Stück vor gehen und auch zurück schauen aber spätestens wenn ich auf gleicher Höhe bin muss er weiter gehen. Ich treibe ihn quasi vor mir her

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!