Läuft nicht weiter, wenn hinter uns ein Hund ist

  • meine haben das als Junghunde auch mal gemacht. Ich bin da ehrlich gesagt einfach weiter gegangen. Klar, dann hat sich die Leine gespannt und es kam auch Zug auf die Leine, aber auch dann bin ich einfach weiter gegangen. Jetzt natürlich kein schnelles Tempo, so dass der Hund mitgerissen wird, ich habe einfach genau die gleiche Geschwindigkeit beibehalten.
    Wenn mir der Zug vom Hund nach hinten zu blöd wurde, habe ich zu Ordnung gerufen, dass man doch bitte anständig (ohne Zug) an der Leine laufen soll.

    Ich bin da auch eher rigoros. Man kann auch umschauen und währenddessen weiterlaufen, dazu muss man nicht "bocken". Wenn man das anfangs zu oft zulässt, dann hat man bald einen "Bocker" an der Leine. Solche gibt es hier einige im Dorf u.a. eine weiße Schäferhündin. Das sieht immer recht lustig aus, wenn ich da hinterhergehe und Frauchen damit beschäftigt ist, ihre Hündin am Geschirr hinterherzuziehen wozu sie meist 2 Hände braucht. :D

    Schon bei den ersten Versuchen des Welpen/Junghundes ziehe ich da den Hund im gleichen Tempo weiter und es gibt gleichzeitig ein scharfes "hey". Das musste ich bisher keine 5x machen und der Junghund läuft anständig mit. Natürlich darf er sich nach dem anderen Hund umsehen, aber es wird ohne Widerstand mitgelaufen.
    Mit Halsband hat man halt den Vorteil, dass sich der Hund nicht komplett nach hinten verbiegen/drehen kann, sondern nur den Kopf nach hinten drehen kann und somit eher zum Mitgehen zu bewegen ist als mit Geschirr.

  • Man halsband würde ich ihn erwürgen und das will ich ja nicht :( das mir dann zu heftig

    Aber das mit dem ball probiere ich mal aus :)

    meine Hunde hatten dabei auch immer Halsband an.. ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sich ein Hund da eher fürs weitergehen entscheidet, als sich erwürgen zu lassen..

    wenn ein Hund vor irgendwas Angst hat und deswegen nicht darauf zugehen will würde ich auch niemals einfach ziehen. Aber hier will der Hund sich ja einfach nur etwas hinter sich genauer anschauen oder beschnüffeln. Da habe ich da echt keine Hemmungen.

    Wie gesagt, ich gehe ja auch einfach nur normal weiter. Für meine beiden ist mein normales Gehen ohnehin eher zu langsam, die müssen sich da eher zusammen reißen und weiter gehen. Und da die Leine auch relativ kurz ist, nicht mal ein Meter, müssen sie eben auch recht zügig weiter gehen, statt weiter hinter sich zu starren. Durch die kurze Leine wird der Hund auch quasi direkt nach dem Stocken zum weiter gehen gezwungen, ohne viel Spielraum zum Bocken.

  • Du könntest z.B. auch mit einer Doppelleine arbeiten sowie Geschirr und Halsband. Das heißt, Du befestigst ein Karabiner am Geschirr und der andere Karabiner der Doppelleine am Halsband (ideal wäre ein Zugstopphalsband, weil der Hund da schon feine Impulse wahrnehmen kann).

    Merkst, Du dass Dein Hund bockt, bekommt er Zug über das Leinenteil am Geschirr, während Du mit dem anderen Teil der Leine (welches am Halsband befestigt ist) lenkst. Und zwar so lenkst, wie Du es mit Deinem Auto tust: langsam, behutsam und nicht das "Steuer" überdrehen. Kommando "Hopp, hopp" oder "weiter" und die Schritte rechtzeitig verschnellern, damit der Hund gar nicht erst von selbst stoppen kann. Du gehst konsequent weiter!

  • Balou bleibt gern mal spontan stehen wenn er irgendwo schnüffeln und markieren möchte und er trägt deswegen ein Sicherheitsgeschirr und wird nach einem "weiter" konsequent weiter gezogen wenn schnüffeln und markieren dort nicht okay ist.

    Balou wiegt ungefähr das gleiche wie Baxter. Ich habe nicht den Eindruck, dass ihm das Weiterziehen mit dem Sicherheitsgeschirr wehtut und er könnte ja auch auf das "weiter" reagieren. ;)

  • Dreh den Karabiner nach unten am Hals, dann würgt da nichts. ;)

    Das verstehe ich nicht :???:

    Wir führen ihn ja morgens und abends am Halsband (sind nur die kleinen Runden) und der würde sich erwürgen wenn man den daran zieht und dann röchelt er furchtbar. Nee das möchte ich den nicht antun.

    @Grinsekatze1 Danke das werde ich wohl mal ausprobieren, wäre ein Lösungsansatz

  • Balou bleibt gern mal spontan stehen wenn er irgendwo schnüffeln und markieren möchte und er trägt deswegen ein Sicherheitsgeschirr und wird nach einem "weiter" konsequent weiter gezogen wenn schnüffeln und markieren dort nicht okay ist.

    Balou wiegt ungefähr das gleiche wie Baxter. Ich habe nicht den Eindruck, dass ihm das Weiterziehen mit dem Sicherheitsgeschirr wehtut und er könnte ja auch auf das "weiter" reagieren. ;)

    mit Geschirre muss ich immer aufpassen. Das Tre Ponti ist bisher das Einzige was er akzeptiert und nicht zitternd wegrennt.

    Was ist denn das für ein sicherheitsgeschirr?

  • Das verstehe ich nicht :???:
    Wir führen ihn ja morgens und abends am Halsband (sind nur die kleinen Runden) und der würde sich erwürgen wenn man den daran zieht und dann röchelt er furchtbar. Nee das möchte ich den nicht antun.

    Normalerweise ist ja der Leinenring am Halsband im Genick und dann ist es logisch, wenn man daran zieht, dass es auf der gegenüberliegenden Seite, also am Hals würgt. Wenn du das Halsband in solchen Situationen am Hundehals drehst, dass der Leinenring samt Leinenkarabiner unten am Hals ist und du dann daran ziehst, dann kommt der Druck des Halsbandes nicht am Hals, sondern auf der gegenüberliegenden Seite am Genick und es würgt nicht.
    Auf diese Art kann man auch verhindern, dass sich ein Hund in manchen Situationen aus dem Halsband winden kann. ;)

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