Chemo.....auf Verdacht?
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Hmmm..... erstens würde ich von einem Hämatom ausgehen bei der Vorgeschichte.
Zweitens:
WENN es denn ein Tumor gewesen sein sollte, dann ja eher ein Hämangiosarkom. WENN es so ein Mistding gewesen sein sollte, hast Du ohne Chemo eine statistisch Lebensdauer von 1 - 3 Monaten, mit Chemo ca 100 Tage.....
Also nichts, was Dir und Deinem Hund WIRKLICH was bringen würde.Sorry, dass das so trocken klingt, ist absolut nicht so, das ich Dir Deinen Gewissenskonflikt nicht nachfühlen könnte!!!
Aber wie gesagt: Gehe von einem Hämatom aus!
Und lass in ein und in zwei Monaten einen Schall vom Bauchraum machen!!! Nur zur Sicherheit!
Gute Besserung!
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Hi,
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Da fehlen mir wirklich die Worte...unglaublich.
Meist werden Proben mit der Post verschickt, da geht mal was verloren.....

Mein "Verdacht" auf Hämangiosarkom beruht übrigens auf der möglichen "Verwechselungsgefahr" mit einem Bluterguß.
Ein HAS kommt einem solchen am nächsten. -
Ich teile die Fassungslosigkeit bezüglich des verschollenen Organs.
Ansonsten klingen die Aussagen für mich leider einfach wenig fundiert. Ich würde woanders eine Zweitmeinung einholen.
Eine Chemo auf Verdacht würde ich aus den von Chris genannten Gründen ablehnen. -
Ich würde woanders eine Zweitmeinung einholen.
Ich glaube nicht, dass ein TA mit Verantwortungsgefühl einen konkreten Behandlungsvorschlag machen würde (also in Bezug auf Chemo oder nicht) ohne diesen Tumor gesehen und gefühlt zu haben.
Deswegen ist es zweifelhaft, ob eine Zweitmeinung in diesem Fall irgendetwas bringt. -
Oje Audrey, ich bin ganz sprachlos und schockiert!
Der Hund von Männes Bruder wurde letztes Jahr sie Milz entfernt, da der Tumor ( bösartig) schon geplatzt war. Die Klinik in Düppel wollte nicht mehr operieren, so ist er nach Absprache mit seinem Arzt und Rücksprache mit der Klinik in Potsdam, hingefahren und hat ihn operieren lassen. Es ging ihm danach sehr gut, eine Chemo folgte nicht. Leider ist er 6 Wochen später verstorben, woran wissen die Ärzte nicht genau.
Das die Milz innerhalb des Hauses einfach so verschwindet, ist schon ein starkes Stück aber das ein versierter Chirurg ein Hämatom diagnostiziert und ich denke, die können es schon gut erkennen was Tumore angeht und dann noch zur Chemo rät, wurde mich skeptisch machen.
Eine Chemo, einfach mal so, würde ich nicht machen lassen aber regelmäßige Kontrollen und eventuell eine Zweitmeinung einholen!
Alles erdenklich Gute für dich und deine geliebte Langnase!!

LG Sabine
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Deswegen ist es zweifelhaft, ob eine Zweitmeinung in diesem Fall irgendetwas bringt.
Vllt. aber für den weiteren Behandlungsweg. Denn, korrigiere mich wenn ich falsch liegen, es besteht ja auch durchaus die Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen zu kontrollieren, ob etwas nach gekommen ist. Eine Chemo auf Verdacht vorzuschlagen, finde ich seitens der Klinik schon recht grenzwertig.
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Auweia Audrey!

Ich kann leider nicht viel beitragen, wünsche der Ashley aber schnelle Besserung!
Da schaudert es einem ja, dass plötzlich ein Organ zur Untersuchung verschwindet und man nun keine handfeste Diagnose bekommt.
Kann man da rechtlich was machen?Wie hast du gemerkt dass etwas nicht stimmt?
Alles Gute euch 2!!!
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Wir hatten vor gut einem halben Jahr auch eine Not-OP wegen eines Milztumors. Zwischen Not-OP und Todestag lagen 11 Tage. Da hätte keine Chemo der Welt nennswert geholfen.
Ich würde unter diesen Umständen auf keinen Fall eine Chemo machen lassen.Es tut mir leid. Aber du hast eine große Wahrscheinlichkeit, dass es kein Tumor war. Natürlich leichter gesagt als getan, aber siehe das positiv .
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Es wäre schade, wenn sie durch die Chemo mit verbundener Übelkeit an Lebensqualität verliert
Neugierige Frage, hast Du schon mal eine Chemo beim Hund mitgemacht oder wie kommst Du zu so einer Aussage?Grundsätzlich sehe ich es wie @Cattlefan. Wenn man es mit einem Hämatom verwechseln kann, wäre es wohl am ehesten ein Hämangiosarkom gewesen .... Und vermutlich würde da eine Chemo nicht nennenswert weiterhelfen.
Insofern ... Eher nochmal in 1-2 Monaten Bauchraum untersuchen.Zu der verschwundenen Probe ... Es liest sich so, als wäre sie verschickt worden und nicht in der Patho angekommen. und dass Pakete auf dem Postweg verloren gehen können ist leider nichts Neues.
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Bei den verfügbaren Gesamtinfos würde ich wohl auch gegen eine Chemo entscheiden. Weil schlicht eine Diagnose fehlt, die sie induzieren würde - es ist ja nicht bekannt, ob deine Hündin überhaupt einen Milztumor hatte.
Keinenfalls würde ich eine Chemo pauschal als Quälerei für den Hund bezeichnen - das ist es nicht, und oft gewinnen die Hunde dadurch enorm. Aber einfach auf Verdacht...? Würde ich eher nicht tun, falls nicht ernstzunehmende Verdachtssignale persistieren.
Dass die durchschnittliche Überlebenszeit nach Milzentfernung eher gering (im Bereich von 3-6 Monaten) liegt daran, dass viele Milztumore bei Erkennung bereits gestreut haben. Aber hier weiss man noch nicht mal, ob überhaupt ein Milztumor vorgelegen hat.....
- Vor einem Moment
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