Alles spannend außer ich
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Wer lernen über positive Verstärkung alleine als "Leckerchengabe beim Haushund" versteht, hat das gesamte Lernsystem nicht ansatzweise verstanden.
Dojos Hunde werden mit 100 prozentiger Sicherheit auch an vielen oder einigen Stellen positiv verstärkt.
Und DOjo beschreibt ja seine/ihre positive Verstärkung. Hund erhält ein Lob und somit positive Zuwendung seines Menschen.
Das lieben Hunde. Hunde sind auch stolz auf Leistung, die sie erbringen, da ist ein ehrliches Lob manchmal tatsächlich effektiver als ein Leckerchen ins Maul geschoben.
Aber das Prinzip der positiven Verstärkung besteht ja nicht nur aus Fütterung von kleinen Nahrungsbrocken.
Danke Wasser , du hast es erkannt und gut beschrieben .
Genau so ... ist es .
Es wird mehr auf Körperkontakt gelegt , sei es vom Hund ... als auch von mir .Wie ich schon geschrieben habe , verwende ich auch gelegentlich kleine Leckerchen , als ganz
besonderen Anreitz wie zB das schnelle und sofortige Kommen , ohne das der Hund erst
überlegt oder beim Fährten , wenn es um Gegenstände Suchen geht . Eben als zusätzliche
Motivation für den Hund .
Wie ich sagte .... gelegentlich .Es wurde die Aussage getroffen , das bei vielen Mensch -Hund gespannen alles passt , auch
ohne körperlichen Kontakt .
Dies mag schon sein , wenn man einen rein konditionierten Hund haben will , dann soll es so sein . Es ist halt nicht mein Hund oder der Hund ist nicht so wie ich mir den Hund vorstelle .LG . Josef
- Vor einem Moment
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Hallo,
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Wasser :
Du hast geschrieben , du hast ein Problem mit dem , das sich der Hund von selbst anpasst .
Dass ist schwer zu beschreiben , den an der nonverbalen Kommunikation allein kann es nicht liegen . Aber zumindest ist es die ersten 3 Wochen der Lernzeit ein Grundschritt .
Der Hund hat gar keine andere Wahl , als sich anzupassen bzw auch darauf zu achten was ich mache .
Das einzige was der Hund hört , ist ein " BRAV " wenn er schaut .. mich anschaut . Kommt er von selbst zu mir , ganz Dicht , dann gibt es ebenfalls das " BRAV " und Streicheleinheiten .Klar ist diese Methode besser und vielleicht auch logischer , als wenn man sie nur beschreibt .
Ich baue auch gern dieses Stopp and Go mit dem Hund ein , weil er schaut ja auch irgend wann , warum es nicht weiter geht .
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Weil sich mein Weg bis jetzt bei jedem Hund bewährt hat .
Auch bei Aggressionshunden .Das beweist doch nur, dass deine Methode gut funktioniert. Es beweist ja nicht, dass alle anderen Methoden nicht funktionieren.
Die meisten Methoden, die klaren Strukturen folgen, funktionieren. -
Hallo miteinander,
ich bin hier schon einige Zeit angemeldet, ich glaube sogar noch bevor ich mir meinen Hund zugelegt habe. Khaos, ein mittlerweile 4jähriger kastrierter Boxerrüde, ist mein erster Hund und ich bin mir bewusst, dass ich von Anfang an einiges an Erziehung versäumt habe. Was mich aktuell am meisten Nerven kostet, ist, dass er draußen bei den Gassirunden auf alles mögliche fixiert ist, nur null auf mich. An der Leine ziehen ist das eine, aber auch bspw. wenn ich mich in Ruhe auf eine Bank im Park setze, ihn Sitz machen lasse und theoretisch nichts passiert, guckt er die ganze Zeit aufgeregt und unter Strom stehend in der Gegend umher und reagiert auf die kleinsten Laute in der Umgebung und ist "kaum ansprechbar". Dass er bspw. bei LKW´s und Fahrrädern bellt, ist ein Teufelskreis (denke ich zumindest) daraus, dass ich angespannt bin, weil ich weiß, er wird gleich bellen, weil er das immer tut und er bellt weil ich angespannt bin. So erkläre ich mir das zumindest. Na wie auch immer, jedenfalls wollte ich fragen, ob ihr mir Tipps geben könnt, wie ich die ganze Situation beim Gassi gehen entspannter für uns beide gestalten kann. In der Wohnung ist er (zumindest solange ich mit ihm allein bin) der ruhigste und liebste Hund der Welt. Wenn Besuch kommt, fährt er sich auch recht schnell hoch, aber das klappt mittlerweile schon immer besser. Ja wie gesagt, ich wäre über jeden Tipp dankbar.
LG DoreenHallo Dori, ich komme mal auf deine Frage zurück: Als erstes würde mich interessieren, was genau du dir denn für ein Verhalten von deinem Hund wünschst? Es ist einfacher auf ein Ziel hinzu arbeiten, als nur zu sagen, was einen stört.
Ich finde es erstmal nicht ungewöhnlich, dass dein Hund draußen abgelenkt ist. Also ich finde es total ok, wenn meine beiden draußen beim Gassi ihr Ding machen. D.h. schnüffeln, stehen bleiben, markieren, rechts und links die Gegend untersuchen. Deswegen gehe ich ja mit ihnen Gassi. Was ich allerdings einfordere: Rückruf muss klappen, lockeres bei Fuß laufen, wenn ich es möchte und Ansprechbarkeit was Kommandos angeht (Sitz, Stopp). Um das zu erreichen, trainiere ich jeden Tag - und zwar mit Leckerlis. Leckerlis sind bei mir Trockenfutterbrocken. Ich hab immer eine Handvoll in der Jacken-/Hosentasche. Mit Futter belohne ich tatsächlich auch NUR draußen, für von mir gewünschtes Verhalten. Ganz einfach deshalb, weil draußen natürlich alle Reize viel interessanter sind, als auf meine Kommandos zu hören. Ich verstehe meine Hunde: Warum sollten sie von dem unwiederstehlich riechenden Pinkelfleck umkehren und zu mir kommen? -- Nur deshalb, weil ich etwas zu bieten habe, was aufregender ist. Für meine Hund ist das Futter. Es gibt aber auch Hunde, für die ist es das Tollste dann kurz mit Herrchen/Frauchen am Seil zu zerren oder ihren Lieblingsball zu bekommen.
Überleg mal, was dein Hund richtig toll findet und nimm das als Belohnung für erwünschtes Verhalten (dazu muss man natürlich erstmal für sich formulieren, was erwünschtes Verhalten ist).
Ich übe mit meinem Rüden, der gerne mal an der Leine pöbelt, große Männer mit schwarzen Mützen gruselig findet oder Mofas und LKWs verbellt, wenn sie ihm zu nahe kommen, das Kommande "schau". Kurz gesagt, für seinen Blickkontakt nach meinem Kommando "schau" gibt es eine Belohnung. Übe das erst zu Hause und steigere dann langsam den Schwierigkeitsgrad. Wenn er das Kommando gut beherrscht, kannst du mit dem Kommando später in schwierigen Situtaion (LKWs, Fahrradfahrer) seine Aufmerksamkeit auf dich lenken. Das ist auch für deinen Hund eine bessere Handlungsoption, als Verbellen. (Bitte google mal selbst nach, wie das Kommando richtig aufgebaut wird. Ich hab das jetzt hier nur kurz angerissen).
Ach und noch was: Ein paar User haben die Theorie geäußert, dass Hunde, die zuviel Ansprache und Aufmerksamkeit erhalten irgendwann nicht mehr auf ihr Herrchen/Frauchen hören. So ein Blödsinn! Meine beiden Hunde, aus dem Tierschutz, mit unklarer aber auf jeden Fall nicht optimaler Vergangenheit, bekommen hier viel Ansprache, dürfen mit ins Bett und auf die Couch. Wir rangeln und kuscheln. Und unsere Bindung ist 1A. Im Freilauf haben sie draußen immer ein Auge auf mich. Ich kann ohne ein Wort zu sagen umkehren oder die Richtung wechseln und sie kommen nach kurzer Zeit mir hinterher getobt. Das ist also nicht der Knackpunkt. Das Problem ist die Konsequenz bei der Ausführung von Kommandos. Viele Hundebesitzer rufen ihren Hunde, und rufen und rufen - aber Schnuffi kommt nicht. Der hat nämlich gelernt, dass es keine Konsequenzen hat, wenn er nicht hört. Meine Hunde werden - wenn sie auf das 2. und lautere Kommando nicht kommen, eingesammelt und kommen an die Leine. Und das gilt für alle Kommandas. Auch zu Hause, wenn es klingelt - meine Hündin bellt und wird auf den Platz geschickt. Das macht sie nicht gerne. Muss sie aber. Vorher mach ich die Tür nicht auf. Also Konsequenz ist hier das Schlüsselwort.
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Das beweist doch nur, dass deine Methode gut funktioniert. Es beweist ja nicht, dass alle anderen Methoden nicht funktionieren.Die meisten Methoden, die klaren Strukturen folgen, funktionieren.
Ich hab auch nicht oder nie geschrieben , das andere Methoden nicht auch funktionieren .
Was genau verstehst du unter klaren Strukturen ?
Oder willst du nur damit sagen , das bei meiner Methode keine klaren Strukturen
erkennbar sind .Nur was ich so rausgefunden habe , das bei den anderen strukturierten Methoden die Hunde
zwar angepasst wurden , die Hunde aber dennoch viel Selbstständigkeit oder Eigenständigkeit
zeigen/zeigten .
Und dies wiederum zeigt doch klar und deutlich das bei dem Mensch - Hundegespann etwas
nicht funktioniert/Harmoniert . Bei all der ganzen strukturierten Ausbildungsmethode .
Von der Zeit die dafür aufgewendet wird , will ich erst gar nicht reden .Aber wie gesagt jede/r wie er/sie eben glaubt .
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Was genau verstehst du unter klaren Strukturen ?
Oder willst du nur damit sagen , das bei meiner Methode keine klaren Strukturen
erkennbar sind .Nein im Gegenteil. Deine Methode besitzt für den Hund eine klare Struktur. Deswegen habt ihr Erfolg.
Klare Strukturen machen dein Verhalten für den Hund vorhersehbar und geben ihm so Sicherheit. Wenn du Sicherheit gibst, orientiert sich der Hund an dir. Das zugrunde liegende Konzept ist dann aus meiner Sicht egal, wenn es die oben genannten Aspekte aufweist. -
Alles anzeigen
Ich hab auch nicht oder nie geschrieben , das andere Methoden nicht auch funktionieren .
Was genau verstehst du unter klaren Strukturen ?
Oder willst du nur damit sagen , das bei meiner Methode keine klaren Strukturen
erkennbar sind .Nur was ich so rausgefunden habe , das bei den anderen strukturierten Methoden die Hunde
zwar angepasst wurden , die Hunde aber dennoch viel Selbstständigkeit oder Eigenständigkeit
zeigen/zeigten .
Und dies wiederum zeigt doch klar und deutlich das bei dem Mensch - Hundegespann etwas
nicht funktioniert/Harmoniert . Bei all der ganzen strukturierten Ausbildungsmethode .
Von der Zeit die dafür aufgewendet wird , will ich erst gar nicht reden .Aber wie gesagt jede/r wie er/sie eben glaubt .
.Wie kommst du denn darauf?

Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass im Mensch-Hundegespann etwas nicht funktioniert oder harmoniert, nur weil der Hund eben einen eigenständigen Charakter hat und seinen Kopf auch mal durchsetzen will/darf.
Dann wären Finya und ich ja null auf einer Wellenlänge
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Wasser :
Du hast geschrieben , du hast ein Problem mit dem , das sich der Hund von selbst anpasst .
Dass ist schwer zu beschreiben , den an der nonverbalen Kommunikation allein kann es nicht liegen . Aber zumindest ist es die ersten 3 Wochen der Lernzeit ein Grundschritt .
Der Hund hat gar keine andere Wahl , als sich anzupassen bzw auch darauf zu achten was ich mache .
Das einzige was der Hund hört , ist ein " BRAV " wenn er schaut .. mich anschaut . Kommt er von selbst zu mir , ganz Dicht , dann gibt es ebenfalls das " BRAV " und Streicheleinheiten .Klar ist diese Methode besser und vielleicht auch logischer , als wenn man sie nur beschreibt .
Ich baue auch gern dieses Stopp and Go mit dem Hund ein , weil er schaut ja auch irgend wann , warum es nicht weiter geht .
.Dann habe ich mich total blöd ausgedrückt.
Alles anzeigenOkay,
dann habe ich ein Verständnisproblem, was "Anpassen" betrifft.Ich habe das so begriffen, dass der Hund mir folgt.
Wenn ich ihn nicht erziehe, dann je nachdem auch nicht unbedingt so wie wir alle das wünschen, sondern eben auf hundliche Art.Ich verstehe unter Anpassung in dem Zusammenhang hier die "Zusammengehörigkeit".
Tierpsychologie: Wie Hunde sich an ihre Besitzer anpassen - WELT
Eure Definition von "Angepasst sein" vom Hund verstehe ich nicht.
Ja, der Hund ist ein Opportunist, aber er ist ein sehr sozial gebundener Opportunist.
Da gibt es rassespezifische Unterschiede und auch sind naturgemäss Welpen mehr gebunden, pubertierende suchen eher die Welt und dan Abstand.Aber was hat das mit Ausbildung und Leckerchen ja oder nein und 40 Jahre Hundeausbildung oder 2 zu tun?
Einen Hund in 3 Monaten "Prüfungsreif" zu machen ist möglich.
Aber das hat doch nichts mit einer Aufzucht von einem Welpen zu tun.Klar kann man einen zumindest nicht schlimm versauten Hund bestimmter Rassen Strukturen von FUSS, SITZ und PLATZ beibringen, so das diese Hunde dann auch eine BH bestehen.
Ich könnte das nicht, weil ich nicht so talentiert bin in der Hundeausbildung, bei mir dauert es eben lange. Aber ich habe daran auch gar kein Interesse.
Nur weiss ich, dass es Hundeausbilder gibt, die wirklich unglaubliches erreichen. Für mich ist der Zeitfaktor nochmal einzeln zu betrachten.
Von einem Trainer /Ausbilder erwarte ich schon mehr und schnellere und vor allen bessere Erfolge als von mir selbst.
Sonst bräuchte ich keinen "Fremdrat".
Trainer/Ausbilder habe ich an die 100 kennengelernt. Und ich kann mich an eine Handvoll gute erinnern.
Von daher ist das alles relativ.Wenn ich Trainerhilfe benötige möchte ich gezeigt bekommen, wie ich trainieren kann/muss, um Erfolg zu haben bei dem anstehenden Problem.
Sei es, ich will eine Dressurübung lernen,ausbauen, sei es ich will den Hund lernen, wie man ihn führt ohne dass er in vorbeirasende LKW Räder beisst.
Sich Hilfe von Fachleuten zu holen sehe ich nicht als Schwäche und auch nicht als Prädikat, wenn man niemals an einem Seminar teilnahm oder in einem Verein/Hundeschule trainierte.
Ich dachte das sei verständlich.
Oder doch nicht? -
die Hunde aber dennoch viel Selbstständigkeit oder Eigenständigkeit
zeigen/zeigten .
Und dies wiederum zeigt doch klar und deutlich das bei dem Mensch - Hundegespann etwas
nicht funktioniert/HarmoniertDu siehst das sehr einseitig, vllt. für deine Hund zutreffend, aber was ist mit zB. Jagd- und Hütehunden, die unbedingt Eigenständigkeit mitbringen müssen, um ihrer Aufgabe gerecht werden zu können?
Die Ausbildung dieser Rassen ist um ein vielfaches schwieriger, da einerseits die Eigen- und Selbständigkeit beibehalten bleiben soll/muss, der Hund aber dennoch auf Signale reagieren soll/muss. Der Hund muss in seinen Anlagen kontrollierbar bleiben, das setzt ein Vielfaches an Bindung und Harmonie zwischen Hund und Halter voraus.
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Die nonverbale Kommunikation mit dem Hund kann man sehen wie man will.
Das dahintersteckende Training machts dann auch noch aus. Und ich hatte mal einen Trainer, der nonverbal arbeitet, positiv war da aber nur , das wenn mich der Hund anschaut, ich diesen Loben darf, oder wenn wir z.B. an nem Hund gut vorbei sind ohne das er fixiert hatte und mich angeschaut hatte.
Alles andere war nicht so prickelnd ...uns hat es mehr geschadet als geholfen :| - Vor einem Moment
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