Alles spannend außer ich

  • Danke Tine

    Du hast vollkommen Recht mit deiner Aussage , auch
    wenn du dir dadurch jetzt keine Freunde gemacht hast .

    Wenn etwas unklar ist , dann fragt man nach . Sei es nun
    in Hundeschulen oder eben im Forum .
    Klar ist es besser wenn man den Weg beim Hund vorzeigt ,
    als wenn man es beschreibt .
    Aber wie überall scheint es leichter zu sein , von Grund-auf
    gegen alles zu sein , was man selbst nicht kennt oder sich
    vorstellen kann .

    Was mir besonders gefällt ist diese Bandenbildung in den Foren .
    Wobei dies aber total Dumm ist , den es traut sich niemand mehr
    zu Schreiben oder halten sich vom Forum fern , weil sie sich
    dem was bei mir probiert wird , nicht aussetzen wollen .
    So bringt man ein Forum zum Stillstand .
    Und es gibt schon einige , wo Tote Hose ist .

    Ich entschuldige mich dafür , das ich nicht Fraulich schreibe . :D
    .

  • Macht euch mal keine Sorgen um zu viel Ruhe in diesem Forum. Das haben schon ganz andere versucht zu erzwingen. ;)
    Viel Spaß euch noch mit eurem Rudelführertum.

  • Macht euch mal keine Sorgen um zu viel Ruhe in diesem Forum. Das haben schon ganz andere versucht zu erzwingen. ;)
    Viel Spaß euch noch mit eurem Rudelführertum.


    Da mir dieses Wort nichts sagt , was ist Rudelführertum . ?
    .

  • Da mir dieses Wort nichts sagt , was ist Rudelführertum . ?
    .

    Im Forum wird es von vielen als "Unsinn" und veraltet gesehen, wenn man von sich selbst als Rudelführer spricht.

  • Im Forum wird es von vielen als "Unsinn" und veraltet gesehen, wenn man von sich selbst als Rudelführer spricht.

    Im Prinzip ist es egal , wie man es benennt .
    Man sollte in der Hundehaltung das Sagen beim Hund haben .

    Und ja , auch wenn man vom Rudelführer spricht , so ist es zwischen Mensch und Hund
    eine reine Zweckgemeinschaft , wo jeder seinen Nutzen oder Vorteil hat .

  • Im Prinzip ist es egal , wie man es benennt .Man sollte in der Hundehaltung das Sagen beim Hund haben .

    Und ja , auch wenn man vom Rudelführer spricht , so ist es zwischen Mensch und Hund
    eine reine Zweckgemeinschaft , wo jeder seinen Nutzen oder Vorteil hat .

    Ich finde Tines Ausführungen recht interessant, auch wenn es MIR viel eher darum ging, die von Dir völlig verzerrte und falsch dargestellte operante Konditionierung gerade zu rücken. NIcht Du wurdest ja angegriffen, sondern DU hast eine wunderbar, non-aversiv funktionierende Erziehungsmethode angegriffen. Das hat nicht das Geringste damit zu tun, das irgendhemand (mich eingeschlossen) in irgendeiner Weise Stellung dazu genommen hätt, wie DU mit DEINEN Hunden / Deinem Hund umgehst. Das weiss hier nämlich niemand. Problemaitsch würde eine Stellungnahme dazu vor allem ja dadurch, dass Deine Auführungen bezügliche des Umgangs mit Hunden derart vage nund nichtssagen sind, dass man sich daraus schlicht kein Bild machen kann. (in diesem Sinn und weil Du oder jemand anders es ein paar Postings vorher fragte(st): Strukturiert, bedeutet einer Linie zu folgen, die man/jemand vor Beginn der Erziehung/Ausbildung eines Hundes anhand von Wissen und/oder Erfahungswerten festlegt. Unstruktierit bedeutet: Lass mal kommen, irgendwie wird sich das schon ergeben. Und wenn es schief geht, gibts ja noch die Tierheime.(Letzteres wird übrigens sehr gern und ausgiebig genommen).

    Aber irgendwie verstehe ich es nicht: Einerseits sind Leckerlies / ist positive Verstärkung Deiner Meinung blöd, weil eine Erziehung an sich blöd ist, denn der Hund passt sich (auf magische Weise) ja von selbst an. Andererseits (das nennt man "Etwas das man vorne Aufbaut mit dem Ars...h wieder umreissen), propagierst Du eine sehr autoritäre Umgangsweise mit dem Hund. Zum einen, weil Du der alten, schon längst widerlegten "Rudelführer-Theorie" folgst (Ja, die IST widerlegt und nicht nur hier im Forum und zwar seit zig Jahren. Spätestens nachdem man sich endlich dazu duchgerungen hatte, mehrere FREILEBENDE Wolfsrudel über mehrere Jahr zu beobachten und als bekannt wurde, das es dort gar keine hirarchischen, sondern ausschließlich familiären Führungs-Strukturen gibt und das es einen völlig anderen Zusammenhalt unter Hunden zu Hunden (einem Rudel), als in der Symbiose Mensch- Hund (abhängiges Sozialgefüge)gibt), zum Anderen weil Du hier ein mindestens ebenso altes und autoritätes Verhaltensmuster für Hund und Halter anführst: "Man sollte in der Hundehalten das Sagen beim Hund haben.... !!" Was ja nicht grundsätzlich falsch ist :-)

    Cool. Also einserseits nicht tun und sich den Hund anpassen lassen und anderseits, die Hosen anhaben. Das klingt wie völlig gewaltfreie Erziehung unter Zuhilfenahme eines Rohrstocks :???: Das zum Thema "Struktur".

    Auch macht Tina, genau wie Du (meiner Ansicht nach) einen gravierenden Fehler. Statt mit einzubeziehen, dass es teil erhebliche, verhaltenstypische Unterschiede zwischen vielen Hunderassen gibt und es selbst innerhalb der Rassen auch charakterlich unterschiedliche Ausprägungen gibt, tut ihr beide so, als wären HUnde immer gleich, bzw. genau so, wie eure eigenen Hunde.

    Es gib Rassen, die GERADE dafür bekannt sind, keine Nähe zu suchen und auch keinerlei Bestätigung aus körperlicher Nähe zum Menschen zu ziehen. Es gibt andere, für die diese Nähe förmlich existenziell ist. Manche Hunde haben eine höchst ausgeprägte Eigenständigkeit, sprich einen eher rudimentären Gehorsam, aber eine unglaublich starke Bindung zum Halter. Andere wiederum, benötigen gar keine so ausgeprägte soziale Nähe, sind aber absolut gehorsam. Es ist immer auch eine Frage des Charakters, bzw. der genetisch gezüchteten Verhaltensweisen einer Rasse/ eines Hundes, die eine sehr speziell ausgerichtete (strukturierte) Vorgehensweise zur Erziehung nötig macht. Würde ich z.B. das, was bei Deinen Hunden funktioniert (also das was ich aus den Postings lesen kann, ohne eine Interpretation hinein zu legen, die so erstmal nicht ersichtlich ist) einfach so bei meinen Hunden anwenden, wäre die "Katastrophe" vorprogrammiert. Bei uns habe ich nicht "das Sagen". Bei uns werde ich, das habe ich mir über die Jahre erarbeitet, respektiert und weitestgehend als Tonangebend akzeptiert. Am eigentlichen Charakter der Hunde ändert das aber nichts: Wenn SIE der Meinung sind, etwas wäre wichtiger als ich, dann IST es das auch. Und es hat viel Zeit gekostet, Vorgehensweisen zu etablieren, die dann greifen, die aber nichts mit "das Sagen haben", zu tun haben. Jemand der, wie in unserem Fall, HSH hat und der einfach darauf vertrauen würde, das sich diese äußerst eigenständigen Tiere mal eben so anpassen, dürfte als potentiell gefährlich eingestuft werden. Wenn ich einen weitestgehend selbständigen Hund nicht lenke und "forme" (und mit Lenken und Formen meine ich negativ ausgedrückt: "Kraft meines menschlichen Verstandes hinsichtlich meiner Wünsche manipulieren, also konditionieren."), dann passt sich dieser Hund ausschließlich im Rahmen seines oportunistischen Denkens an. Schlimmstenfalls (aber erwartungsgemäß) wird dieser Hunde seine "Freiheit", also sein völlig eigenständige Handlungsweise verfestigen. Heraus kommt ein Hund der sehr genau weiss, wie er an Leckerlies und Streicheleinheiten kommt, aber ansonstens völlig frei aggiert. Und zwar im Rahmen seiner genetischen Bestimmung. ICH würde ihn abseits von allem was ihm "Freude" macht, nur am Rande interessieren.

    Für mich hat sich da nix verändert: Du selbst bleibst mit Deiner Erklärung, was Du eigentlich meinst und wie Du den Umgang mit Hunden handhabst absolut unscharf und vage, andererseits greifst Du die operante Konditionierung an, deren Funktionsweise Du ganz offensichtlich nicht verstanden hast. Und dann schreibst Du von Rudelführerschaft und "das Sagen haben", ohne aber diesbezüglich ziehlführend eingreifen, bzw. erziehen zu wollen. ?

    Da das für mich überhaupt keinen Sinn macht, gehe ich davon aus, dass Du eigentlich wohl ganau so vorgehst, wie die meisten Hundehalter, die keiner Linie folgen, bzw. ohne Struktur "arbeiten". Es wird angewandt, was gerade passt, ohne sich darüber Gedanken zu machen, WAS genau man da eigentlich gerade macht. Also nach Bauchgefühl. Läuft alles gut und Hund funktiniert, läßt man den Lieben Gott einen guten Mann sein und macht eben nichts (Hund funktioniert ja einfach so- "hat sich angepasst" und alles ist gut). Klappt das so mal nicht, dann muss man eben doch mal eingreifen (man hat ja das Sagen, bzw. muss es haben). Da wird dann (zur Verblüffung des Hundes) maßregelnd eingegriffen. Das passiert in der Regel immer dann, wenn es peinlich oder vielleicht sogar gefährlich wird oder weil es gerade einfach mal nervt. Im Grunde ist daran nichts auszusetzen. Nur leider (und das ist meine Erfahrungen aus dem TS) funktlioniert das in 6 von 10 Fällen gut. Wenn es funktioniert, funktioniert es, weil Hunde wirklich unglaublich lernfähig sind und sie sich an die verrücktesten Verhaltensweiden ihrer Halter anpassen können. Bei 4 Fällen aber, geht das nach hinten los. Einfach weil entweder die Rasse oder aber der Charakter, bzw. die Erfahrungen des Einzelhundes ein völlig anderes Vorgehen erfordern.

    Grundätzlich würde ich an dieser Umgehensweise mit Hunden überhaupt nichts aussetzen. Zumindest solange es dem Hund dabei gut geht. Wichtig finde ich nur, dass man es erkennt, wenn man einen Hund vor sich hat, mit dem genau das eben nicht geht. Also einen Hunder der unbedingt Führung braucht oder der unbedingt wissen muss, wo seine Grenzen sind

  • Im Prinzip ist es egal , wie man es benennt .Man sollte in der Hundehaltung das Sagen beim Hund haben .

    Und ja , auch wenn man vom Rudelführer spricht , so ist es zwischen Mensch und Hund
    eine reine Zweckgemeinschaft , wo jeder seinen Nutzen oder Vorteil hat .

    Ja, so wie jede Interaktion auch zwischen Menschen den Beteiligten jeweils Vor- oder Nachteile bietet. Und am Ende läßt sich das alles auf hormonelle Vorgänge runterbrechen und reduzieren. Die cartesische Philosophie letztlich.

    Ist dieses mechanistische Weltbild wirklich dem Verständis zwischen unterschiedlichen Arten förderlich?

  • Zitat

    Ist dieses mechanistische Weltbild wirklich dem Verständis zwischen unterschiedlichen Arten förderlich?


    Nö. Aber es macht den Umgang mit anderen Arten sehr einfach. Ob das dann aber auch wirklich funktioniert, steht auf einem völlig anderen Blatt. :-)

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