Alles spannend außer ich
-
-
Okay,
dann habe ich ein Verständnisproblem, was "Anpassen" betrifft.Ich habe das so begriffen, dass der Hund mir folgt. Wenn ich ihn nicht erziehe, dann je nachdem auch nicht unbedingt so wie wir alle das wünschen, sondern eben auf hundliche Art.
Ich verstehe unter Anpassung in dem Zusammenhang hier die "Zusammengehörigkeit".
Tierpsychologie: Wie Hunde sich an ihre Besitzer anpassen - WELT
Eure Definition von "Angepasst sein" vom Hund verstehe ich nicht.
Ja, der Hund ist ein Opportunist, aber er ist ein sehr sozial gebundener Opportunist.
Da gibt es rassespezifische Unterschiede und auch sind naturgemäss Welpen mehr gebunden, pubertierende suchen eher die Welt und dan Abstand.Aber was hat das mit Ausbildung und Leckerchen ja oder nein und 40 Jahre Hundeausbildung oder 2 zu tun?
Einen Hund in 3 Monaten "Prüfungsreif" zu machen ist möglich.
Aber das hat doch nichts mit einer Aufzucht von einem Welpen zu tun.Klar kann man einen zumindest nicht schlimm versauten Hund bestimmter Rassen Strukturen von FUSS, SITZ und PLATZ beibringen, so das diese Hunde dann auch eine BH bestehen.
Ich könnte das nicht, weil ich nicht so talentiert bin in der Hundeausbildung, bei mir dauert es eben lange. Aber ich habe daran auch gar kein Interesse.
Nur weiss ich, dass es Hundeausbilder gibt, die wirklich unglaubliches erreichen. Für mich ist der Zeitfaktor nochmal einzeln zu betrachten.
Von einem Trainer /Ausbilder erwarte ich schon mehr und schnellere und vor allen bessere Erfolge als von mir selbst.
Sonst bräuchte ich keinen "Fremdrat".
Trainer/Ausbilder habe ich an die 100 kennengelernt. Und ich kann mich an eine Handvoll gute erinnern.
Von daher ist das alles relativ.Wenn ich Trainerhilfe benötige möchte ich gezeigt bekommen, wie ich trainieren kann/muss, um Erfolg zu haben bei dem anstehenden Problem.
Sei es, ich will eine Dressurübung lernen,ausbauen, sei es ich will den Hund lernen, wie man ihn führt ohne dass er in vorbeirasende LKW Räder beisst.
Sich Hilfe von Fachleuten zu holen sehe ich nicht als Schwäche und auch nicht als Prädikat, wenn man niemals an einem Seminar teilnahm oder in einem Verein/Hundeschule trainierte.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Alles spannend außer ich*
Dort wird jeder fündig!-
-
Mir stellen sich bei deiner Aussage , allerdings Fragen .
1 ) Warum lässt man einen Hund frei laufen , wenn er noch nicht so
weit ist bzw noch einiges an der Ausbildung zu tun ist . ?Woraus liest du, dass dies geschehen ist?
3 ) Was genau verstehst du unter Umorientierung . ?
Ich trainierte eine Verhaltenskette ein. Der Hund sieht etwas Interessantes (Vogel, Jogger, Wild) und dreht sich dann zu mir um, um dafür belohnt zu werden, dass er mir zeigt, was er gesehen hat.
4 ) Denkst du wirklich das der Hund verstanden hat das abgebrochen wurde ,
weil er unkooperativ war .Wenn ich ihn abholen musste, gab's statt der Schlepp die kurze Leine und wir sind direkt nach Haus gegangen. Dies war die Konsequenz auf "Du ignorierst mich." Ich habe negativ bestraft, indem ich dem Hund Bewegungsfreiheit genommen habe. Gleichzeitig habe ich dafür gesorgt, dass wir uns nicht in eine Frustspirale eindrehen.
Nur wer kann beweisen das es auch der Hund als " Spiel " sieht/wahrnimmt .
Zum Glück sind Hunde weniger philosophisch veranlagt. Aber ersetze "Spielen" durch "was der Hund gern macht, aber keine Futterbelohnung ist".
Zu deiner Äußerung fallen mir aber spontan auch zwei Fragen ein:
1) Warum denkst du, dass dein Weg der Ausbildung der einzig richtige Weg ist?
2) Bist du Rico? -
@DOJO2: Ich finde deine Beiträge jetzt nicht irgendwie grundsätzlich schlecht oder so, aber mir fehlt hier in diesem Thread von deiner Seite aus manchmal ein bisschen das "Verständnis" für die Individualität von Hund und Halter. Kann das gerade irgendwie schlecht ausdrücken, daher versuche ich mal, es etwas zu erläutern: Ja, es gibt in der Hundeerziehung mehr als Leckerchen, sehr viel mehr sogar. Dessen ist sich aber auch jeder, der positive Verstärkung durchdacht einsetzt, bewusst. Verstärkung ist, was der Hund als solche betrachtet, nicht, was der Mensch so definiert. Leckerchen funktionieren nur bei vielen Hunden sehr gut und deshalb finde ich es nicht richtig, die Anwendung als grundsätzlich falsch zu betiteln. Wichtig dabei ist in meinen Augen, dass man eben nicht lockt, sondern dass der Hund nach gezeigtem Verhalten belohnt wird. Über Leckerchen, wems gefällt und bei wem es funktioniert, aber eben auch über Lob, Streicheleinheiten, Schnüffelerlaubnis, Spiel... was auch immer der Hund als Belohnung empfindet. Leckerchen sind da nur EINE Variante, aber genauso legitim wie jede andere wirksame Belohnungsform auch.
Was jetzt die Sache mit der Individualität von Hund und Halter angeht: jeder Hund ist ein Individuum, jeder Mensch ebenso und daher ist auch jedes Mensch-Hund-Team individuell. Wenn ein Hund auf Futter besonders gut anspricht, dann würde ich persönlich das nutzen. Wenn er mehr auf Umweltbelohnungen oder Spiel steht, dann eben das. Ich persönlich finde auch Clickertraining eine sehr gute Variante, ich selbst bin aber zu blöd/ungeschickt, um mit Clicker, Leckerlies und Leine zu hantieren und hätte dadurch im Alltag ein miserables Timing
Deshalb lass ich das. Ebenso gibt es eben Menschen, die durch ihr eigenes Wesen weniger "gut" auf ihren Hund einwirken können als andere. Als Beispiel: jemand hat einen sehr nach außen fokussierten und hibbeligen Hund und neigt selbst zu Nervosität/Unruhe. Dieser Mensch KANN mit seinem Hund nicht so umgehen wie jemand, der beispielsweise in sich ruht und immer klar und ruhig in seiner Ausstrahlung ist. Das wäre toll und man kann an sich arbeiten, aber ein Knöpfchen dafür gibt es eben bei den meisten Menschen nicht.
Anderes Beispiel, wenn man etwa mit verbalen Ansagen arbeiten will (hast du jetzt nicht direkt geschrieben, mir geht's nur ums Beispiel): da gibt es Hunde, die das schulterzuckend abtun und andere, die bei einem zu lauten Wort quasi zusammenbrechen.Was ich damit sagen will: es gibt nicht DIE Methode, um seinen Hund zu erziehen. Jeder Hund verdient es, dass sein Halter sich intensiv genug mit ihm auseinandersetzt, um seine Bedürfnisse zu kennen und angemessen darauf reagieren zu können. Außerdem hat jeder Halter so seine Stärken und Schwächen und sollte nicht versuchen, im Training etwas einzusetzen, was ihm selbst nicht liegt. Das ist aber kein Hinderungsgrund für eine enge Beziehung zwischen Hund und Halter, man muss nur eben die für DIESES Team passende Lösung finden. Was für mich dabei nicht in Frage kommt, ist körperliche oder psychische Gewalt, aber wenn ich dich richtig verstehe, ist das für dich auch keine Option. Viele Leute arbeiten mit positiver Verstärkung, manche verteilen auch mal verbale Ansagen, manch einer nutzt hauptsächlich seine Körpersprache. Bei manch einem, gerade bei unerfahrenen Haltern, dauert die Sache mit der Erziehung etwas länger, bei anderen geht es schneller.
Wenn ein Hund, wie im hier geschilderten Fall, nicht wirklich auf seinen Halter achtet, dann würde ich persönlich als erstes gucken, ob ich meine Beziehung zu diesem Tier verbessern kann, indem ich mich "interessant" mache, mich mit dem Hund aktiv beschäftige, mit ihm arbeite, spiele, schmuse etc. Damit meine ich nicht betüddeln von vorne bis hinten, aber dem Hund zeigen, dass es Spaß macht, körperlich und geistig bei mir zu sein. Wie ich das anstelle, hängt aber dann, wie oben geschrieben, eben von Hund und Halter ab.
-
Hallo Jadra
Ich , für mich gesehen , kann es sehr wohl als falsch empfinden .
Andere empfinden es vielleicht anders . Jede/r wie er/sie eben glaubt .Ich gehe halt davon aus , das Hund eben Hund ist und zB Straßenhunde auch nicht mit
Leckerli belohnt werden , weil sie etwas lernen oder gelernt haben , in ihrem Leben .
Und auch bei Wölfen oder anderen Tieren ist es nicht anders .
Der Mensch hat dies Füttern oder Belohnen begonnen . Ob dies nun gut oder schlecht ist ,
mag jede/r für sich selbst beantworten .
Wie auch alles andere auch , was den Hund .. die Haltung oder die Ausbildung anbelangt .Man kann nur einen Weg aufzeigen , ob ihn jemand versteht oder gehen will , bleibt auch jedem selbst überlassen .
So ist nun mal das reale Leben .
. -
Das Timing ist aber normalerweise das Wichtigste .
Aktion - Reaktion und dies bei sofortiger Ausführung , sowohl vom Hund
als auch vom Halter .
. -
-
Gekolina
Zu deiner Äußerung fallen mir aber spontan auch zwei Fragen ein:
1) Warum denkst du, dass dein Weg der Ausbildung der einzig richtige Weg ist?
2) Bist du Rico?Zu 1 )
Weil sich mein Weg bis jetzt bei jedem Hund bewährt hat .
Auch bei Aggressionshunden .2 )
Wer oder was ist ... Rico .
Sollte dies ein User sein , Nein ... ich bin nicht RICO . ! -
Ich gehe halt davon aus , das Hund eben Hund ist und zB Straßenhunde auch nicht mit
Leckerli belohnt werden , weil sie etwas lernen oder gelernt haben , in ihrem LebenAuch ein Straßenhund sucht immer wieder die Stellen auf, an denen er Nahrung findet. Ergo hat er durch die Belohnung seiner Bemühungen mit Futter gelernt, wo er suchen muss.
Der Mensch hat dies Füttern oder Belohnen begonnen
Der Mensch macht sich den Hund für alle möglichen Zwecke zu Nutzen. Hunde sind Egoisten. Damit sie folgen und Bindung aufbauen, ist Belohnen, also positive Verstärkung, sinnvoll und erfolgreich.
Ich habe dich bereits weiter vorne zu deinen Erziehungsmethoden gefragt, leider hast du diese offensichtlich überlesen oder kein Interesse darauf zu antworten. Schade, so hätte man durchaus verschiedene Ansatzpunkte, da diese fehlen, fällt es mir umso schwerer, deine Erziehungstipps ernst zu nehmen.
-
@DOJO2: Ich habe absolut kein Problem damit, wenn du für dich entscheidest, dass Erziehung über Leckerlie nichts für dich ist, das ist dein gutes Recht. Ebenso ist es dein gutes Recht, hier Vorschläge zu schreiben, was du wie machen würdest und womit du gute Erfahrungen gemacht hast.
Trotzdem finde ich es schade, dass deine Beiträge teilweise tatsächlich belehrend rüberkommen bzw. du Usern, deren System für sie funktioniert, einreden willst, sie müssten dieses System ändern. Ohne diese User und ihre Hunde persönlich zu kennen. Und auch, wenn sich dein Weg, wie du schreibst, bisher bei allen Hunden bewährt hat, so gibt es garantiert auch andere Trainer/Hundebesitzer, die das von sich behaupten können, obwohl sie die von dir so skeptisch betrachteten Leckerlies benutzen. Würde diese Methode (richtig angewendet natürlich, v.a. bzgl. Timing) nicht für viele Hunde funktionieren, wäre sie inzwischen wohl schon aufgegeben worden. Und es ist eben eine Variante, mit der ein großer Teil von Hund-Mensch-Teams gut zurecht kommt, teils vielleicht sogar besser als mit "rein körpersprachlichen" Ansätzen o.ä.
Wie gesagt, ich habe überhaupt nichts dagegen, dass du offenbar einen anderen Ansatz verfolgst als viele andere hier (auch wenn mich ebenfalls interessieren würde, wie du so grundsätzlich trainierst, ich bin da neugierig
). Ich persönlich finde es nur immer nicht so schön, wenn jemand schreibt, als sei sein und nur sein Weg richtig. Und so kommt es bei dir teilweise rüber. 
-
Wer lernen über positive Verstärkung alleine als "Leckerchengabe beim Haushund" versteht, hat das gesamte Lensystem nicht ansatzweise verstanden.
Dojos Hunde werden mit 100 prozentiger Sicherheit auch an vielen oder einigen Stellen positiv verstärkt.
Und DOjo beschreibt ja seine/ihre positive Verstärkung. Hund erhält ein Lob und somit positive Zuwendung seines Menschen.
Das lieben Hunde. Hunde sind auch stolz auf Leistung, die sie erbringen, da ist ein ehrliches Lob manchmal tatsächlich effektiver als ein Leckerchen ins Maul geschoben.
Aber das Prinzip der positiven Verstärkung besteht ja nicht nur aus Fütterung von kleinen Nahrungsbrocken.
-
Jandra
Wenn man Wissen weiter gibt , ist es immer auch belehrend .
Dies hat allerdings gar nichts mit , von Oben herab , zu tun .Das mit dem etwas aufnehmen oder wie man etwas empfindet , ist halt immer
so eine Sache . Nur sollte halt immer im Vordergrund stehen , A ) man will ja weiter kommen
und B ) man sollte das geschriebene versuchen zu verstehen und vor allem erst einmal
ausprobieren , bevor man es ablehnt/anzweifelt . - Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!