Ist das verwerflich oder richtig?: Trotz Wissen das Hund täglich lange allein bleiben muss, schwer vermittelbaren Auslands-TS-Hund anschaffen?
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Generell finde ich es auch ganz und gar nicht verwerflich wenn man vollzeit arbeitet und einen Hund hat. Das wird bei mir auch bald wieder so sein.
Ich denke nur wenn ich mir einen Hund aus dem Auslands-TS hole, der nicht mal hier ist, sollte ich erstmal Zeit haben. Vielleicht kann der Hund doch nicht alleine bleiben? Oder es treten andere weitere Probleme auf, die ein 8-10 Stündiges allein bleiben nicht ermöglichen.
@Dimmalimm tolles Beispiel, dass es klappen kann

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Hi,
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Ich würde auch nicht sagen das ein Hund während der Arbeitszeit gar nicht alleine sein kann. Wenn er damit klar kommt: Wieso nicht?
Ich hatte im meinem Kopf nur immer so die Grenze: 7-8 Stunden inkl. Fahrt fand ich okay. Alles drüber habe ich immer als zu lang empfunden.
Andererseits sind es nur zwei Tage. Ob sie in der Pause zuhause vorbeischaut weiß ich gar nicht...@Dimmalimm Vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag.

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Ich muss jetzt mal querschießen, denn ich finde, das geht gar nicht.
Sechs, sieben Stunden find ich auch noch vertretbar, aber zehn Stunden???
Der Hund kann sich zehn Stunden nicht lösen, hat keinerlei Abwechslung (wenn der hypothetische zweite Hund nicht da ist). Ich finde das zu lange.
(Und natürlich hält ein Hund auch nachts so lange ein, aber tagsüber ist die Sache m.E. doch etwas anders. Der Hund bewegt sich mal ein bisschen, trinkt was,...)
Kann man ja ganz einfach mal ausprobieren, wie das so ist, wenn man ohne jegliche Beschäftigung zehn Stunden alleine in einer Wohnung bleiben muss und noch nicht mal aufs Klo kann.
Ich verstehe auch gar nicht, wieso ein Hund so lange alleine bleiben muss.
Heutzutage gibt es doch professionelle Gassi-Geher, die sich auch an schwierigere Hunde trauen (für den Fall, dass man wirklich gaaaaaar niemanden hat, der den Hund mittags mal rauslassen kann - und sei es in ein eingezäuntes Grundstück).
Eine liebe Freundin hat sich erst vor einigen Wochen den Wunsch nach einem eigenen Hund erfüllt.
Sie ist auch zwei- bis dreimal die Woche zehn Stunden außer Haus.
Ohne eine Betreuungslösung (hier ist es auch ein Gassi-Service, der die Schnappschildkröte mittags für zwei Stunden mitnimmt) hätte sie definitiv auch gar keinen Hund aus dem Tierschutz bekommen. -
Der Hund wird an zwei Tagen die Woche für 4-5 Stunden und an zwei Tagen für 8-9 Stunden alleine bleiben müssen... mit Fahrzeit vermute ich eher 10. Angeblich kann er gut alleine bleiben und sie wird ihn in der übrigen Zeit (auch vor und nach der Arbeit) gut beschäftigen.
Muss man halt gucken, ob das so klappt.
Meine Hunde sind jeden Arbeitstag 7 Stunden zu zweit alleine ... und pennen, bis ich nach Hause komme.
Ich hatte auch mal die Situation, dass ich total blöde Arbeitszeiten hatte: Mal 9 Stunden, dann nur 6, dann wochentags frei ...
Damit sind meine Hunde auch gut klar gekommen. Die langen Tage waren zwar blöd, aber ja nicht ständig.Schwierig wird es nur, wenn die Hunde alt oder krank sind. Dafür braucht man dann eine Plan B.
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Der Hund kann sich zehn Stunden nicht lösen
Wiel ich es nicht gesehen habe: Geht da aus dem Text hervor?
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Wenn unsere mal 10 Stunden alleine bleiben ist das generell kein Problem, anders ist halt manchmal nicht möglich...
Ich würde aber sagen, so etwas kann man nicht generalisieren und es wird auf jeden Fall Training notwendig sein, ich kann mir nicht (oder nur in Ausnahmefällen) vorstellen, dass man einen TS Hund abholt und der sofort 10 Stunden alleine bleiben kann... -
Außerhalb des DF, in dem angeblich alle zu Hause sind / den Hund mitnehmen können / halbtags arbeiten und trotzdem genug Geld für den Hund haben , werden die meisten Hundehalter einer regulären Vollzeit Tätigkeit nachgehen .
Kennt ihr tatsächlich so viele Hundehalter, die ihren Hund den ganzen Tag ohne Unterbrechung allein zuhause lassen? Ich nicht, und ich kenne viele. Wenn ich die alle im Geiste durchgehe, fällt mir keiner ein, bei dem das so ist. Freunde von mir sind 7 Stunden außer Haus und meine Nachbarin ist allein und vollzeit berufstätig, kommt aber in der Mittagspause heim.
Ich kenne aber so viele Hundehalter, die das anders geregelt haben (mich eingeschlossen), dass ich keinen Anlass habe, solche Aussagen pauschal zu bezweifeln.Zu diesem Fall hier: Ich kann so etwas nicht pauschal beantworten. Ich glaube, da sind viele Gespräche nötig, damit eine angemessene Entscheidung getroffen werden kann.
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Also regelmäßig 8 bis 10 Stunden alleine, fände ich schon happig. Es hört sich jetzt auch ehrlich gesagt nicht so an, als ob eine Fremdbetreuung für die beiden langen Tage problemlos möglich wäre.
Letztlich entscheidet es ja die Orga, ob sie den Hund bekommt oder nicht. Ich denke da werden viele Faktoren miteinfließen. Wenn es wirklich so ist, dass da in absehbarer Zeit nichts "Besseres" für den Hund in Sicht ist... Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.
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Ich finde es nicht schlimm, wenn ein Hund auch längere Zeit alleine bleibt. Solange alles andere stimmt. Ein Hund ist ja nicht zwangsweise glücklicher nur weil er 24/7 Bespassung hat.
In dem beschriebenen Fall sollte m.M.n. Qualtätszeit vor Quantitätszeit gestellt sein.
Und was das Lösen angeht: Mein Hund geht nachts auch nicht raus und das sind am Wochenende schon mal locker 10 Stunden, weil wir dann mal ausschlafen können (inklusive Hund, der steht freiwillig Sonntags vor 10:00 nicht mal auf). Scheint ihn also nicht zu stören. Warum sollte sich ein Hund nicht an längere Zeiten gewöhnen können, zumal sie ja auch regelmässig sind? -
Es sind ja nur zwei Tage/Woche, an denen der Hund so lange alleine wäre.
Ideal ist es sicher nicht, aber wessen Leben ist denn bitte jeden Tag ideal?In Anbetracht der Chancen, die so ein Hund sonst hätte, finde ich das sowas von total in Ordnung. Und evtl. gibt es ja die Möglichkeit, dass der Hund sich lösen kann zwischendurch, das geht aus dem Text mMn nicht hervor.
Hunde sind Opportunisten und ich denke, sie kommen mit wesentlich mehr klar, als ihnen manchmal "zugemutet" wird in der DF Idealvorstellung.
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