Beiträge von Fusselnase

    Kommt drauf an. Ich habe zwei Modi - einmal das "normale" an der Leine laufen beim Spazierengehen, wenn z. B. Leinenpflicht ist, es aber sonst keine besonderen Grund gibt, ihn anzuleinen. Da ist es mir egal, wie er läuft, solange der mir nicht vor die Füße läuft oder dolle zieht. Das andere ist, wenn ich ihn anleine, weil uns ein angeleinter Hund entgegenkommt oder es sehr voll ist - da gibt es aber auch das Kommando "bei mir", und da soll er schon entspannt neben mir laufen. Wie er es auch ohne Leine tut bzw. tun soll (er macht das auch recht gut, muss ihn nur manchmal daran erinnern :ugly: .
    Glücklicherweise kann er bei mir auch fast immer frei laufen. :)

    Aber bei einem anderen Hund würde ich es evtl. anders handhaben. Eigentlich gilt grundsätzlich: An beiden Enden der Leine soll man sich grundsätzlich wohl fühlen (wenn es mal kurz blöd ist, macht das natürlich nichts), niemand soll sich belästigt fühlen und du musst halt immer auf ihn einwirken können.

    Alles andere sind doch eher Formalismen.

    Danke! Ja, das war wirklich etwas frustrierend. Ist ja schon sehr aufwändig und nicht ganz billig - ich musste mir zwei Tage frei nehmen, wir haben eine Nacht im Hotel geschlafen etc.
    Mein Freund meinte vorher noch: "Ach, bestimmt haben die sich die Sachen vorher noch gar nicht angeschaut und es ist gar kein Experte im Haus" - und ich habe ihn noch geknufft und gemeint, er solle nicht immer so herumunken. xD
    Und dann sagte die Ärztin, nachdem ihr klar wurde, wie kompliziert das ist: "Oh, in dem Fall wäre es aber besser gewesen, Sie hätten den Termin bei einem unserer Spezialisten gemacht - wir haben ja auch Spezialisten im Haus!" :lepra:


    Aber sie hat sich dann mächtig ins Zeug gelegt, dass Herr Nickel nochmal draufschaut. Und: Luke hatte einen Stein in der Harnröhre, der zertrümmert und entfernt werden konnte. Es war also absolut nicht vergebens.

    Wenn ich an Urologie in der Veterinärmedizin denke, taucht sofort Norderstedt auf, und dort Dr. Nickel. Allerdings ist der meines Wissens nach der Chirurgiespezialist. Trotzdem wäre das eine mögliche Anlaufstelle für mich.

    Wir waren übrigens inzwischen, genauer gesagt letzte Woche, in Norderstedt. Es war leider nur halb erfolgreich, weil die es verpeilt haben, mir einen Termin beim Spezialisten zu geben - dabei habe ich vorher 3 Mal angerufen, einen Bericht und 28 Befunddateien hingeschickt, um sicherzustellen, dass sie wissen, worum es geht.
    Aber da Prof. Nickel glücklicherweise auch im Haus war, konnten wir immerhin einen Teil des Problems lösen (nach 7 Stunden Wartezeit). Ich hoffe jetzt, dass wir alles Weitere telefonisch besprechen können. Ggf. fahre ich natürlich auch nochmal hin.

    Danke jedenfalls für den Tipp, theoretisch war der goldrichtig. xD

    Ja, ich hatte so einen! Alma!

    Da gab es wirklich rein gar nichts, was man irgendwie anders hätte haben wollen. Das Allerschlimmste an ihr war, dass sie beim Keksefuttern gekrümelt hat. Und zwar mit Abstand das Schlimmste!
    Sie war immer lieb, immer gut, ich hätte für sie vom ersten Tag an nie eine Leine gebraucht.

    Sie war wirklich perfekt. Aber nur 20 Monate bei uns. :crying_face:
    Sie war auch mein Namensgeber hier im Forum, weil eine Passanten mal zu ihr sagte; Was bist du denn für eine Fusselnase?

    Und das war Alma. http://www.adoptiere.eu/ends_11/karen_he1.htm

    Ich fand meine Hunde aber alle sehr einfach, nur Lukes Aggressionsverhalten war anfangs eine Herausforderung.

    Hallo Azalee2,

    ich glaube, wenn man einen Tierschutzhund nimmt, sollte etwas anderes im Vordergrund stehen als den perfekten Hund zu bekommen. Was nicht heißt, dass man ihn nicht kriegen kann! Aber es sollte auch darum gehen, einem Hund zu helfen, wozu dann auch gehört, ihn so zu nehmen wie er ist und sich an seiner Entwicklung zu freuen. Insofern würde ich dir auch raten, eher beim Züchterhund zu bleiben, auch wenn ich das persönlich immer etwas schade finde, so rein emotional.

    Dennoch möchte ich etwas hierzu sagen:

    Aber unser Colliemädchen war sicherlich zum Großteil deshalb so toll, weil sie aus einer verantwortungsvollen Familienzucht kam und bei uns in den ersten Jahren fast schon übertrieben penibel mit allen möglichen Ereignissen des Alltags vertraut gemacht wurde. Sie war so ausgeglichen, so freundlich und so zuverlässig, das war einfach nur entspannt.

    Ich hatte bisher sieben Tierschutzhunde, und die waren alle gut sozialisiert oder sehr lernfähig und ebenfalls freundlich, ausgeglichen und zuverlässig. Ich wohne hier mitten in Berlin, was alle prima mitgemacht haben. Spielende Kinder, Feste mit der Großfamilie, volle Straßen, Verkehr, Arbeit mit Kindern, öffentliche Verkehrsmittel, Autofahren, verreisen, zelten, Zugfahren, andere Hunde, ohne Leine laufen etc. - für keinen meiner Hunde war das ein Problem.
    Nicht falsch verstehen, ich habe kein Problem damit, wenn jemand einen Hund vom Züchter haben will. Und natürlich weiß ich, dass nicht jeder Tierschutzhund so unkompliziert ist (was allerdings auf Hunde vom Züchter ebenfalls zutreffen kann). Aber du tust meinen Hunden und vielen anderen Tierschutzhunden mit deiner Aussage Unrecht.
    Nicht böse auffassen! Ich musste es nur sagen, weil meine Hunde so super sind. :herzen1: