Erziehungshalsband, Zwinger, Abgeben oder aufgeben?

  • Ne - will aber die Hunde net abgeben :-) So könnte sie mit ihnen zusammenbleiben.... *ggg

    Angesichts des Namens des TS hatte ich ja auch schon die Troll-Idee, war mir aber net ganz sicher...... *gg Wie sagt man so schön: in dubio pro reo.....

  • Wow, danke für vielen Anworten, hier meine Antworten darauf.
    Provisorisch habe ich den Zaun schon gesichert. Da wo es geht, , den Zaun unten verankert durch eingefädelte Streifen von Bausstahlmatten, durch Auslegen von metrigen Rasenkantsteinen, (Gehwegplaten, Ziegelsteine schieben sie zur Seite) durch Weidedraht unter Strom oder Weidezaun ohne Strom (den fürchten sie ...noch). Aber sie finden immer noch eine Möglichkeit sich drunter durch oder vorbei zu wühlen und es ist auch kein Leben, wenn man ständig ein Auge auf die Hunde haben muss ohne Hoffnung auf Besserung. Sind wie gesagt über 500m, das Grundstück hat knapp 10000qm und wenn ich bei den Bienen bin, Tiere füttere, im Gewächshaus oder Werkstatt arbeite oder.., kann ich nicht ständig auf die Hunde achten. Die müssen schon funktionieren, wie die Schafe, die Hühner, die Kaninchen oder ich auch. Zuerst wollte ich überall Weidedraht incl Strom, nur das geht halt im Sommer nicht, weil der abgeschaltet werden muss, wenn man an den Rabatten arbeiten will und wegen Bewuchs. Und wie gesagt, Fundament drunter , da bin ich froh, wenn ich bis zum Frost rum bin. Zwischenlösung ist gefragt.
    Außerdem habe ich leise Befürchtung, daß eine rein passive Ausbruchsabwehr sie nicht auf die richtigen Schlussfolgerungen bringt und das sie sich dann durch den Staketenzaun (weitere 110m, zur Zeit durch Weidezaun geschützt) durchbeissen, wenn sie die Möglichkeit haben, also während Arbeiten (Pflücken, Naschen, Pflegen) an der Beerenabatte am Zaun?


    Im Haus einsperren ist im Sommerhalbjahr auch keine Lösung, weil wir beide ja selbst das Haus normalerweise nur zum Kochen, Umziehen und Toilette betreten, wäre eine ähnliche Quälerei wie Zwinger oder Leine. Wie sollen die Hunde verstehen, daß sie sich auf ihrem Grundstück nicht mehr frei bewegen sollen, wenn sie jahrelang für ihre (Mäuse)Jagd und Wachsamkeit gelobt wurden? Das sind Wach-und Hofhunde und kein Kindersatz.

    Übrigens, sie hören, sogar bei der Jagd. Wenn sie ein Tier gestellt haben, Ratte, Schlange, entlaufendes Kaninchen etc. , stoppen sie auf Zuruf und lassen es sogar wieder laufen. Sie hören nur nicht beim Ausbrechen :-)

    Ich habe mir jetzt Elektrohalsbänder, Canicom5.1500, bestellt, mal sehen, wie das funktioniert. Ich will die nur dann einsetzen, wenn sie am Buddeln sind. Dann haben sie dieses hysterische Jagdquietschen, gut zu erkennen. Vielleicht funktioniert es ja so gut wie beim Weidedraht. Da haben sie dreimal Kontakt gehabt und seitdem wissen sie, daß der "beisst" und haben Respekt davor.

    Appropos Erziehen: wie man Hunden klar machen, daß sie sich frei auf dem Grundstück bewegen können, da der Wachschutz sind, nach Beute buddeln dürfen , sich nicht unterm Zaun durchzubuddeln? Darauf habe ich noch kein Antwort gefunden.


    Zum Einfangen: Die Ältere hält die Länge der Jagd meist nicht durch und lässt sich auf dem einsamen Heimweg auch gerne mal mitnehmen oder zum Tierarzt fahren oder ins Tierheim oder gleich zu uns nach Hause. Die kennt da keine Scheu und Arzt und Tierheim dank Tasso unsere Nummer.
    mfg
    Dirk

  • Ich bin jetzt raus. Stromhalsband, und am Drücker jemand, der "mal sehen will, ob's funktioniert".

    Wegen solcher Hundehalter ist die Anwendung dieser Dinger verboten worden, und wie man sieht, zu Recht!

  • Glaube jetzt auch an einen Troll... Wenn nicht: Unser Grundstück ist doppelt so groß wie deins und hat gar keinen Zaun. Die Hunde an ner langen Hofleine anbinden (sodass sie sich nicht verheddern können, das wurde ja schon gesagt), ist keine Tierquälerei. Sie an sich selbst festzubinden auch nicht. Das ist die einzige Möglichkeit, wie mein Hund überhaupt in den Garten darf und der Hund ist eigentlich auch als Hofhund gedacht (aber noch nicht so gut erzogen). Wenn ich einen Zaun hätte, wo er sich "nur" drunter durchbuddeln würde, oder er besser hören würde, dann dürfte er auch unter Aufsicht frei laufen, wenn ich ihn im Blick habe. Aber das geht halt nicht, darum muss er immer an die Leine. Wenn die Weidelitze funktioniert, weiß ich ehrlich gesagt nicht, warum du die nicht ums komplette Grundstück drum ziehst. So teuer ist das nicht und ein Weidezaungerät hast du dann ja scheinbar eh. Dann hast du auch deine Stromlösung, von der du ja scheinbar so überzeugt bist. :muede:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!