HuTa / Gassi-Service / oder Garten?

  • Zitat von Kabriko

    Der Ausgangspunkt ist leider, dass wir zur Zeit relativ wenig Zeit für Kira haben. Meine Freundin macht zur Zeit ein Studium neben der Arbeit und ich bin tagsüber arbeiten, das heißt unsere Hündin ist von ca. 8 bis 18/19 Uhr bei meinen Schwiegereltern im Garten

    D. H der Hund ist 10 h ununterbrochen im Garten?
    Gibts da eine Hütte für den Hund ? Oder einen Zwinger?

  • Tagsüber ist sie wie gesagt bei meinen Schwiegereltern. DIese haben leider nicht so sehr den Draht zu Hunden. Kira ist bei ihnen daher im Garten (sie darf dort auch ihre Geschäfte verrichten, wir sammeln sie dann ein |) ).
    .....
    . Allein ist sie in den 8-9 Stunden natürlich nicht, da meine Schwiegereltern da sind. Sie lassen Kira auch mit ins Haus, allerdings wird sie halt 0% beschäftigt, was ich auf dem Abendspaziergang schon bemerke.

    Hund kann in den Garten und ins Haus....

  • Ich würde sie weiter jeden Tag zu den Schwiegereltern bringen und sie dort 3 mal die Woche von einem Dogwalker abholen und wieder hinbringen lassen. Bei dem sie dann auch mit anderen Hunden spielen kann oder beschäftigt wird.
    Oder 2-3 mal die Woche in eine HuTa ( wenn es ihr gefällt und nicht zu viel ist) bringen und die anderen Tage zu den Schwiegereltern bringen.

    Bekommt sie denn auch von den Schwiegereltern Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten? Oder ist sie dort auch nur "auf sich gestellt" und einfach nur da, damit sie nicht alleine ist?

    Ich finde es jedenfalls schon mal super, das ihr sie nicht den ganzen Tag alleine lasst. Ich finde es auch von den Schwiegereltern toll, dass sie den Hund am Tag nehmen auch wenn sie mit Hunden nichts am Hut haben.
    Und klasse das ihr euch auch überlegt wie ihr sie noch auslasten/bespaßen könnt.

    LG
    sacco

  • Ich seh den "Sinn" dahinter noch nicht wirklich, den Hund von irgendwem anderes beschäftigen zu lassen.
    Damit schiebt man meiner Meinung nach nur alles an Verantwortung von sich. Gassi gegangen wird von wem anders, den Tag über gehütet wird von dem anders und ausgelastet wird auch von wem anders. Vom "richtigen Halter" (der dann ja eigentlich mehr in der Position des fremden Dogsitters ist, der halt Nachts auf den Hund aufpasst) hat Hund im Prinzip dann ja so gar nichts mehr..

    Ich bin allerdings auch der Meinung, dass ein Hund nicht jeden Tag x-stundenlang die mega Auslastung braucht.

    Morgen wird spazieren gegangen und man "powert den Hund über Ballspielen aus". Warum da nicht auch direkt etwas kopfmäßig auslastendes machen? Eben wie die Arbeit mit dem Futterdummy oder ähnliches. Dadurch hat der Hund schon mal vom Kopf her was getan, ist, bei angemessener Länge des Spaziergangs, auch körperlich bewegt wurden und hatte wichtige Interaktion mit dem Halter.
    Dann zu den Schwiergereltern in den Garten, dort den Tag verbringen, Abends nochmal eine Runde mit den Haltern. Der Winter ist auch bald vorbei, sodass es um 18/19 Uhr nicht mehr stockdunkel ist und man da rein theoretisch, wenn man denn die Lust dazu hätte, auch noch etwas machen kann.

    Und dann gibts auch noch etwas wie Wochenenden, wo man auch kopfmäßig einiges erledigen kann.

  • Also ich finde es vernünftiger den Hund, unter der Woche, bei jemanden unterzubringen als den Hund den ganzen Tag alleine zu Hause zu lassen.
    Die Hundebesitzer gehen mit dem Hund morgens und abends spazieren.
    Was sollen sie denn machen, wenn sie mittags nicht mit ihm gehen können und erst Abends wieder da sind. Und so wie es sicht anhört war der Hund ja schon vor der jetztigen Situation da und wurde nicht in der Situation angeschafft.
    Da übernehmen sie, meiner Meinung nach, mehr Verantwortung in dem sie schauen wie es dem Hund am Tag gut geht und sich darum kümmern.

    Nur weil man 2 -3 mal die Woche den Hund für z.B. 45 Minuten oder 1 Stunden dem Dogwalker gibt, schiebt man die Verantwortung ja nicht von einem.

    Im Winter ist es morgens und abends noch/schon dunkel, da kann man nicht so viel machen. Man könnte mit dem Hund abends noch in der Wohnung Kopfarbeit machen.

    LG
    Sacco

  • Bedenken könnte man aktuell auch, dass die Tage derzeit wieder länger werden! Ihr könnt also demnächst auch Abends auf den Runden den Hund auslasten und geistig beschäftigen (hatte es jetzt so verstanden, dass ihr sie nur nicht abmacht, weil es dunkel wird).

    So braucht ihr für Mittags nur ab und zu mal jemanden, der vielleicht mit dem Hund zusätzlich mal eine Stunde läuft, oder sie mit anderen Hunden zusammen bringt.

    Ansonsten finde ich euer Konstrukt gar nicht schlecht.

    Ich finde es allerdings schade, wie "schlecht/ negativ" hier über die Schwiegereltern gesprochen wird. Ich wäre an erster Stelle sehr dankbar, dass sie den Hund tagsüber bei sich lassen, obwohl sie mit Hunden nix am Hut haben und das der Hund ihren Garten durch urinieren auch ganz schön kaputt machen darf etc.! Sie haben keinerlei Verpflichtung, Aufgaben mit dem Hund irgendwas zu machen!

    Da würde ich aktuell eher euch in der Verpflichtung sehen, den Hund Abends vernünftig auszulasten (das geht auch im Dunkeln, wenn man etwas kreativ denkt - Dummysuche an der langen Schleppleine bspw., muss der Hund halt die Nase besser einsetzen), auch wenn es nach der Arbeit anstrengend ist!

  • finde euer "konstrukt" auch sehr gut. Nur würde ich an deiner stelle die morgenrunde ein bisschen abändern. Also eher weg vom baellchen werfen (bin ich ehrlich gesagt nicht so der Fan davon) hin zu mehr kopf- & nasenarbeit (futterdummy oder ähnliches suchen, leckerlibaeume,..) lastet sie schön aus, dann kann sie untertags "chillen" und dann am abend noch einmal eine schöne runde. Untertags ist sie nicht alleine, hat die Möglichkeit sich zu lösen was will Hund mehr? Und was viele vergessen, ein Hund braucht mindestens 17 Stunden Schlaf- und ruhezeit am Tag.

  • Ich würde meinen Hund bei keinem dauerhaft abliefern, der "mit Hunden nix am Hut hat".
    Das klingt einfach nach Verlegenheitslösung und wäre mir auf Dauer zu unsicher.
    Mal ganz davon abgesehen, daß man vielleicht im ersten Schadensfall einen richtig fiesen Familienkrach hat.
    Ich würde die Hündin zu Hause lassen und einen Dogsitter engagieren, der sie allerdings nur ausführt, nicht auspowert. Das und die Ausbildung/Erziehung bleiben eure Sachen.
    Das wäre für mich die deutlich entspanntere Variante.

  • Also warum die Hündin morgens und abends nicht ausgelastet wird, verstehe ich auch nicht. Im Winter ist es halt fast nur dunkel, man kann auch im Dunkeln mit Taschenlampe auf Wiesen und Felder gehen und Dummysuche macht da sogar noch mehr Spaß.
    Ich wäre glücklich, wenn meine Mutter nebenan wohnen würde und Balou bei ihr sein könnte zum Gammeln.

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