Leinenführigkeit - Halsband oder Geschirr?
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lemmingstyle -
30. Januar 2016 um 18:56
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Dann darfst du aber einen Hund überhaupt nie am Halsband führen, wenn es nur um das "könnte mal reinspringen" geht.
Ich habe übrigens Leinenführigkeit auch immer am Halsband geübt, weil ich im Alltag kein Geschirr verwenden möchte. Und da ich auch mit einem noch nicht leinenführigen Junghund immer in Situationen kommen werde, in denen ich mit Hund zügig von A nach B muss, brauche ich dazu unbedingt einen Managementplan. Der heisst bei mir Geschirr.
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Dann darfst du aber einen Hund überhaupt nie am Halsband führen, wenn es nur um das "könnte mal reinspringen" geht.
Für mich (und für meine Hunde) macht es schon einen Unterschied, ob z.B. mein älterer Rüde mit seinen 26kg an der kurzen Leine 1 Meter hat, um "Anlauf" zu nehmen, oder an der Flexileine 5m. Das sind einfach andere Kräfte, die sich da entwickeln. Selbst wenn ich als Mensch so schnell wie möglich reagiere und den Hund ausbremse, hat der Hund an der Flexileine da schon mehr Strecke zurückgelegt als an der kurzen Leine, wo er das Tempo mangels genügend großem Radius gar nicht erreichen kann. Natürlich ruckt es an der kurzen Leine auch, wenn er sich da reinschmeißen würde. Aber längst nicht so heftig wie an der Flexileine.
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Dafür ist der Stoppknopf, dass der Hund eben nicht meterweise Anlauf hat. Man sollte allerdings mit einer Flexi umgehen können, dann kann man den Hund zusätzlich mithilfe des Armes sanft ausbremsen, wenn er wirklich mal losdüsen sollte.
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Ich kann @pardalisa nur zustimmen. Eine Schleppleine würde man ja auch nicht ans Halsband machen und da ist nicht mal andauernd Zug drauf.
Ich habe ja wirklich sehr kleine Hunde und da hat eigentlich jede Flexi noch zu starken Zug. Man darf das nicht unterschätzen. Für mich ist das wirklich ein NoGo, aber muss ja jeder für sich und seinen Hund entscheiden
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Bei uns hat die Schleppleine definitiv mehr Zug, die 10m Leine müssen ja am Boden schleifend nachgezogen werden, daher mache ich die nur an ein Geschirr, wobei ich die Schleppe deswegen nicht mag. Ausserdem brettert der Hund bei einer SL definitiv ins Ende, da man ihn damit nicht sofort stoppen kann, ausser man springt drauf. Bei einer Flexi kann ich sofort auf der Stelle auf den Hund mittels Knopf einwirken, da gibt es keinen Ruck, wenn man weiß wie man es machen muss.
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Dafür ist der Stoppknopf, dass der Hund eben nicht meterweise Anlauf hat. Man sollte allerdings mit einer Flexi umgehen können, dann kann man den Hund zusätzlich mithilfe des Armes sanft ausbremsen, wenn er wirklich mal losdüsen sollte.
Dann bin ich vielleicht einfach zu doof für Flexi-Leinen (am Halsband).

Wenn mein Hund losspringt, dann ist der mindestens drei Meter gelaufen, bevor bei mir die Reaktionskette "Hund rennt - Reiz im Gehirn verarbeiten - Stoppknopf betätigen" durchgelaufen ist und alle Nerven und Muskeln entsprechend kooperiert haben. (Und aus meiner Fahrschulzeit kann ich mich auch noch vage an die Berechnung von menschlichen Reaktionsgeschwindigkeiten erinnern; da kann ganz schön viel ablaufen in kurzer Zeit.)
Wer das flotter kann oder einen langsameren Hund hat – kein Problem, der kann ja die Flexi- oder Schleppleine ans Halsband hängen. Ich würd's bei meinen Hunden nicht machen.
Ausserdem brettert der Hund bei einer SL definitiv ins Ende, da man ihn damit nicht sofort stoppen kann, ausser man springt drauf.
Nicht unbedingt. Wenn man die Schleppleine immer nur "passend" nachgibt und entsprechend wieder aufwickelt, hat der Hund auch da nicht viel Zeit & Platz, um Anlauf zu nehmen. Alles eine Frage der Übung.

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Meine Führleinen sind meist länger als 1 m. Aber ich schaue nicht tatenlos zu, wie mein Hund Anlauf holt - egal, welche Leine grad dran ist. Im 5 m Radius der Flexi habe ich zudem noch andere Einwirkmöglichkeiten - da reicht meist ein Halt!, selbst wenn eine Katze abgeht. Alles in allem gehen mir die Hunde auf den Pieselgängen hinter dem Haus so selten in die Leine, dass ich da keine stärker erhöhten Risiken als die des Rausgehens überhaupt sehe.
Aber die Gewichtung der relativen Risiken wird jeder HH anders vornehmen. Auch mir liegt die Gesundheit meiner Hunde sehr am Herzen, aber ich beurteile die Vor- und Nachteile von Halsband und Geschirr etwas anders als die Forenmehrheit. Ging aber nicht darum, sondern eher um die Frage, ob und unter welchen Umständen eine je nach Ausrüstung differenzierte Leinenführigkeit trainiert wird.
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Ich werde diese Trennung und Unterscheidung wohl nie verstehen...
Leinenführigkeit gilt bei mir immer.Ich glaube, dass das nur funktioniert, wenn entweder die Leinenführigkeit sehr frei ist (sprich Hund darf schnüffeln, pinkeln, etc.) oder wenn man so einen Alltag hat, dass man immer und überall gewährleisten kann, dass der Hund niemals einen Leinenspaziergang haben wird, bei dem er eben auch pinkeln, schnüffeln, etc. soll, sondern das man eben immer ableinen kann.
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Ich kann @pardalisa nur zustimmen. Eine Schleppleine würde man ja auch nicht ans Halsband machen und da ist nicht mal andauernd Zug drauf.
Ich habe ja wirklich sehr kleine Hunde und da hat eigentlich jede Flexi noch zu starken Zug. Man darf das nicht unterschätzen. Für mich ist das wirklich ein NoGo, aber muss ja jeder für sich und seinen Hund entscheiden
ich zum Beispiel nutze bei Peanut desöfteren eine Flexi, diese würde ich aber bei ihm niemals als Halsband machen. Er wiegt halt 2,5kg, der Zug von der Flexi muss am Halsband nicht sein inkl. versehentliches aufn Stop-Knopf drücken.
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Ich glaube, dass das nur funktioniert, wenn entweder die Leinenführigkeit sehr frei ist (sprich Hund darf schnüffeln, pinkeln, etc.) oder wenn man so einen Alltag hat, dass man immer und überall gewährleisten kann, dass der Hund niemals einen Leinenspaziergang haben wird, bei dem er eben auch pinkeln, schnüffeln, etc. soll, sondern das man eben immer ableinen kann.
Also ich wohne in der Stadt und ja, wir machen täglich mindestens einen Leinenspaziergang.
Manchmal auch über eine halbe Stunde oder so.
Und ja: meine Beiden dürfen Schnüffeln und Pinkeln und so Sachen auch an der Leine.
Deswegen gehen wir raus. - Vor einem Moment
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