HD und ED Untersuchung
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Nun war ich letztens bei unserem Tierarzt und der meinte, das sei nicht unbedingt nötig, klar wenn man züchten oder Leistungssport machen wollen würde... Aber sonst wäre das nicht notwendig und die Narkose auch ein Risiko etc.
Was für ein TA ist denn das, der seinen eigenen (leichten) Narkosen nicht traut?
er hat Papiere und wir haben dem Züchter beim Kauf zugesichert, die HD und ED Untersuchung bis zum 18. Monat machen zu lassen.
Damit erübrigt sich doch jede weitere Überlegung...
Ihr habt es beim Kauf zugesichert!, es versprochen!Also macht man das dann auch!
Für den Züchter ist es sehr wichtig zu wissen, wie die jeweiligen Eltentiere sich weitervererben, eben auch in Bezug auf Erbkrankheiten, die auf vielen verschiedenen Genen weiter gegeben werden (oder auch hoffentlich nicht!) und die auch mal 1 oder 2 Generationen überspringen können.
Wenn Dir an der rasse selber (und an Deinem gegebenen Wort!) auch nur ein Fitzelchen liegt, dann läßt Du röntgen. Bei einem TA der Sedieren kann, ohne sich ins Hemd zu machen.....
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Wir haben auch 200€ Kaution für die Untersuchung beim Züchter hinterlegen müssen.Es ist nur so, dass der Züchter für mich auch nicht "allwissend" ist. Es war deren erster Wurf und es ist auch so nicht alles ganz optimal gewesen. Deshalb ist es für mich nicht so einfach zu entscheiden (wie für euch), wenn Züchter und Tierarzt sich widersprechen.
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Es war deren erster Wurf und es ist auch so nicht alles ganz optimal gewesen.
Gerade dann würde ich auf jeden Fall Feedback geben.
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Wir haben auch 200€ Kaution für die Untersuchung beim Züchter hinterlegen müssen.Es ist nur so, dass der Züchter für mich auch nicht "allwissend" ist. Es war deren erster Wurf und es ist auch so nicht alles ganz optimal gewesen. Deshalb ist es für mich nicht so einfach zu entscheiden (wie für euch), wenn Züchter und Tierarzt sich widersprechen.
Ihr habt beim Kauf Euer Wort gegeben.
Zählt Dein eigenes Wort für Dich so wenig?
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Da schließe ich mich an. Und außerdem: Selbst wenn der Züchter nicht optimal ist, kann es ja trotzdem sein, dass sonstige Verwandschaft deines Hundes mal Zuchthund (bei einem anderen Züchter) werden soll. Auch dann sind solche Untrsuchungen gut zu haben.
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Es ist nur so, dass der Züchter für mich auch nicht "allwissend" ist. Es war deren erster Wurf und es ist auch so nicht alles ganz optimal gewesen. Deshalb ist es für mich nicht so einfach zu entscheiden (wie für euch), wenn Züchter und Tierarzt sich widersprechen.
Kein Züchter ist allwissend! Und je weniger seiner Nachzucht ausgewertet wird, umso weniger kann er über den Zuchtwert seine Hündin wissen! Grad bei einem ersten Wurf eines Züchters würde ich mich besonders anstrengen, den Züchter über die Entwicklung meines Hundes zu informieren - inklusive der Auswertungen.
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Ich finde sowas ehrlich gesagt auch echt unfair dem Züchter gegenüber. Selbst wenn alles nicht optimal läuft, hat man sein Wort gegeben. Ich bin um jeden Züchter dankbar, der seine Käufer zur Nachuntersuchung auffordert. Die denken sich was dabei. Das ist für sie und für den Zuchtverband wichtig. Und selbst wenn da alles nicht harmonisch oder glatt abgelaufen ist, würde ich halt die Zähne zusammenbeißen, über meinen Schatten springen und mein Wort halten. Man macht das ja nicht nur für den Züchter. Sondern auch für die kommenden Nachzuchten und Welpenkäufer.
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Deshalb ist es für mich nicht so einfach zu entscheiden (wie für euch), wenn Züchter und Tierarzt sich widersprechen.
Für diese Überlegung brauche ich weder eine Aussage vom Tierarzt oder vom Züchter, sondern nur selbst kurz nachdenken.Das Röntgen zeigt mir, wie es um meinen Hund steht, wie ich ihn belasten kann, ob ich irgendwelche Vorsorgemaßnahmen treffen muss, um sicher zu stellen, dass er lange und schmerzfrei leben kann.
Viele gehen erst, wenn der Hund vor Schmerzen schon fast nicht mehr laufen kann und der Zug für präventive Maßnahmen längst abgefahren ist. Wieso will man wirklich so lange warten und seinem Hund dieses Leid antun?Zum Zweiten:
Wenn einem die Rasse wichtig ist und man erwartet - was jeder tut - einen gesunden Hund zu bekommen, sollte man auch seinen Beitrag dazu leisten, dass Züchtern genügend Datenmaterial vorliegt mit dem sie arbeiten und gesunde und kranke Linien erkennen können. -
Nochmal zur nötigen Narkose. Natürlich kann jede Narkose ein Risiko sein.
Beim Collie (MDR1) sowieso.
Aber wenn ich mit einem jungen und gesunden Hund zum Röntgen mit nötiger Narkose gehe, dann habe ich doch beste Voraussetzungen für einen Testlauf ohne lebensbedrohlichen Hintergrund.
Meine TÄ hat mich vor dem Röntgen gefragt, ob die Collies schon eine Narkose hatten und wenn, wie die verlaufen ist. Es war für beide Collies aber die erste Narkose. Also hat sie besondere Vorsicht walten lassen (die Details weiß ich nicht mehr). Wenn also nächste Woche mein Hund angefahren wird oder sonstwas passiert, dann gibt es da schon Erfahrungswerte. Das ist doch nur positiv.Und ich habs neulich schon mal irgendwo geschrieben: ich hab 10 Kreuze gemacht, als das Röntgen endlich durch war und ich wußte, was Sache ist. Vielleicht ist man nur so nervös, wenn man schon mal einen HD-Hund hatte, weiß ich nicht. Aber man kann auch bei einer wenig betroffenen Rasse, wie der Collie einer ist, den Ausreißer erwischt haben. Und wenn das so ist, dann will ich das wissen. Unabhängig davon, wie ich den Hund belasten will. Außerdem: wenn man bei einer wenig betroffenen Rasse mit den Auswertungen zu schlampen beginnt, dann hat man u.U. auch schnell wieder eine betroffene Rasse.
Die Collies haben übrigens beide ganz schicke Hüften und die Narkose haben sie auch ganz unauffällig überstanden. Bisher war auch keine weitere Narkose nötig. Wenn das aber mal irgendwann so ist, dann brauch ich wenigstens wegen der Narkose keine Panik mehr zu schieben.
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Soweit ich weiß, kann jeder TA HD/ED röntgen, aber nicht jeder TA kann HD/ED röntgen nach VDH.
Mein TA hat extra eine "Zulassung" (wie immer man das auch nennen mag), dass er HD/ED nach VDH-Richtlinien röntgen darf/kann, denn dafür muss der Hund in Narkose, weil er sonst Schmerzen hat beim Röntgen, da beim HD-Röntgen die Hinterbeine/Oberschenkel besonders gelagert werden müssen, um ein aussagekräftiges Bild der Hüfte zu bekommen.
Nicht jeder TA kann "so" röntgen, denn es gibt TÄ, die den Hund dafür nicht in Narkose legen und dann entsteht kein aussagekräftiges Bild, weil die Lagerung nicht optimal ist.Ich könnte mir daher vorstellen, dass dieser TA die Aussage getroffen hat, dass es nicht nötig sei, weil er es selbst evtl. gar nicht machen kann.
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