HD und ED Untersuchung

  • Meine Hunde sind beide geröntgt, Myrddin ist außerdem auch offiziell ausgewertet. Für mich ist das selbstverständlich - zum einen will ich wissen, ob ich meine Hunde voll belasten kann (Sprünge, mehrtägige Wanderungen, am Fahrrad laufen, Sport, etc.), zum anderen gehört das für mich, wie bei den meisten hier, auch zu meinem kleinen Beitrag, den ich zur Gesundheit der Rasse beitragen kann. Myrddins Halbbruder ist Deckrüde, sein Wurfbruder geht ev. auch in die Zucht - da ist es für die Züchter einfach gut, so viele Ergebnisse wie möglich zu haben.

    Die Narkose wurde übrigens völlig problemlos verkraftet und unverschämt teuer finde ich so eine Untersuchung auch nicht.

  • Man darf sich die Narkose jetzt auch nicht hammermäßig vorstellen. Die ist relativ leicht und die Hunde sind in der Regel schnell wieder fit. Wir waren zum Sammelröntgen mit zwei von Bliss' Geschwistern. Die lagen alle zusammen im Aufwachraum und keiner von denen hat länger als 20 Minuten gebraucht, um fit zu werden. Schon als Bliss zu mir auf den Boden gelegt wurde, hat sie gewedelt und 10 Minuten später sind die drei wie kleine Räupchen umeinander herumgekrabbelt und waren relativ gut gelaunt. Also Angst muss man davor wirklich nicht haben.

  • Charlie ist auch komplett durchgeröngt. Er ist zwar als Mischling nicht offiziell ausgewertet, aber trotzdem war es mir wichtig für mich zu wissen, ob er einen gesunden Bewegungsapparat hat.
    Für Caja habe ich gerade die Tage einen Termin zu röntgen im März ausgemacht und werde sie auch offiziell auswerten lassen.

  • Ich wundere mich ehrlich gesagt über den Tierarzt. Ein Rassehund aus VdH-Zucht wird geröngt. Punkt. Wie er dazu kommt, das zu hinterfragen, würde mich echt mal interessieren.

    Ich wüsste auch nicht, welche Nachteile dagegen sprächen. Die Narkose ist so leicht und ein junger Hund hat das ganz schnell weggesteckt.

    Newton wurde im Alter von 18 Monaten geröngt. Bereits nach 10 Minuten unter der Rotlichtlampe war er wieder wach und konnte selbständig laufen. Gekostet hat es auch nicht die Welt. 250€. Das fällt nun wirklich nicht ins Gewicht, wenn man bedenkt, wie viel man im Laufe des Hundelebens so ausgibt...

  • Nicht nur aus VDH Zucht...auch die Dissi röntgt. Das ist also eine sehr gängige Praxis...
    Die Einstellung des TA wundert mich auch. Allerdings würde ich halt auch nicht zu jedem TA gehen, wenn der Hund offiziell ausgewertet werden soll. Da sollte schon jemand die Bilder machen, der Erfahrung hat. So einer wundert sich dann auch nicht, warum man das machen lässt.

  • und der Züchter der der Einzige ist dem das zwas bringt zahlt dafür nichts?!

    Der Züchter ist doch nicht der Einzige! Es bringt jedem künftigen Käufer was, und es bringt auch dir was, zu wissen, ob es da Probleme geben könnte! Wenn ich weiss, dass da was im Argen liegt, werde ich doch besonders gut auf meinen Hund achten, nach Absprache Vorbeugung betreiben, und jedenfalls sensibeler auf erste klinische Anzeichen achten. Bei Bedarf werde ich später ein weiteres Kontrollröntgen machen, um zu sehen, ob und wie sich die Arthrose entwickelt - BEVOR mein Hund nicht mehr laufen kann!

  • Meines Wissens darf auch nicht jeder TA für eine offizielle Auswertung Röntgen. Meiner hat mich zumindest an die Tierklinik verwiesen.

    Hab es aber dann beim Tierarzt bei meinen Eltern daheim machen lassen. Der is sehr kompetent und hatte mit seiner Einschätzung vorab auch recht.

  • Meines Wissens darf auch nicht jeder TA für eine offizielle Auswertung Röntgen. Meiner hat mich zumindest an die Tierklinik verwiesen.

    Also bei uns im Verein heißt es:

    "Mit dem Auswertungsformular sowie der Original-Ahnentafel gehen Sie zum Tierarzt Ihrer Wahl und lassen den Hund röntgen. Anschließend werden die Bilder vom Tierarzt an die zentrale Auswertungsstelle geschickt."

    Quelle: Gesundheitsauswertungen / Zucht / CASD Deutschland e.V.

    Also kannst dir schon einen aussuchen. Ob der Auswerter (der ist aber natürlich nicht frei wählbar) etwas damit anfangen kann, ist dann halt die Frage, wenn es irgendwer macht. Die Bilder sollten so gut sein, dass man auch erkennt was Sache ist. Ich bin zum Tierarzt meiner Züchterin gefahren. Der hat damit viel Erfahrung und da wusste ich, dass der nen guten Job macht. war etwas weiter weg...aber was solls...

  • Ist bei meiner Züchterin auch so. Aber ich denke, dass die Meisten ihre Hunde auch ohne Röntgen würden. Das sind ja größtenteils Hunde, die im Sport laufen.

    Das ist aber die ganz grosse Ausnahme. Bei vielem Rassen laufen nur wenige Hunde im Sport, und die Auswertungsquote ist erbärmlich, wenn nicht entsprechende Anreizmechanismen bestehen. die meisten Käufer denken wie SweetEmma, und scheuen auch die Umstände (man muss ja immerhin einen Termin ausmachen, den Hund vorbereiten und beim Ausschlafen des Rausches betreuen.

    Je nach Körperbau/Bemuskelung des Hundes muss es auch eine richtige Narkose sein, nicht bloss eine Sedierung. Bei Splash brauchte es mehrere Bilder, und die Entwicklung braucht ja auch Zeit, in der der Hund noch in Narkose liegt (digitale Röntgenbilder werden hier nur in Ausnahmefällen akzeptiert). Und 10 Minuten nach Absetzen der Inhalationsnarkose lässt hoffentlich kein TA den Hund aus der Praxis laufen.

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