Was tue ich nur mit meinem Kleinhund?

  • Frage an alle Kleinhundebesitzer:

    Wie handhabt Ihr das mit der Erziehung? Macht Ihr das für Euch alleine, oder geht ihr auf Hundeplätze, oder eher in Hundeschulen?
    Warum lehnt Ihr unter Umständen alles ab?

    Welche Erfahrungen habt Ihr mit Euerem Kleinhund auf regulären Hundeplätzen gemacht?

    Meine Erfahrungen: i
    m VDH-Verein für alle Rassen/Mixe - herzlich willkommen in der Welpen/Junghundegruppe, zur BH-Gruppe nicht zugelassen, weil ein Überangebot an Labradoren da war, die für Rettungshundearbeit in Ausbildung genommen wurden und den Verein langfristig nützlich sind.

    Nächster Hundeplatz: keine Kleinhunde anwesend, war da Exote, aber mit meinem Hund in der Ausbildung sehr erfolgreich, eher eingeschworene Gruppe, schwierig persönlicher Anschluß zu finden, Prüfungen ablegen kann man nicht selbst entscheiden, Zulassung zur Prüfung nur nach Sichtung des Trainers - schlecht, wenn der gar nicht mit einem kann!

    Aktuell: wieder auf der Suche nach einer passenden Gruppe, die einen Kleinhund akzeptiert und wo man - ohne, dass es großartig menschelt - mit dem Hund arbeiten kann.

  • Ich hatte bisher noch keinerlei Problem mit meinen kleinen Hunden in Vereinen. In unserem früheren Verein gab es sogar eine extra Kleinhundegruppe (die ich aber nicht genutzt hatte), bei der normalen Unterordnung haben die Kleinen aber genauso mitgemacht und durften selbstverständlich auch die Prüfungen laufen.

    Eine Ortsgruppe des SV habe ich mir zwischendurch mal angeschaut, da wären wir auch sehr Willkommen gewesen, da war ich aber aus anderen Gründen nur wenige Male.

    Seit Sommer diesen Jahres trainieren wir wieder bei einem Verein und auch hier gibt es absolut keine Probleme. In meiner Gruppe trainieren auch andere Kleinhunde, wie es bei anderen Sportarten aussieht, kann ich nicht sagen, da die an anderen Tagen stattfinden.


    Die Erziehung der Hunde mache ich allerdings schon immer selber, auf den Hundeplätzen sind wir wegen dem Hundesport, dementsprechend erwarte ich auch keine Hilfe bei der Erziehung.

  • So, wir haben seit 12 Wochen eine Yorki Dame, die jetzt 5 Monate alt ist. Ich war ÜL auf dem Hundeplatz, für Welpen und Junghunde. Habe aufgehört, hat aber andere Gründe.

    Jedenfalls wollte ich, genau wie mit der großen Hündin auch, ganz normal in die Welpenstunden und dann später ggf. weiter machen. So, komm ich da an, erste Stunde und ab da war's schon vorbei. In der Spielzeit waren die Leinen der anderen Hunde so schnell ab, dass ich noch gar nicht reagieren konnte.

    Gleich mal 3 Labbi's und diverse andere Großhunde auf die Kleine zu, mit ihrer körpertonten Spielerei drauf und die Kleine hat nur noch um sich gekeift. Sie ist Fremden Hunden und Menschen ggü. sehr distanziert und vorsichtig, aber da ist sie auch der einzige Hund auf dem Platz.

    Andere kleine Hunde waren nicht vorhanden und sowieso hat sie sich in der zweiten Stunde keinen mm mehr bewegt auf dem Platz. 5% der Großhundhalter hat Rücksicht genommen, der Rest einfach mal Ausversehen ihre Hunde auf meine hüpfen lassen an der Leine und auch im Freilauf juckt es keinen, dass ich da am Boden sitze, Maja in meinem Schoß und versuche, 10 Riesenwelpen fern zu halten. Sicher, ich könnte jedes mal beim Spielen den Platz verlassen, aber da sehe ich keinen Sinn. Auch körperbetonte Labbis können lernen, etwas vorsichtiger auf kleine Hunde zuzugehen.

    Wir sind jetzt nirgends mehr, ich weiß ja, was gemacht werden muss und mach das daheim. Ab und zu treffen wir uns mit Maja's Bruder, die zwei spielen toll zusammen und das braucht sie auch, einfach jemand in ihrer Größe.

    So richtig ernst genommen wird man mit einem 2kg Hund hier nämlich auch nicht wirklich. Sei's mir egal, wir legen da zum Glück nicht viel Wert drauf. Die Kleine hat Sozialkontakt, geht an der Leine und ohne, macht Sitz und ggf. auch Platz. Ist stubenrein, hat Ruhe gelernt und wir können sie problemlos überall mit hinnehmen. Mehr braucht es nicht, auch wenn mich sowas wirklich ärgert...

  • Ich habe zwei Zwergpudel und bin selbst Übungsleiterin im Verein (IRJGV) . Merlin, der "Große" ist 5 Jahre alt und hat nie ne Welpenschule besucht. Ich bin mit ihm in die Junghundegruppe eingestiegen, mit 15 Monaten hat er die Begleithundeprüfung abgelegt und letztes Jahr die Bronze-Leistungsprüfung bestanden. Derzeit arbeiten wir auf die Silber-Leistungsprüfung hin.
    Paul, unser "Kleiner" ist jetzt 11 Monate alt. Er hat die Welpen- und Junghundestunden besucht und ist derzeit in der Begleithundestunde. Wenn es sich weiterhin so verhält wie bisher läuft er Anfang Dezember die Begleithundeprüfung.

    Ich lege bei beiden Hunden sehr viel Wert auf gute Erziehung. Hab bisher auch recht ordentlich funktioniert.

    Merlin betreibt noch Agility, Longieren etc. Sein größtes Hobby ist allerdings die Flächensuche. Wobei wir das nicht in ner Rettungshundestaffel betreiben sondern Just for Fun.
    Paul durfte am Wochenende das erste mal mit in Wald zur Flächensuche und hat sich dabei gar nicht so dumm angestellt.
    Beide apportieren - also Merlin mehr wie Paul - und suchen Teebeutel.

    Beide Jungs haben Kontakt zu anderen, meist größeren Hunden. Allerdings meist zu Hunden von Vereinsmitgliedern, bei denen ich mir relativ sicher sein kann, daß die den Kleinen nicht gefährlich werden können. Zu den besten Freunden von den Jungs zählen u.a. Große Münsterländer, Schäferhunde, Labrador, Husky etc. Kleine Freunde haben die beiden fast keine.

    Ach ja, bei uns im Verein ist es egal wie groß oder klein der Hund ist. Bei uns kann jeder mitmachen.

  • Jedenfalls wollte ich, genau wie mit der großen Hündin auch, ganz normal in die Welpenstunden und dann später ggf. weiter machen. So, komm ich da an, erste Stunde und ab da war's schon vorbei. In der Spielzeit waren die Leinen der anderen Hunde so schnell ab, dass ich noch gar nicht reagieren konnte.

    Gleich mal 3 Labbi's und diverse andere Großhunde auf die Kleine zu, mit ihrer körpertonten Spielerei drauf und die Kleine hat nur noch um sich gekeift. Sie ist Fremden Hunden und Menschen ggü. sehr distanziert und vorsichtig, aber da ist sie auch der einzige Hund auf dem Platz.

    Meiner Meinung nach, ist so eine Welpengruppe auch für Labbis und diverse andere Großhunde Mist. Hat nichts mit Kleinhund zu tun, merkt man mit einem Kleinhund nur deutlicher.

  • Wenn die Welpengruppe nicht zu groß ist und ein Übungsleiter dabei steht, der auch mal beherzt eingreift und die Teilnehmer richtig informiert, dann kann so ne Welpengruppe mit kleinen und großen Hunden gut klappen. Paul´s bester Freund in der Welpenstunde war ein Schäferhundrüde.

    Da ist mir aus Versehen Pauls Leine aus den Fingern geflutscht. Normalerweise spielen die Kleinen ohne Geschirr/Halsband und Leine.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
  • Naja, Spielstunden finde ich generell nicht schlecht sondern gut und wichtig. Aber nur dann, wenn es kontrollierte Spielstunden sind und nicht alle Hunde wahllos miteinander spielen, ohne auf deren Charaktere zu achten.

    Im Grunde bin ich kein Fan von Welpenstunden, in denen schon mörderisch viel gemacht wird und Spaß und Spiel weit hinten stehen. Ein Durcheinander bringt gar nichts, man muss schon als kompetenter Trainer die Hunde deuten können und eingreifen, bzw. den Haltern nahe legen, wann diese eingreifen sollten.

    Und das fehlt bei uns eben komplett. Hier in der Nähe gibt es eine Trainerin, die Zwergenspielstunden anbietet. Aber da es sich hier um keinen Verein handelt, ist die ganze Sache natürlich teuer und für mich (leider) nicht machbar.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!