Was tue ich nur mit meinem Kleinhund?

  • Ich war im Hundeverein für Agility, die haben sich aufgeregt ständig für meinen Hund die Hürden kleiner machen zu müssen und im BH-Training, wo mein Hund dann ein paar mal von Hunden, die beim Bleib nicht liegen geblieben sind angegriffen wurde (nicht in Beschädigungsabsicht aber das 20-Fache an Gewicht in der Wirbelsäule ist auch wenn es Spiel sein soll nicht lustig).

    Das ist echt blöd :/ Im Agility laufen bei uns im Training meist alle Hunde auf niedrigster Höhe, eben gerade damit für die Kleinen nicht im runter gestellt werden muss.

  • Ich denke, es kommt immer darauf an, an welchen Verein man sich wendet.

    Bei uns hier in der Gegend ist die Akzeptanz von Klein- und Kleinsthunden in den Trainingsgruppen sehr unterschiedlich. Das liegt aber eben auch sehr stark am Programm des Vereins.
    Bei uns ist zB prinzipiell jeder willkommen, egal ob einen Mops, DSH oder eine Dogge hat, aber sein Trainingsziel sollte dem Vereinsangebot entsprechen und man sollte nicht erwarten, dass für ihn ein passendes Angebot aus dem Boden gestampft wird.
    Ich denke da an die eine Dame mit den beiden Havanesern, die BH laufen wollte und dann ständig gemeckert hat, dass wir für sie nach der BH keine Dog Dance Gruppe stellen wollen.

    Wir haben im Umkreis einen SV mit Agility und Obidience auch mit Kleinhundgruppen, einen Sportverein der von Grunderziehung, geführten Spaziergängen bis hin zum Agi-Turnier für alle Größen etwas anbietet und nicht zu vergessen die diversen Hundeschulen im Umland.

    Wer BH, BGH und Für machen möchte, ist gerne bei uns im Training willkommen, ungeachtet der Rasse, wer etwas anderes möchte, muss sich einen entsprechenden Anbieter suchen.

  • Das ist echt blöd :/ Im Agility laufen bei uns im Training meist alle Hunde auf niedrigster Höhe, eben gerade damit für die Kleinen nicht im runter gestellt werden muss.


    Als Turniergänger fänd ich das mit einem Large-Hund allerdings dann auch nicht gut, weil der dann womöglich beim Turnier anfängt die Stangen zu schmeißen.

    Ich bin aktuell in einer Agi-Hundeschule, wo alle Hunde willkommen sind, angefangen hatte ich dort mit Henry und auch ein Chihuahua war dort kein Problem.
    Zudem bin ich in einem Verein, wo ich aktuell mit June für die BH trainiere. Auch dort sind alle Hunde willkommen, bei uns in der Gruppe sind beispielsweise 2 französische Bulldoggen. Gespielt wird nach der Stunde, wenn man das möchte - dort wird allerdings auf passende Hunde geachtet.

  • Ich würde mal nach einem Verein schauen, der Agility oder THS anbietet. Ich denke, da ist die Akzeptanz, was Kleinhunde angeht generell höher, als auf reinen VPG-Plätzen.
    Ich bin mit der Hazel beim ersten Mal in unserem Verein durch die BH gefallen und habe danach bei einem SV-Verein hier in der Nähe gefragt, ob ich die BH dort machen kann.
    Nach der Sichtung bekam ich dann das o.k., das ich teilnehmen kann, allerdings mit der Bitte, mich um einen "weißen Hund" zu kümmen. Weil, O-Ton "Unsere Schäferhunde die Prüfung nicht bestehen, wenn du da mit dem Pinscher läufst, die kennen nämlich keine anderen Hunde(rassen)" :shocked: :D
    Ich hatte allerdings auch wenig Lust auf einen DSH, der evtl. aus der Ablage aufspringt, während ich abrufe und meine Hazel fressen will, weil er die mit einem Karnickel verwechselt.
    Die SV'ler waren ganz begeistert, auch der Richter. Sie sagten nach der Prüfung "Man wundert sich, wie die Kleinen marschieren können und dabei so willig" was die DSH dort leider nicht so waren :hust:

  • @QuoVadis Ich bin mir halt da so unsicher. Ich war mit meinem Hund nie in der Hundeschule, sondern bin ja direkt auf einen Hundesportplatz gegangen. Und da sind nunmal viele "Sporthunde" unterwegs. Ich bin da die einzige mit Klein- bzw Begleithund. Und die ticken nunmal anders im Training... Und ich muss ja auch anders Freifolge üben, denn mit Futterfolge krieg ich auf Dauer Rückenschmerzen und beuge mich ja auch permanent über den Hund. Solche Kleinigkeiten sind das, wo überhaupt nicht drauf eingegangen wird (oder die Leute sich dessen nicht bewusst sind).


    Gute Trainer haben mehrere Methoden zur Hand! Fußlaufen bei kleinen Hunden z. B. über das Shapen.

  • Ich habe es im Training auch ein paar Mal gemerkt, dass ein Kleinhund was anderes ist, das kreide ich aber keinem Trainer bei uns im Verein an, es sind (leider) eher größere Hunde, die dort arbeiten und ich kannte das Arbeiten mit einem Kleinhund halt auch nicht. Ist eben viel Erfahrungssache. aber ich habe mich immer wohl gefühlt und nie wurden wir ausgegrenzt oder sonst irgendwie blöd behandelt. Wir haben dort Welpen- und Junghundestunde besucht, die BH gemacht und nun Agi und Trick-Dog. Es kam wie gesagt vor, dass sowohl Trainer als auch ich umdenken mussten, weil eben nicht alles auf Smilla passt, manches so nicht funktioniert und man da einfach neu denken muss.

    Auch hat sie in der Junghundegruppe aufdringliche Großhunde sehr überflüssig gefunden und den Berner hasst sie bis heute :hust: , aber im Allgemeinen wird da sehr drauf geachtet bei uns im Verein, dass da kein Hund platt gemacht oder überfordert wird. Und Smilla hätte sonst wohl noch wesentlich weniger den Umgang mit Größeren gelernt, denn Grisu bedingt (und Smillas Desinteresse bedingt) gibt es kaum Fremdhundkontakte auf Spaziergängen. Und im Verein ist und war die große Mehrzahl der Kontakte positiv und sie geht entspannt mit den meisten Großhunden um.

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