Was tue ich nur mit meinem Kleinhund?

  • "Seht ihr? Und das ist kein Schäferhund, sondern ein Dackel und die läuft 1a Fuß, nehmt euch ein Beispiel!" :lol:

    Ja wow, also echt... Dass ein Dackel das hinkriegt... Juhu.

    Da stellt sich doch wieder raus: Ja ein Schäferhund kann das von Haus aus, aber ein Dackel... Mensch, dass der das auch lernen kann, das ist was besonderes.

  • Nee so hat sie es nicht gemeint, dass es was besonderes sei, sondern eher, dass man eben keinen Schäferhund haben muss um ein anständiges Fuß zu laufen, sondern dass das jeder andere Hund auch kann.

  • Hallo,
    möchte meine Erfahrung als "groß"hunde Besitzer mal mitteilen.
    Wir haben in letzter Zeit häufiger erlebt, dass kleinere Hunde -die als Welpen in einer Welpenschule waren, wo nach größe getrennt wurde- Angst vor größeren später mal bekommen können.
    Was ich ansonsten sagen kann, einfach normal wie einen anderen, größeren Hund behandeln. -Sprich nicht hochnehmen, wenn sie am kläffen sind, denn dann lernen sie nur: ich kann ja motzend auf andere Hunde zu gehen, Mami nimmt mich ja eh auf den Arm (in Schutz).

    Ansonsten: Viel Spaß!

  • Offtopic sorry:

    Spoiler anzeigen

    möchte meine Erfahrung als "groß"hunde Besitzer mal mitteilen.


    Ja, deine Erfahrung als Großhundbesitzer. So habe ich auch gedacht, bis ich meine damals 3 kg Kröte an der Leine hatte.

    Wir haben am Samstag unser erstes Probetraining im Hundeverein, die Tatsache, dass mein Hund klein ist, wurde nicht kommentiert.

    Das kann aber auch daran liegen, dass auch ihre Rasse (Sheltie) im Hundesport recht üblich ist.

  • @Jamco Das ist nicht ganz richtig, was du da schreibst und vor allem nicht universell ratsam.

    Mein Hund ist zb gerade wegen großen Hunden zum Kläffer geworden, die abrissbirnenartig alles niederwalzen, was ihnen in den Weg kommt. Und oftmals raffen diese Tutnixe nicht mal, dass sie sich fernhalten sollen bzw die Trainer als auch Besitzer greifen nicht ein weil "Hund ist doch lieb".
    Wie soll sich denn ein kleiner Hund wehren, wenn nicht mit Verstecken bei Frauchen, kläffen und abschnappen?

    Dh mein Hund hat erst mit 3-4 Jahren begonnen ein Problem mit großen Hunden, das wurde durch viele viele negative Erfahrungen immer mehr verfestigt. Und inzwischen verlasse ich mich auch auf keinen Trainer mehr, vielen ist das völlig schnurz (oftmals die, die selbst bisher immer nur große Hunde hatten).

  • Mein Hund ist zb gerade wegen großen Hunden zum Kläffer geworden, die abrissbirnenartig alles niederwalzen, was ihnen in den Weg kommt. Und oftmals raffen diese Tutnixe nicht mal, dass sie sich fernhalten sollen bzw die Trainer als auch Besitzer greifen nicht ein weil "Hund ist doch lieb".
    Wie soll sich denn ein kleiner Hund wehren, wenn nicht mit Verstecken bei Frauchen, kläffen und abschnappen?

    Dh mein Hund hat erst mit 3-4 Jahren begonnen ein Problem mit großen Hunden, das wurde durch viele viele negative Erfahrungen immer mehr verfestigt. Und inzwischen verlasse ich mich auch auf keinen Trainer mehr, vielen ist das völlig schnurz (oftmals die, die selbst bisher immer nur große Hunde hatten).

    Das stimmt auch wieder, da hast du Recht.
    Ich bin jetzt von unserer Hundeschule/Trainingsweise ausgegangen, aber stimmt, es gibt -leider noch viel zu oft- auch andere Trainer/Vereine etc. die es einfach nicht verstehen mit Hunden umzugehen und dann ist es natürlich auch gefährlich mit den gemischten Gruppen.-Stimmt! Habe ich nicht dran gedacht.

  • Ich war mit meinem letzten Dackel anfangs in einer normalen Hundeschule in der Welpengruppe/Junghundegruppe (große und kleine Rassen), da ich meinte, meinem Dackel etwas Gutes zu tun wenn er 1x wöchentlich Sozialkontakt hat, denn bei uns im Dorf ist das etwas schwierig mit Sozialkontakt.
    Er hat dort im Laufe der Wochen lediglich gelernt, dass Angriff die beste Verteidigung ist.
    Wenn man ständig von größeren Hunden in der Freilaufzeit (die war vor den Übungen) gemobbt und überrannt wird, hat es mich im Nachhinein nicht gewundert.

    Bin dann mit ihm dort nicht mehr hingegangen, sondern habe bei uns im Schäferhundeverein (bin dort schon lange Mitglied wegen unseren Schäferhunden) mit ihm mitgearbeitet, dort ist man nur immer zu zweit auf dem Platz. Ein Hund arbeitet, der andere Hund befindet sich seitlich am Platz in der Ablage.

    Später habe ich mit ihm die Begleithundeprüfung (VDH) gemacht.
    Und es war harte Arbeit einen Dackel soweit zu bringen, dass man die BH machen kann - vor allem, wenn man Schäferhunde gewöhnt ist. Das hat keiner im SV geglaubt, dass ich das mit meinem Dackel hinbekomme.
    Netterweise wurden aber vor der Prüfung extra für mich die ganzen Maulwurfshaufen aus dem Platz entfernt. :D

    Mit meiner jetzigen Dackelhündin besuchte ich keine Hundeschule und auch keinen Hundeplatz, da ich keine Lust mehr darauf habe, meinen Hund "abzurichten", weil ich das im Hausgebrauch sowieso nicht brauche.
    Alles, was Tamy und ich brauchen, hab ich ihr Zuhause und unterwegs gelernt. Ich bin sehr zufrieden mit ihr, besser könnte es nicht sein - und das obwohl sie nur sitz, hier, aus, pfui, warte kann. "Fuß" kann sie nicht (Leinenführig ist sie super), auch kein "Platz", auch keinen "Vorsitz", das brauch ich alles nicht.

  • Das hat keiner im SV geglaubt, dass ich das mit meinem Dackel hinbekomme.
    Netterweise wurden aber vor der Prüfung extra für mich die ganzen Maulwurfshaufen aus dem Platz entfernt.

    Es gibt definitiv Rassen (bzw. Individuen), mit denen es schwerer ist eine BH zu laufen als andere. Ein bisschen Fußlaufen kriegen die meisten hin, aber ein ganzes stupides Schema ist bei Rassen ohne große Lust auf "stupides" Arbeiten nicht so einfach. Der Zwergpinscher in unserem Verein ist da beispielsweise eine große Herausforderung, ehtrlich gesagt, weiß ich nicht, ob der jemals die BH schafft, wenn dann nur mit Ach und Krach. Das heißt zwar nicht, dass das auf alle Zwergpinscher zutrifft, aber diese Hündin hat einfach so viel bunte Knete im Kopf und lässt sich durch alles in ihrer Umwelt so schnell ablenken, dass ich bezweifle, dass die das zumindest mit ihren Haltern hinkriegen wird.
    Eine Freundin hat mit ihrer englischen Bulldogge den Hundeführerschein gemacht und da war die Trainerin auch total begeistert, sie hätte noch NIE eine Bulldogge gesehen, die so schnell Befehle ausführt :lol:

    Und ja Maulwurfshügel sind auch bei uns für die Kleinhunde bei der Unterordnung ein großes Problem :D Und auch, wenn der Rasen nicht oft genug gemäht wird und zu hoch wächst. Da staksen die Kleinen nur noch rum.

    Ich bin sehr zufrieden mit ihr, besser könnte es nicht sein - und das obwohl sie nur sitz, hier, aus, pfui, warte kann. "Fuß" kann sie nicht (Leinenführig ist sie super), auch kein "Platz", auch keinen "Vorsitz", das brauch ich alles nicht.

    Brauchen wir auch nicht, aber irgendjemand ist der Meinung, dass man das unbedingt können muss, um an Agility-Turniere teilnehmen zu dürfen :D

  • Was die Großhundebesitzer von mir halten, ist mir mittlerweile sowas von egal.

    Mein Kläffproblem was durch reinbretternde auf meinen Hund hüpfende 40Kilo-Hunde ausgelöst wurde habe ich gerade dadurch in den Griff bekommen, dass ich meinen Hund bevor wieder was passiert, auf den Arm nehme. Besonders toll sind dann die Belehrungen über meine achso falsche Erziehung von Leuten, dessen Hund nicht mal einen Rückruf beherrscht.

    Ich war im Hundeverein für Agility, die haben sich aufgeregt ständig für meinen Hund die Hürden kleiner machen zu müssen und im BH-Training, wo mein Hund dann ein paar mal von Hunden, die beim Bleib nicht liegen geblieben sind angegriffen wurde (nicht in Beschädigungsabsicht aber das 20-Fache an Gewicht in der Wirbelsäule ist auch wenn es Spiel sein soll nicht lustig).

    Arbeite und Trickse jetzt nur noch so mit dem Hund, und ganz ehrlich ist es mir bei einem 2 Kilo Hund auch lieber, er läuft nicht so nah an meinem Bein, wie es der Schäferhundverein gerne gehabt hätte - denn dann trete ich schnell drauf.

    Das hier hab ich alles ohne Verein gemacht, reicht meinem Hund an Beschäftigung:

    [url]https://youtu.be/yOvUPQuSlZU[/url]

  • Ich gebe meinem kleinen Hunden möglichst auch den Schutz den sie ggf. gegen große, aufdringliche Hunde brauchen. Leider erkennen nämlich viele Hundehalter nicht, wie massiv ihr Hund einen anderen gerade bedrängt.

    In einer Welpengruppe war ich nicht, aber in einer Hundeschule zum Junghundekurs und später noch einen Alltags- und Beschäftigungskurs. Da war vom Dackel über Labbi / Bearded Collie alles dabei. Die Hundetrainerin selbst hatte einen Chihuahua, der oft mal Tricks vorgemacht hat im Beschäftigungskurs. Bei den Spieleinheiten wurde nach Größe und Temperament getrennt.

    Im Agilityverein wurde ich auch nicht schief angeguckt, da gibt es auch alles von klein bis groß.

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