In der Freizeit "ganz für den Hund da sein" - was bedeutet das für euch?
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Das ist für mich keine Natur wenn ich in den nächsten Stadtpark gehe ! Natur sind für mich freies Feld , weite Wiesen, Wald ins unermessliche . Wenn ich von der Türe raus gehe und keine km bis zum nächsten Wald habe .
Aber das definiert ja jeder anders ! Und ist auch OT
Ja, das ist wirklich Geschmackssache. Ich liebe schön gestaltete Parks sehr, finde Landschaftsarchitektur wunderbar und kann dem genauso viel oder sogar noch weit mehr abgewinnen als "wilder Natur". Meinem Hund ist das m.E. egal, Hauptsache weite Wiesen zum rennen und Kullerchen machen und Spaß haben. Und der Stadtwald ist auch ganz toll für ihn immer gewesen. Ich finde Wandern in Einsamkeit schon mal ganz schön, aber auf die Dauern mag ich Menschen um mich, auch im Wald und Park.
Wir fallen hier in der Stadt übrigens auch in die Natur, wenn ich die Haustür aufmache - Vor einem Moment
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Ich hab ebenfalls 38 Jahre in der Stadt gelebt, bevor es uns hier raus aufs Land gezogen hat. Und so schön es hier ist, für uns steht fest, dass wir, wenn die Kinder aus dem Haus sind und wir den vielen Platz hier nicht mehr brauchen, wir wieder zurück gehen werden. Ich mag unseren Garten und das viele Grün drum herum schon, aber mir fehlt hier eindeutig was - das merke ich jedesmal, wenn ich irgendwo städtisch unterwegs bin. Gerade am Mittwoch war ich mit unserer jüngeren Tochter mal wieder den ganzen Tag in Bremen - wir waren dort stundenlang bummeln, an der Weser, in den Wallanlagen, im Schnoor und im Viertel. Innenstadt sind wir sowieso oft (mit der älteren Tochter) . Ich mag den Trubel und das Multikulti und die Vielfalt und nehme dafür auch die Nachteile in Kauf. Mindestens genau so oft, wenn nicht öfter, sind wir in der Stadt, in der ich so lange gelebt habe, unterwegs. Dadurch, dass ich da immer noch arbeite, treffe ich immer Leute zum Quatschen, kann ewig durch die Straßen streunen und mir Gärten und alte Häuser anschauen, die vielfältigen Angebote nutzen, irgendwo einen Kaffee trinken. Klar, hier mit dem Rad durch die Felder zu fahren oder zu inlinern, die Ruhe zu genießen, das ist schon schön. Aber nicht allseligmachend für mich.
Meine beiden Mädels sind ja vom Alter her sehr dicht aneinander, aber vom Typ her ganz unterschiedlich. Die Große ist 14 und vom Landleben hier äußerst genervt, allein schon, weil es keine Öffis gibt und natürlich auch kein Kino, keinen Eisladen, nix, und wenn sie Freundinnen treffen will, muss ich sie fahren (mit dem Rad lass ich sie nicht 10 km durch die Pampa fahren im Dunklen). Für sie steht fest, dass sie nach der Schule zum Studieren oder für eine Ausbildung in die Stadt geht und hier auf keinen Fall bleibt. Die Kleine dagegen (13), mit der ich jetzt unterwegs war, liebt das Landleben, städtischer Trubel gibt ihr nichts (und wäre ich nicht mit ihr auch zum Weserstadion gefahren, um dort das öffentliche Training anzuschauen, wäre sie niemals mit mir nach Bremen gefahren). Die hat sich mit dem dörflichen Leben gut arrangiert und kann sich nicht vorstellen, jemals in der Stadt zu wohnen.
So ist halt jeder anders, und auf den Hund bezogen glaube ich, dass es dem egal ist, wo er wohnt, hat beides Vor- und Nachteile. Auf uns bezogen würde Stadtleben vermutlich bedeuten, dass wir vielfältigere Gassistrecken hätten, aber auch viel mehr Streß durch andere Hunde und Menschen, und vielleicht nicht tägliches Offline gehen.
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Dadurch, dass ich da immer noch arbeite, treffe ich immer Leute zum Quatschen, kann ewig durch die Straßen streunen und mir Gärten und alte Häuser anschauen, die vielfältigen Angebote nutzen, irgendwo einen Kaffee trinken.
für mich auch ganz wichtig. Vor allem alte Häuser. Insofern ist Stadt schon voll meins als Architekturfreak. Gottseidank liebt mein Hund genau solche Touren aber auch, Irgendwo frei langziehen, sich treiben lassen ins Cafe gehen, zwischendurch auf ner Wiese sitzen, ins Wasser hüpfen
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Ich mag das auch. Die Hunde wissen hier auch ganz genau, wo es Leckerchen gibt, z. B. beim Italiener an der Ecke oder in einer bestimmten Apotheke. Die Rattenlöcher sind auch höchst spannend. Leider gab es in letzter Zeit eine Rattenbekämpfungsmaßnahme, ich hoffe, die Bestände erholen sich wieder (hehe).
Und Ylvi kennt alle Birnbäume im Tiergarten, was für sie von großer Bedeutung ist, sowie die Reiher-Stehplätze.Ich habe es sowieso gut, erstens haben wir den Tiergarten und den Grunewald in der Nähe und zweitens habe ich ein Sommerhäuschen auf dem Land.

Und Feli ist momentan sowieso am allerliebsten drinnen (leider). -
Wie unterschiedlich die Menschen sind. Ich bin immer froh, wenn ich aus der Stadt wieder nach Hause kann.
Ich bin ein echtes Landkind schon immer gewesen. Mit meinen zwei Hunden könnte ich mir gar kicht vorstellen in der Stadt zu wohnen. Das wäre mir glaube zu anstrengend.
(Was nicht heißt soll, dass es nicht geht oder irgebdwie ganz furchtbar ist, nur eben nix für mich).
Als Jugendliche hab ich natürlich auch mal geflucht, weil es eben so ruhig hier ist und man nirgends einfach so hin kann. Inzwischen weiß ich es aber sehr zu schätzen, dass es hier so ruhig ist. Das ist Stunden unterwegs sein kann und einfach niemanden treffe. -
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Für mich bedeutet "für den Hund da sein" schlicht und ergreifend das zu machen was dem Hund Spaß macht...
Momentan leben wir "noch" extrem ländlich, da kann man wirklich stundenlang durch die Pampa stapfen. Finden beide Mädels klasse, also wird gegangen. Nun ziehen wir aber in die Stadt- Abbey hasst Stadt. Für sie wäre ein Gassigang von 2 Stunden durch die Straßen nur purer Stress, keinerlei Spaß. Also geht sie ne kurze Runde und mein Freund geht mit Darcey dann noch mal los.
Viel mehr als Gassi, kuscheln, etwas spielen und noch mehr kuscheln gibts hier allerdings auch nicht. Klar, es wird was fürn Kopf gemacht, sie werden körperlich ausgelastet.. aber meine Hunde sind glücklicher wenn sie sich auf dem Sofa ausstrecken können als wenn ich sie Stunden durch die Pampa schleppe.
Dafür sind meine Mädels absolut alltagstauglich, ich kann sie überall hin mitnehmen wo sie hindürfen. Und das tue ich oft auch, nicht immer aber oft. Und wenn sie mal nicht mitdürfen- tja, das ist das Leben.
(ich habe allerdings den Luxus dass nur ich arbeiten gehe, fürs erste ist mein Freund zuhause bei den Mädels)
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Das ist für mich keine Natur wenn ich in den nächsten Stadtpark gehe ! Natur sind für mich freies Feld , weite Wiesen, Wald ins unermessliche . Wenn ich von der Türe raus gehe und keine km bis zum nächsten Wald habe .
Aber das definiert ja jeder anders ! Und ist auch OT
Ich hab da gelebt, wo andere Urlaub machen. Dafür war ich sehr dankbar.
Dann Umzug in die Stadt, ganz zentral, heute Stadt, ruhig, grün.
Wir haben alles gesehen, meine Hunde sind immer gleich
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Auf dem Land könnten meine Hunde nie und nimmer den Freilauf bekommen, den ihnen die Stadt ermöglicht.
Ich muss 800 m laufen und habe kilometerlang Wald und Wiesen.
Über bestellte Felder, Weiden und wildreiche bejagte Wälder in ländlicheren Gebieten könnte und wöllte ich die niemals so drüberbrettern lassen.
Ich glaub das Differenzieren und die Vorstellung von der "freien Natur" sind ausschließlich menschlicher Natur
.Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Hier ein Stadthund im völlig überfüllten Stadtpark ...
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Naja, zwischen "Stadt" und "Stadt" ist ja auch ein großer Unterschied. Wir wohnen auch in der Stadt, sogar recht Zentral. Trotzdem ist man schnell im Wald. Und Felder gibt es hier auch... Innenstadt einer Großstadt ist dagegen ja auch nochmal etwas ganz anderes.
Auf dem Dorf, mitten im Nirgendwo würde es mir wohl schnell langweilig werden. Ich finde es ja jetzt schon nervig in einer Stadt mit 80.000 Einwohner.. ist ja eigentlich nur eine Kleinstadt.
Im Dorf nerven die langen Wege, die Abhängigkeit vom Auto. Dann lieber mal ein Tagesausflug ins Grüne und die Stille bewusst genießen
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Innenstadt einer Großstadt ist dagegen ja auch nochmal etwas ganz anderes.
Ein Bild von gerade eben aus der Innenstadt einer Großstadt:
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.OK, die Weite kommt da nicht rüber, aber die gibt es da auch, ehrlich. Relativ, natürlich, aber dafür wirklich mittendrin. 1 Stunde können wir da locker laufen, mit viel Abwechslung: Wiese, Wald und Wasser. Wir können halbwegs alleine laufen oder Hundegesellschaft suchen.
Und wenn es nieselt oder auch nur bewölkt, ist man da komplett alleine. Bis auf ein paar andere Hundebesitzer.
Aber natürlich hast du Recht, am Stadtrand ist es natürlich ruhiger und grüner, aber auch Innenstadt ist nicht gleich Innenstadt.
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