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Bin ich tragbar für einen Hund (Welpen)??

  • Hallo!


    Ich wünsche mir seit Ewigkeiten einen Hund und überlege dies nun zu verwirklichen . Ein paar Gedanken besonders zur Welpenaufzucht machen mir jedoch Sorgen:


    Zu mir: Ich bin 22, Studentin, habe eine 2.Zimmer-Wohnung, habe Erfahrung mit Hunden.


    Ich möchte gerne einen Welpen (Hündin) aus dem Wurf der Schäferhündin meiner Freundin zu mir nehmen (noch nicht trächtig). Dass es ein Welpe sein soll ist mir besonders wichtig, da ich Vater und Mutter kenne und ich der Meinung bin, eine solche Kreuzung (beides Schäferhunde, sehr artig, ruhig) würde am besten zu mir passen.


    Ich mache mir nun Sorgen, ob meine Nachtarbeit ( 6-8 Std / 3-4 Nächte pro Woche ) ein Problem darstellen könnte. Ich habe gehört, dass Hunde aufgrund ihres Bio-Rhythmus eh nachts schlafen und natürlich würde ich den Hund vor und nach der Arbeit möglichst auspowern. Ist es möglich, dass der Hund meine Abwesenheit 'verpennt' ?


    In den ersten Monaten bestünde die Möglichkeit den Welpen über die Nacht zu meiner anderen Freundin zu geben. Sie selber hat einen Hund, der meinem Gesellschaft leisten könnte & andersrum. Würde ein solcher (nächtlicher) Ortswechsel Eurer Ansicht nach dem Welpen (& Bio-Rhythmus) schaden?


    Und meint Ihr einem erwachsenen oder zumindest stubenreinen Hund macht die nächtliche Abwesenheit - allein zuhaus- etwas aus?


    Tagsüber bin ich höchsten 2-3 Stunden nicht zu hause. In dieser Zeit haben sich meine Freundin & mein Vater -beide sehr verantwortungsbewußt- dazu bereiterklärt sich um die Kleine zu kümmern.
    Findet Ihr der Kontakt zu mehren Personen (2-4) überfordert den Welpen? Und weiß er dann überhaupt noch, zu wem er gehört?


    Mir ist jetzt schon öfters zu Ohren gekommen, dass Hunde im allgemeinen kein Zeitgefühl haben und sie gar kein Unterschied merken zwischen 4 oder 6 Stunden Alleinsein (mal abgesehen von der vollen Blase). ....dass der Welpe einer ständigen Aufsicht bedarft ist mir natürlich klar; ich frage nur für später.


    Ich persönlich könnte insgesamt mindestens 4-6 Stunden, und wenn ich nicht arbeite 12 Stunden meinem Liebling widmen.


    Ich traue mir ein Leben mit einem Hund im Allgemeinen auf jeden Fall zu, ich mach mir nur Sogen um die Welpenzeit.


    Kann mir außerdem jemand sagen, wielange ein Welpe von der Mutter abgesetzt werden muss und ob das überhaupt nötig ist? Wenn ja, dürfen Mutter & Kind sich die erste Zeit überhaupt nicht sehen?


    Ich habe mir auch überlegt gleich zwei Welpen aus dem Wurf zu mir zu nehmen, dann wäre das Problem mit dem Alleinsein relativiert, jedoch stell ich mir dann die Erziehung erschwert vor ( Und die Renovierung meiner Wohnung). Habt ihr Erfahrung mit zwei Welpen auf einmal?


    Ich würde mich über ehrliche Meinungen freuen. Ich hoffe ich bin tragbar für nen Hund ;)

  • also ich bin echt müde solangsam - aber der thread schreit ja förmlich nach einem kommentar :gruebel: - und so fasss ich mich kurz ... es werden bestimmt viele antworten kommen.


    ich finds gut dass du dir im vorfeld schonmal soviele überlegungen gemacht hast.


    nem welpen würde ich dir gerne abraten - die wahrscheinlichkeit ist gross dass du nur ärger haben wirst... daheim lassen kannst du den welpen nicht, keine 8h ! - da wirste probleme mit der stubenreinheit kriegen ... wenn du den welpen bei der freundin lässt kanns mit der bindung an dich schwierigkeiten geben.


    zwei welpen auf einmal - ich sags dir direkt: VERGISS ES!


    was evtl gehen würde wäre eine erwachsener hund - da brauchst du aber schon ein sehr genügsames model. 8h alleinsein sind schon viel - nachts aber evtl ok.


    ein hund aus dem tierheim wär doch prima - schäferhunde gibts dort immer genug und du hast den vorteil du kannst das temperament und das wesen vorher abschätzen - und so gezielt einen hund raussuchen der das alleinsein gewöhnt ist.


    ein welpe entwickelt sein eigenes temperament und es kann dir gut passieren dass dein hund nicht gut zum alleinsein zu erziehen ist ... was willst du dann tun ? den hund wieder abgeben weil er die ganze strasse wachbellt ? oder den job aufgeben ?


    was studierst du denn ?


    lg


    chris

  • Hallo,


    wenn du dir einen Welpen zulegen möchtest, dann empfehle
    ich dir zunächst mal 2 - 3 Wochen Urlaub zu nehmen. In dieser
    Zeit gewöhnt sich der Kleine an dich und ihr könnt eure Bindung
    festigen. Außerdem kannst du dann immer bei ihm sein und ihn
    zur Stubenreinheit erziehen.


    Einen Welpen in der Anfangszeit 6 - 8 Stunden allein zu lassen,
    halte ich für problematisch. Ihn nachts zu deiner Freundind zu geben,
    wenn sie denn gerne mal um 03.00 oder um 04.00 Uhr aufstehen
    möchte, finde ich ok, so lange er nach und nach ebenfalls daran
    gewöhnt wird, auch bei dir nachts zu bleiben.


    Ansonsten sprechen deine An- und Abwesenheitszeiten nicht gegen
    die Übernahme eines Welpen, obwohl du es mit einem Junghund
    oder erwachsenem Tier etwas einfacher hättest (aber nicht viel).


    In den ersten Wochen bringt dir das "Auspowern" deines Welpen
    nicht viel für die Nacht, da du ihn ja auch nicht überfordern sollst.
    Dein Welpe wird trotzdem in den ersten Tagen oder 1 - 2 Wochen
    nachts aufwachen und raus müssen.


    Selbst wenn die Elterntiere deines ggf. zukünftigen Welpen beide
    sehr lieb und ruhig sind, so hast du nochlange keine Garantie dafür,
    dass dein Hund später ebenfalls diese Eigenschaften zeigt (Vererbung
    bei Hunden ist nun ein anderes Thema).


    Ich selbst habe einen Eurasier mit vier Monaten. Er war schon mit
    8 Wochen stubenrein und trotzdem hat er mich in meinen 4 Wochen
    Urlaub, den ich mir für ihn genommen habe, richtig gefordert (trotz
    meiner Erfahrung mit Hunden, die ja nicht sehr viel nützt, da jeder
    Hund verschieden ist).


    Mein Fazit: es geht, mit sehr viel Einsatz deinerseits und wenn du
    weißt, dass der Kleine deinen Tagesrythmus bestimmen wird (für
    immer!!!



    LG, Islay

  • hmmm ich sehe das ein wenig anders als Islay


    mit 2 - 3 wochen urlaub ist es MEINER MEINUNG nach definitiv nicht getan!
    Gerade in der prägungsphase und später in der sozialisierungsphase ist es wichtig das der hund eine feste bezugsperson hat und viel vermittelt bekommt, sprich gerade in dieser zeit sollte man alles geben... zeit, geduld usw. Ich würde niemals einen kleinen welpen in dieser anfangszeit alleine lassen. Diese zeit ist einfach zu wichtig. So ein kleiner wurm braucht dich, deine nähe, deine fürsorge, deine wärme UND er braucht dich zum lernen.


    Das mit dem alleinesein habe ich bei meinem hund erst gemacht seit dem sie ein junghund ist, ab da ist sie selbstständiger und (meiner meinung) nach erst reif dafür. Was man übrigens auch erst step-by-step tun sollte.


    Das ein welpe mit 8 wochen schon stubenrein ist, das ist schon eher die absolute ausnahme. Meine hündin war da von der langsamen sorte... sie ist jetzt 6 monate, ansich stubenrein, aber nur wenn ich schneller bin ;)


    Meine süße hat mich sehr viel zeit gekostet, aber nicht nur als welpe, sondern auch jetzt speziell als junghund. Tägliche erziehungsübungen, welpenkurse usw. ... das sollte man nicht außer acht lassen.



    Überlege dir das alles nochmals genau mit einem welpen und ob da nicht doch ein "älterer" hund besser wäre

  • Hallo,


    von zwei Welpen würde ich Dir abraten.


    Nicht nur dass Du mit jedem allein üben und Dich befassen musst ist es auch ein Spießrutenlauf in Bezug auf Mist machen und Stubenreinheit.


    Ein Welpe, dass ist schon machbar. Du musst Dich nur drum kümmern erst einmal Urlaub zu nehmen, damit diese Hündin eine enge Bindung aufbauen kann.
    Dann ist es auch nicht so schlimm wenn sie ein paar Sitter hat, mit denen sie auch sowieso zusammen ist, wenn Du auch da bist.
    Dann gewöhne sie am besten von Anfang an daran nachts nicht in Deinem Zimmer zu schlafen, dann fällt es nicht sonderlich auf, wenn Du nachts nicht da bist. Hunde verpennen sowieso die meiste Zeit, selbst wenn man da ist und nicht spielt und mit ihnen arbeitet.


    Und wenn sie bei anderen schläft, die nachts aufstehen, wenn sie muss, dann ist sie auch nachts bald stubenrein.
    Fang früh und in Minutenabständen an sie an das Alleinsein zu ewöhnen, von Anfang an.
    Schäferhunde lernen in der Regel schnell, wenn man ihnen klare Regeln gibt.
    Wichtig ist bei einem Schäferhund, das alle Betreuungspersonen die selben Regeln vermitteln und sich daran halten.


    Gruss Adina

    Gruss jerci


    -Wer einen Fehler findet, kann ihn behalten!-

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Wir haben unsere Welpen immer bis zur 12. Woche bei Mama belassen.
    Und da diese nachts zusammen in einem abgetrennten Bereich schliefen, hatte Mama ihnen dann auch das Stubenrein beigebracht.


    Vielleicht mag Deine Freundin ihre Welpen ja auch 12 Wochen bei Mama belassen?

  • Wäre zumindest das Beste was Du für Deine Hündin tun kannst.


    Gruss Adina

    Gruss jerci


    -Wer einen Fehler findet, kann ihn behalten!-

  • hi!


    ich habe das damals gemacht, den hund (als er 24 wochen alt war) morgens, wenn ich in der schule war, zu bekannten gegeben. heute weiß ich, dass es ein fehler war!
    ich habe ihnen zwar gesagt, wie sie mit ihr umgehen sollen, wann es fressen gibt, usw. aber es hat nicht geklappt, weil jeder z.B. mit einem hund der gerade einen schuh zerkaut hat, anders umgeht (die bekannte hat den hund dann weggesperrt o.ä.)!!! sie hat das natürlich nicht böse gemeint, aber mein hund hat jetzt natürlich panische angst, wenn er in einem zimmer mit geschlossener tür alleine ist! und das war nur ein beispiel! ich hatte dann auch beim üben von befehlen probleme. weil natürlich alle (wenn besuch zu den bekannten kam, oder so) den süßen welpen streicheln wollten und leckerlie und leckerlie da! und "oh der kann schon sitz! mach sitz!" und das ständig und das war auch nicht grad toll!


    naja, letztendlich ist mein hund dann doch noch anständig geworden, aber es hat mich SEHR SEHR viel mühe gekostet!


    ich kann ja nicht sagen, dass dein vater und deine freundin das genau so machen, aber du weißt es eben vorher nicht. das ist das problem. villeicht hast du ja auch glück und deine hundesitter sind erfahrener als meine es waren!


    ICH jedenfalls würde mir einen älteren hund anschaffen.


    Liebe Grüße Lari

  • Nur so am Rande zum Überdenken,


    wie willst Du eine Bindung zu einem Hund/Welpen aufbauen, wenn Du ihn immer mal woanders hin gibst ???


    2 Welpen aus einem Wurf -> BITTE UNBEDINGT SEIN LASSEN !!! Sie orientieren sich nur aneinander und schwer nach Dir. Es ist schon schwer, einen Welpen ständig mit den erwachsenen Hunden mitlaufen zu lassen. Hier muss man auch viel mit dem Jungspunt alleine getrennt von den anderen unternehmen...das erfordert noch mehr Zeit.


    Auch nur 1 Welpe ist in der Lage aus Verlassensängsten eine Wohnung total auseinander zu nehmen, sie sind da sehr erfindungsreich und es ist ihnen egal, ob das tagsüber oder nachts ist ;-)


    Wie gestaltet sich Deine Erfahrung mit Hunden ? Hattest Du schon mal einen eigenen Hund, den Du von Grund auf selbst erzogen hast und um den NUR Du Dich kümmern musstest ? Nicht böse gemeint nur rein interessehalber....


    Was ist, wenn Du in Urlaub möchtest ? Was ist, wenn er ernsthaft krank sein sollte und rundum betreut werden muss ?


    Studentin und nur 2 – 4 Stunden am Tag nicht daheim ???


    Wenn Du nachts arbeitest.....bist Du nicht drauf angewiesen auszuschlafen ??? So was gab´s nämlich erst bei der letzten Version von Super-Frauchen.......


    Es hat viele positive Aspekte im Leben, dieses mit einem Hund zu verbringen, nimmt aber nicht nur viel Zeit in Anspruch !!!!!!


    Gruß
    Alexandra



    PS. Welpe sollte mindestens die ersten 8 Wochen bei der Mutter bleiben.

  • @ Isabel


    machmal kann man einem Hund mehr zutrauen als man denkt..
    Dass DEIN Hund mit 5 oder 6 Monaten noch nicht stubenrein
    ist, ist mMn bedenklich, sofern es keine zwingenden Gründe
    dafür gibt.


    @ Ezri,


    ja, gute Idee, den Welpen bis zum 12. Monat bei der Mutter
    zu lassen. In diesem Fall wohl ein MUSS.


    Ach ja, das mit den stubenreinen Eurasiern mit 8 Wochen
    liegt an der Rasse, welche zu ca. 90 % 2 Wochen weiter
    entwickelt ist als andere Hunde.



    LG, Islay

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den kostenlosen Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen kostenlosen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens kostenlose Futterproben!


    Liebe Grüße Paul hugging-dog-face


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