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Beiträge von poepsel

    hallo leuts !


    für meine hinsiwin und mich such ich momentan händeringend einen hundesitter im raum stuttgart - reutlingen - münsingen.


    die kleine ist ein 8mon alter aussie - lieb, verspielt, verträglich mit allem ... voller energie.


    leider sind mir jetzt die aufpasser für den hund ausgegangen: meine beziehung ist in die brüche gegangen, meine eltern haben sich sehr spontan in den urlaub verdrückt und die hundesitterfähigen leute sind leider nicht die komplette woche verfügbar. jetzt hänge ich die nächsten zwei wochen etwas durch und hoffe dass ich hier evtl jemand finde der mir auf hinsiwin aufpasst - so von ca 7 bis 21 uhr.


    gibts hier evtl einen hundebesitzer der meine kleine einfach mitbeaufsichtigt ???


    lg
    chris + hinsiwin

    Zitat von "Fenja @ 05.05.2005 18:07"

    ...Aber er darf auch manchmal nicht
    spielen u. das muss er auch akzeptieren.Das jaulen oder fiepen dabei
    ignoriere ich


    :bindafür: :top:

    Zitat

    Er ist auch so kinderverrückt. Einmal ist er zu Kindern hingerannt u. fiep,fiep , fiep. Ich gerufen u. gerufen. Er hat zwar jedesma geschaut,
    aber kam nicht. Ich hab gemerkt, der verarscht dich nach Strich u. Faden !


    ähm - verarschen ist wohl arg vermenschlicht. es ist ein hund - hunde verarschen nicht.

    Zitat

    Da bin ich hin, ab ihn mir am Nackenfell gegriffen u.
    zu mir gezogen immer mit den Worten "Hier ist Hier !"


    nochmal ähm - ich denke die worte sind sinnlos ... "hier ist hier" ist kein kommando sondern lediglich eine äusserung deinerseits - das verwirrt den hund nur unnötig und ist absolut unnötig.

    Zitat

    Anschließend hab ich ihn gerufen als er ein Stück weg war - u. er kam
    sofort ! Na klar hab ich ihn ausgiebig belohnt u. gelobt.


    das kann ich jetzt wiederum nur so unterschreiben :top:


    lg
    chris

    Zitat von "franziska @ 26.03.2005 18:33"

    Hallo alle zusammen,


    Versuch mich interessant zu machen klappt nur bedingt, heisst nur wenn ich den Moment abpasse. Rennt er, dann ist es zu spät. Deshalb gehe ich momentan mit Feldleine.


    den moment abpassen ist aber n guter ansatz zur korrektur des verhaltens - deswegen würde ich dranbleiben und mit dem hund eine hundebegrüssungsroutine aufbauen. ein hinsitzen oder ablegen noch bevor dein hund den anderen gesehen hat [adlerauge sei wachsam] - in dieser position verharren bis du das kommando erteilst dass er losrennen darf - das losrennen ist gleichzeitig die belohnung für korrektes ablegen+liegenbleiben. ganz viel üben üben üben ... und wenn die begrüssung sitzt dann kannst du dazu übergehen den hund evtl mal nicht zum anderen hund gehen zu lassen ... sondern in dieser position verweilen zu lassen ...


    lg
    chris

    also diesen tip evtl nur mit vorsicht geniessen da kein erfahrungswert sondern nur ne idee:


    kaugummis aus teppichen macht man mit eisspray raus ... kann mir vorstellen das evtl so harzklumpen abzubröseln sind ... aber wenns grossflächig ist - o ohhhhhh ....


    lg
    chris

    ich frag jetzt mal blöd - WARUM ??


    also meiner ist mit wasser bestens zufrieden - schliesslich brüht sich mein hund ja in freier natur zwischendrin nicht schnell mal nen tee auf ;-)


    das problem mit den meisten säften oder tee's sind die inhaltstoffe - eben zucker und so geschichten... der schadet dem tier. was du machen könntest wären eben fruchtsäfte selber herzustellen aus frischem obst - da würd ich halt wiederum aufpassen dass der säuregehalt nicht zu hoch ist - sonst reizt du den magen ... dann lieber obst ins essen mischen.


    tee's krieg mein hund nur wenn er z.B. krank ist - natürlich ohne zucker ... schmeckt dem hund meistens aber nicht so gut wie wasser.


    bei blasenentzündung mal nen blasen- und nierentee... trotzdem aber immer ihr wasser.


    fleischbrühe wäre sicher noch eine leckere alternative ???


    muss jetzt dazu sagen ich bin kein tierarzt - sind nur so meine gedanken und erfahrungswerte ... evtl mal nen vet. fragen.


    lg
    chris

    also ich würd einfach nochmal allen zu bedenken geben dass ihr bei den argumentationen FÜR einen welpen schon immer arg vom idealfall ausgeht.


    das ist meiner meinung nach nicht richtig !


    man sollte immer vom schlimmsten fall ausgehen - dann ist man wirklich für alles gerüstet.


    klar kann ein welpe bin in kürzester zeit stubenrein sein, sich schnell auf seinen besitzer prägen und mit einem halben jahr schon 9h nachts allein daheim bleiben.


    aber davon sollte man nicht ausgehen - weil wenn nur ein aspekt nicht so eintrifft wie man sich vorher gedacht hat ist das geheule gross ... im besten fall läuft einem der welpe halt einfach nicht so hinterher, wie man es gerne hätte und wenns wirklich hart kommt hat der hund ernsthafte macken und die bude ist demoliert.


    und dann ?? genauso gebe ich zu bedenken dass es mit dem studium auch mal nicht so laufen kann ... die freundin oder der vater können mal ausfallen und dann ?


    lg
    chris

    also ich bin echt müde solangsam - aber der thread schreit ja förmlich nach einem kommentar :gruebel: - und so fasss ich mich kurz ... es werden bestimmt viele antworten kommen.


    ich finds gut dass du dir im vorfeld schonmal soviele überlegungen gemacht hast.


    nem welpen würde ich dir gerne abraten - die wahrscheinlichkeit ist gross dass du nur ärger haben wirst... daheim lassen kannst du den welpen nicht, keine 8h ! - da wirste probleme mit der stubenreinheit kriegen ... wenn du den welpen bei der freundin lässt kanns mit der bindung an dich schwierigkeiten geben.


    zwei welpen auf einmal - ich sags dir direkt: VERGISS ES!


    was evtl gehen würde wäre eine erwachsener hund - da brauchst du aber schon ein sehr genügsames model. 8h alleinsein sind schon viel - nachts aber evtl ok.


    ein hund aus dem tierheim wär doch prima - schäferhunde gibts dort immer genug und du hast den vorteil du kannst das temperament und das wesen vorher abschätzen - und so gezielt einen hund raussuchen der das alleinsein gewöhnt ist.


    ein welpe entwickelt sein eigenes temperament und es kann dir gut passieren dass dein hund nicht gut zum alleinsein zu erziehen ist ... was willst du dann tun ? den hund wieder abgeben weil er die ganze strasse wachbellt ? oder den job aufgeben ?


    was studierst du denn ?


    lg


    chris

    gut - kein alk ... dafür kraft der meditation den inneren frieden findend:


    HAUSAUFZUCHT ...


    Eifelhexe


    hausaufzucht kann man natürlich immer definieren wie man will - um die beschäftigung der welpen und mit den welpen kommt man nicht drum rum.


    theoretisch kann eine aufzucht wie du sie beschrieben hast auch ausserhalb des hauses stattfinden - und ggf sogar sinnvoll sein.


    letztendlich wird der welpe bei seinen zukünftigen menschen IM haus leben - deswegen bietet sich eine aufzucht im haus für "amateure" an ... der welpe wir "automatisch" an alles was mit einem haushalt zu tun hat gewöhnt und bei einem gewöhnlichen haushalt ist die wohnung nunmal der ort wo am meisten los ist :-)


    einfachstes beispiel ist z.B. der staubsauger - es ist sinnvoll die welpen an dieses geräusch zu gewöhnen damit sie später keine angst davor haben ... mudda saugt am liebsten in der wohnung - nur selten in der hundehütte :-)


    ich kenn professionelle züchter die im garten spezielle beheizte und geflieste hundehäuser haben - diese sind besonders hygienisch und eben auch praktisch für die besitzer ... welpen machen sehr viel dreck und gestank. trotzdem werden die welpen regelmässig ins haus mitgenommen ... genauso wie ausflüge in die natur gemacht werden usw usw usw ...




    Zitat von "Eifelhexe"

    also mit dem Welpen rein ins Haus das verstehe ich auch nicht so ganz.


    ganz einfach - stall=vermutl. Isolation, kalt und mangelnde hygiene [parasiten, nager usw], unfallrisiko ...


    um nur ein paar gründe zu nennen :-)


    lg


    chris

    *händeüberdemkopfzusammenschlag*


    :help: :help: :help: - der alkohol ist aus ...


    ich versuch am besten nix zu kommentieren - nur noch konstruktiv zu sein, also:


    Prägungsphase 4. Woche - 8. Woche


    Je weniger ein Welpe in dieser Phase mit Menschen, anderen Tieren oder auch Geräuschen in Kontakt kommt, umso schlechter ist er geprägt. Abhängig von der Rasse und der Genetik kann das später zu großen Problemen führen.


    Bei vernünftiger Prägung wird in dieser Phase ständig weniger Reflexverhalten gezeigt und die Instinktveranlagungsformen werden weiter entwickelt.
    Das heißt, dass der Hund anfängt, mit seinen in den Erbanlagen verankerten Instinktverhaltensformen zu üben.



    sensorische Weiterentwicklung: Hier kann man gezielte Reaktionen auf verschiedene Sinneswahrnehmungen beobachten.


    motorische Weiterentwicklung: Jetzt wird auch die Koordination besser, obwohl die Bewegungen noch sehr grob(tollpatschig) sind.


    Verhaltensentwicklung:


    Sozialinstinkt
    Körpersprache
    Mimik
    Vokale Kommunikation (Stimme)
    Taktile Kommunikation (Berührung
    Olfaktorische Kommunikation(Geruch)
    Jagdinstinkt
    Jagdspiele
    Territorialinstinkt
    Mimik:
    Die Mimik fängt jetzt an sich zu entwickeln. Der Welpe fängt an "Grimassen" zu schneiden.


    Vokale Kommunikation:
    Der Welpe zeigt in dieser Phase noch eine sehr grobe Kommunikation: er schreit, knurrt, etc. Hier fangen die ersten Kommunikationsproblem zwischen Mensch und Hund an:
    Die Kommunikation ist in der Prägungsphase sehr grob, aber was tun wir Menschen, wenn wir einen Welpen bekommen? Wir gehen äußerst vorsichtig mit ihm um. Aber je älter der Hund wird, umso grober werden wir.
    Bis wir dann evtl. irgendwann unseren Hund, wenn er schon fast erwachsen ist, an der Leine führen und weil er daran zieht, wir ihn mit der Leine zurückziehen und dabei schreien:"FUSS!"
    Das geschieht in der Natur ganz anders. Dort fängt das Muttertier mit sehr grober Kommunikation an und verfeinert diese immer mehr, bis später tatsächlich ein Blick genügt, um dem Welpen zu zeigen, was gemeint ist.


    Taktile Kommunikation:
    Die taktile Kommunikation entwickelt sich, das heißt: die Welpen fangen zum Beispiel an den Kopf auf einen anderen Welpen aufzulegen. Hier wird Dominanzverhalten geübt.


    Olfaktorische Kommunikation:
    Jetzt kann man beobachten, dass sich die Welpen gegenseitig beschnuppern. Sie fangen an, sich untereinander wahr zu nehmen.


    Territorialinstinkt:
    Der Territorialinstinkt entwickelt sich in dieser Phase. Die Welpen zeigen jetzt erste Anfänge von Besitzverhalten. Sie nehmen einen Gegenstand ins Maul und verteidigen ihn auch. Die Welpen fangen in dieser Zeit auch an, einen Gegenstand, der etwas abseits liegt zu bewachen. Sie verteidigen dann nicht nur diesen Gegenstand, sondern auch das Gebiet drum herum (territorial).
    Das was hier geschieht ist Lernen von Territorialverhalten, aber später wird der Hund evtl. knurren, wenn der Mensch zu nah an seinen Futternapf kommt.


    Während der Prägungsphase lernt der Welpe nicht durch sozialen Einfluss, sondern durch eigene Erfahrung.
    Deshalb ist es in dieser Phase sehr wichtig, dass dem Welpen hier die Möglichkeit geboten wird, neue Erfahrungen zu machen. Neue Dinge zu fühlen (z.B. verschiedene Bodenbeläge), neue Gerüche zu entdecken und verschiedene Gegenstände ins Maul zu nehmen.
    Der Welpe sollte jetzt auch die Möglichkeit haben, andere Menschen kennen zu lernen (z.B. anderes Geschlecht, andere Hautfarbe, junge und alte Menschen, Menschen mit einem verändertem Gangbild, etc.).
    Auch Kontakt zu anderen Hunden ist jetzt wichtig, aber ohne das Muttertier.


    Wird der Welpe hier durch den Züchter schlecht geprägt, dann hat das Konsequenzen für das ganze weitere Leben, denn die Sozialisierung kann nur optimal werden, wenn die Prägung optimal war. Hier in der Prägungsphase sollte sich der Welpe an ständig wechselnde Umfeldreize gewöhnen.


    Gegen Ende der Prägungsphase übernehmen immer mehr der Vater und andere Rudel-mitglieder die Erziehung. Das Muttertier schnappt die Welpen nun immer häufiger weg.

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