Second-Hand-Hund mit kleinen Problemchen

  • EIn Kettenwürger ist nicht schlimmer als ein Würger aus einer Schnur. Und per se nicht schlimmer als ein stinknormales Halsband aus Elchleder.

    Hunde werden auch desensibilisiert. Wenn Hund gelernt hat, dass es recht normal ist mit knapper Luft und gewürgt und ab und zu Speichel herauswürgend, neben seinem Menschen herzuzerren, dann passen sich unsere Hunde eben an. Und machen genau dies.

  • Also für mich war der Zimmerkennel zwischendurch echt die Rettung.
    Pelle hat, nach einer vierwöchigen Eingewöhnungsphase, in der er völlig super und unkompliziert allein blieb, angefangen, uns komplett die Wohnung zu zerlegen. Selbst wenn wir nur kurz mal Einkaufen sind.
    Das war wohl eine Mischung aus Protest und Verlustangst. Daher sind wir dann zwischenzeitlich dazu übergegangen, das zu unterbinden, indem er in den Kennel musste, wenn wir weggegangen sind.
    Der war natürlich schön groß und mit Wasser drin und er war da auch nicht ungern drin.
    Nach einer Weile haben wir das dann langsam ausgeschlichen. Ihn also kurz mal außerhalb des Kennels allein zuhause gelassen und gleichzeitig die Wohnung mit Fallen gespickt. Also Pfeffer ausgestreut auf Flächen und auf die Anrichten haben wir leichte, leere PET-Flaschen gestellt, die ihm dann entgegen gepoltert sind, wenn er irgendwo dran wollte. Lauter so Zeug.
    Dann hat sich das ziemlich schnell gelegt.
    Ich bin dem Kennel sehr dankbar!!

  • EIn Kettenwürger ist nicht schlimmer als ein Würger aus einer Schnur. Und per se nicht schlimmer als ein stinknormales Halsband aus Elchleder.

    Hunde werden auch desensibilisiert. Wenn Hund gelernt hat, dass es recht normal ist mit knapper Luft und gewürgt und ab und zu Speichel herauswürgend, neben seinem Menschen herzuzerren, dann passen sich unsere Hunde eben an. Und machen genau dies.

    Achso und deshalb ist es dann in Ordnung oder was?
    Also ist ja hier im Ort der mit dem Stachelhalsband, wo die Stacheln nach innen sind auch in Ordnung,
    weil der Hund sich ja an den Schmerz gewöhnt oder was? :???:

  • Samita ich denke Liv wollte nur damit klarmachen, dass ein Hund lernt damit umzugehen.
    Sie schrieb nirgends das es in Ordnung ist.
    Ja Hunde gewöhnen sich an vieles, leider auch an unangenehme Situationen.
    Da ist nun der Halter gefragt, der dem Hund beibringen kann, ohne zu ziehen an einer Leine zu laufen. ;)

  • Achso und deshalb ist es dann in Ordnung oder was?Also ist ja hier im Ort der mit dem Stachelhalsband, wo die Stacheln nach innen sind auch in Ordnung,
    weil der Hund sich ja an den Schmerz gewöhnt oder was? :???:

    Dein Beitrag ist frech und aggressiv/provokant. Edit by Mod: Inhalt etwas angepaßt, wegen der Net(t)iquette!

    Von mir aus lies was du willst. Meine Zeilen geben es nicht her, dass du so rumprollst. Das ist einfach wieder ein Schnellschuss von dir, weil du nicht liest, sondern irgendwas rumnörgeln möchtst.


  • Bellen: ein bellfreudiger Hund bleibt bellfreudig. IMMER.

    Bellen würde ich nicht verstärken, aber auch nicht überbewerten.
    Eher daran denken, dass es eben auch ein Anzeiger für Aufgeregtheit sein kann und dem Hund helfen, etwas unaufgeregter die Lage zu betrachten.

    Das stimmt so nicht. Wenn ein Hund an der Leine wirklich vor Freude andere Hunde anbellt, hat das nichts mit bellfreudig zu tun bzw dass dieses Verhalten immer so bleibt.

    Mein Hund hat das erste Jahr auch jeden Hund an der Leine angebellt, weil er einfach spielen wollte. Ich habe ihm abtrainiert, indem ich vorher schon abgeblockt habe, wenn er angefangen hat, den anderen Hund anzustieren. Wurde dann gebellt, bekam er Wasser über aus einer Wasserflasche, die einen "Spritzverschluss" hat. Das musste ich genau zweimal machen, danach wurde bei mir nie wieder bei Hundebegegnungen gebellt.
    Wobei ich aber sagen muss, dass das kein Allgemeinrezept ist und bei ängstlichen oder aggressiven Hunden erreicht man damit nur schlimmeres.

  • Genau so eine Wasserflasche kam bei mir in genau der Situation auch zum Einsatz.
    Sie erzielt auch - anfangs - immer gute Wirkung. Aber wenn ich das dann über einen längeren Zeitraum versuche (denn leider war es mit zweimal nass spritzen bei Pelle nie getan) hat er sich dran gewöhnt. In zweierlei Hinsicht: zum Einen hat das kalte Wasser seinen Schrecken verloren und wenn er wirklich bellen wollte, tat er das trotzdem. Zum Anderen wusste er genau, ob ich die Flasche dabei hatte oder nicht. Und dann wurde sich benommen, solange die Flasche dabei war, wähnte ich mich dann aber in Sicherheit und dachte, das Problem sei gegessen und ich könne die Flasche zuhause lassen... Pustekuchen.
    Ich bin dazu übergegangen, sie grundsätzlich immer in der Tasche zu haben, wenn wir spazieren gehen, und wenn eine Situation kommt, wo ich denke er könnte bellen, dann nehme ich sie vorher schon raus. Aber so, dass er es nicht mitbekommt.
    Daher kommt sie ab und zu mal immer mal wieder zum Einsatz, wenn Pelle sich vergisst (wenn er gestresst ist, bellt er z.B. einen vorbeifahrenden Zug an und so Quatsch). Und im Großen und Ganzen haben wir mittlerweile kaum noch Probleme mit Gebell an der Leine.

    Fazit: ich denke auch absolut, dass man seinem Hund das sowohl an- als auch abtrainieren kann. Oft ist Gebell auch ein Zeichen von mangelnder Auslastung, Stress, Unsicherheit, etc.

  • Genau so eine Wasserflasche kam bei mir in genau der Situation auch zum Einsatz.
    Sie erzielt auch - anfangs - immer gute Wirkung. Aber wenn ich das dann über einen längeren Zeitraum versuche (denn leider war es mit zweimal nass spritzen bei Pelle nie getan) hat er sich dran gewöhnt. In zweierlei Hinsicht: zum Einen hat das kalte Wasser seinen Schrecken verloren und wenn er wirklich bellen wollte, tat er das trotzdem. Zum Anderen wusste er genau, ob ich die Flasche dabei hatte oder nicht. Und dann wurde sich benommen, solange die Flasche dabei war, wähnte ich mich dann aber in Sicherheit und dachte, das Problem sei gegessen und ich könne die Flasche zuhause lassen... Pustekuchen.
    Ich bin dazu übergegangen, sie grundsätzlich immer in der Tasche zu haben, wenn wir spazieren gehen, und wenn eine Situation kommt, wo ich denke er könnte bellen, dann nehme ich sie vorher schon raus. Aber so, dass er es nicht mitbekommt.
    Daher kommt sie ab und zu mal immer mal wieder zum Einsatz, wenn Pelle sich vergisst (wenn er gestresst ist, bellt er z.B. einen vorbeifahrenden Zug an und so Quatsch). Und im Großen und Ganzen haben wir mittlerweile kaum noch Probleme mit Gebell an der Leine.

    Fazit: ich denke auch absolut, dass man seinem Hund das sowohl an- als auch abtrainieren kann. Oft ist Gebell auch ein Zeichen von mangelnder Auslastung, Stress, Unsicherheit, etc.

    Das beste Beispiel dafür, das Aversivmethoden immer wieder wiederholt werden müssen. |)
    Der Hund lernt dabei absolut nichts.
    Doch, Herrchen/ Frauchen sind sch****.


    Anstatt mal ein Alternativverhalten aufzubauen wird gedeckelt, weil es ja so einfach ist.... :mute:

  • Mein Hund hat da sehr schnell was draus gelernt. Und nicht dass ich scheiße bin ;)
    Jetzt reagiert er darauf, wenn ich vorher schon "nein" sage, wenn ich merke, dass er anfängt anders zu gehen oder zu stieren. Vorher war er da schon so hochgefahren, dass er mich gar nicht mehr wahrgenommen hat.
    Durch das Wasser habe ich meinen Hund aus seinem Wahn rausgeholt und er reagiert wieder auf mich.
    Man sollte nicht immer alles über einen Kamm scheren. :roll:

  • Mein Hund hat da sehr schnell was draus gelernt. Und nicht dass ich scheiße bin ;)
    Jetzt reagiert er darauf, wenn ich vorher schon "nein" sage, wenn ich merke, dass er anfängt anders zu gehen oder zu stieren. Vorher war er da schon so hochgefahren, dass er mich gar nicht mehr wahrgenommen hat.
    Durch das Wasser habe ich meinen Hund aus seinem Wahn rausgeholt und er reagiert wieder auf mich.
    Man sollte nicht immer alles über einen Kamm scheren. :roll:

    Und was hast du als Alternativverhalten auftrainiert?

    Warum aversiv?

    Glück gehabt, ist dein Hund so pflegeleicht. Soll es ja auch geben.
    Es ist und bleibt eine positive Strafe, die alles andere als angebracht ist.

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