beständige vs. unbeständige Auslastung
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Hier gibts nicht jeden Tag die gleiche Auslastung.. Geh ich arbeiten, sinds 2-3 Std
am Tag mit laufen, üben, apportieren,tricksen, Hundekumpels- manchmal auch einfach nur bummeln.
Hab ich mehr Zeit, bin ich gern länger unterwegs, da kann die lange Runde
auch mal 5 Std dauern und es gibt noch 2 kleinere Pipirunden..
Lupo nimmt es wie´s kommt. Bin ich krank oder sehr eingespannt, gibts auch
mal 5 kurze Runden und insgesamt nur etwa 1,5-2 Std.. Das macht er auch
ganz problemlos mit. Geht das über mehrere Tage, merkt man abends, dass
er nicht ganz zufrieden ist- er wechselt dann 100x den liegeplatz, will irgendwas machen.. Bisschen Kopfarbeit hilft dann schon etwas-aber richtig happy
und zufrieden erst nach 2 Std ordentlich laufen & powern.Anfangs hab ich mir auch mehr Stress gemacht, er ist nunmal ein Laufhund,
gemacht für langes laufen auf der Spur in jedem Gelände- dem will ich, soweit möglich, auch entsprechen..So lange er noch so fit ist (ist 11,5 Jahre) soll er
laufen wie er will und kann. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Ich finde auch das der Mensch dazu tendiert seinen Hund zu sehr zu beschäftigen, und ich schliese mich da mit ein.
Unser Sem war heute morgen ~45min Gassi und will jetzt gerade keinen Gang mehr machen, dabei sind schon gut 7 Stunden vergangen. Vielleicht liegt es aber auch an der Wärme die heute hier herrscht.Einen strickten Plan zu machen wann der Hund wie lange rausgeht, beschäftigt wird, halte ich auch für schlecht. Dafür passiert zuviel in einem Leben das etwaige Pläne durcheinander bringt.
Man muss wirklich einfach schauen wie der Vierbeiner sich verhält und damit umgehen. In den seltensten Fällen sollte man ihn zu etwas zwingen, zumindest was die Bewegung angeht, schließlich soll er ja Lust an dem haben was gemacht wird. -
Ich finde es persönlich sehr schwer genau abzuschätzen ob der Hund jetzt über oder unterfordert ist. Ich hab mal eine Tabelle gesehen, bei der es darum ging, welche Symptome jetzt auf Unter- und Unterforderung schließen lassen. Da haben sich viele überschnitten.
Ich finde es komisch, wenn krankhaft nach geistiger Auslastung gesucht wird. Geistige Auslastung ist schön und gut, aber vielleicht möchte der Hund auch mal nur spazieren gehen? Schlimm finde ich es nur dann, wenn der Hund sichtlich keinen Spaß daran hat und man dennoch probiert und probiert und sogar das Futter kürzt, damit er begeisterter ist. Ich sehe den Sinn dahinter nicht. Was anderes ist, wenn der Hund Spaß hat, dann ist es natürlich toll und ich suche auch immer nach Wegen Einstein für etwas zu begeistern.
Um aufs Thema zurückzukommen : Sagen wir mal ihr habt eine ältere Frau in der Nachbarschaft, die nicht so gut zu Fuß ist. Daher kann sie nicht mehr solange gehen. Würdet ihr, wenn möglich, den Hund 3 x mit auf einen längeren Spaziergang nehmen oder eher die Dame überreden, den Hund abzugeben?
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Ich würde da gar nix machen. Wir haben hier einen Chi im Haus der drei mal täglich die Straße hoch und wieder runter geführt wir, ein mal täglich darf er eine Stunde auf der Wiese am Ende der Straße rumlaufen. Der ist zufrieden damit. Gerade bei Rentnern ist zuhause immer jemand da, man wird verwöhnt und geknuddelt, der Hund kann da schon sehr glücklich sein.
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Ich würde da gar nix machen. Wir haben hier einen Chi im Haus der drei mal täglich die Straße hoch und wieder runter geführt wir, ein mal täglich darf er eine Stunde auf der Wiese am Ende der Straße rumlaufen. Der ist zufrieden damit. Gerade bei Rentnern ist zuhause immer jemand da, man wird verwöhnt und geknuddelt, der Hund kann da schon sehr glücklich sein.
Ich sehe das genauso und es kommt eben auf den Hund an!
Wie gesagt meiner ist auch eher faul, er braucht nicht wirklich Hundekontakt und möchte auch keinen Hundesport.
Ich habe mich damit abgefunden und gebe zu, dass es auch sehr angenehm ist so einen entspannten Hund zu haben.
Bei einem Mali, etc. würde die Sache wahrscheinlich anders aussehen. -
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Ich weiß was Du meinst, aber, man kann das Verhalten seines Hundes doch beobachten und Rückschlüsse ziehen.
Beispiel:
Sonntags gehen wir meist mit großer Hundemeute am Vormittag. Da wird gut zwei Stunden fast ohne Unterbrechung, geschwommen, gerauft, gerannt, dem Dummy hinterher gejagt ... die im Schnitt 10 Hunde sind also 2 Stunden körperlich sehr beansprucht.
Wir gehen dann nach Hause, noch kurz in den Garten den Hund abduschen und dann hat Charly seine 5 Minuten - da rast er wie verrückt durch die Garten - als müsse er eine Anspannung loswerden. Dann tippelt er hoch zum Futternapf, läuft noch mindestens ne halbe Stunde durch die Bude bis er endlich im Kopf Ruhe findet - legt sich dann mal hier mal da hin, wirkt ruhelos. Aber dann plötzlich pennt er wie ein Stein bis abends um 18 Uhr. Dann gehen wir eine kleine gemütliche Runde, vielleicht 20 Minuten, danach gibts Futter und er pennt wieder bis zur Gartenpippi-Runde gegen 23 Uhr. Danach schlurft er ins Bett und pennt bis morgens um 8.Also, der Hund ist todmüde. Verständlich, war ja ein harter Vormittag.
Hat aber Zeit gebraucht um runterzukommen ...Etwa gleich viel schläft/ruht er nämlich aber auch, wenn wir morgens nur eine gemütliche Runde, etwa 60 Minuten gehen und abends noch mal 45 - ohne Hundeparty, ohne schwimmen. Also auch dann ist er müde, natürlich nicht ganz so ermattet - döst am Nachmittag oder Abend aber eher, als dass er tief schläft. Wirkt zufrieden. Der will mittags gar nicht raus, seit er geschäftemäßig durchhalten kann.
Da Charly so gut wie nie alleine ist, können wir sein Verhalten genau beobachten, der langweilt sich nicht. Bei uns gibts Partytage, aber meist Ruhetage. Ein guter Mix für uns und für ihn, seit Welpenalter.
Andere Teilnehmer der gleichen Gruppe, gehen bereits gegen 14 Uhr nochmal mit dem Hund ne gute Stunde und treffen sich dann abends noch mal zur Hundeparty mit irgendwem - noch mal zwei Stunden - da sind so noch stolz drauf, dass sie mit ihrem Hund so viel machen, "das braucht der ja". Und so ein Programm haben sie dann fast jeden Tag. Teils mit Hunden, die nicht mal ein Jahr alt sind. Und die sind dann aber auch entsprechend drauf: ruhelos, bellfreudig, ungeduldig, extrem rauflustig, kaum abrufbar und schon gar nicht zwischendurch mal leinenführig, wenn Anleinen halt mal sein muss. Diese Hunde schlafen kaum bis gar nicht tagsüber, können nicht alleine gelassen werden zuhause, weil sie alles mögliche anstellen. Sind schon im Morgengrauen wach und wecken die Besitzer usw. Einfach nur Nervbündel!
Sie wirken auf den aufmerksamen Betrachter insgesamt sehr nervös und wild. Den ein oder anderen Halter konnten wir schon überzeugen, dass das viel zu viel ist und sie lassens langsamer angehen und erfahren dann recht schnell, dass ihr Hund viel ruhiger wird und leichter zu händeln ist. Na so was aber auch ...So viel Beschäftigung und Bewegung und so wenig Schlaf können einfach auf Dauer NICHT GESUND SEIN. So viel Hundeverstand und/oder "Bauchgefühl" sollte man doch einem Hundehalter zutrauen können? Oder?
Hört sich an als hätte der Hund Schmerzen und/oder ist maßlos überbelastet in dem Moment.
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Um aufs Thema zurückzukommen : Sagen wir mal ihr habt eine ältere Frau in der Nachbarschaft, die nicht so gut zu Fuß ist. Daher kann sie nicht mehr solange gehen. Würdet ihr, wenn möglich, den Hund 3 x mit auf einen längeren Spaziergang nehmen oder eher die Dame überreden, den Hund abzugeben?Wenn sich die Dame ansonsten gut um den Hund kümmern kann und der Hund durchaus noch weitere Strecken laufen kann und mag, dann würde ich ihn mitnehmen. Immer vorausgesetzt, daß das mit mir, meinem Hund und meiner Zeiteinteilung zusammenpaßt.
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Danke für euren Input.
Mir ist gerade bezüglich Einstein etwas eingefallen, was mich erstaunt hat. Ich hatte einen Tag, da konnte ich nicht lange mit ihm spazieren gehen. Er ist nur zum Pinkel nach unten, ansonsten gab es gar nichts. Einstein hat wirklich nur geschlafen oder gefressen. Keine Ahnung ob er sich von den vorigen Tagen erholt hat oder sich einfach mit der Situation abgefunden hat. Er kam nicht mal groß zum Kuscheln.
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Keine Ahnung ob er sich von den vorigen Tagen erholt hat oder sich einfach mit der Situation abgefunden hat.Vielleicht war es für ihn einfach wie Sonntag ;-)
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Ich gehe mit Amy meistens 2Stunden am Tag raus dann wird noch was in Garten gespielt also Suchspiele z.B.
Das reicht ihr komplett am We gehen wir manchmal ,auch nur 15Min wenn viel los ist sie ist dann einfach zu gestresst. - Vor einem Moment
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