beständige vs. unbeständige Auslastung
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Wie viele denken denn, dass ein Hund der wedelt sich freut?
Macht mit Charly einfach so weiter wie bisher, und es wird schon passen. Das Gute ist, euer Hund wird auch mal nen Tag mit längerer Aktion verkraften, aber genauso auch reine Garten-Tage. - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Naja, was heißt "zutrauen können." Ich glaube einfach, dass gerade das Bauchgefühl da die meisten Hundehalter erst reinreitet. Man geht da von sich und den eigenen Erfahrungen aus, auch von Dingen die im Unterbewusstsein gespeichert sind und die man sich gar nicht so rein logisch erschließen kann/will. Das ist "Bauchgefühl." Und wenn du dann nicht gerade mit gut gehaltenen Hunden aufgewachsen bist, dann hat dein Bauch da nicht viel, was ihm weiterhelfen könnte,
Wenn man keine Ahnung hat, kann man sich aber doch informieren?
Wir haben uns auch umgehört, wie man einen Hund gut hält ... Wissen fällt nicht vom Himmel. -
Klar, ich hab mich auch informiert. Und jetzt? Ich rede doch von den gefühlt 80%, die das eben nicht tun.
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Na ja,
ganz so einfach ist das dann leider doch nicht.Da fragst Du, sagen wir mal 5 Leute,
davon sagen Dir drei Dies, und die anderen zwei Das.
Es ist ja einfach so, daß jeder an was anderes glaubt, dies für "richtig" empfindet, und dieses "Wissen" auch so weiter trägt.Was dann "richtig" ist, könntest Du entweder am eigenen Hund "testen", oder einfach lieber das glauben, was für Dich besser anhört, Dir besser zum, nennen wir es mal Schema, paßt.
Das wird dann auch eher, viel lieber umgesetzt, als das andere.Schöne Grüße noch
SheltiePower -
Bei dem Wort "auslasten" fällt mir immer die Aussie Dame ein, die Lilly gebissen hat, weil sie einfach nur hoch gedreht hat. Der Hund hatte jeden Tag Action von morgens bis abends und Ruhe war ein Fremdwort. Und wenn keine Action war, hat sie dann Frauchen und Herrchen gebissen...
Dann doch lieber meinen total relaxten Couchpotatohund.
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Ohje, ich muss zugeben, dass mir dieser Thread grad ein bisschen die Augen geöffnet hat.
Ich war von Anfang an immer damit beschäftigt, meinen Hund bloß nicht zu unterfordern, dass ich mir schon ziemlich bald richtig Stress gemacht habe, was die Bewegung angeht.
Eingependelt hat sich dann: Morgens Pipirunde, Mittags 2 Stunden-Runde, Abends 1-1,5 Stunden Runde und Abends nochmal Pipi...wenn ich das mal nicht geschafft habe und sie mal "nur" 2 Stunden draussen war, habe ich mich sofort schlecht gefühlt und meine Hundehalterqualitäten in Frage gestellt, mir Vorwürfe gemacht etc.
Dabei ist sie gar nicht mal der Typ Hund, der ständig Bespaßung braucht. Meist liegt sie eh in der Ecke und pennt oder schnorchelt in der Küche rum und hofft auf irgendwas Essbares.Ich werde die 3 Stunden pro Tag weiterhin anpeilen, aber dank Euch hab ich vielleicht in Zukunft nicht immer sofort Gewissensbisse, wenn sie mal etwas weniger unterwegs ist

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@Nutshell: Ich hatte früher auch diese Einstellung. Mit unserer ersten Hündin sind wir 3x am Tag ca. 1 Stunde gelaufen. D.h. sie kam mind. 3 Stunden raus. Wir waren damals noch eine (Groß)Familie, also war das auf mehrere Personen aufgeteilt.
Als dann Finja kam und hauptsächlich von meinen Eltern versorgt wurde (ich war weg studieren) hat es sich eingependelt, dass sie nur noch 2x am Tag raus kam. Also etwa 2 Stunden (meistens mehr). Ich hab mir dann immer vorgenommen, wenn ich mal meinen eigenen Hund habe, wird der richtig ausgelastet. Mit Hundesport usw.
Jetzt habe ich Coco und wir gehen unter der Woche eigentlich nur eine große Runde am Tag und dann meistens noch 2 kleinere. Es gibt aber auch Tage, da kommt sie vor dem Büro nur kurz zum pieseln raus und schläft dann trotzdem bis zur Mittagspause durch.
Eventuell werde ich trotzdem ein bisschen Hundesport mit ihr machen (je nachdem was ihr so liegt), aber brauchen tut sie es definitiv nicht!
Ich habe so mein Minimum, dass sie 2 Stunden am Tag raus kommt. Und mindestens einmal auch etwas toben und springen darf.
Letzte Woche waren wir mit beiden Hunden im Urlaub und hatten einen größeren Garten. Da mussten wir sie fast überreden, dass wir auch mal was unternehmen. Den Hunden hätte es auch gereicht auf der Terrasse rumzuliegen und ab und zu einen Kontrollgang durch den Garten zu machen

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Ich werde die 3 Stunden pro Tag weiterhin anpeilen, aber dank Euch hab ich vielleicht in Zukunft nicht immer sofort Gewissensbisse, wenn sie mal etwas weniger unterwegs ist
"Auslastung" lässt sich doch nicht an Stunden, die man unterwegs ist oder Hundesport-/Ausbildung betreibt, festmachen ...
Sich drei Stunden aktiv mit dem Hund zu beschäftigen, bzw. ihm Beschäftigung zu bieten, in Form von z,B, aktiven Hundekontakten ist wichtig für einen Hund, der den ganzen Tag alleine ist, sich nicht groß bewegen kann. Ein Hund, der dagegen immer oder oft überall dabei ist bzw. Gesellschaft seines Menschen hat, hat dadurch schon Beschäftigung. Der liegt ja nicht 21 Stunden im Korb, sondern läuft auch rum, guckt Dir/der Familie zu, zwischendurch bekommt er ne Streicheleinheit, ne Kuschelrunde usw. - Ansprache eben.
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"Auslastung" lässt sich doch nicht an Stunden, die man unterwegs ist oder Hundesport-/Ausbildung betreibt, festmachen ...
Sich drei Stunden aktiv mit dem Hund zu beschäftigen, bzw. ihm Beschäftigung zu bieten, in Form von z,B, aktiven Hundekontakten ist wichtig für einen Hund, der den ganzen Tag alleine ist, sich nicht groß bewegen kann. Ein Hund, der dagegen immer oder oft überall dabei ist bzw. Gesellschaft seines Menschen hat, hat dadurch schon Beschäftigung. Der liegt ja nicht 21 Stunden im Korb, sondern läuft auch rum, guckt Dir/der Familie zu, zwischendurch bekommt er ne Streicheleinheit, ne Kuschelrunde usw. - Ansprache eben.Ja, das ist mir schon klar. Mit 3 Stunden meine ich auch nur die zusätzliche körperliche und geistige Auslastung. In den 3 Stunden legen wir einiges an Strecke zurück, es wird sehr viel geschnüffelt, man trifft den ein oder anderen Hund und es wird zwischendrin apportiert, gespielt usw..
Foxy ist eh den ganzen Tag bei uns und wird gestreichelt, bespielt, was auch immer... -
Nur weil durchschnittlich viel machen darf, heißt es nicht, dass
es ein Problemhund ist.Es kommt auch oft an, wie.
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