Junkieverhalten!! Wieso zum Henker soll das normal sein??
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Mhm,habe ich einen Junkie?
Meine reagiert sehr, wenn ich einen Ball auspacke, dann vergisst sie schon mal ihre Manieren.Ist für mich okay, da ich den Ball als Superbelohnung einsetze.
Dann darf sie gerne flippen.
Sie bekommt auch schon mal was zum Knautschen, wenn eine Situation brenzlig ist, und das deeskaliert.
Ist der Ball weg, ist er weg, auch aus ihrem Kopf.
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@MaramitJule kommt darauf an.
Was heisst manieren vergessen?Solange sie trotz Ball auf Kommandos reagiert, diesen nicht verteidigt und nicht versucht an Bälle heranzukommen die nicht ihr gehören finde ich das ok.
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Wobei ist es wirklich so, daß die Junkies nichts mehr mitkriegen?
Dann kenne ich nur einen Junkie: einen Border Collie, der die Schafe nicht mehr gesehen hat, wenn der Ball in der Nähe war -
Wieso sollte das verteidigen des Balls auf einen Junkie deuten?

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Die wenigsten die so laut nach Junky schreien haben schonmal einen Hund mit wirklichem Zwangsverhalten gesehen. Es ist einfach etwas, mit dem sich gut Geld verdienen lässt.
So gut wie jeder einigermaßen Triebstarke Hund muss bestimmte Regeln im Umgang mit Beute lernen. Einfach zu sagen "gibts nicht mehr" führt idR halt dazu, dass es immer wieder unkontrolliert aus dem Hund raus bricht... das ist einfach eine Frage der Fähigkeiten des Halters. "der kann das gar nicht lernen" ist ja auch netter als "ich bin nicht in der Lage meinem Hund grundsätzliche Spielregeln beizubringen".
Obwohl ich ja eigentlich direkt an der Quelle sitzen müsste, habe ich bis dato in dem Bereich noch keinen wirklich bezüglich Beute zwangsgestörten Hund gesehen. Dafür viele rüpelige verzogene.
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Verteidigen tut sie nicht. Aber springen, hüpfen, halt ein hohes Erregungslevel.
Was ja gewollt ist, sonst wäre die Superbelohnung für den Poppes.
Verteidigen tut sie nichts, wenn sie es hat, freut sie sich, aber darum prügeln, neuer.
Hat für mich aber nix mit Junkietum zu tun, sondern mit Sozialverhalten.
Bei Hunden, die einen anderen wegen einem Spielzeug verdreschen, stimmt da m.M.n. etwas nicht.
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Wieso sollte das verteidigen des Balls auf einen Junkie deuten?

Frag ich mich auch, ich lasse mir meine Sachen auch nicht klauen
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Die wenigsten die so laut nach Junky schreien haben schonmal einen Hund mit wirklichem Zwangsverhalten gesehen. Es ist einfach etwas, mit dem sich gut Geld verdienen lässt.
also ich schon. Wenn sich der Hund 24 Stunden vor den Ball legt und ihn glotzt oder wie beschrieben, Schafe ignoriert, Laub hütet, da nicht mehr rauskommt
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Ist ein Hund wirklich dann schon ein Balljunkie, wenn er sich von dem Ball nicht zurückrufen lässt, bzw. den Ball hinter her hetzt, auch wenn er das nicht darf? Oder kann es sein, dass er das Abbruchkommando auf diese Situation noch nicht generalisiert hat? Ich musste meinen Hund das Abbruchkommando mit dem Ball auch erst beibringen, er konnte es zwar beim Fressen und anderen Hunde, aber diese Situation war zu schwierig. Heute lässt er sich stoppen.
Wenn ein Hund seinen Ball verteidigt, dann ist er Ressourcen aggressiv, das bedeutet aber nicht dass er ein Balljunkie ist. Das gleiche, wenn er Futter verteidigt.
Ein Balljunkie ist für mich ein Hund, der den Ball braucht. Der Symptome von Stress zeigt, wenn der Ball nicht da ist, der sich eventuell Ersatzlösungen sucht, indem er anfängt Steine oder Stöcke zu bringen. Der sich auch dann nicht mit der Umwelt auseinandersetzt, wenn der Ball gar nicht da ist.
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Ich sehe das Thema sehr kritisch: Baghira kam mit 5 Jahren zu uns als DER Balljunkie schlechthin. Spaziergang ohne Ball? Kannte sie nicht. Hinterm Ball her rennen und den Ball rumtragen so sahen ihre Gassirunden bis dato aus. Sobald sie einen Ball sah (egal welcher!egal wo!) rannte sie hinterher bzw fixierte diesen und blendete ihre Umwelt dabei komplett aus. Von zittern, bellen, rumspringen, andere Hunde wegknurren.... alles dabei. Wir haben sie konsequent auf kalten Entzug gesetzt, wenn wir irgendwo HH oder Kinder mit Bällen gesehen haben, wurde/wird sie angeleint. Nach 6 Monaten war sie soweit sich auf dem Spaziergang mit ihrer Umwelt/uns/anderen Hunden zu beschäftigen. Da haben wir angefangen gezielt und vereinzelt an ihrer Impulskontrolle zu arbeiten! Jetzt mit 8,5 Jahren darf sie ab und zu auf Spaziergängen wieder einen Ball haben unter kontrollierten Bedingungen, meist als ruhiges Suchspiel. Trotzdem hat sie immer die Tendenz in alte Muster zurück zu fallen - da muss man aufpassen. Die ehemaligen HH haben sie so konditioniert weils bequem und einfach war, so wie einige HH hier auch die Balljunkies haben.
Dante hat auch die Tendenz dazu, deswegen gibts nen Ball nur selten als Superbelohnung bzw als Übungsobjekt für Frusttoleranz/Impulskontrolle... - Vor einem Moment
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