Mich beschäftigt eine mögliche Situation

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    In Potsdam ist im Großen und Ganzen überall Leinenpflicht. Deswegen gehen Ted und ich gern auf die (einzige) eingezäunte Hundewiese. Das Gelände wird von der Stadt verwaltet und am Eingang sind nur so allgemeine Verhaltensregeln am Brett angeschlagen wie z. B. nicht essen und trinken, kein Spielzeug wegen (möglicher) Ressourcenverteidigung ect. Nun hab ich es schon ein paar Mal erlebt das Kleinkinder mit aufs Gelände gebracht wurden. Fand ich zwar schon relativ mutig von den Eltern wenn 10, 15 meist 30kg aufwärts spielene Hunde auf dem Gelände sind, aber fand ich bis jetzt nicht weiter tragisch, da alle Halter auf Kind und Hunde geachtet haben. Im übrigen ist direkt neben dem Hundeplatz ein kleiner Spielplatz, aber auch eine Strasse.
    Gestern war es so das nur Ted und eine Labradorhündin auf den Platz waren als 2 Frauen mit Kinderwagen (Kind vielleicht 1 Jahr oder so) und kleinem Terrier(mix) auf den Platz kamen. Sie stellten sich mittig hin, ignorierten uns völlig (normalerweise grüßt man sich und setzt sich auf einer der Bänke und läßt die Hunde machen) und alle 3 Hunde tobten um den Kinderwagen rum. Das Kleinkind lehnte sich immer wieder raus um einen der Hunde berühren zu können.
    Ich hab die ganze Zeit die Szene beobachtet, weil mir nicht besonders wohl dabei war das die Hunde so dicht am Kinderwagen spielten. Wir haben immer wieder die großen Hunde abgerufen, aber kurze Zeit schwirrten sie wieder um den Kinderwagen rum. Die beiden Frauen plauschten lieber miteinander. Gott sei Dank blieben sie nicht lange.
    Jetzt mal meine Frage.
    Wenn Ted jetzt im jugendlichen Leichtsinn auf den Kinderwagen hopst oder die Hunde den Kinderwagen umschupsen und keiner so schnell reagiert das nix passiert. Sprich, es eine Situation entsteht in dem das Kind verletzt wird. Wer haftet dann?
    Ich möchte natürlich keine Rechtsberatung hier im Forum. Aber mich beschäftigt halt die Frage. Ich hab noch nie so ignorante Mütter erlebt. Aber meist ist ja die Einstellung eine "ist doch noch nie was passiert"-Haltung aber hinterher das Geschrei groß wenn doch mal die Vorderpfoten des neugierigen Junghunden im Kinderwagen hängen.

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  • Die Frage würde sich für mich gar nicht stellen, weil ich meinen Hund nicht so nah an fremden Kindern "spielen" lasse. Wenn das Kind da die Hand dazwischen hält oder der Kinderwagen umkippt, weil ein 30 kg Hund dagegen springt, dann kommt da schnell mehr als ein Kratzer bei rum.
    Wenn die Mütter so ignorant sind, dann muss ich als Hundehalter eben mitdenken. Dann rufe ich meinen Hund ab und gehe. Bin ja eh kein Fan von solchen "Spieletreff"-Hundewiesen.
    Um deine Frage zu beantworten. Du haftest für deinen Hund. Wenn er das Kind verletzt, egal wie beschränkt die Mutter ist, stehst du dafür grade.

    Liebe Grüße von Jasmin und Hazel (Aussie)

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  • Tastatur, die Frage würde ich mir gar nicht stellen, sondern meinen Knödel zu mir rufen, evtl. warten bis die Mama samt Kinderwagen wider verschwunden ist, oder schleunigst gehen.
    Denn glaub mir, DU bekommst die Quittung, wenn dem Kleinkind wegen deines Hundes irgend etwas passiert.
    Egal ob die Dame dabei steht und labert, oder sonst was macht.
    So ein Risiko würd ich nicht eingehen.
    Dazu sind mir meine Hunde zu wichtig.

    Liebe Grüße von Conny, mit ihren Individualisten Sam, Pepples, sowie Sonnenscheinchen Frieda


    Für immer im Herzen
    DSH Charly (Karlchen) *18.03.99 - 22.04.10

  • Grundsätzlich haftet der Hundehalter gem. § 833 BGB.
    Ganz eventuell kommt ein Mitverschulden nach § 254 BGB in Betracht, aber das wäre wohl eine Einzelfallentscheidung des Richters und würde vermutlich nur zu einer verringerten Ersatzpflicht führen. Ich halte es aber generell für eher unwahrscheinlich, dass überhaupt von einem Mitverschulden ausgegangen werden würde.


    Eine Verletzung der Aufsichtspflicht liegt wohl kaum vor, wenn die Mütter direkt neben ihren Kindern stehen und die Hunde auf den Kinderwagen springen oder den Kinderwagen umwerfen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Find ich verrückt, dass ich mein Kind in eine Gefahrensituationen bringen darf ohne bei Schäden zu haften.
    Ist so als ob ich das Kind auf eine Baustelle schleppe und den Maurer verklage, wenn ein Ziegelstein runter fällt. Jura ist seltsam :roll:

    Liebe Grüße
    Pauley & Maja

  • Sowas kenne ich!
    Rennende Kleinkinder bei der Hundespielstunde (hier eine feste Zeit auf einem Hundeplatz). Brrr. Für mich wirklich schlimm, meine Hunde kennen keine Kinder und meine Hündin ist da zur Sozialisation mit anderen Hunden.
    Wenn die mitkommen - kein Problem. Stehen die bei Mama an der Hand ist ja auch meist nix los. Aber da rumrennen oder spielen? Muss echt nicht sein.
    Man muss genug Rücksicht nehmen, das ist aber eine HUNDEspielzeit. Ansonsten gibts noch genug Spielplätze für Kinder. :dafuer:

  • Recht haben, Recht bekommen und Rechtsempfinden gehen ja häufig weitläufig auseinander...


    Gefühlt wäre für mich die Mutter "Schuld", in der Realität wirst du wohl haftbar gemacht.


    Ich war mal in einer Spielstunde in einer anderen Hundeschule wo bestimmt 10 recht rüpelige Hunde rumgeflitzt sind. Dort war ebenfalls eine Frau mit ihrem Hund sowie zwei Kindern. Im Spiel sind die Hunde eines der Kinder umgerannt, das hinfiel. Zu allem Überfluss ist der Hund dann auch noch auf das liegende Kind gehüpft und hat ihm einen Stock aus der Hand gerissen.
    Kind am heulen, Mutter fürchterlich am schimpfen und die Besitzerin des Hundes hat sich 1000 mal entschuldigt.


    Ich fand ja dass man damit hätte rechnen müssen, wenn ich in eine HUNDEspielstunde, in einer HUNDEschule gehe. Und dann lasse ich doch nicht auch noch mein kleines Kind mit einem Stock in der Hand über den Platz rennen...


    Letztendlich war ich nur froh, dass es nicht mein Hund war.


    Ich denke, egal wie dumm, leichtsinnig oder verantwortungslos sich die Eltern/Kinder verhalten, wenn etwas passiert, ist IMMER der Hund bzw. dessen Halter Schuld.

  • Hallo,


    ich würde mit meinem Hund die Biege machen.
    Mir erschließt sich zwar nicht warum man mit Kleinkind auf eine Hundewiese muss, aber egal.
    Es ist immer der Hundehalter der Probleme bekommt wenn Kinder im Spiel sind. Ich hätte gar nicht den Mut meinen Hund da noch toben zu lassen.
    Außerdem muss man kein Kleinkind sein um von tobenden Hunden umgeschmissen zu werden. Wenn meine irgendwo Rennspiele veranstaltet schau ich das ich aus der "Schusslinie" komme und wenn ich mich an einen Zaun oder Baum stelle. Meine Freundin hat einen mehrfachen Beinbruch weil ihr ein Hund von hinten in die Beine gesaust ist und der war weniger als ein Labbi.


    LG Terrortöle

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