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Hund attackiert Kinder, was nun?

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    Guten Morgen ihr Lieben,


    Ich muss mir mal den Frust von der Seele schreiben und vielleicht teilt ihr mir mit was ihr in meiner Situation tun würdet.


    In der Nachbarschaft gibt es ein Rentnerehepaar. Beide können grad noch ohne Rollator laufen und haben desöfteren (eigentlich täglich) einen Schäferhundmix zur Aufsicht.
    Jedes mal wenn sie mit dem Hund rausgehen müssen sie abchecken ob nicht Hund, Katze, Kind oder Sonstwas draußen ist weil sie den Hund dann nicht mehr halten können.


    Heute morgen habe ich wie jeden Morgen meinen Jüngsten (Erstklässler) zum Bus begleitet. Vorm Haus traf er seinen Freund dessen Mutter und kleine Schwester auch dabei waren.
    Die Buben sind ein wenig vorausgerannt. Ist ja OK, Kinder dürfen rennen!!!!
    Die beiden Leutchen haben ihr Auto beladen und die Kofferraumklappe stand offen. Als die Jungs auf Höhe des Autos waren preschte der Hund über die Rücksitzbank und aus dem Auto raus auf meinen Sohn zu. Der hat sich instinktiv weggedreht und der Hund ist dann seitlich und am Ranzen auf ihn gesprungen.
    Die Frau hat direkt gebrüllt und irgendwie den Hund eingesammelt bevor ich zur Stelle war.
    Mein Sohn kam direkt zu mir, käseweiß aber unverletzt. Gott Sei dank.
    Der Hund wiegt locker 30 Kilo, Paul grad mal 22.



    Ich hab die Frau dann angesprochen dass so etwas nicht geht und sie sagte dann der wäre nicht ihrer und sie passen nur drauf auf. Das wäre ihr ja unangenehm er wollte bestimmt nur toben. HALLO?????
    Der ist wie ne Kanonenkugel aus dem Auto raus auf die Kinder zu.


    Jetzt weiß ich auch nicht was ich machen soll, sowas sollte nicht passieren.
    Mich ärgert auch dass sie nicht mal gefragt haben ob alles in Ordnung ist oder sich gar entschuldigt haben. Typisch... wie immer sind die Spielenden Kinder schuld und nicht der Hund.

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  • Geh gleich zur Polizei oder zum Ordnungsamt und melde diesen Vorfall. Du hast ja Name und Adresse der Hundehalter. Egal ob der Hund ihnen gehört oder nicht, sie sind dafür verantwortlich, daß er gesichert ist und keinen Schaden anrichten kann.
    Da ein Kind gefährdet wurde, kannst du mit Sicherheit davon ausgehen, daß der Sache nachgegangen wird.


    Dagmar & Cara

  • War der Hund denn in eindeutig aggressiver Absicht unterwegs, also ist er knurrend/zähnefletschend auf deinen Sohn zugesprungen?


    Ich will das Verhalten der Leute keinesfalls rechtfertigen, sie hätten sich sicher entschuldigen sollen, aber klein Toby ist mir auch schonmal ohne Vorwarnung aus dem Garten abgehauen, zielstrebig über die Straße zu einer Gruppe Kinder geflitzt und hat die auch angesprungen, weil er kleine bunte Menschen so toll findet zum Spielen. :hust:
    Das war auch definitiv nicht in Ordnung, ein Kind hat sich auch sehr erschrocken, aber ich weiß, dass Toby sich einfach nur gefreut hat. Ich hab draus gelernt - Leinenknast im Garten (nicht voll eingezäunt) und sorge dafür, dass das nicht wieder passiert.


    Ich will damit nur sagen, dass es je nach Verhalten des Hundes schon sein könnte, dass es "nur" an der Impulskontrolle hapert und er deinen Sohn nicht fressen wollte sondern mit ihm spielen. Sollte natürlich trotzdem so nicht passieren.

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  • Optimisitin81,


    och dein Hund sieht ja aus als wäre er mit meinem Verwandt.
    xD


    Ich war etwa 30 Meter weg, knurren zu hören oder zähne zu erkennen UNMÖGLICH.
    Er ist nicht etwa gemächlich aus dem Auto. Mit Karacho raus und auf die Jungs los.
    Dann hat sie schon zu brüllen begonnen und beide sind hin und haben ihn weggezogen. Also auch nix von wegen... der Hund ist von alleine zurück!
    Anschließend hat sie ihren Mann angepflaumt dass er doch genau wüsste er darf das Auto nicht auf machen wenn draußen jemand ist.
    Die wissen genau, dass sie diesen Hund nicht im Griff haben.
    Ich bin ihnen beim Gassi gehen schon oft begegnet und jedes mal ruft sie von weitem dass ich kurz hinter der Hecke, der Hausecke oder in einem Seitenweg warten soll bis sie mit ihm außer Sicht ist.


    Zu meinem Mann hab ich schon oft gesagt dass da mal was passiert.

  • hunde dürfen kinder nicht mögen, und hunde reagieren halt aggressiv. was aber nicht sein darf ist dass diese menschen den hund nicht halten können- und zwar in jeder situation! da reicht nämlich nicht mal ein maulkorb, wenn ein solcher hund im vollen tempo ein kind anspringt kann es üble verletzungen geben schon nur vom aufprall!


    hab da immer eine diskussion mit meiner mutter, die lässt unseren hund auch ungesichert aus der box in den kofferraum steigen, das geht bei mir gar nicht, da wird die box handbreit geöffnet, der hund am geschirr gesichert, dann darf er raus. unser hund würde unter umständen (bei kinder nicht, bei erwachsenen schon) genau gleich reagieren.

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Das wäre ihr ja unangenehm er wollte bestimmt nur toben.


    Vielleicht wollte sie dich und sich selbst einfach nur beruhigen.

    Jetzt weiß ich auch nicht was ich machen soll, sowas sollte nicht passieren.


    Manchmal gibt es halt einfach ganz blöde Unfälle. Gestern zum Beispiel ist mein alter kleiner Hund an mir vorbei aus dem Kofferraum gesprungen (mit anschliessender Flugrolle), was er sonst nie tut und auch nicht darf (wegen den Gelenken). Es ging so blitzschnell, dass ich gar nicht reagieren konnte.


    In deinem Fall sind alle mit einem Schrecken davon gekommen. Die Frau hat auch gleich interveniert. Du kannst ja mal ein Auge drauf behalten, ob sie den Hund zukünftig besser sichern. Falls nicht, würde ich nochmal das Gespräch suchen. Falls sie sich beratungsresistent zeigen, kannst du sie immernoch von einer höheren Instanz beraten lassen ;-)

    Jedes Töpfchen find' sein "Teckelchen"

  • Zu meinem Mann hab ich schon oft gesagt dass da mal was passiert.

    Ja, aber es ist ja zum Glück - bis auf den Schreck - nichts passiert.


    Ich würde die Leute in Ruhe aufsuchen und sie bitten, den Pflege-Hund entsprechend zu sichern, da er ja offensichtlich "wild" auf Kinder ist. Ob nun im Spiel oder im Ernst ist ja egal - auch im Spiel kann ernstes passieren.


    Sicher waren das Rentnerpaar genauso erschrocken und man kann sich doch wohl einig werden? Wegen einem kritischen Vorfall gleich das Ordnungsamt zu rufen, halte ich für überzogen.


    Jedem Hundehalter - auch Du hast ja einen Hund - passiert so was schnell mal, ruckzuck ist der Vierbeiner ausgebüchst. Dann muss man zukünftig eben doppelt vorsichtig sein.

  • Lajoz, so sehe ich es ja auch. Der Hund hat einen eigenen Kopf und wir wissen NIE was darin vorgeht. Deshalb sind wir als Halter doch dafür verantwortlich die möglichen Risiken zu minimieren.



    Ellen2014, es ist ja nun so dass ich es seit Wochen beobachte wie sie ihren Kampf hat wenn der Hund draußen etwas sieht. Ob es nun Katzen, Kinder oder Hunde sind. Er will drauf los. Mit welcher Absicht ist erstmal egal denn selbst wenn er im Spiel hochspringt und ein kleines Kind zu boden wirft wird aus dem Spielpartner schnell Beute.


    Ich bin niemand der gern streitet und habe auch vorhin in normalem Ton gesagt was ich davon halte und dass allein das Anspringen zu Verletzungen hätte führen können wenn der Kleene umgekippt und gegen die Mauer geknallt wäre die hinter ihm war (die ist nur ca. 50cm). Das juckt die nur wenig. Ja, ist ihr immer unangenehm wie der Hund reagiert. Hey. wenn mir ein Hund unangenehm ist der mir nichtmal gehört dann nehm ich ihn eben nicht zur Aufsicht zu mir. Basta.

  • Charly 2802,
    Anzeige steht nicht zur Debatte. Sowas sehe ich jetzt auch nicht als Lösung.
    Schön wäre es wenn man den beiden irgendwie helfen könnte um sowas zukünftig besser verhindern zu können. Die Frage ist nur ob sie das überhaupt wollen.


    Vielleicht sehe ich sie ja heute nochmal draußen. dann geh ich mal hin.

  • Lemmys Frauchen, kennst du denn die Halter des Hundes oder weißt du vielleicht wo er eigentlich hingehört. Denn dann würde ich mich an diese wenden und ihnen die Situation beschreiben und erklären. Möglicherweise ist den Haltern gar nicht so sehr bewußt, was da abläuft.
    Ich finde es gut, daß du da helfen möchtest und dir Gedanken machst, wie sich das in Zukunft vermeiden läßt, aber da würde ich auf jeden Fall die Halter mit einbeziehen. Denn die haben halt schon die Verantwortung, daß die Hundesitter auch mit dem Hund klar kommen. Einen Hund zu Sittern zu geben, die draußen nicht mit ihm klarkommen, ist leider nicht ganz so prickelnd.

    Liebe Grüße von Birgit und Cooper


    Cooper, Großpudel * 17.12.2014
    Cooper's Bilderthread


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    Aron (04.11.1998 - 24.04.2007) und
    Barny (07.03.2007 - 24.10.2014) für immer in unseren Herzen.
    Barny in Bildern

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