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Junghund dreht draussen durch, wenn er aufgeregt ist

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    Servus,
    unser 8 monatige Alter Junghund dreht draussen völlig durch, wenn er aufgeregt ist. Das kann hervorgerufen werden durch einen Stock, den er findet, durch einen Hund, zu dem er nicht hindarf, durch einen Stein, der halb im Boden vergraben ist und er in rausbuddeln könnte.
    Die Symptome sind dann plötzliches rasantes losprinten aufs Feld oder durch die Gegend, hecheln, Kopf hin und her werfen (wenn er zb einen Stock trägt)...
    Man könnte meinen, es wäre ein extremes spielen, vergleichbar mit den bekannten 5 Minuten eines Junghundes, nur halt draussen.
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich dann reagieren soll. Das ist leider auch der Grund, warum er nicht freilaufen kann, sondern nur mit Schleppleine. Abrufen lässt er sich ansonsten gar nicht so schlecht.
    Ich kann ihn leider auch nicht in einer komplett Menschen- und Hundelosen Gegend ableinen, da jederzeit die Gefahr besteht, dass er einfach lossprintet. Er kommt zwar wieder, aber das ist einfach der pure Stress.


    Wisst ihr, was ich tun kann?


    Wir gehen am Tag ungefähr 2 mal 30-40 minuten raus, keine Beschäftigung, nur zwischendurch Fuß, Leinenführigkeit und Schleppleinentraining im Sinne von nicht in die Leine rennen, was bei diesen 5 Minuten auch wieder hopps ist :verzweifelt:

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  • Der Jungspund ist übermütig und will seine aufgestaute Power los werden und dann gibt es nur "Fuß", "Leinenführigkeit" und "Schleppleine"? Da würde ich mir auch was um die Ohren hauen und rumtoben bis zum Umfallen.


    Im Ernst: dem ist es langweilig und er tut das, was übermütige Hunde dann tun.


    Er braucht draußen auch Spiel. Er kann auf Baumstämme hüpfen, oben angekommen "Sitz" machen, er kann drüber springen, drunter durch kriechen und zwischendurch kannst Du immer einen Befehl befolgen lassen.


    Drei Kreise Leinenführigkeit, wieder ein Spiel damit Du die Aufmerksamkeit bekommst .


    Mach ihm die Welt da draußen interessanter und vor allem, sei auch Du für ihn interessant.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • Hallo,


    also ehrlich gesagt glaube ich, dass es ihm alles andere als langweilig ist. Ich denke das Verhalten eures Jungspunds ist eher ein Zeichen von Stress.


    Ich würde das Programm mal auf einen längeren Spaziergang am Tag reduzieren und möglichst immer in die gleiche, möglichst reizarme Gegend zum Spazierengehen fahren.


    Mit acht Monaten kommt er jetzt langsam in die Pubertät. Da entdeckt er viele neue Reize, die ihm das Hirn überfluten. Das kann ihm sehr schnell zuviel werden.


    Schleppleine würde ich im Moment auf jeden Fall mal dran lassen. Schon alleine der Sicherheit des Hundes wegen.


    Gruß,
    Rafaela

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  • Ist es so schlimm, wenn er in menschen- oder hundeloser Umgebung einfach mal lossprintet ?
    Meine Hazel (jetzt 18 Monate) hatte das vor einigen Monaten auch, wenn ich sie abgeleint hatte, musste sie erstmal volles Mett irgendwo hinrasen, manchmal eine riesen Runde um den Acker :hust: . Dann kam sie zurück und danach konnte Madame "vernünftig" spazieren gehen.
    Ich fand' das jetzt nicht soo schlimm, sie ist ja nicht jagen gewesen, sondern musste sich einfach mal richtig "auslaufen". Mittlerweile macht sie das nicht mehr, sie ist jetzt schon erwachsen :D


    Um welche Rasse handelt es sich eigentlich ?

  • Meine Hündin sprintet im Feld, sobald ich die Leine abgemacht habe, auch erst mal los. Für einen Aussenstehenden mag es so aussehen als würde sie abhauen, aber sie tobt sich dann nur aus und genießt ihre Freiheit.
    Sie läuft einen großen Kreis, kommt dann aber zu mir zurück, um sich eine Belohnung abzuholen.


    Ich find das überhaupt nicht so schlimm. Warum soll Hund nicht mal losrennen, der Hund ist ein Lauftier und kein Leinenschleicher.


    Darf euer Hund sich denn auch mal mit Artgenossen austoben?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Einstein hat auch mal verrückte Phasen, wenn auch selten da er ja schon 5 ist. Warum spielst du nicht mit ihm gemeinsam? Da kann man gleich den Abruf üben (weglaufen, rufen und loben und spielen). Natürlich nur, wenn der Platz dafür geeignet ist.
    Warum stresst es dich so?

  • Beide meine aktuellen Hunde haben als Junghund draussen auch mal ihre 5 Minuten gehabt - hin und wieder haben sie sie noch! ;) Beide hatten aber ausreichend Freilauf, und auch kleine Beschäftigungen mit mir gemeinsam, und es passierte nicht allzuoft. Bei nur Fuss laufen und Leinenführigkeit üben draussen als "Erlebnis" wären wären sie mir vermutlich durchgeknallt vor Frust und Langeweile......

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  • Ich denke, der Stress für die TE besteht darin, das sie ihren Hund nicht einschätzen kann.


    Bei mir laufen die Welpen vom ersten Spaziergang an ohne Leine und da weiß ich, wie der Hund in welcher Situation reagiert, auch wenn die Pubertät und Phasen der Unsicherheit kommen.
    Ich weiß nicht, ob es daran liegt, aber hätte ich die Hunde die meißte Zeit an der Leine und die würden dann so "rumspinnen", wenn sie offline wären, bekäme ich vermutlich auch ein mulmiges Gefühl.

  • Hallo,


    wir haben hier ja zwei Jungspunde und müssen einfach erst einmal "durchdrehen". Egal ob es hier raus geht oder wir auf dem Hundeplatz sind. Erst wird gerannt und getobt und dann und wirklich erst dann ist das Hirn frei für vernünftiges Arbeiten oder an der Leine gehen.
    Ist nur mein Hund hier schaue ich das sie unterwegs einen anderen zum Flitzen findet, sonst kommt sie auf wirklich seltsame Ideen.
    Zum Glück gibt es hier genug freie Fläche zum Gas geben, aber das macht alleine nur halb so viel Spaß. Ist nur schwierig den richtigen zu finden.
    Um das Ganze abwechslungsreich zu gestalten habe ich seit ein paar Wochen viele Suchspiele in die Spaziergänge eingebaut. Da lernt sie warten und darf dann ihre Nase einsetzen. Ich habe das Gefühl das dies ein schöner Ausgleich ist.


    LG Terrortöle

  • @ Enni,
    ich konnte meine Hündin auch nicht einschätzen. Ich hab sie ja vor einem Jahr als erwachsene Hündin übernommen.
    Aber irgendwann muß man in sauren Apfel beißen und dem Hund auch mal Freilauf gönnen. Sonst wird man doch nie erfahren was passiert.
    Hundehaltung hat auch etwas mit Vertrauen zu tun; ich muß meinem Hund vertrauen können, genauso, wie er mir.
    Anders gibt das nix. ;)

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