Mein Hund soll ein Totalschaden sein!?

  • schwere hd (so schwer, dass er nicht mal richtig strecken konnte zum Röntgen)

    Seine Worte: " die Hüfte ist beidseitig so kaputt, dass ich keine vernünftigen Bilder machen konnte. Hätte ich vernünftige Bilder gemacht, hätte der Hund danach nicht mehr laufen können!"

    Über diese beiden Aussagen stolpere ich am meisten.

    Die Schwere der HD ist nur genau zu berechnen bzw. auszumessen, wenn korrekt gelagert wurde. D. h., auch ausreichend gestreckt.

    Wie ist es sonst TÄ möglich eine schwere HD zu diagnostizieren, wenn sie die Hüfte nicht korrekt röntgen können?

    Hat der TA den Röntgenblick?

    Ich hatte einen Hund mit schwerer HD. Er hatte so gut wie keine Gelenkpfannen. Niemand hat an seinem Gangbild etwas bemerkt. Mit entsprechender Physio wurde mein Neufundländer gut 12 Jahre alt und benötigte erst in seinem letzten Lebensjahr Schmerzmittel.

    Geh so bald als möglich zu einem anderen TA, laß die Röntgenbilder anfordern und höre dir eine zweite Meinung an. Da stimmt etwas ganz gewaltig nicht.

    Gaby, ihre schweren Jungs und Finn

  • Ah, was mir noch einfällt.
    Es soll viele TA geben, die gar nicht richtig röngen und "messen" können.
    So, hatte ein Hund einer Bekannte angeblich schwere HD.
    War dann bei anderen TA und hat eine Hüfte A oder B

  • Wie schon oft geschrieben, such dir einen anderen TA, idealerweise einen mit Spezialgebiet Orthopädie, schildere ihm die Situation, erwähne auch ganz klar dein Misstrauen in die Diagnose und lass ihn die Röntgenbilder anfordern.

    Dann wird zum einen beurteilt, ob die Röntgenbilder etwas taugen und ob darauf wirklich dass zu sehen ist, was der andere TA diagnostiziert hat.

  • Fühl dich erstmal gedrückt.


    Zweiter TA mit Spezialisierung und dann dort die Diagnose abwarten.

    Wie Quebec schrieb,ne richtige Auswertung geht nur wenn der Hund auch richtig gelagert wird zum Röntgen.

  • Was ich nicht ganz verstehe ist, warum der Arzt so viele Röntgenbilder gemacht hat?

    Normalerweise erfolgt ein Sicht- und Tastbefund, und dann wird erst mal mit dem Besitzer besprochen, was der Arzt herausgefunden hat. Danach wird besprochen, ob und wie viele Röntgenbilder sinnvoll sind und ob der Besitzer das auch möchte.
    Einfach den Hund schnappen und dann drauf los röntgen finde ich sehr komisch. Vorallem dürfen wir Besitzer dann das Geld liegen lassen.

  • Erst mal zum Überlassen der Rö-Bilder: die sind in erster Linie Eigentum des TAes, der sie anfertigt. Daher greift das Urheberrecht.
    Ein TA hat auch die Pflicht, Praxisaufzeichnungen zu dokumentieren und aufzubewahren. Zudem belegt eine Rö-Aufnahme die Krankheitsgeschichte eines TA.
    Ja, es ist durchaus üblich, sie einem Kollegen zur Verfügung zu stellen. Warum auch nicht? Wenn man sich a) nichts vorzuwerfen hat oder b) vielleicht selber nicht so fit ist mit der Auswertung ist das doch sogar hilfreich.
    Einzige Ausnahme: Wenn der Vertrag über die Durchführung der Rö-Untersuchung ausdrücklich die Regelung enthält, dass die vom TA gefertigte Aufnahme dem Tierhalter zu übergeben ist, hat letzterer einen Übereignungsanspruch. Das ist der Fall bei HD-Aufnahmen.

    Was wurde denn nun tatsächlich abgesprochen BEVOR der Hund zum Rö ging? Wußtest Du von einer Narkose? Denn die braucht es für eine Pfote ja nicht...
    Er hätte die weiteren Aufnahmen ausdrücklich mit Dir besprechen müssen. Denn das ist ja eine Menge Geld und welchen Verdacht hatte er denn, der den großen Aufwand gerechtfertigt? 10 Aufnahmen sind zu viel! 1 x HD-Aufnahme, 2 x Knie, 1 x Seitenansicht Lendenwirbel - das wären erst mal höchstens 5. Aber ich überlege doch vorher,was genau ich will!

    Doch, der Hund kann das durchaus alles haben, ohne vorher groß auffällig gewesen zu sein, allerdings mit 12 Monaten?!? Ich hätte den Hund allerdings nicht so lange geschont, ist ja kein Riesenhund - aber das ist jetzt ein anderes Thema.

    Auch mein Vorschlag wäre, einen anderen TA aufzusuchen, der soll die Rö-Bilder beim Kollegen anfordern und dann besprecht ihr die gemeinsam.
    Zudem hast Du die Bilder und deren Auswertung bezahlt, hast also ein Recht auf die Diagnose: d.h., Du kannst jederzeit hingehen und ihn auffordern, die Bilder zu zeigen und zu erklären. Denn wenn er wirklich so große Auffälligkeiten hat, sieht die auch ein Laie!

  • also ich saß im Wartezimmer, weil er noch operiert hat. Dann kam er ins Wartezimmer und ist mit mir gleich in den Hof gegangen und ich bin 5 Schritte mit ihm gelaufen! Danach meinte er, dass er ihn röntgen will in Narkose und Schwubs wurde mir ein Erklärung wegen der Narkose zum unterschreiben gegeben und mein Hund war weg.

    Operieren will er nur beide Knie gleichzeitig, zumindest hat er nur davon geredet. Pro Knie sollen wir 1000€ bezahlen. Von Hüfte op hat er nichts gesagt.

    Auf alle Fälle hole ich mir eine zweite Meinung ein

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