Was für bescheuerte Hundeschulen gibt es denn?

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    Hallo,


    seit ein paar Tagen treffe ich eine Frau mit einem kleinen 13 Wochen alten Hund. Der Kleine hat bei mir die totale Mutterhormonausschützung hervorgerufen. Der ist soo süß.


    Heute hat sie erzählt, daß sie mit ihm in einen Welpenkurs geht und weil er neulich zu einem anderen Mini die Zähne gezeigt hat, hat die Trainerin ihn ganz arg auf den Rücken gedreht und geschumpfen.


    Ich war völlig geschockt, weil sie meinte, sie hätte das bei ihm auch schon angewendet, weil die Hundeschule das ja auch machen würde.


    Die Mutter würde das bei den Welpen ja auch machen, die Welpenstunden seien ja nötig, weil er sozialisiert werden müsse.


    Ich persönlich halte nix von Welpenstunden, ich glaube das normale Gassigänge, bei denen man Hunde aller Altersklassen trifft viel mehr bringen, als dieses Blödsinn- und Kräftemessen in der Welpengruppe. Vorallem glaube ich, daß 1 Stunde für so kleine Hunde viel viel zu lange ist und er nur deshalb seine Zähnchen gezeigt hat, weil ihm das zu viel war.


    Jetzt hab ich meinen Hund seit 2,5 Jahren, aber was manche Leute von Hundeschulen erzählen, sorry, die haben ja überhaupt keine Ahnung. Das erschüttert mich teilweise mit was für Methoden da gearbeitet wird.


    Hoffentlich nimmt die Dame meinen Ratschlag zu Herzen und macht das bei dem Kleinen nie nie wieder. Oh mein Gott. Der ist 13 Wochen!


    LG Sabine

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  • Man muss sich die Hundeschule halt gut aussuchen.


    Ich finde die Welpengruppe gar nicht verkehrt. Es haben nun mal nicht alle Leute souveräne Hunde im Bekanntenkreis, mit denen man die Kleinen toben lassen kann. Viele Hund haben auf Welpen keine Lust. Und bei anderen Welpen ist dann mitten im Wald das Problem, dass man vielleicht Angst hat, die einfach so toben zu lassen. Daher finde ich den geschützen Rahmen in der Hundeschule schon ganz gut. Oft ist ja auch ein ausgebildeter, älterer Hund dabei.


    Die von Dir beschriebenen Methoden gehen allerdings gar nicht. Aber es gibt auch gute Hundeschulen.

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  • Meine eigenen Erfahrungen in punkto Welpenspielstunde und Junghundekurs sind negativ geprägt, weshalb ich mit dem nächsten Welpen nie wieder an so etwas sinnfreien teilnehmen würde. Ein Mal und nie wieder. Wir hätten uns viele Probleme ersparen können, wenn wir damals auf unser Bauchgefühl gehört hätten.
    Natürlich weiß ich, dass es auch gut geführte Hundeschulen gibt- aber die muß man erst mal finden.

  • Unsere Ex-HuSchu war in dem Punkt auch nix
    Duldete zB auch eine HH, die ihrem Hund (12 Wochen!) immer in die Seite kickte, wenn er nicht strikt bei Fuß lief oder sonstwas ungewolltes machte


    Es gibt sicher gute, eine Bekannte schwärmt zB total von ihrer, die für uns aber zu weit weg ist

    Mia, geb 06/2014 - wunderbarer Großpudelmix

    lang ersehnter Seelenhund und geliebtes Montagsmodell

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Mein Hund hat nie eine HuSchu gesehen, wurde von mir erzogen, lässt sich aus jeder erdenklichen Situation verbal oder mit Pfeife abrufen. Gut, ich habe keine Jagdsau, sonst würde es wahrscheinlich anders verlaufen.



    Ich finde es zum Teil extrem grenzwertig, was Menschen für "Erziehungskonzepte" verkauft werden. Und einen "Alphawurf" hat mein Hund bis heute noch nicht gesehen. Den finde ich eh absolut unnötig. Der gesunde Menschenverstand - und der Wille es umzusetzen - reicht in der Regel aus, um einen Hund "gesellschaftskonform" zu erziehen.

  • Wir haben einen Welpenkurs mitgemacht, aber irgendwie hat uns das nicht viel gebracht. War halt ne "Spielstunde" mehr nicht.
    Dann waren wir noch zum Schnuppern in div anderen Huschus und sind dann schnell dort geflüchtet...das ist halt das Problem, dass jeder Mensch, der sich für next Rütter hält eine Huschu aufmacht...

  • Ich gehe mit Caja bei uns im Hundesportverein in die Welpenstune und finde es da echt gut. Die kleinen dürfen spielen, lernen verschiedene Sachen kennen wie Trillerpfeifen, Kinderwagen, verschiedene Untergründe usw. kennen. Zwischendurch werden auch Übungen wie abrufen, Sitz u.ä. gemacht. Aber die Gruppe ist auch klein, es gibt zwei Trainer, die alles beaufsichtigen und es ist auch immer ein souveräner Althund dabei. Wenn Caja überdrehen sollte, was bisher noch nicht vorgekommen ist, wird das so gehandhabt, dass man dann mit seinem Welpen den Bereich verlässt. Hier wird niemand auf den Rücken gedreht oder gar getreten.
    Ich finde, wenn eine Welpenstunde so abläuft, ist sie auch sinnvoll.
    Habe aber aus anderen Vereinen oder Hundeschulen auch schon andere Dinge gehört.


    Liebe Grüße, Maggie

    Liebe Grüße von Maggie mit


    Charlie (*01.12.2011), Border Collie-Mix
    &
    Caja (*02.01.2015), Border Collie

  • Wir haben alle Kurse mitgenommen^^ Welpen, Junghund. War eigentlich gut. In der schule^^


    In der Welpengruppe waren alle Halter dazu angehalten beim spielen auf Mobbing zu achten und den eigenen Hund Schutz zu bieten. Leider muss ich sagen..... es war unsere als rotti die gerne alles umrannte :headbash:


    In der Junghundegruppe wurde dann dieser Freilauf reduziert und später war das ganz weg. Unsere ist sehr Sozial und respektiert das Futter oder Spielzeug anderer. Wie schon wo anders erwähnt... sie gibt fremden Hunden ihren Ball die Nuss :(


    Und ich muss es denen dann abjagen oder deren Halter^^


    Kommt halt sehr auf die schule an. In unserer damals war es so das jede Art von Gewalt absolut verboten war. Kein schubsen, drücken oder rucken. Da konnte man vom Platz fliegen. Fand ich gut.

  • Ich finde Welpengruppen an sich sinnvoll. Da treffen sich unter Aufsicht viele verschiedene Rassen.
    Gerade Welpen sind ja noch ziemlich unbefangen und lernen so, dass manche Rassen anders kommunizieren.


    Ich fand unsere toll, da stand halt nicht spielen im Vordergrund, hier ging es um das 1x1, aber so, dass die Hunde nicht überfordert waren. Meist wurde auch die Gruppe geteilt, je nach Leistungsstand. Fragen wurden beantwortet und zwischendurch natürlich auch gespielt.


    Die Trainer hatten dabei immer ein Auge auf Zwerge und schritten ein (bzw. erklärten den Besi, warum dieser einschreiten soll). Da war aber nichts mit auf den Rücken legen oder so.


    Man sollte halt die Huschu suchen, die zu einem (bzw. eigenen Ansichten) passt. Jeder hat andere Prioritäten bei seinem Hund und andere Erziehungsansichten.

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