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Hilfe - hyperaktiver Welpe

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    Hallo Zusammen,


    seit Sonntagnachmittag steht bei euns alles Kopf!


    Wir haben eine fast 2 Jahre alte Leo Hündin. Sie ist super gelassen, gemütlich in ihrem Wesen, hört auf´s Wort, ... ein rundum vorbildlicher Hund!


    Nun haben wir am Sonntag einen Welpen (3-4 Monate alt) aus Spanien bekommen. Der kleine Krümel ist total niedlich und man mag ihn den ganzen Tag knuddeln. Allerdings ist er auch ohne Rast. Er rennt fast 24 Stunden durch die Gegend, ist super hektisch, springt wie ein Flummi......... absolut hyperaktiv.
    Der Leo, der bislang höchstens mal bellte, wenn nachts wer auf´s Grundstück kam, bellt nun ständig den kleinen an - denke er wird ihn zurecht weisen, weil ihm das Hibbelige auf den Geist geht. Aber frech ist der Krümel auch, klaut dem Leo das Spielzeug aus dem Maul. Das ein und andere Mal ging es schon recht heftig zur Sache.


    Leinenführigkeit ist gleich Null. An der Leine ist er wie mit Scheuklappen: Nase runter und vorwärts im Eiltempo.
    Zieht man die Leine zurück oder bleibt stehen, rennt er unentwegt um einen rum, geht es weiter, geht das Spiel von vorn los: Nase runter und los.
    Sitz, Platz,..... nichts vorhanden.... Wir üben nun seit 2 Tagen "Sitz", aber es ist nicht daran zu denken,.... wenn er mal sitzt, dann springt er schneller wieder auf als er sass......


    Wir haben die Organisation mehrfach darauf aufmerksam gemacht, daß ein super aktiver Hund wie Boder Collie nichts für uns ist und man versicherte uns, daß dieser Hund recht ruhig sei. Nu ist das Kind in den Brunnen gefallen und wir müssen schauen, wie wir dem kleinen Krümel beibringen können, wie ein Hund zu hören.
    Wenn ich mir den kleinen so anschaue könnte anhand der Farbgestaltung ein Australian Shepherd drin sein, aber auch Schäferhund oder Malinois, die Ohren sehen eher aus wie Colli.


    Habt ihr vielleicht ein paar Tipps zur Erziehung dieses Wirbelwinds?

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  • Der Krümel ist wahrscheinlich erstmal super aufgeregt. Dass er keine Befehle kennt, kann ich mir gut vorstellen, wenn aus Spanien kommt. Gib ihm erstmal Zeit anzukommen, das Leben unter Menschen und eine ganz neue Welt kennen zu lernen. Wer weiß, wie seine bisher ausgesehen hat...

    Liebe Grüße,
    Anne

  • Was soll man dazu sagen? Wundert mich beim Alter des Welpen überhaupt nicht, dass der noch nicht erzogen ist. Also: locker bleiben.


    Ein tolles Buch ist das: Fit Life Welpen wirklich lernen (Affiliate-Link)


    Lasst den kleinen Kerl doch erstmal ankommen, die Welt entdecken und erwartet nicht nach zwei Tagen die perfekte Leinenführigkeit und das perfekte Ausführen von "Sitz". Es gibt nichts unwichtigeres im Moment, als das. Wirklich.

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  • Ankommen lassen - ja
    aber er soll ja auch gleich lernen was er definitiv nicht soll - nämlich jeden anspringen, nicht auf die Couch weil das wird auch mal ein ganz großer hat man uns gesagt, ... aber auch wenn man ihn sofort runter befördert und Nein sagt, aber er ignoriert es einfach...........


    Unseren Leo haben wir auch in diesem Alter bekommen, der hat das sofort verstanden und gelassen....

  • Ist jeder Mensch gleich? Lernt jedes Kind alles genauso wie ein anderes Kind? Im selben Tempo?


    Ein Hundekind was in einem Land wie Spanien geboren worde, ist vielleicht nicht dasselbe wie ein Hundekind von einem guten erfahrenen Züchter.


    Habt ihr euch darüber auch informiert oder seit ihr nur auf den ´Wir retten einen armen Auslandshund, der wird uns verehren wie Götter - WIR sind Helden yeah´- Zug aufgestiegen?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo,


    Glückwunsch zum Nachwuchs. :winken:
    Seit froh das der Zwerg etwas macht, auch wenn es euch zu viel erscheint. Hyperaktiv ist er wahrscheinlich nicht, aber aufgedreht und vielleicht beschäftigt ihr euch viel zu viel mit ihm. Überfordert ihn nicht mit irgendwelchen Kommandos die er noch gar nicht beherrschen kann, bzw. wahrscheinlich gar nicht versteht. Das dreht auch hoch.
    Meine Tierschutzhunde haben sich Wochen oder sogar Monate kaum gerührt und sogar ersteckt. Das ist auch nicht besser, aber alles braucht seine Zeit. Tolle Hunde sind es alle geworden.
    Erst einmal muss das Tierchen ankommen. Er wird sich gerade fühlen wie auf einem anderen Planeten. Es ist nichts so wie es war.
    Ich kann euch nur raten locker und ruhig zu bleiben. Nichts verlangen oder erwarten, sondern dem Kleinen helfen sich zurecht zu finden. Dann wird er von selbst ruhiger und gelassener. Wenn der Ersthund genervt ist haltet den Kleinen zurück. Hier hat ein Türgitter Wunder bewirkt wenn Welpen zu aufdringlich waren.
    Lasst eine Weile verstreichen und arbeitet erst mit ihm wenn er in der Lage ist zu verstehen.


    LG Terrortöle

  • Jeder Hund ist ein Individuum. Wenn ihr einen ruhigen, bereits erzogenen Hund wollt, hätte er vielleicht etwas älter sein müssen.


    Ja, natürlich soll der Welpe lernen, wie er sich zu benehmen hat. Deshalb ja auch die Buchempfehlung, das Buch ist wirklich klasse.
    Nur nach zwei Tagen zu verzweifeln, das finde ich dann doch seltsam. Der Hund kommt aus Spanien (unter welchen Umständen lebte er dort?), ist jung und gerade erst seit zwei Tagen da. Und ihr erwartet perfekten Gehorsam, so funktioniert das nicht.
    Schraubt eure Erwartungen etwas herunter, euch allen zuliebe.


    Ich glaube auch nicht, dass der Hund euer "Nein" bereits versteht. Hunde verstehen nicht "einfach so" unsere Sprache, man muss ihnen die Signale erst beibringen.


    Leinenführigkeit: man könnte das Verhalten einfangen und markern....

  • Wenn der Kleine so überhaupt nicht zur Ruhe kommt, ist das für alle Beteiligten schlecht - für ihn, für den anderen Hund und für Euch. Daher: "Zwingt" ihn zur Ruhe. Seid stinklangweilig und spießig und macht erstmal gar nichts Aufregendes mit ihm. Übt im Haus kein Sitz und spielt am Besten nur draußen mit ihm. Setzt Euch mit dem Hund zusammen neben seinen Schlafplatz und macht einfach nix Spannnendes (Lesen, fernsehen oder im Internet surfen könnt Ihr ja dabei.) Dann merkt der Hund, dass er nichts verpasst, wenn er sich auch mal hinhaut. So ein junger Hund sollte nämlich wirklich ca. 20 Stunden am Tag verpennen.


    Andere Leute hier würden Euch sicher noch eine Box empfehlen, in der der Hund mal eine Auszeit nehmen kann. Das scheint auch oft gut zu funktionieren, muss aber dem Hund freundlich schmackhaft gemacht werden. Eine Box ist definitiv nicht für "wenn der Hund nervt, wird er in die Kiste gesperrt" gedacht!

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

  • Wir haben die Organisation mehrfach darauf aufmerksam gemacht, daß ein super aktiver Hund wie Boder Collie nichts für uns ist und man versicherte uns, daß dieser Hund recht ruhig sei. Nu ist das Kind in den Brunnen gefallen und wir müssen schauen, wie wir dem kleinen Krümel beibringen können, wie ein Hund zu hören.


    Zuerst einmal: der Hund ist erst seit wenigen Tagen bei euch. Wer weiß was er vorher alles erlebt hat, dann die Reise, neues Umfeld, neue Menschen, ein neuer Artgenosse usw.


    Gebt dem Hund erstmal Zeit euch und euer Umfeld kennenzulernen und habt vor allem Geduld und Verständnis.


    Wenn ihr eine Auszeit benötigt, dann gebt dem Kleinen doch etwas womit er sich beschäftigen kann z.B. ein Kauspielzeug, Kong o.ä.
    Nehmt euch die Zeit und zeigt ihm einen festen Liegeplatz, der Ruhe und Sicherheit vermittelt


    Erstmal sollte ein Verhältnis zum Hund hergestellt werden, bevor man sich über die Ausbildung Gedanken macht. Er ist noch ein Welpe, noch nicht einmal 6 Monate alt und ihr erwartet von ihm Gehorsam?? Das kann nicht funktionieren


    Lasst ihn erstmal ankommen und sich einleben. Erstmal muß er Ruhe und euren Alltag kennenlernen

    Simone mit Akuma & Akira

  • Wenn ihr eine Auszeit benötigt, dann gebt dem Kleinen doch etwas womit er sich beschäftigen kann z.B. ein Kauspielzeug, Kong o.ä.


    Das ist ein sehr guter Tipp. Kauen baut Stress ab!


    (Mit den anderen Hinweisen hat Lakasha übrigens auch recht!)

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

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