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Keimbelastung Barf- resistenten Bakterien

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    Hallo,


    ja, wir wissen es alle und nun ist das Thema mal wieder in der Presse.


    Putenfleisch aus Discountern wurde gestestet und dramatische Testergebnisse erzielt- es gibt antibiotikaresistente Bakterien- nun ist der Sprung zum Futterfleisch für Hund den nicht weit.


    Es ist bekannt, dass gerade bei Geflügel unmengen an Medikamenten gegeben werden...


    Was denkt ihr datüber? Macht Ihr Euch dazu Gedanken, ändert ihr irgendwas?


    LG

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  • Ich denke wir werden demnächst auf Geflügelfleisch bei BARF verzichten. Wenn Kali dann Putenfleisch bekommt (Reste von uns oder warum auch immer) , dann nur noch angebraten.
    Weiß jemand ob Bio-Gefügel eine alternative wäre? Wird dort mit weniger Antibiotika gearbeitet?

  • wir füttern als Geflügel eh nur Hähnchenhälse 1x die Woche und das werde ich auch beibehalten. Ansonsten gibts hier Geflügel wenn eh nur als Schonkost und das ist dann eh gekocht :)
    Ich hab allerdings auch von dem neuen "Skandal" noch nix gehört...


    edit: soweit ich informiert in darf Biogeflügel nur im Krankheitsfall AB bekommen und nicht prophylaktisch (was aufgrund der besseren Haltungsbedingungen auch nicht nötig ist ;) ). Außerdem gibts glaub ich ne Sperrfrist für die Schlachtung nach der AB-Gabe (aber das ist glaub ich bei konventionellem Geflügel auch.)

    viele Grüße von Patti & Milla

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  • http://www.zeit.de/wirtschaft/…stente-keime-putenfleisch


    Hier mal ein Link.


    Hm, manchmal verunsichert mich das alles sehr stark. Ich barfe sehr gerne, Hunde mögen es und vertragen es auch wunderbar, aber mit dem ganzen Mißbrauch und Gepantsche...ich weiß nicht...letztens war es beim Rind wegen Milzbranderregern in der Presse, heute Pute, morgen Hühnchen...alles ist verseucht....


    Bioware finde ich gut bzw Fleisch aus ordentlicher Haltung, aber leider kann ich das bei 2 großen Hunden nicht bezahlen, obwohl ich das sehr sehr gerne machen würde- zum Wohle aller Tiere.

  • Nein


    Das Thema kommt alle Jahre wieder, mal schauen wann BSE wieder "in" ist oder die nächsten Killerkeime im Salat gefunden werden.
    Ich kaufe prinzipiell kein Discounterfleisch, beim Hundefutter muss ich mich da auf die Lieferanten verlassen, lasse mich aber von den dauernden Horrormeldung nicht mehr kirre machen.

    LG Raphaela


    The problem is not the problem, the problem is your attitude about the problem - Cpt. Jack Sparrow

    Dolor hic tibi proderit olim. - Ovid

    Schön ist, was dem Gebrauch dient

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ja, ich bestelle auch direkt beim Schlachthof und hoffe das Beste...aber ein mulmiges Gefühl bleibt manchmal trotzdem, zumal die Medikamentengabe ja auch Tatsache nicht ohne ist...dies ist ja durch die Massentierhaltung nunmal da

  • Dass Geflügel total mit Antibiotika überbehandelt werden ist kein Geheimnis. Ich füttere deshalb ohnehin nur sehr selten Geflügel und ändere aus diesem Grund überhaupt nichts.


    Meine Rennsemmel bekommt viel vom Rind aus Weidehaltung, Ebby verträgt ohnehin kaum mehr als Reh und Hirsch. Deshalb ist das für uns jetzt nicht wirklich ein Thema.


    Da wird wieder viel Fleisch in irgendwelchen Tonnen landen... und dafür müssen Tiere sterben. :( :


    Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    ~°~°~


    Liebe Grüße von Shalea,
    Ali (Deutsch Kurzhaar-Sib. Husky-Mix, *11/2003 - †26.02.2016),
    Ebby (Golden Retriever, *26.07.2007),
    Bones (Hound, *06.05.2014),
    Teilzeit-Hund Porti (*2006 - 27.05.2018) &
    Chanda (Rotti) im Herzen

  • Naja ich werde weiterhin Geflügel essen. Ich brate/koche es ja für mich durch, da sterben auch die multiresistenten Keime ab. Aber der Hund bekommt es meistens roh und das werde ich ändern. Daher wird der Hund erstens weniger Geflügel erhalten und zweitens wenn dann gekocht. Aber da ich nur teilweise BARF gebe, ist dass keine große Änderung für mich und den Hund.


    Ja, dass mit dem Antibiotika und den multiresistenten Keimen ist wirklich nicht neu, aber der neue "Skandal" hat es mir wieder ins Gedächtnis gerufen und jetzt will ich ein wenig für meinen Hund ändern.

  • Dass Geflügel aus "der normalen Haltung" absolut kontaminiert ist mit allem möglichen (Rückstände, Infektionserreger...) ist ja nun wirklich kein Geheimnis, ebenso kritisch sehe ich das Fleisch in der Supermarkt-Theke oder das Hundefutter vom Groß-Schlachthof!


    Alternative: Fleisch von Tieren, die nicht klassisch im Massentierhaltung gehalten werden (Lamm, Wild, evt Fisch), Fleisch vom Dorf-Metzger, der regional schlachtet, und VIELLEICHT BIO-Fleisch (wobei das BIO-Siegel nicht wirklich viel aussagt, Neuland hat z.B, wesentlich bessere Haltungs- , Transport- und Schlachtbedingungen als BIO, Demeter ist da auch sicherer.


    Und ganz ehrlich: wer billiges Discouterfleisch ißt oder verfüttert, muß sich bei den Mini-Preisen wirklich nicht wundern, dass das eben nicht nur Fleisch unter der Folie ist.....


    Am sichersten ist der Kauf direkt beim Hofverkauf, wobei auch dort "ausgehende Ware" gerne mal beim Massentier-Nachbarn ergänzt wird....

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