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Körperbehindertes Kind, Geschwisterkind und Hund? Testphase?

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    Hallo,
    wir sind eine Familie mit 2 Kindern (7 und 10 Jahre) und wünschen uns mittlerweile schon seit einigen Jahren einen Hund. Problem ist, dass unsere große Tochter körperbehindert ist und mein Alltag daher von morgens bis abends sehr straff organisiert ist (Schule, Therapie, Therapie, Therapie...) und eigentlich keinerlei Spielraum mehr lässt.


    Seit 2 Jahren wünscht sich unsere gesunde Tochter aber immer dringender einen Hund und ich frage mich, ob es nicht die Möglichkeit gibt, das Leben mit Hund bzw. die Beschäftigung mit dem Hund einfach mal auszuprobieren, also z.B. gibt es Hundesportvereine, wo Kinder auch mal ohne Hunde zum schnuppern kommen können? In unserem Umfeld gibt es leider nur Hunde, die für Kinder nichts übrig haben...


    Ich habe auch schon überlegt es erst mal als Pflegestelle für einen Hund zu versuchen, aber erstens sind wir Anfänger und zweitens hat unsere kranke Tochter einen Immundefekt, so dass wir die Vorgeschichte des Hundes ziemlich genau kennen müssten.


    Vielleicht hat hier jemand noch eine andere Idee, wir man das Leben mit Hund vor allem für die Kinder erst mal testen kann?


    Vielen Dank und Grüße
    Marga

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  • Hallo,


    mmmmhhh, schwierige Frage. Wenn du die Vorgeschichte des Hundes genau kennen musst, eignet sich vermutlich nur ein Welpe. Allerdings kenne ich mich nicht aus, wie genau man Vorgeschichten von Hunden aus dem Tierschutz kennen kann. Auf der anderen Seite benötigt ein Welpe sehr viel Zeit, die du, wie du schon sagtest wohl nicht aufbringen können wirst. Klar kannst du deine kleine Tochter evtl. in die Betreuung des Hundes einbinden, aber ich denke sie ist noch zu klein um hier viel Verantwortung übernehmen zu können.
    Habt ihr schonmal über einen ausgebildeten Assistenzhund nachgedacht?
    Um das Zusammensein mit einem Hund zu testen, könntet ihr euch vllt im Tierheim umschauen und einen dort lebenden Hund gelegentlich ausführen.


    Lg,
    Rafaela

  • Hallo erstmal :smile:


    Erstmal finde ich es toll, dass ihr euch so genaue Gedanken darüber macht.
    Ich hattte damals in der HuSchu eine Frau mit Hunde, die ihre Hundin dreimal die Woche in eine Familie zur Betreuung gegeben hat, da sie an diesen Tagen sehr lange arbeiten musste.
    Am Wochenende hat sie die Kinder ihrer der Pflegefamilie mit in die HuSchu genommen.
    Auch in unserer Gassigruppe haben wir eine Frau mit Sharing Hund.
    Vllt. wäre das eine gute Option um erstmal zu testen, ob ein Leben mit Hund möglich ist!?


    Es gibt viele Leute, die Pflegefamilien für ihre Hunde suchen, während sie arbeiten.
    Man kann sich vorher häufiger gemeinsam zum Spaziergang verabreden, so dass man sich kennen lernt und gucken ob es passen könnte.
    Man hat halt aber nicht diesen Druck, es ist unser Hund und wenn es nicht geht, was dann?
    Wenn es wirklich nicht passt, kann man es ganz in Ruhe mit den Besitzern abschnacken und der Hund muss nicht gleich weg gegeben werden etc.

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  • Ich glaube, dass es ganz bestimmt den perfekten Hund für euch gibt und es gibt auch ohne lückenlose Vorgeschichte sehr tolle Hunde, die man auch gut einschätzen kann. Grade wenn sie auf Pflegestellen sitzen. Im Tierheim gibt es auch Hunde die wegen Krankheit des Besitzres oder Scheidung abgegeben wurden und ganz toll sind. Es muss nicht immer ein Welpe sein.


    Ich würde mich mal mit Tierheimen, Tierschutzvereinen und Hundehaltern in eurer Gegend unterhalten. Habt ihr jemand nettes mit Hund in der Nachbarschaft? Das wäre vielleicht auch eine gute Möglichkeit, dass Lütten sich das mal anschaut.


    Wenn du den Hund auf jeden Fall auch möchtest lässt sich das hin bekommen.


    Du kannst dem Hund auch toll Dinge beibringen, die euch im Alltag helfen und für ihn ist es Beschäftigung. Ich hab meiner Hündin mal aus Langeweile beigebracht Dinge aufzuheben auf die ich zeige, jetzt schwanger bin ich da total happy, weil ich mich nicht mehr richtig bücken kann.
    Licht an, Türe zu, was bringen, das sind alles Sachen, die man einem Hund recht leicht vermitteln kann und von denen auch deine körperbehinderte Tochter profitieren könnte.


    Wenn ich so was lese wünschte ich immer, dass die Leute in meiner Nachbarschaft leben, damit ich sie unterstützen kann. Das würde mir und meinen Hunden Spaß machen.


    Ach ja, bei deinem vollen Terminplan würde ich euch trotzdem zu einem nicht zu aktiven Hund rate. Es kann gut sein, dass es für deine Große sehr bald wichtigeres gibt (ich war so ein Teenie, der seine Tiere in der Pubertät vergessen hat) und dann bleibt es voll und ganz an dir hängen den Hund auszulasten.


    Ach ich glaube ihr werdet das hinbekommen und tolle Hundehalter. Sagt mir irgendwie ein Bauchgefühl...

  • Hallo


    bevor ich mir über das Testen Gedanken machen würde, würde ich erst mal realistisch überlegen, ob ein Hund für euch passt. So wie es sich für mich anhört, hast du nicht wirklich viel Zeit dich mit dem Hund zu beschäftigen.
    Hast du Zeit mit dem Hund Gassi zu gehen? Ihn zu erziehen? Mach einmal einen Zeitplan und schau, wann du für den Hund Zeit hast, deine Tochter kann nämlich nicht alles übernehmen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hört sich für mich nicht gut an. Ein Hund für das Kind ist halt am Ende doch immer der Hund der Eltern, weil sich ein Kind in dem Alter noch nicht genug kümmern kann und in den meisten Fällen nach einer gewissen Zeit auch nicht mehr will. Man darf sich das nicht so romantisch vorstellen, dass das Kind dann mit dem Hund im Garten ist und Ball spielt, den lieben langen Tag. Nö, da muss mind. 1,5 Stunden am Tag Gassi gegangen werden, auch bei Schneeregen und im Dunkeln (im Winter meistens der Fall), da müssen Kothaufen ausgesammelt werden, das ein oder andere mal auch ein Kötzerchen im Hundebett, er muss geistig ausgelastet werden.... außerdem kann man ein Kind nicht alleine mit dem Hund losziehen lassen, auch nicht wenns ein Dackel ist. Ich denke frühestens mit 13 oder 14, wenn das Kind entsprechend gelernt hat vorausschauend und sinnvoll zu handeln (Thema z. B. aggressive Hunde abwehren). Also wenn Hund, dann nur weil ihr als Eltern einen möchtet, nicht dem Kind zuliebe. Der Hund benötigt sehr viel Zeit, Geld, Aufmerksamkeit, Beschäftigung, körperlich wie auch geistig. Dein Tagesplan klingt nicht so, als könntet ihr einem Hund das bieten.
    Wegen mal Reinschnuppern und Co sind Hundesportvereine sicherlich die falsche Adresse. Ich kenne kaum einen Hundersportler dessen Hund gut mit Kindern kann, diese Hunde sind einfach nach anderen Prioritäten erzogen und sozialisiert.
    Habt ihr denn keinen Hund im Bekanntenkreis? Ansonsten, könnt ihr nicht am Wochenende regelmäßig einen kleinen und netten Tierheimhund ausführen? Da freut sich der Hund und auch deine Tochter. Allerdings kann nicht jedes Tierheim die Hunde richtig einschätzen... also haltet die Augen offen und passt auf, dass ihr keinen erwischt, der z. B. besonders aggressiv zu anderen Hunden ist, sonst ist der Gassigang kein schönes Erlebnis.

  • Das mit dem TH ist eine gute Idee, hat mein Vater früher auch immer mit mir gemacht. War immer ein tolles Erlebnis!
    Es gibt Hundeschulen, die Kurse für Hund und Kind anbieten auch wenn man keinen eigenen Hund besitzt.

  • Naja, also wenn du selbst schon sagst dein Alltag lässt keinen Spielraum mehr zu dann lasst es bitte! Ein 10 jähriges Kind kann keine (alleinige) Verantwortung für einen Hund übernehmen und ein Hudn braucht nunmal Beschäftigung (je nach Rasse natürlich aber 2 stunden täglich sollten schon immer drin sein mit intensiver Beschäftigung). Ichf inde es gut dass du dir vorher Gedanken machst, würde aber eher abraten

  • Zitat von "Snoopy2008"

    Naja, also wenn du selbst schon sagst dein Alltag lässt keinen Spielraum mehr zu dann lasst es bitte! Ein 10 jähriges Kind kann keine (alleinige) Verantwortung für einen Hund übernehmen und ein Hudn braucht nunmal Beschäftigung (je nach Rasse natürlich aber 2 stunden täglich sollten schon immer drin sein mit intensiver Beschäftigung). Ichf inde es gut dass du dir vorher Gedanken machst, würde aber eher abraten


    Das Kind um das es geht ist erst 7. Mehr als ein bisschen mit dem Hund spielen und vielleicht füttern kann man von einem so kleinen Kind nicht erwarten.

  • Puh, schwierig.
    Natürlich kann es für das Kind einen sehr positiven Effekt haben.


    Aber gerade durch einen sehr straffen Plan, den ihr nun mal habt, sehe ich ehrlich gesagt nicht wirklich gute Chancen für einen Hund, insbesondere Welpen.


    Habt ihr die Möglichkeit, mindestens 3mal am Tag wirklich raus zu gehen? Garten zählt nicht dazu.
    Mindestens 2h am Tag muss jemand dazu bereit sein, sich mit dem Hund zu beschäftigen.


    Welpen müssen viel öfter raus, dafür aber kürzer.
    Habt ihr die Zeit und Lust?


    Wegen des Immunsystems, man kann mittlerweile gute Tests machen, ob ein Hund gesund ist.
    Also bei Mittelmeerkrankheiten zum Beispiel.
    Hunde aus dem Tierheim sind auch nicht immer aus eigener schuld dort gelandet. Im Gegenteil, viele wurden unüberlegt angeschafft, die Besitzer mussten sich beruflich oder wohnungstechnisch verändern oder Allergien traten auf.
    Daher würde ich Tierschutzhunde nicht ausschließen.
    Ich habe selber eine Hündin aus dem Tierschutz und bin auch behindert. Meine Kröte hat viel gelernt und ist oft eine große Hilfe. Der Weg dahin war aber mit Arbeit gepflastert.

    Liebe Grüße von Mara und ihrer Hündin Jule



    Meine beiden Mädels in Bildern ;)


    Ich habe einen Blick aus Hundeaugen gesehen, einen sich rasch verlierenden Ausdruck erstaunter Geringschätzung, und ich bin überzeugt, das Hunde im Prinzip denken, Menschen seien verrückt.


    John Steinbeck

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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