Junghund zerstört Gegenstände EINER Person
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Noch mal eine Frage zum Joggen: Ist der Hund dabei an der Leine oder kann er frei laufen?
Ich laufe auch ab und zu und nehme meinen Junghund dann mit. Für ihn ist das aber kein joggen, sondern eher normales spazieren gehen, da er die ganze Zeit frei laufen kann. Er schnüffelt, wälzt sich, pinkelt und rennt durchs Gras. Außerdem gehen wir niemals länger als 30 Minuten.
Hat dein Freund deinen Hund dabei die ganze Zeit an der Leine? - Vor einem Moment
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Zitat
das mit dem joggen solltet ihr wirklich lassen, es geht hier um die gleichförmige regelmäßige Bewegung, die enorm die Gelenke und Sehnen belastet. Gerade wenn der Kleine noch im Wachstum ist, richtet ihr damit großen Schaden an. Als faustformel gilt, dass der Hund nicht länger als sein alter in Monaten x 5 Minuten am Stück laufen soll. Das aber auch nicht dieses gleichförmige joggen, sondern wie bereits beschrieben ab durch die Pampa, erkunden, spielen usw.
Ist nur ein gut gemeinter Rat... Ihr möchtet bestimmt keinen Hund, der schon in jungen Jahren Schäden an den Gelenken hat...Freies Laufen, erkunden und spielen kann und muss ein junger Hund durchaus länger als 5 Minuten am Stück. Nur länger an der Leine gehen hat keinen Sinn, weil er es noch nicht kann und es ihn überfordert. Ausdauernd joggen ist insofern schlecht, weil der Hund dann nicht lernen kann, zu zeigen, wann es ihm reicht. Er muss ja mitlaufen - da wird der Kleine dann mental und körperlich überfordert.
Zitatund auf das "er wird einfach damit aufhören" kann unc will ich mich nicht ganz verlassen wenn ich es nicht sicher weiß. was ja gar nicht geht.
Sicher ist eh gar nichts. Es ist halt der Normalfall, dass das aufhört. Aber wenn er jetzt im Junghundealter Gewohnheiten wie Sachen klauen, annagen und Katzen jagen entwickelt, dann ist es ziemlich sicher, dass er die auch beibehalten wird. Ihr legt jetzt den Grundstein, wie der Hund später wird... Da hilft nur Management, das Katzenjagen verhindern, Alternativen anbieten (statt eure Schuhe sollte er draussen buddeln, nagen und erkunden dürfen) und in der Wohnung keine einladenden Objekte herumliegen lassen. Das ist halt so mit einem Welpen.
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Zitat
Freies Laufen, erkunden und spielen kann und muss ein junger Hund durchaus länger als 5 Minuten am Stück.
.Ja, nämlich
Alter in Monaten x 5 Minuten
regelmäßig, als ungefähren Richtwert.
d.h bei einem 6 Monate altem Hund, 30 Minuten am Stück, wenn noch unterwegs mal eine Pause machen. -
Wieso, was passiert denn, wenn ich täglich mit meinem 6 Monate alten Welpen 1 - 2 Stunden am Stück unangeleint durch Wald und Wiese ziehe???? :?
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Zitat
Ja, nämlich
Alter in Monaten x 5 Minuten
regelmäßig, als ungefähren Richtwert.
d.h bei einem 6 Monate altem Hund, 30 Minuten am Stück, wenn noch unterwegs mal eine Pause machen.Millie, du hast die 5 Minuten-Regel falsch verstanden. Dabei geht es (allgemein, natürlich muss man noch auf das Individuum schauen!) um das gleichförmige und "anstrengende" Laufen an der Leine! DAS sollte nicht mehr als 5 Minuten pro Lebensmonat sein, vielleicht ganz anfangs (2,3,4 Monate alt) auch generell so. Aber freies herumlaufen, auf der Wiese rumsitzen, schnüffeln und erkunden darf auch ruhig länger sein - eben so lang, wie der Junghund es verkraften und verarbeiten kann. Man kann sich durchaus auch mal mit nem 6 Monate alten Hund ne Stunde lang gemütlich laufend im Wald herumtreiben, solang man dabei keine riesen Action macht und nicht durchgehend getobt, geübt oder gejoggt wird - und solang dem Hund dabei eben nicht die Sicherungen rausknallen.
PS Lotte: ein 6 Monate alter Hund ist schon lang kein Welpe mehr

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Herzlichen Glückwunsch ihr habt nen weißen schäferhund

Also das er was zerstört ist nicht ungewöhnlich machen in dem Alter viele. Das es ausgerechnet deine Sachen sind wird daran liegen das du seine Bezugsperson bist.
Die Weißen binden sich sehr eng an ihren Menschen und sind am liebsten einfach dabei.
Er zerstört deine Sachen aber nicht um dich zu ärgern sondern er sucht deine nähe. In dem Fall dein Geruch.Wenn dein Mann erst 30 min später aufsteht könntest du den Hund dann nicht zu ihm ins Schlafzimmer packen?
Wie heißt der kleine eigentlich?Das mit dem joggen, Reizangeln usw solltet ihr definitiv lassen. Das ist keine gute Auslastung für einen weißen in dem alter. Das könnt ihr machen wenn er so ca 1,5 Jahre alt ist.
Ansonsten sind schäferhunde halt Arbeitstiere. Da gilt es den Ausgleich zwischen zuviel und zuwenig zu finden.
Aber wenn was machen dann was sinnvolles. Macht was fürs Köpfchen das macht sie auch müde.
Die weißen arbeiten meist gerne mit der Nase. Versuch doch mal zielobjektsuche oder Fährten. Das ist eine ruhige Arbeit die den kleinen aber trotzdem genug Beschäftigung bietet.Außerdem würde ich euch raten mit ihm viel umwelttraining zu machen. Heißt fremde Hunde kenne lernen.. Stadt usw erleben. Auch das lastet das Köpfchen
Hier ist noch ein thread zu den weißen wo andere Halter sind. Da werden dir auch gerne fragen beantwortet..
https://www.dogforum.de/weisser-schafe…zer-t96946.html -
Zitat
PS Lotte: ein 6 Monate alter Hund ist schon lang kein Welpe mehr

Äh, na klar, wollte nur schauen, ob hier alle aufpassen

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Zitat
dass er gar nicht joggen oder mit der reizangel spielen soll ist fast unmöglich. wenn wir das nicht machen dreht er total am rad. vor allem abends dann.
denke auch, dass er sich gezielt dinge von mir holt und habe auch nicht den eindruck, dass er es aus zerstörungswut mache, sondern dass er eben "knabbert". vielleicht als beruhigung, vielleicht aus langeweile. die frage ist nur wie ich das abstellen kann
.wir hatten beide schon hunde und sind teilweise erfahren, aber so ein verhalten ist uns beiden total neu und wir wissen nicht wirklich wo wir ansetzen sollen.
Dass ein Welp/Junghund gerade auch abends aufdreht, ist, finde ich "normal".... wenn ihr hingegen versucht ihm dieses Aufdrehen durch körperliche "Auslastung" abzugewöhnen, dann trainiert ihr euch womöglich einen Hund an, der das dann auch um "Himmels Willen" braucht. Lass ihn mal ausspinnen, dann rennt er mal völlig bekloppt durch die Wohung und verbeisst sich in seinem Bett etc...... das gehört dazu.... (musste ich erst lernen, aber, es gehört dazu)
Z.B. Jemand geht mit seinem Hund raus und möchte ihm Action bieten, weil er denkt, dann ist der Hund hernach "ausgeglichen" und müde. Somit wird der Ball geworfen und geworfen und geworfen. Der Hund ist hernach natürlich (augenscheinlich) außer Atem. Was aber in Realität passiert, ist, dass derjenige seinen Hund zu einem Ballabhängigen trainiert, der diese Belastung nun braucht, sonst fühlt er sich "unterfordert", ist zu Hause dann nicht ausgeglichen, wenn mans nicht immer macht...
Gerade im jungen Alter reicht das "Erkunden" der Umwelt, Begegnungen mit anderen Hunden und ab und an ein intensives Spiel von ein paar Minuten (Zerrgeln, Ballspielen, Toben etc) mit dem Halter. Denn, wenn der Kleine über seine Auffassungsgabe hinaus gefordert wird, dann kippt das Ganze......Dass er ausgerechnet Deine Sachen anfrisst, mag evtl dara liegen, dass besonders viele SAchen von DIR rumliegen? Keine Ahnung.... mein Hund KONNTE gar nichts anfressen, weil wir nichts liegen ließen und wenn etwas rumlag, waran wir im RAum und haben es ihm verboten anzufressen, sofern er hinwollte.... wie kommt er denn an Deine Sachen?
Warum hat er die Möglichkeit dahinzukommen? Ein junger Hund ist wie ein Kleinkind. Wenn dieses am Tisch sitzt und nach einem Feuerzeug, oder Teelicht greift, dann sagt man auch "Nein" und stellt das Objekt der Begierde außer Reichweite..... Oder?Beste Grüße
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Ich kenn das nur zu gut. Hat mein rabauke auch gemacht. Wenn ich nicht da war, hat er auch immer nur sachen von mir zerstört (bin auch eindeutig seine bezugsperson)
Mittlerweile hat er sich das aber abgewöhnt :) das auch von ganz allein. Hab in der zeit dann halt alles hundesicher gemacht, wenn er mal allein bleiben musste.
ist doch auch ganz praktisch. So ist die wohnung garantiert pikobello ordentlich wenn man nach hause kommt
ich finde übrigens auch, dass das zu viel Auslastung ist. Nach müde kommt eindeutig doof.
Wenns zu viel input gab dreht linus (11 monate alt) auch jetzt noch abends auf. Dann wird er nicht mehr ausgelastet, sondern es wird fuer entspannung gesorgt. Meist bekommt er was zu knabbern. Funktioniert wunderbar
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.. er wird sich wohl sehr einsam fühlen. Das hatte unser erster Hund damals auch. War man dann wieder zu Hause, war alles paletti ....
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