Die Nadel im Heuhaufen
-
HermannDS -
21. Juni 2014 um 14:06
-
-
Zitat
Fokale Epilepsie wurde von ihrer Seite aus gestrichen, weil er abseits der Anfälle dann eher im "Normalzustand" sein müsste (was jetzt mit dem Metacam dann aber auch wieder alles nochmal umgeworfen werden muss)
Das findet man überall so und das sagt einem auch jeder Arzt, ja. Aber bei Pondi war das auch nicht.
Der hatte seinen ersten partiellen Anfall mit einem knappen Jahr und in Folge über Wochen immer mal wieder kleinere Anfälle und Abscencen. Abscencen kann man gut mal übersehen und auch ein Kaukrampf oder ähnliches kann unbemerkt ablaufen. Über mindestens ein halbes Jahr lang war Pondi damals deutlich reduziert. Der war bis dahin ein sehr aktiver Hund (BC x Dt. Drahthaar und so war der auch!) und hat plötzlich fast nur noch hinter dem Sofa gelegen. Er war draußen schreckhaft und ängstlich und hat kurz darauf aggressiv die weiße Wand im leeren Zimmer angebellt.
Er hat auch völlig bekloppte Sachen gemacht, wie z.B. als Vorstehhund vor _jedem_ Hundehaufen vorgestanden. Außerdem war es in der Zeit sehr schwierig mit schon bekannten Kommandos. Der wußte nicht mehr was SITZ bedeutet und hatte wirklich hilflose Fragezeichen im Gesicht.
Später wurde eindeutig bei ihm Epilepsie diagnostiziert.Ich drück euch die Daumen, dass ihr findet, was mit Hermann los ist und ihm helfen könnt.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Schau mal hier: Die Nadel im Heuhaufen*
Dort wird jeder fündig!-
-
Sooo, Hermann ist wieder fit und fröhlich!
Die letzten anderthalb bis zwei Wochen können also im Zusammenhang mit dem Metacam gesehen werden.
Inzwischen konnte ich noch Kontakte aufbauen bzgl Shar-Peis und deren "Wehwehchen", wo das Telefonat
heute Morgen schon wesentlich aufschlussreicher und interessanter war als alle Tierarztbesuche der letzten Wochen zusammen...
Jedenfalls bestätigte sich mein Gedanke und FSF, bzw. SPAID (worunter FSF fällt) ist keineswegs auszuschließen, und nicht mal unwahrscheinlich.
Naja, morgen sollten hoffentlich die Ergebnisse der letzten Untersuchungen eeeendlich da sein, damit ich alles abholen kann. Ein Arztwechsel definitiv Pflicht.
-
Es freut mich sehr, dass er fit und fröhlich ist. Ich drücke die Daumen, dass es so bleiben wird!!
-
Hach, das ist schön zu lesen!
Ja, Leute die sich mit Rassekrankheiten auskennen sind bei sowas unbezahlbar, immer besser als der TA von nebenan, sozusagen.
Viel Glück weiterhin, damit er weiter fit und fröhlich bleibt! -
Hab jetzt mal Sharpei Fieber gegoogelt und einen sehr langen und guten Artikel dazu gefunden.
Nun hab ich von Hundekrankheiten fast keine Ahnung, aber die Sache mit den Entzündungsschüben und wie Ernährung da helfen kann kenne ich aus eigener Erfahrung. Wahrscheinlich wäre es ne gute Idee das Futter für Hermann selber zu machen - falls Du es nicht eh schon machst.
Komplexe, glutenfreie KH statt Mais und Co (Also Amaranth, Quinoa etc) sind sicher ne gute Idee und Fischöl hat mir damals auch sehr geholfen. Ich fand's interessant wie ähnlich die Empfehlung in dem Bereich für Hunde und Menschen sind. :-) Vielleicht auch mal rotes Fleisch ein paar Wochen weglassen dun durch Fisch und Geflügel ersetzen. Damit Vitamine und Co nicht zu kurz kommen, kann man ja ein Ergänzungspräparat dazugeben - es geht ja nicht um Ausschlussdiät.
Ich habe bei meiner Maus auch gute Erfahrungen mit Brombeerblättern gemacht. Ich kaufe die als Tee in der Apotheke gebe ne kleine Menge in den Napf (halber Teelöffel für 8kg Hund) giess heisses Wasser drüber, lass das kurz ziehen und geb dann das Futter dazu. Der Tip kam von ner Hundeernährungsfachfrau und ich hab ihn angewendet. ls meine Kröte das letztes Mal erkältet ar und ne leichte halsentzündung rumschleppte.Ist kein Wundermittel aber ich hatte den Eindruck, dass es ein bisschen hilft.Ich hoffe, Du findest nen guten Tierarzt und wünsche HErmann weiterhin gute BEsserung
-
-
Endlich mal gute Nachrichten. Freut mich sehr und ich hoffe, es geht jetzt aufwärts
-
Zitat
Hab jetzt mal Sharpei Fieber gegoogelt und einen sehr langen und guten Artikel dazu gefunden.
Nun hab ich von Hundekrankheiten fast keine Ahnung, aber die Sache mit den Entzündungsschüben und wie Ernährung da helfen kann kenne ich aus eigener Erfahrung. Wahrscheinlich wäre es ne gute Idee das Futter für Hermann selber zu machen - falls Du es nicht eh schon machst.
Komplexe, glutenfreie KH statt Mais und Co (Also Amaranth, Quinoa etc) sind sicher ne gute Idee und Fischöl hat mir damals auch sehr geholfen. Ich fand's interessant wie ähnlich die Empfehlung in dem Bereich für Hunde und Menschen sind. :-) Vielleicht auch mal rotes Fleisch ein paar Wochen weglassen dun durch Fisch und Geflügel ersetzen. Damit Vitamine und Co nicht zu kurz kommen, kann man ja ein Ergänzungspräparat dazugeben - es geht ja nicht um Ausschlussdiät.
Ich habe bei meiner Maus auch gute Erfahrungen mit Brombeerblättern gemacht. Ich kaufe die als Tee in der Apotheke gebe ne kleine Menge in den Napf (halber Teelöffel für 8kg Hund) giess heisses Wasser drüber, lass das kurz ziehen und geb dann das Futter dazu. Der Tip kam von ner Hundeernährungsfachfrau und ich hab ihn angewendet. ls meine Kröte das letztes Mal erkältet ar und ne leichte halsentzündung rumschleppte.Ist kein Wundermittel aber ich hatte den Eindruck, dass es ein bisschen hilft.Ich hoffe, Du findest nen guten Tierarzt und wünsche HErmann weiterhin gute BEsserung
Hermann ist hauptsächlich ein Trockenfutterhund (Wolfsblut Ziege/Süßkartoffel) plus immer mal was vom "Allerlei"-Baum.
Ich bin ernährungstechnisch da noch ziemlich dumm, werde da mich aber wohl dann mit beschäftigen müssen, da ja dann doch allerlei Mittelchen möglicherweise helfen können.
Wollte eigentlich immer barfen, aber dafür fehlt mir das Tiefkühlfach
Wobei barfen da scheinbar auch schon wieder nicht ganz einfach ist, und es dann eher in Richtung Kochen geht. Keine Ahnung... mal schauen.WENN sich in Zukunft rausstellen sollte, dass es nun so ist (also SPAID) scheint es am Ende doch eine verdammt arschige Krankheit zu sein, die trotz aller Bemühungen häufig tödlich endet. Nunja... da müssen wir jetzt also genau gucken, was da gemacht werden kann/muss.
Gut wäre das also am Ende alles trotzdem nicht, zumal Stress und Krankheit dann bei Hermann Hand in Hand gehen würden, was bei ihm halt dann richtig sch*** ist.---
Es geht ihm jetzt auch weiterhin gut. So generell... leider ist er weiterhin absolut Wärme-untauglich :/
25°C bewölkt mit zwischendurch Sonne und Wind sind hier, nicht unglaublich angenehm, aber auch nicht richtig böse. Für Hermann leider gerade zu viel. Ob das nun ist, weil er noch nicht richtig gesund ist, oder ob das nun so bleiben wird?
Wäre unglaublich schade für einen 3-jährigen, zumal er letztes Jahr im Sommer deutlich mehr verkraftet hatte und somit auch länger draußen Spaß hatte.---
Zu allem Unbehagen bekam ich dann heute die Nachricht, dass mir mein Studienkredit beendet wurde. Juchee... wir haben ja sonst keine Probleme
Da muss sich Herrchen jetzt wohl was aus den Fingern saugen... -
Der Teufel scheisst echt immer auf den grössten Haufen.
Geldprobleme sind in so einer Situation echt das allerletzte, was man gebrauchen kann.Wenn man anfängt, ist Barfen schon recht angsteinflössend und ich gebe auch heute noch immer wieder mal einen Teelöffel Barf Complex mit über's Futter.
Wenn man sich aber ein Mal eingefuchst hat, die wichtigsten WErte ausgerechnet hat, eine gute Fleischquelle gefunden hat und noch darauf achtet, nicht in Routinen zu verfallen sondern wirklcih Abwechslung in den Speiseplan zu bringen, kann man über das Futter schon so einiges steuern. Und mir macht das Rumgematsche sogar recht viel Spass.
In den threads des DF zum Thema Futter selber machen (ob roh oder gekocht) findet man auch immer jede Menge Hilfe. (wenn auch teils recht unterschiedliche Meinungen)
Falls es bei Hunden ähnlich funktioniert wie bei Menschen, kann man z.B. entzündungshemmende Antioxidantien ins Essen einbauen mit Fischöl, roter Bette, Heidelbeeren etc. Man kann stärkearm füttern (Quinoa und Hirse statt Reis und Kartoffeln), den Proteingehalt steuern, leichtverdauliche Proteine anbieten (gekochtes Geflügel oder FIsch), die Darmflora aufbauen (frische Kräuter, Joghurt, Blättermagen) mehr oder weniger Ballaststoffe dazugeben usw usw. Ich fütter z.B gerne Wild - da weiss ich, das da keine Medikamente und künstlichen Hormone drin sind (ja, mein Hund lebt deutlich gesünder als ich selber :-) )
Man merkt mit der Zeit, was einem Hund gut tut und was nicht. Manche vertragen z.B. nur wenig Fleisch, manche fressen praktisch nix anderes.
Und last but not least kann man auch Heilkräuter gezielt einsetzen, wenn man Futter selber macht.Ansonsten könntest Du bei der Hitze vielleicht noch ein Kühlgeschirr oder Kühlhalsband versuchen, falls Hermann das verträgt. Gibts z.B. bei Futterfreund. (Auqa Cool oder so ähnlich)
-
Wie man sieht... da gibt es noch 'ne Menge zu lesen dann

Bzgl. Hormonen muss ich ja ohnehin dann gucken wegen der Schilddrüse (die subklinische SDU wird dann möglicherweise auch "einfach nur" zum Gesamtkomplex gehören).Sind wir mal gespannt, was wir in der nächsten Zeit da noch alles herausfinden können. Muss die Zeit ja bestmöglich ausreizen, da im August eigentlich der Umzug nach Belgien ansteht, was dann auch wieder alles eine große Umstellung wird.
Ich hab für den Hermann noch das AnxietyWrap, den man in Wasser legen kann. Hat dann in etwa so einen Effekt wie ein nasses Handtuch. Muss nochmal schauen, wie ihm das derzeit hilft.
Richtig warm/heiß wird er ja nicht - also von außen. War wie gesagt aber auch nicht sooo warm heute Mittag. Beim Fiebermessen konnte man aber natürlich sehen, dass der Körper aufgeheizt war (von 37,8 morgens auf 38,6 nachmittags dann). Also so habe ich es mir zumindest erklärt; Fieber ist das ja noch keins. -
Die Blutergebnisse sind inzwischen ja angekommen, auch wenn ich nochmal hindarf, weil die letzten Ergebnisse (Infektionen) und das von der Kotuntersuchung nicht dabei sind. Da war zwar alles negativ, aber gehört ja trotzdem dazu.
Das ist das große Blutbild mit der ersten Urinprobe:
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und das ist die zweite (3-Tage-)Urinprobe 10 Tage später:
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Für "Alles im Referenzbereich" ist mir irgendwie zu viel rot dadrin, zumal wir ja eigentlich nach Anzeichen suchen müssten und nicht nach "Hier stehts dick und fett gedruckt". Nunja... sei es drum. Ich kann das nicht interpretieren und werde das jetzt weiterreichen.
Vielleicht kann mir aber jemand die folgende Frage beantworten:
Ich dachte, wenn ein Hund die Symptome zeigt und dann der Kreatininwert erhöht ist, sei das ein erstes Zeichen für (kommende) Nierenprobleme? Der Vergleich von der ersten zur zweiten Urinuntersuchung zeigt ja einen weiteren Anstieg (1,1 auf 1,8 bei Referenz <1,06).
Die zweite Untersuchung bestand ja aus 3 Morgen-Urin-Proben. Dachte, man würde dort dann eine Art Durchschnittswert bilden? (Wunder mich, dass da steht, dass es 1x Urin gewesen sein soll und warum bei der zweiten Untersuchung kein spezifisches Gewicht etc. mehr steht - ist das alles ein Durcheinander... oder man hat die Ergebnisse vertauscht und der Urinstatus im großen Blutbild ist eigtl die zweite Untersuchung? Gott... muss ich's wohl da nochmal auf den Tisch legen...)
Oder kommt es dann tatsächlich nur auf diesen Protein-Kreatinin-Quotienten an?
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!