Rüde kastrieren Ja/Nein ?
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cavlife -
8. März 2014 um 15:50
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Eine Nicht- Kastration hat für die meisten Hunde überhaupt keine Nachteile.
Es mag Halter geben, die sich davor ekeln, wenn der Hund intensiv draußen Urin schnüffelt und leckt oder die es nicht schaffen, den Hund so zu erziehen, dass er sie nicht zu jedem Laternenpfahl schleift um dort zu markieren.
Manche Hunde (nicht nur Rüden) entwickeln aus den verschiedensten Gründen eine Aggression gegen Artgenossen, manchmal auch nur an der Leine.
In 99% der Fälle liegen aber die Probleme in der Erziehung und somit beim Halter und nicht beim Hund und lassen sich folglich durch eine Kastration des Hundes nicht beheben.Dass ein kastrierter Rüde generell ruhiger und verträglicher ist, als ein Unkastrierter ist ein Irrglaube.
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Die Kastration von ängstlich-unsicheren Rüden gilt heute unter Tierärzten als Kunstfehler. Der Grund ist, das Testosteron das Selbstwertgefühl stärkt und somit als Gegenspieler von Stresshormonen wirkt. Fällt es weg, bekommen diese freie Bahn, der Hund wird noch unsicherer und geht dann womöglich vom bloßen Angstpöbeln zum Selbstverteidigungsbeißen über.
Das ein Hund durch Kastration in jedem Fall ruhiger= entspannt und gelassen wird, ist eine veraltete Ansicht. So einfach ist die Sache leider nicht.
Mehr findest du in dem sehr empfehlenswertem Buch: 'Kastration und Verhalten beim Hund' von Strodtbeck/Gansloßer
Dagmar & Cara
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Zitat
Was für Nachteile eine Kastration hat sehe ich ja nun, nun wäre nur noch die Frage was es denn für "Nachteile" gibt wenn man ihn nicht kastriert..
Ich halte immer unkastrierte Rüden und kenne keine Nachteile.
Es gibt einige Problemchen, die vielleicht sein können, wie eine vergrößerte Prostata im Alter, Unruhe, wenn eine Hündin in der Nachbarschaft läufig ist, evtl. ein Vorhautkatarrh.
Diese Probleme müssen aber nicht kommen und lassen sich, wenn sie kommen sollten, sehr gut mit der Homöopathie behandeln.So ganz nebenbei verbietet auch das Tierschutzgesetz eine Kastration. Es gibt nur die Ausnahme, wenn ein gesundheitlicher Grund vorliegt. Eine Kastration, ist wie das Amputieren von Ohren oder Rute, verboten.
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Zitat
Dass ein kastrierter Rüde generell ruhiger und verträglicher ist, als ein Unkastrierter ist ein Irrglaube.
das kann ich bestätigen. Mein Hund war auch vor der Kastration verträglich, ist durch diese aber auch nicht ruhiger geworden (positiv).von unterwegs..
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Ich würde hier auch von einer Kastration abraten.
Erstens ist dein Hund noch sehr jung und ist evtl. pubertätsbedingt einfach etwas unsicherer.
War/ist bei meinem auch so :)
Und ich weiß von vielen Hunden, bei denen eine kastration eher dazu geführt hat, dass sich die Unsicherheit dadurch noch verstärkt.Die Sache mit dem "verträglicher sein", halte ich auch für einen Aberglauben .. Ich kenne einige Kastrierte Rüden die unverträglich sind, und es gibt auch welche bei denen sich nach der Kastra nichts groß an Verhalten in der Hinsicht anders geworden ist.
Und wenn es wirklich mal sein soll, dann würde ich, wie Aleks das schon vorgeschlagen hat, erst mal einen Kastrations-Chip ausprobieren, ob das dann wirklich etwas am Verhalten ändert. Aber auch das finde ich eigentlich jetzt noch um einiges zu früh!
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Zitat
Und wenn es wirklich mal sein soll, dann würde ich, wie Aleks das schon vorgeschlagen hat, erst mal einen Kastrations-Chip ausprobieren, ob das dann wirklich etwas am Verhalten ändert. Aber auch das finde ich eigentlich jetzt noch um einiges zu früh!
Sehr richtig! Wenn man den Zeitpunkt für eine Kastration für zu früh hält, dann ist es auch zu früh für den Hormonstick! Denn die Auswirkungen, auch auf den Abschluss des Knochenwachstums, sind weitgehendst dieselben wie bei einer chirurgischen Kastration. -
Zitat
In 99% der Fälle liegen aber die Probleme in der Erziehung und somit beim Halter und nicht beim Hund und lassen sich folglich durch eine Kastration des Hundes nicht beheben.
Dass ein kastrierter Rüde generell ruhiger und verträglicher ist, als ein Unkastrierter ist ein Irrglaube.
Ich kenne viele Rüden, die nach der Kastration enorm weniger aggressiv gleichgeschlichten Artgenossen gegenüber aufgefallen sind. Aber seis drum. Hier im Forum sind 98,5% ausgesprochene Kastrations-Gegner, mit Gehorsam und Disziplin lässt sich immerhin alles in den Griff kriegen. Und wehe du lässt deinen Hund kastrieren, weil er bei Hündinnen den Verstand verliert und anderen Rüden den Garaus machen will: bedenke immer, Erziehung ist alles. Das ist meine Meinung zu dem Thema, nach dem nun alle mehrheitlichen Kastrationsgegner ihren Senf dazu gegeben haben. Ach ja, nach einer Kastration ist die Wahrscheinlichkeit für einen Rüden an Hodenkrebs zu erkranken um etwa 100% gesenkt. Nur um die viel zitierten medizinischen Gründe für eine Kastration mal anzuführen.
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Find ich ebenfalls n wichtiger Punkt, manchmal lässt sich halt nicht ALLES durch Erziehung in den Griff kriegen.. Aber ich wollts einfach nicht thematisieren.
Ich betone nochmals,auch wegen Nadines Beitrag.
Ich sage nicht, dass ein Chip was anderes ist, als eine chirurgische Kastra. Ich meinte nur für den Fall, dass sich die Mutter zb NICHT umstimmen lässt
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Zitat
Ich kenne viele Rüden, die nach der Kastration enorm weniger aggressiv gleichgeschlichten Artgenossen gegenüber aufgefallen sind. Aber seis drum. Hier im Forum sind 98,5% ausgesprochene Kastrations-Gegner, mit Gehorsam und Disziplin lässt sich immerhin alles in den Griff kriegen. Und wehe du lässt deinen Hund kastrieren, weil er bei Hündinnen den Verstand verliert und anderen Rüden den Garaus machen will: bedenke immer, Erziehung ist alles. Das ist meine Meinung zu dem Thema, nach dem nun alle mehrheitlichen Kastrationsgegner ihren Senf dazu gegeben haben. Ach ja, nach einer Kastration ist die Wahrscheinlichkeit für einen Rüden an Hodenkrebs zu erkranken um etwa 100% gesenkt. Nur um die viel zitierten medizinischen Gründe für eine Kastration mal anzuführen.
Hier geht es eigentlich nur darum, das der Hund für eine Kastra noch viel zu jung ist!
Und eine OP oder der Chip ändern auch nur etwas, wenn die Aggression hormonbedingt ist!
So, wie es sich hier anhört, ist der Hund unsicher und ängstlich, da kann tatsächlich eine Kastra die Probleme enorm verstärken! -
Zitat
Ich halte immer unkastrierte Rüden und kenne keine Nachteile.
Es gibt einige Problemchen, die vielleicht sein können, wie eine vergrößerte Prostata im Alter, Unruhe, wenn eine Hündin in der Nachbarschaft läufig ist, evtl. ein Vorhautkatarrh.
Diese Probleme müssen aber nicht kommen und lassen sich, wenn sie kommen sollten, sehr gut mit der Homöopathie behandeln.So ganz nebenbei verbietet auch das Tierschutzgesetz eine Kastration. Es gibt nur die Ausnahme, wenn ein gesundheitlicher Grund vorliegt. Eine Kastration, ist wie das Amputieren von Ohren oder Rute, verboten.
die kastration ist laut tierschutzgesetz nicht verboten!! zur verhinderung ungewollten nachwuchses ist diese,neben medizinischen gründen erlaubt!
ansonsten stimme ich den meisten zu. lasse ihn erst erwachsen werden, testet erst die chemische kastration und dann kannst du erntscheiden, ob ihr richtig kastrieren lassen willst
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