Rüde kastrieren Ja/Nein ?
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cavlife -
8. März 2014 um 15:50
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MarthasArko : Wir haben ihn seit knapp 2 Monaten und er ist schon seit wir ihn haben so. Bei der Züchterin hat er im Rudel gelebt und wir haben da auch nie Probleme mit anderen Hunden oder so gesehen. Dieses Problem kam irgendwie halt erst bei uns hervor. Aber wir versuchen daran zu arbeiten.
Es könnte gut sein, dass er einfach ein sensibler unter den Hunden ist. Aber glaub mir, auch das kann sich auswachsen. Insbesondere mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen deinerseits.
Es wird ggf. noch Monate dauern, bis dein Hund souverän ist, aber es kann kommen :) - Vor einem Moment
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Zitat
Ich würde in dem Fall auch gegen eine Kastration entscheiden und falls deine Mutter ihn unbedingt kastrieren will, dann setzt ihm lieber einen Kastrationschip und guckt wie sich das aufs Verhalten auswirkt.
Nein - ich würde auch keinen Kastrationschip setzen lassen.
Da fehlen ihm genauso die Hormone zum Erwachsenwerden.
Auch beim Chip wird der Hund unsicherer. Die Auswirkungen sind doch die gleichen. -
Ich habe nicht gesagt, dass ichs machen würde ABER WENN sich zb die Mutter nicht umstimmen lässt etc. pp. Also bitte nicht meinen Beitrag verdrehen

von unterwegs..
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Ich bin eigentlich ein beführworter der Kastration. In deinem Fall würde ich aber auf jeden Fall noch warten. Bei einem unsicheren Hund kann die Kastration dazu beitragen, dass sich das unsichere Verhalten festigt.
Bitte arbeite in den nächsten Monaten erst einmal an eurem Problem und macht einen sicheren Hund aus eurem Kleinen. Erst, wenn sich das Wesen deines Hundes gefestigt hat, solltest du über die Kastration nachdenken.Die Kastration ist in 6-8 Monaten oder auch später auch noch früh genug. Ihr habt ja kein Problem, dass auf Testosteron zurück zu führen ist. Und sollte sich ein solhen Problem in den nächsten Monaten einstellen, könnt ihr noch immer kastrieren.
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Einen ängstlichen und unsicheren Hund würde ich auf keinen Fall kastrieren lassen und schon gar nicht in dem Alter. Laßt euren Hund doch erstmal erwachsen werden. Vielleicht hat er sich ja auch noch gar nicht richtig bei euch eingelebt. Ihr habt ihn doch noch nicht so lange?
Die Kastration ist kein Allheilmittel. -
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Zitat
MarthasArko : Wir haben ihn seit knapp 2 Monaten und er ist schon seit wir ihn haben so. Bei der Züchterin hat er im Rudel gelebt und wir haben da auch nie Probleme mit anderen Hunden oder so gesehen. Dieses Problem kam irgendwie halt erst bei uns hervor. Aber wir versuchen daran zu arbeiten.
Es kann natürlich sein, daß er nie ohne sein "Familien-Rudel" auf Probleme gestossen ist - nun steht er aus seiner Sicht ganz alleine vor den Problemen und kann damit nicht umgehen.
Das ist gar nicht ein sooo untypisches Verhalten bei Hunden, die lange in ihrem Ursprungsrudel beim Züchter gelebt haben. Häufig ist das auch so, daß diese Hunde eher keine anderen Hunde kennengelernt haben und nun gar nicht wissen, wie man mit solchen "Fremdlingen" umgehen soll.Da hilft nur Zeit, Geduld und liebevoller Vertrauensaufbau - vielleicht habt ihr ja einen Hund im Umfeld mit dem euer Hund doch gut kann. Dann könnte er darüber lernen mit "fremden" Hunden umzugehen - und so langsam seine Kontaktliste erweitern. Am besten mit souveränen, gelassenen Hunden die nicht gleich ausflippen wenn dein Hund pöbelt oder sich sonstwie "ungebührlich" benimmt. Hundebegegnungen kann man auch langsam trainieren - doch erstmal muss euer Hund auch Vertrauen zu euch aufbauen, damit ihr ihn souverän durch den "gefährlichen" Alltag mit anderen Hunden führen könnt.
Eine Kastration bringt in so einem Falle gar nichts............
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Zitat
Einen ängstlichen und unsicheren Hund würde ich auf keinen Fall kastrieren lassen und schon gar nicht in dem Alter. Laßt euren Hund doch erstmal erwachsen werden. Vielleicht hat er sich ja auch noch gar nicht richtig bei euch eingelebt. Ihr habt ihn doch noch nicht so lange?
Die Kastration ist kein Allheilmittel.Wir haben ihn knapp 2 Monate.
Von meiner Seite aus muss er auch nicht unbedingt kastriert werden, ich wollte mir nur noch mehr Meinungen einholen für meine Mutter, da sie eigentlich dafür wäre.Ich war bisher der Meinung man sollte einen Hund wenn - dann so früh wie möglich kastrieren da es für ihn dann einfacher wäre sowas zu "verarbeiten". Dann war ich da wohl irgendwie falsch informiert..

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Also, wenn ihr den Hund erst zwei Monate habt, hat er sich ganz sicher noch nicht eingelebt. Laßt ihn doch erst einmal ankommen. Kastrieren kann man immer noch. Aber ich wüßte nicht warum, mutiger wird er durch die Kastration ganz bestimmt nicht.
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Zitat
Wir haben ihn knapp 2 Monate.
Von meiner Seite aus muss er auch nicht unbedingt kastriert werden, ich wollte mir nur noch mehr Meinungen einholen für meine Mutter, da sie eigentlich dafür wäre.Ich war bisher der Meinung man sollte einen Hund wenn - dann so früh wie möglich kastrieren da es für ihn dann einfacher wäre sowas zu "verarbeiten". Dann war ich da wohl irgendwie falsch informiert..

Für Deine Mutter:
Eine Kastration ist immer ein schwerwiegender Eingriff in den Hormonhaushalt.
Die sogenannten Geschlechtshormone haben vielfältige Aufgaben im Körper.
Sie sind nicht alleine für die Fortpflanzung zuständig.Nachteile einer Kastration:
- 2 mal höheres Risiko für Fettleibigkeit
- leicht höheres Risiko an Prostatakrebs zu erkranken
- höheres Risiko an Harnleitertumoren zu erkranken
- höheres Risiko an Diabetes zu erkranken
- höheres Risiko an einer Unterfunktion der Schilddrüse zu erkranken
- höheres Risiko an Knochenkrebs zu erkranken
- hinzu kommt das OP-Risiko
- veränderten Körpergeruch, darum werden sie oft von intakten Rüden bestiegen
- das Risiko für Harntröpfeln (Inkontinenz)
- Fellveränderungen
- das Risiko an Knochenerkrankungen, Gelenkserkrankungen, Bänderrissen zu erkranken.
- das Risiko für Herzerkrankungen steigt
- Muskeln werden abgebaut
- der Hund verliert an Selbstvertrauen -
ZitatAlles anzeigen
Nachteile einer Kastration:
- 2 mal höheres Risiko für Fettleibigkeit
- leicht höheres Risiko an Prostatakrebs zu erkranken
- höheres Risiko an Harnleitertumoren zu erkranken
- höheres Risiko an Diabetes zu erkranken
- höheres Risiko an einer Unterfunktion der Schilddrüse zu erkranken
- höheres Risiko an Knochenkrebs zu erkranken
- hinzu kommt das OP-Risiko
- veränderten Körpergeruch, darum werden sie oft von intakten Rüden bestiegen
- das Risiko für Harntröpfeln (Inkontinenz)
- Fellveränderungen
- das Risiko an Knochenerkrankungen, Gelenkserkrankungen, Bänderrissen zu erkranken.
- das Risiko für Herzerkrankungen steigt
- Muskeln werden abgebaut
- der Hund verliert an SelbstvertrauenDanke für die ausführliche Auflistung. Ich denke ich für meinen Teil hab mich entschieden und werde das mit der Kastration erstmal vergessen. Wenn später etwas sein sollte, kann man ja immer nochmal darüber nachdenken. Aber er sollte sich wohl erstmal wirklich 100% einleben und wir sollten auch das Problem in den Griff kriegen mit der Unsicherheit.

Was für Nachteile eine Kastration hat sehe ich ja nun, nun wäre nur noch die Frage was es denn für "Nachteile" gibt wenn man ihn nicht kastriert..
Danke auf jeden Fall aber für alle lieben und schnellen Antworten, ihr habt mir sehr weitergeholfen!
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