Hund als bester Freund
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Hallo,
wir sind eine 5 - köpfige Familie und stark am Überlegen, ob wir einen Hund aufnehmen. Dies aber nicht nur so zum Spaß, sondern es hat schon einen gewichtigeren Hintergrund. Mein Sohn 9 Jahre alt hat ein Hörproblem und wird in der Schule gemobbt. Wir haben schon alles durch, was man in der Situation nur versuchen kann (Gespräche mit den Lehrern, dem Direktor usw., bis hin zu einer Therapie bei einer Kinderpsychologin). Mein Sohn leidet sehr unter der Situation, besonders darunter, dass er keinen einzigen Freund hat. Seine Geschwister haben Freunde, nur er nicht. er sitzt immer allein mit uns Großen.
Jetzt haben wird einen kleinen Welpen - Chihuahua/Yorkshire/Mix angeboten bekommen. Es ist eine kleine Dame und sie sei sehr verschmust. Ob das nícht eine Möglichkeit wäre, unserem Sohn in Punkto Freund zu helfen.
Jetzt bin ich so ein bisschen hin und her gerissen. Zum einen könnte das wirklich eine Chance für unseren Sohn sein, er würde auch gern einen Hund haben, aber ich seh auch den Aufwand, was so ein Tier nun mal zwangsläufig mit sich bringt.
Da ich zum großen Teil im Büro im Haus arbeite und daher oft zu Hause wäre, ist der Hund zwar nicht oft allein, aber ich bin mir nicht sicher, ob Kinder eine so enge Bindung zu einem Hund aufbauen können und sich dann auch steitig um das Tier kümmern. Meine Angst ist in gewisser Weise, dass wir jetzt einen Hund aufnehmen und ich mich nach drei Wochen dann allein um ihn kümmern muss. Ich habe leider auch keine Erfahrung, was Hunde anbelangt. Klar verspricht unser Sohn jetzt, dass er alles für den Hund macht. Wir haben mit ihm auch Gespräche geführt, was es bedeutet, sich 7 Tage die Woche um einen Hund zu kümmern und obwohl die Züchterin meint, dass die Hunde sehr robust und wenig anfällig und arbeitsintensiv sind, bleiben meine Bedenken.
Hat jemand Erfahrung mit dem Mix? Ist der geeignet für Kinder? Was haltet ihr grundsätzlich von einem Hund als Therapeut? Wie läuft es bei Euch mit Kind und Hund?
Für ein paar Ratschläge, oder auch Punkte zum Überdenken, wäre ich sehr dankbar.
Vielen Dank schon mal.
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Hallo,
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Zum einen wird die Hauptarbeit einfach an euch Erwachsenen hängen bleiben. Ein Kind in dem Alter, kann das meiner Meinung nach schon zeitlich gar nicht schaffen.
Soll er morgens vor der Schule mit dem Hund rausgehen? Ein Welpe muss noch alle paar Stunden raus und er wird ihn ja schlecht mitnehmen können in die Schule. Also müsstest du auch zumindest wenn dein Sohn in der Schule ist die Gassirunden übernehmen müssen.Und ich würde mir wirklich überlegen, ob ihr als Familie einen Hund bei euch aufnehmen wollt und euer Leben auch ein Stück zumindest nach dem Hund orientieren wollt und könnt.
Urlaubsreisen sind mitunter schwierig, Ausflüge bei denen der Hund nicht mit kann sind schwierig.
Das alles sollte man sich vorher überlegen.Was man aber auch nicht vergessen darf: das ist ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen. Da sollte man auch bereit sein, die zu erfüllen.
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Ich seh das ein wenig kritisch.... Eltern sollte sich bewusst sein, dass die Kinder nicht die volle verantwortung übernehmen können. Es sollte quasi der Hund der Eltern sein und fie Kinder sollten lediglich kleine Aufgabenbereiche übernehmen.
Zu eurem Sohn: Man sagt, Hunde helfen Kindern Selbstbewusstsein aufzubauen. Ich weiss nicht, ich hätte eher Angst, dass sich das Kind nurnoch mehr von anderen Kindern abschottet

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Ich finde auch, das du dir das nochmal überlegen sollst, denn die meiste Arbeit wirst du zu leisten haben, ein Kind in dem Alter kann das nicht, und wird es auch nicht.
Und wie schon geschrieben ist ein Hund ein Lebewesen mit Gefühlen und Bedürfnissen.Zudem solltest du genau schauen wo der Hund herkommt, denn von einem Züchter stammt er nicht.
Seriöse und eingetragene Züchter vermehren keine Mixe. :/ -
Ganz ehrlich, wenn ihr überlegt einen Hund anzuschaffen dann solltet ihr Erwachsenen euch klar sein dass ein 9Jähriges Kind niemals die Verantwortung und ganze Arbeit die ein Hund mit sich bringt übernehmen kann.
Ein Hund lebt bis zu 15Jahren, d.h. bis dahin wird dein Sohn vielleicht schon aus dem Haus sein, eine Lehre machen usw. Wer kümmert sich dann?
Wie soll ein 9Jähriger alleine mit dem Hund Gassi gehen? ein Hund muss mind. 3 Mal am Tag ordentlich Gassi gehen, nur weil es ein kleiner Hund ist reicht noch lange nicht 5min vor die Türe gehen. Einen 9jährigen alleine mit einem Hund vor die Türe zu schicken geht garnicht, d.h. alleine hier seid ihr schon eingebunden. Woher soll ein 9 Jähriger wissen wie man einen Hund füttert, hier müsst ihr euch einlesen usw.
Wenn ihr euch einen Hund holt dann seid euch darüber im klaren dass Ihr die Verantwortung für das Tier habt, nicht euer Sohn. Ihr seid dafür verantwortlich dass der Hund bei euch ein lebenswertes und gutes Leben hat, niemand sonst. Wenn ihr das nicht wollt oder könnt dann lasst die Finger vom Thema Hund!
Ich finde einen so kleinen Hund wie einen Chi, den man gerade mal eben irgendwo angeboten bekommt nicht gerade eine gute Lösung. Ich würde mich gründlich mit dem Thema beschäftigen und mich dann auf die Suche nach einem Hund machen, entweder im Tierheim oder bei einem seriösen Züchter.
Ich halte nicht von einem Kleinsthund im Haushalt mit 3 kleinen Kindern, sondern würde etwas robusteres suchen. -
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Ich finde ihr solltet euch drauf einstellen, dass ihr als Eltern evtl. die ganze Arbeit irgendwann machen müsst. Man kennt Kinder, nicht böse gemeint.
Ich weiß wie ich war, bei unseren damaligen Hund hat auch irgendwann meine Mutter die Arbeit gemacht, und ich habe den Hund natürlich dennoch geliebt.
Oder bei einer jungen Freunin seh ich es grade, vorher hieß es auch sie wird das tun. Die Eltern haben nicht nachgedacht, trotzdem reden, und nun geht der Hund aufs Katzenklo.Stellt euch lieber drauf ein, dass es so kommen kann, nicht muss. Das macht es einfacher :)
Weiterhin solltet ihr euch Gedanken machen wie euer Leben als Familie dann aussehen wird. Zwecks Urlaub oder Besuche bei Freunden und Verwandten. Was ist wenn die inder älter sind, öfter feiern gehen, ihren Abschluss machen und eine Lehre.
Klar, es kann immer anders kommen als man denkt, aber es schadet auch nicht vorher zu überlegen was wäre wenn dies und das

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Meinst wirklich, dass das so eine gute Idee ist?
Ganz krass formuliert könnte man auch schreiben: kauf Deinem Sohn ne Playstation, dann ist er auch beschäftigt - und es ist weniger Aufwand und Arbeit für Dich.
Ich mein das nicht böse, mir geht es nur darum, dass es eine Ersatzbeschäftigung ist, evtl. um seine Langeweile und evtl. Einsamkeit zu kaschieren, kaschieren löst aber nicht das Problem an sich.
Meinst Du nicht es wäre sinnvoller anders nach Lösungen suchen z.B. die älteren Geschwister nehmen ihn öfters mit - und stehen hinter ihrem Bruder?
Ihn evtl. in einem Sportverein für eine Teamsportart anzumelden? Gibt es denn irgendwas, was er gut kann und gerne macht?
Außerdem ist er jetzt neun, wahrscheinlich werden nächstes Jahr, beim Übertritt in die 5. Klasse die Karten eh neu gemischt.
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Hallo,
also vorneweg, ich würde von dem Mix sowieso absehen, da eine "Züchterin" keine Mixe produzieren sollte. Es wäre wirklich unverantwortlich dort einen Hund zu kaufen. Du solltest dich wirklich gründlich informieren, bei der Rassewahl. Ein Yorki ist nun mal ein Terrier und die sind ja nicht gerade unkompliziert.
Also, wenn ihr euch für Hund entscheidet, dann überlegt nochmal genau, was der Hund für "Rahmenbedingungen" erfüllen muss und welche Rasse dafür in Frage kommen könnten.
Du solltest dir auch bewusst sein, dass ein Hund um ein guten "Spielkamerad/Freund" für einen 9-jährigen zu werden, gut erzogen sein muss. Von der Beishemmung bis zur Stubenreinheit, dem ordentlich an der Leine laufen usw. das musst DU ihn beibringen. Alles. Ein Hund ist kein Plüschtier!
Ein Hund kann auch nur ein gute Bindung zu deinem Sohn aufbauen, wenn sie viel Zeit miteinander verbringen und er wird ja auch viel in der Schule sein und am ende bis du die Bezugsperson für den Hund.
Bedenke auch, dass du einen 9-jähringen nicht einfachso mit einem Hund spazieren gehen lassen kannst.Ich denke es ist eine Möglichkeit, aber viel viel schwer als du es dir vorstellst!
Hier im Forum wirst du hoffentlich viel Input bekommen,
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Ihr als Eltern müsst den Hund wollen, nicht (nur) Euer Sohn. Abgesehen davon würde ich ein Kind in dem Alter später auch nicht ständig allein mit dem Hund gehen lassen (ist teilweise auch nicht erlaubt) und ihm die Erziehung des Hundes übertragen. Das birgt einfach zu viele Risiken, gerade wenn Dein Sohn eingeschränkt ist.
Zitatobwohl die Züchterin meint, dass die Hunde sehr robust und wenig anfällig und arbeitsintensiv sind, bleiben meine Bedenken.
Das halte ich bei den Ausgangsrassen im Mix eher für fraglich. Insgesamt halte ich neben den gesundheitlichen Aspekten so einen Mix auch einfach zu zerbrechlich und klein (ich habe nichts gegen Kleinsthunde, aber in diesem Fall würde ich eben von so einem Mix/ so einer Rasse absehen).
Gibt es für Deinen Sohn über eine Betroffenen-Vereinigung keine Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen?
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Also: Falls das Kind die "Hauptlast" der Erziehung/Pflege/Versorgung des Hundes übernehmen soll, schlagt euch das bitte gleich aus dem Kopf. Ich glaube, man muss davon ausgehen, dass Kinder da bald das Interesse verlieren. Klar werden sie oft mit dem Hund spielen, mit ihm spazieren gehen wollen (dazu komme ich später), aber im Endeffekt sind die Erwachsenen für das Tier verantwortlich. Außer natürlich, ihr hättet wesentlich ältere Kinder (k.a 15+).
Falls du dir wünscht, dass deine Kinder dann mit dem Hund spazieren gehen: Würde ich bleiben lassen, auch wenn sie den Hund körperlich vermutlich bestimmt halten können. 1. Weiß ich nicht, wie diesbezüglich die Lage rechtlich/versicherungstechnisch aussieht und 2. wäre mir das zu heikel, wenn fremde Hunde auftauchen oder Situationen kommen, in denen Kinder überfordert sein können. Wenn ein freilaufender bellender Riesenhund auftaucht und auf euren kleinen losstürmt...Zur Rasse: Je nachdem welche Rasse da mehr zum Tragen kommt, was das Aussehen betrifft, wäre mir der zu klein/fragil.
Aber wie gesagt, ich weiß nicht wie alt die anderen beiden Kinder sind. Wenn sie noch jünger sind, würde ich auf keinen Fall so einen kleinen Hund nehmen. Was mich aber am meisten davon abhielte wäre seine Herkunft. Das Wort "Züchterin" hast vermutlich du gewählt, oder? Denn bei Mischlingen kann man eigentl. nicht von "Zucht" sprechen. Ich persönlich würde von DIESEM Hund definitiv Abstand nehmen.Prinzipiell glaube ich, dass ein Tier einem Kind viel geben kann (aber täte es da nicht vielleicht auch ein anderes Tier mit dem man weniger zu tun hätte? Zwei Ratten zB.? Ich hatte als Kind Ratten und besonders mein "Rudi" war auch mein bester Freund), aber man sollte das Tier auch sonst wollen, nicht nur als Freund für das Kind. So schön ein Hund auch ist, aber er macht nun mal viel Arbeit und erfordert Planung und Management (zB. bei Urlauben, Familienfeiern, Terminen etc. falls er dort nicht erwünscht ist). Ich wollte immer einen Hund und würde meinen nie hergeben, aber er macht mein Leben schon auch komplizierter, ich bin definitiv nicht mehr so "frei" und kann immer und überall hin (wäre vielleicht mit Haus und Garten schon ein bisschen besser).
Außer Acht lassen darf man auch nicht das Lebensalter. Dein Kind ist jetzt 9 - der Hund lebt in der Regel bestimmt 12 Jahre, ein kleinerer vermutlich noch einige Jahre länger.Fazit: Überlegt euch das gut. Ich würde ja andere Haustiere empfehlen - Ratten wären wie gesagt meine Favoriten. Ja, die haben einen langen Schwanz, aber wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat, sind sie soooo toll. Verschmust, clever, aufgeweckt...und sie sind einfach problemloser als ein Hund.
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