Hund als bester Freund
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Kann nicht viel an Erfahrung Kind und Hund oder gar des Rassemixes beitragen - nur so viel: Ein Hund/chen kann der beste Freund eines Kindes sein - aber ein Kind kann keinesfalls in dem Alter für einen Hund sorgen ... Streichel- und Schmuseeinheiten, Spielen und ähnliches ja - aber der Rest bleibt an den Erwachsenen hängen. Das fängt an bei der Grunderziehung (auch so kleiner Hund braucht sie, mindestens mal Welpenspiel- und -erziehungsschule) und endet bei der richtige Fütterung und Pflege, Gesundheitsüberwachung. Und natürlich entsprechend Auslauf/Freilauf. Hat man einen gesicherten Garten ist vieles leichter - denn ohne Begleiter kannst Du ein so junges Kind nicht mit einem Hund auf die Straße oder sonstwo ins Grüne lassen. Denn auch gerade ein so kleiner Hund sollte lernen mit anderen Hunden normal klar zu kommen, damit er kein Angstkeifer/-beißer wird - das erfordert das richtige Verhalten am anderen Ende der Leine und entsprechende Sozialkontakte mit anderen passenden, also entsprechend sozialisierten (!) Hunden.
Die Welpenzeit ist auch nicht ohne - alle zwei drei Stunden muss der Hund sich lösen können, das dauert ein paar Wochen bis sich da ein längeres Intervall einpendelt. Am besten hat man bei der Anschaffung eines Welpen ein paar Wochen Urlaub und kann sich intensiv kümmern, auch wenn das Hundkind noch viel schläft (schlafen muss!!). Spielen, Lösen, Fressen, Lösen, Schlafen, Lösen, Fressen, Lösen, Spielen, Lösen, Schlafen, Lösen ...
Grundsätzlich finde ich Haustiere für Kinder sehr schön und eine wichtige Lebenserfahrung im fairen Umgang mit Lebewesen, wenn man die Bedürfnisse des Tieres nicht aus den Augen verliert und die kann ein neunjähriges Kind einfach nicht abschätzen und schon gar keine wirkliche Verantwortung übernehmen.
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Hallo,
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Die Hauptarbeit wird auf jeden Fall bei dir liegen. Ein so junger Bengel wie dein Sohn kann noch nicht ohne Aufsicht mit einem Hund spazieren gehen. Da muss ein Erwachsener mit. nicht weil euer Hund was tun könnte sondern weil es auch andere Hunde gibt und eben Situationen die ein Kind nicht einschätzen und bewältigen kann.
Grundsätzlich können Kinder und Hunde die dicksten Freunde sein. Habs selbst erleben dürfen ♥ Schön ist natürlich wenn man einem Kind wie eurem Sohn dann noch die Möglichkeit bietet Erfolgserlebnisse mit dem Hund zu haben. Hundeschule und Hundesport wie THS sind was ganz tolles auch für Kinder.
Ein Wort noch zu dem Hund der euch angeboten wurde. Lass die Finger davon! Die Dame ist keine Züchterin sondern eine Vermehrerin. Diese kleinen Rassen können bei sinnvoller Zucht wirklich recht robust und gesund sein allerdings werden sie vor dem Zuchteinsatz dann auf Herz und Nieren geprüft. Patellaluxation, Augenprobleme, etc Wendet euch da an Besten an Züchter im VDH.
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Vielleicht war mein voriger Beitrag ein wenig krass, ich wollte Dir nicht wehtun, sondern Dich ein wenig wachrütteln.
Weil die ganze Sache ein wenig paradox an sich ist.
Einerseits hast Du Bedenken, dass die ganze Arbeit an Dir hängen bleibt.
Andererseits würdest Du Dir für Deinen Sohn doch nichts mehr wünschen, als dass er sagt:
"Man Mama, ich hab jetzt keine Zeit mit dem Hund rauszugehen, wir sind auf dem Spiel-/Fussballplatz verabredet"
oder
"immer mit dem Hund gehen - ich will heut ins Schwimmbad, da sind alle meine Klassenkameraden auch".Das ist Mama-Alltag - und genau da beißt sich die Katze in den Schwanz

Und nen Chihuahua - sorry, nicht grad ein cooler Hund für einen Jungen - das gibt höchstens ein "mei ist der süß" von den Mädels, die er wahrscheinlich jetzt oder in naher Zukunft erstmal blöd finden wird.
Warum ich das schreib - hey, meine fanden es schon tussig, wenn unser Hund n pinkfarbenes Geschirr anhatte.
Jungs eben
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Ein Hund im Haus tut eurem Sohn möglicherweise gut, aber ich glaube, dass er niemals einen menschlichen besten freund wird ersetzen können - nicht das gemeinsame herumblödeln, toben, quatschen, Fußball spielen und sich über all das austauschen, was man mit seinen Eltern nicht besprechen mag.
Ich würde an eurer Stelle versuchen, sein Selbstbewußtsein zu stärken über Sportverein oder was ihm sonst Spaß macht oder er gut kann und darüber hinaus vielleicht auch Kontakte mit Gleichaltrigen organisieren. Vielleicht könnt ihr den einen oder anderen Klassenkameraden mal zu euch nach Hause einladen, damit sich die Jungs vielleicht mal ohne Gruppenzwang näherkommen können.
Wenn ihr alle gern einen Hund wollt, warum nicht, wenn alles andere paßt.
Aber als "besten Freund" für den Jungen? Davon würde ich abraten. -
Moin,
ich möchte an dieser Stelle gar nicht auf den Hund als Solches eingehen, er kann eine wirkliche Bereicherung im Leben Eures Sohnes werden und sein.
Aber, ich hab in meiner Familie sowohl Gehörlose als auch Schwerhörige.... unsere Cousine ist stark schwerhörig, so dass sie auf einer normalen Regelschule unter gegangen wäre - so wundervoll Integration sein kann, so schwer kann sie einem betroffenen Kind das Leben machen. Unsere Familie hat sich nach vielen Überlegungen entschieden, das Kind auf eine Schule für Hörbehinderte zu geben. Es war die beste Entscheidung, die je getroffen worden ist.
Zum einen sind das kleine Klassen, zum anderen hat jedes Kind das gleiche Problem - auch wenn uns das schwer vorkommt, Hörbehinderte bleiben aus vielerlei Gründen zumeist unter sich, suchen sich gleiche Freunde und Kreise. Hier kann ein Kind Kraft sammeln, die Unterrichtsziele erreichen und wenn es das gut packt, wird niemals der Schritt zurück verhindert sein. Damit meine ich, man kann auch einige Jahre auf eine Hörbehindertenschule gehen und weiterführend dann auf eine normale Regelschule - das geht und ist ein guter Weg.
Wäre das für Euer Kind nicht eine gute Möglichkeit oder Alternative? Gleichgesinnte - in der Schule und in der Freizeit, beim Sport - nicht mehr das Gefühl außen vor zu sein, daneben zu stehen, nicht hinzu zu gehören? Dort gibt es keinen Ausschluß mehr?
Sundri
P.S. vermutlich habt ihr über so etwas schon nachgedacht, ich will niemandem zu nahe treten, aber ich würde das unbedingt noch einmal überdenken, noch ist Zeit - auch zum verheilen der Wunden und zum verblassen der Defizite.
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"mein Sohn ist oft alleine, er braucht ein Opfer zum schmusen"
Natürlich einen Chihuahua Mix, weil klein, braucht quasi keinen Auslauf und Erziehung ist auch egal, wenn der zieht, merkt man ja eh nix.
*brech*
Kaufe doch Deinem Sohn.... z.B... lass mich überlegen...
Ein Aquarium ???!
Lg Nina
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.....
.....geht`s noch? Wir halten doch alle unsere Haustiere aufgrund irgendwelcher persönlicher Einstellungen, da finde ich einen Hund zum schmusen nicht schlimmer als zum spazieren gehen - so wie damals zu einem Hund kam, ganz ursprünglich "Gehen sie viel an die frische Luft" - okay - mit Hund geht man mehr.....
Haustiere befriedigen doch jedermanns Defizit, ansonsten gäbe es gar keine logischen Gründe sie überhaupt in Betracht zuziehen.
Unglaublich
Sundri -
Das was Sundri weiter oben geschrieben hat, find ich total gut.
Wenn man dann noch bereit wäre wirklich Arbeit in den Familienhund zu stecken z.B. jedes Kommando auch auf Sichtzeichen zu konditionieren, könnte das eine super Sache sein.
Einfach um das Bewusstsein zu wecken andere Wege der Verständigung zu beschreiten.
Das wäre eine gute Sache, toller Junge, toller Hund - für deren Verständigung das Hören an sich nicht entscheidend ist.
Aber das funktioniert halt nur, wenn die ganze Familie mit der Anschaffung einverstanden ist.
Wobei das eigentlich immer so sein sollte. Nur für ein Kind würd ich keinen Hund anschaffen, aus welchen Gründen auch immer. -
ZitatAlles anzeigen
"mein Sohn ist oft alleine, er braucht ein Opfer zum schmusen"
Natürlich einen Chihuahua Mix, weil klein, braucht quasi keinen Auslauf und Erziehung ist auch egal, wenn der zieht, merkt man ja eh nix.
*brech*
Kaufe doch Deinem Sohn.... z.B... lass mich überlegen...
Ein Aquarium ???!
Puh... ich hatte nicht mit soviel Anfeindung gerechnet. Hast du überhaupt verstanden, um was es hier geht? Ich habe nie gesagt, dass ich ein Plüschtier zum Schmusen kaufen will. ich glaube ich werde hier in der Gesamtsituation völlig falsche verstanden. Wir bieten unserem Sohn alle Unterstützung, die wir nur auftreiben können. Er geht in Sportvereine, die Gruppendynamik erfordern und wird ausgegrenzt. Er lädt Kinder ein, die dann nicht kommen, auch nicht zu Kindergeburtstagen usw. mehr negative Erfahrungen kann man nicht machen. Klar zieht er sich zurück und knappert am Selbstbewusstsein. Aber solche solche Kommentare kann man sich dann auch sparen.
Lg Nina
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In meinem Umfeld hat auch ein Hund Einzug gehalten um einem 11jährigen "zu helfen". Dieser Junge hat eine schüchterne, leicht weinerliche Art, eckt immer an und hat null Selbstbewusstsein. Er liebt Tiere, will aber immer mit dem Kopf durch die Wand - nimmt es z.B persönlich wenn sie nicht sofort "sitz" machen oder so.
Die Familie hatte schon einen grossen, aber schwierigen Hund und zwei Katzen, der Alltag war also tiertauglich geplant und organisiert.
Dann hielt eben der kleine Hund Einzug, ein kurzbeiniger Dokö aus dem Tierschutz, 3Jahre alt, keinen Plan von nix da aus reiner Hof-und Zwingerhaltung. Den Eltern war klar, das die HAuptverantwortung bei ihnen liegt - doch der Hund war für den Sohn.
Und was soll ich sagen, es hat sich bisher gut entwickelt
Hund hat sich zwar Frauchen als Hauptbezug ausgesucht, aber Sohn geht vor der Schule mit Hundi eine kleine Runde, abends ebenso. Die Hauptgassigänge werden je nach Anwesenheit der Familie gestaltet, die Eltern haben - da ja noch ein großer Hund da ist - immer ein Auge auf ausreichende Bewegung und auch die Fütterung.Der Junge besucht mit dem Hund die Hundeschule, kriegt da auch extra Stunden, geht mit ihm zum Spielen, nimmt ihn mit zum Bolzen............ und das Alles hat den Jungen stark positiv verändert!!
Sie haben sich bewußt einen erwachsenen Hund ausgesucht, robust genug um auch mal mitzutoben, aber auch so klein, daß Sohn ihn händeln kann. Ein Welpe hätte im Endeffekt mehr Arbeit bedeutet, mehr Rücksicht des Sohnes auf die körperliche Entwicklung, mehr Einschränkungen für längere Zeit.
So hatten sie Glück, der Hund war nach 1 Tag sauber, nach einer Woche solala leinenführig, den Rest hat die Zeit und die Huschu ergeben.Wenn sich Eltern über ihre Verantwortung klar werden, dann würde ich immer ja dazu sagen. Denn es geht nicht nur um den Hund, sondern auch um ein Kind. Kinder profitieren nachgewiesenermassen von der Anwesenheit eines Tieres - und wenn der Hund als eigenständiges Lebewesen mit Bedürfnissen gesehen wird....... ich würde es immer bejahen!!!
Nur so ein zarter Mix -und dann noch als Welpe- ich würde einen größeren und vielleicht auch schon etwas älteren Hund suchen. Es gibt so viele liebe, kinder-und familientaugliche Hunde die ein Zuhause suchen - und wenn ihr noch keine Hundeerfahrung habt, kann es für euch einfacher sein einen Hund zu suchen, der die erste Sturm-und Drangzeit schon überstanden hat
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