Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Hat eigentlich ganz praktische Gründe. Ersthund Terrier Mix, haart nicht, klein, handlich, macht also keinen "Dreck". Passt überall dazu. Zweithund (Belgischer Schäferhund) haart, wird groß und riecht einfach nach Hund und passt eben nicht auf das kleine Stück wo die Füße nicht rankommen (sei es im Bett oder auf der Couch).

    Ins Bad pinkelt sie. Deswegen ist die Badezimmertür generell geschlossen, also für beide Hunde nicht zugänglich.

    Außerdem hat der Terrier (der vorallem in den ersten Wochen von ihr malträtiert wurde) so Rückzugsmöglichkeiten wo sie einfach nicht hin kann.

  • hier haben prinzipiell alle Hunde die gleichen Privilegien.
    Ich seh auch keinen Sinn darin, den Hunden unterschiedliche Privilegien zuzuteilen.

    Situativ können Privilegien entzogen werden, z.B. Flip nervt den aufm Sofa ruhenden Puck und hört auf Ermahnungen hin höchsten kurzfristig auf, dann muss er das Sofa verlassen. Zumeist hüpft er dann zwar 5 sec. später wieder drauf, legt sich dann aber brav hin und ruht auch, also darf er dann auch bleiben.

    Beim Einzug von Flip hat Anna Puck schon 'ne zeitlang bevorzugt behandelt - einfach, weil ein Welpe schon sehr viel Aufmerksamkeit braucht und "Einzelprinz" Puck sich nicht zurückgesetzt fühlen sollte.

    Ob alle das gleiche oder unterschiedliches Futter bekommen seh ich nun nicht als Privileg an :???:
    Jin bekommt bisher anderes Futter als die Zwerge, aber einen Teil gleichen wir jetzt an, damit wir nicht so viele unterschiedliche Futter rumstehen haben (hier gibt's frühs ein anderes Futter als abends).

    lg

  • Was ist für euch der wichtigste Aspekt in der Mehrhundehaltung?
    Ich hab ja nun nur noch einen und ehrlich gesagt, das schlimmste daran ist eigentlich, dass der Hund beim Gassi wenn er beschäftigt werden will, das von mir erwartet. Ich kann aber auch bei dem Wetter jetzt keine 10 Runden aufm Sportplatz mit ihm fetzen und körperlich spielen ist auch schlecht.
    Und naja, zuhause ist eben drinnen nur rumliegen angesagt, es ist für ihn also alles in allem langweiliger als vorher.

  • Bei mir hatte meine Ersthündin auch Privilegien... Aus dem ganz einfachen Grund: Privilegien muss man sich bei mir verdienen. Und nur klein, süß und putzig sein, reicht mir da halt nicht. Mitterlweile hat sich das auch aufgehoben und beide dürfen alle.

  • Ole (Ersthund) darf hier ohne Fragen aufs Sofa, Maggie muss nachfragen. Aber das ist eher, weil es ihm so gar nicht wichtig ist, Maggie aber wohl schon. Sie würde sonst ständig rauf und runterspringen. Das fänd ich nicht so prall (Gelenke und so) Das gleiche gilt fürs Bett.

    Bei Maggie bin ich auch total hinterher, dass sie Futter auch wirklich erst auf "nimm" nimmt. Das ist bei Ole eher nicht so, denn auch hier gilt, Futter ist ihm nicht wichtig.
    Dafür darf Maggie sich im Freilauf komplett frei bewegen. Ole darf das auch, aber nur hinter mir (er denkt zu sehr nach vorne) Seitdem ich ihn immer wieder nach hinten schicke, ist das Leine laufen, wenn jemand dabei ist, schon deutlich besser geworden. Ich brauche ihn da fast gar nicht mehr zu ermahnen. Wenn ich allein unterwegs bin, war das schon lange kein Thema mehr.
    Es wird also für ihn erstmal ne Weile weiterhin so laufen wie jetzt. Das kann ich aber bei ihm auch machen, weil er da hinter mir eher nie Blödsinn macht. Maggie würde es direkt zum Fressen ausnutzen :D
    Ansonsten werde meine beiden gleich behandelt. Würde ich sagen, aber vllt fällt mir ja noch was ein.
    Ach genau, Küche ist für Maggie tabu, warum nur für sie? Weil sie mich sonst ständig nerven würde ^^ :D Ole ist unauffällig und steht dann nicht ständig im Weg rum oder hebt die Nase zur Arbeitsfläche.

  • Hier hat Smilla die meisten Privilegien (oder anders: eigentlich darf sie alles |) ). Das liegt schlicht daran, dass sie das nie ausnutzt, eh keinen Mist baut und situativ kann ich immer Nein sagen kann und sie akzeptiert das völlig selbstverständlich. Tatsächlich verteile ich Privilegien auch bei den anderen Hunden nach diesen Aspekten, wenn ich so drüber nachdenke... Grisu muss ich (leider) am kürzesten halten, der hat so kleines Tyrannen-Gen in sich :pfeif:

    Ich hab ja nun nur noch einen und ehrlich gesagt, das schlimmste daran ist eigentlich, dass der Hund beim Gassi wenn er beschäftigt werden will, das von mir erwartet. Ich kann aber auch bei dem Wetter jetzt keine 10 Runden aufm Sportplatz mit ihm fetzen und körperlich spielen ist auch schlecht.
    Und naja, zuhause ist eben drinnen nur rumliegen angesagt, es ist für ihn also alles in allem langweiliger als vorher.

    Nuuun, Smilla darf nicht spielen, Grisu lässt sich nur selten dazu herab, sich mit Joey zu beschäftigen und Lucy ist aus dem Alter einfach raus. So habe ich nun 3 Hunde auf Spaziergängen (also alle außer Lucy), die Bespaßung von mir erwarten :ugly: , so kann es auch gehen...

    Zum Thema Besuch: Mit Grisu geht fremder Hundebesuch auf unserem Grundstück quasi nicht. Er braucht auch mindestens Wochen, um sich an ein neues hündisches Familienmitglied zu gewöhnen... Da manage ich, bestätige, schütze... bei Grisu braucht es immer Zeit. Niemals käme ich auf die Idee, zu Grisu in unser Auto noch mal einen Fremdhund in den Kofferraum zu packen :dead: , es sei denn, jemand möchte unbedingt seinen Hund loswerden.

    Lucy klärt ihre Regeln (aber fair) und akzeptiert dann. Smilla und Joey sind grundsätzlich erst mal nett. Gut, Joey ist noch jung...

  • Was ist für euch der wichtigste Aspekt in der Mehrhundehaltung?
    Ich hab ja nun nur noch einen und ehrlich gesagt, das schlimmste daran ist eigentlich, dass der Hund beim Gassi wenn er beschäftigt werden will, das von mir erwartet. Ich kann aber auch bei dem Wetter jetzt keine 10 Runden aufm Sportplatz mit ihm fetzen und körperlich spielen ist auch schlecht.
    Und naja, zuhause ist eben drinnen nur rumliegen angesagt, es ist für ihn also alles in allem langweiliger als vorher.

    Das war für mich auch ein wichtiger Punkt. Der Zweithund ist sowohl für mich, als auch für den ersten eingezogen. Würde der große andere Hunde kacke finden oder bräuchte sie nicht, wäre ich nie auf die Idee gekommen, einen zweiten dazu zu holen. So ist es aber schon so, dass die sich oft gegenseitig bespaßen, zumal wir nie Fremdhunde treffen. Auch habe ich nicht mehr so ein schlechtes Gewissen, wenn sie allein sind. Sie haben sich als Ansprechpartner, wenn ich nicht da bin. Sie spielen und kuscheln - das würde ich ihnen nicht mehr nehmen wollen.

  • Hat eigentlich ganz praktische Gründe. Ersthund Terrier Mix, haart nicht, klein, handlich, macht also keinen "Dreck". Passt überall dazu. Zweithund (Belgischer Schäferhund) haart, wird groß und riecht einfach nach Hund und passt eben nicht auf das kleine Stück wo die Füße nicht rankommen (sei es im Bett oder auf der Couch).

    Ins Bad pinkelt sie. Deswegen ist die Badezimmertür generell geschlossen, also für beide Hunde nicht zugänglich.

    Außerdem hat der Terrier (der vorallem in den ersten Wochen von ihr malträtiert wurde) so Rückzugsmöglichkeiten wo sie einfach nicht hin kann.

    Ich hab manchmal das Gefühl das die Menschen die Privilegien höher werten als es die Hunde tun.
    Grad Bett. Es gibt ja auch Hunde die wollen nichtmal ins Bett. Und ein schöner Schlafplatz tut dem Hund doch nicht weh oder schließt ihn aus. :ka:
    Bei mir darf halt alles ins Bett was will, weil ich Hunde im Bett liebe. Andere mögens nicht, grad die Sache mit der Größe ist ja echt nicht zu unterschätzen und du regelst das halt von Anfang an, ist doch gut so.

    Aber die Frage ist interessant, nun musste ich ersmtal überlegen.
    Und auch hier gibts Privilegien die nicht beide haben. Wobei das eigentlich garnichtmal Privilegien sind, sondern der Umgang ist einfach anders.
    Arren darf eigentlich alles. Der macht wenig Unsinn, der ist einfach ein Hippie-Blümchen mit 3 Hirnzellen. Wenn der mich anspringt wenn ich mit dem Futternapf komme mach ich nen Freudentanz! Soviel Bock aufs Futter hat er nämlich höchstens alle 2 Jahre mal... Für ihn ist Futter einfach da, aber halt total unwichtig.

    Hamilton dagegen bekäme einen Anschiß wenn er mich anspringen würde. Und was für einen!
    Da hab ich nämlich fast 7 Monate hart mit ihm dran gearbeitet das er nicht hochspringt um mir den Napf aus der Hand zu schlagen. Der Kerl sprang mir dafür auch notfalls ausm Stand auf die Schulter...
    Es war nicht einfach das abzustellen und ihm ein Alternativverhalten nahe zu bringen, bis das wirklich saß und er wirklich absolut nicht mehr ausgetestet hat waren es eben echt fast 7 Monate. Der hat seine Nase vom Napf zu lassen bis der Napf auf dem Boden steht.

    Aber sonst... Hmmm... Nichts konkretes, Hamilton muss die sehr wenigen Sachen die ich kommandiere auch ausführen. Da bestehe ich drauf, denn wenn man ihm da keine Konsequenz bietet hört er überhaupt nicht mehr und tut nur noch das, was er will.
    Arren hingegen ist eben Arren. Er darf, muss aber nur sehr selten.
    Hamilton ist eben ein kleines Arschloch und Arren ein Blümchen, also werden sie auch so behandelt wie sie sind. Der eine mit mehr Nachdruck, der andere mit alle Augen zugedrückt, sozusagen. :lol:

  • Wo grad von Anspringen die Rede ist: Smilla ist die einzige, die das darf. Der Witz ist, jeder empfindet das so... Joey macht Affentanz, springt an jemandem hoch, bekommt Anschiss (z.B. bei Vereinskollegen), Smilla springt an jemandem hoch: derjenige freut sich, ein Auserwählter zu sein, bei dem Smilla das tatsächlich tut :roll: . Grad erst auf dem Geschwistertreffen von Joey, Smilla war ja auch dabei. Joey springt an Züchterin hoch: hey, so nicht. Smilla stellt sich auf ihre Hinterbeine und lehnt ihre Vorderbeine an Züchterin: Oh, wer bist du denn, hallo...

    Den Effekt hat sie irgendwie auf jeden, inklusive mir selbst |) . Sie strahlt einfach diese absolute Nettigkeit aus, ich weiß auch nicht... Sie macht das auch echt nicht bei jedem, dafür muss sie einen schon sehr sympatisch finden. Und irgendwie empfindet Mensch das dann auch so...

    Smilla darf in die Küche (als einzige), sie darf fast überall frei laufen, sie darf ohne zu fragen auf Bett, Couch etc, sie darf sehr gerne sagen, wenn ihr etwas nicht passt oder sie etwas will (ich freu mich ja immer, wenn sie das deutlich kundtut und auch das geht anderen Menschen irgendwie auch immer so...).

    Lucys Privilegien sind vor allem, dass sie sich bei Kommandos in der Regel aussuchen kann, ob sie Bock hat, mitzumachen (und ihre Gelenke da gerade mitmachen natürlich) und überhaupt ist sie ja der mit Abstand eigenständigste meiner Hunde (so der Berner (-Mix) unter den Hütehunden). Sie darf sehr viel frei entscheiden und ich nehme ihre jeweilige Meinung und Haltung zu was-auch-immer sehr ernst. Ich erwarte nicht, dass sie Dinge tut, nur weil ich grad Bock dazu habe. Wobei ich dazu sagen muss, dass Lucy auch sehr souverän und relaxt ist, da kann man einfach sehr viel ihr überlassen.

    Die Aussies... sind halt die Aussies :hust: . Wobei es uns Joey bislang sehr leicht macht, aber auch sie hat so einen Hang zu der "kleiner Finger = ganze Hand" Sache... Sind halt sehr schlaue, sehr reaktive und sehr willenstarke Hunde, die der Meinung sind, die Dinge auch gut selbst lösen zu können. Nicht immer in meinem Sinne :roll:

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