Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Etz langts aber wieder mit dem Thema - dafür gibt´s doch derzeit 1-2 andere Threads nur für diese Frage...... Einen hatte glaub RafiLe gestartet, wenn mich net alles täuscht, hab aber den Titel grad net im Kopf, sorry....

  • Etz langts aber wieder mit dem Thema - dafür gibt´s doch derzeit 1-2 andere Threads nur für diese Frage...

    Warum "langt das mit dem Thema"? Passt hier doch prima rein, genau hier, also unter Mehrhundehaltern, würde ich auch gucken, wenn ich Fragen zur Haltung von gleichgeschlechtlichen Paaren hätte. :???:

    (Die Verlinkung zu den anderen Threads ist zwar nett, aber nicht jeder guckt regelmäßig, was es so für neue Threads gibt, sondern liest vielleicht öfter nur die, die er eh schon abonniert hat. Ist doch völlig okay, hier auch noch mal drüber zu reden, vielleicht "erwischt" man so ja noch ein paar mehr Leute. :smile: )

  • Ich finde die Frage auch ok. Theo ist ja, soweit ich weiss, mit dem unkastrierten Boxerrüden von ihren Eltern aufgewachsen.
    Ich würde mir da weniger einen Kopf machen, kannte auch zwei Wurfbrüder, die nie ein Thema miteinander hatten.

    Ich wollte zu Speedy auch einen grauen DSH aus einem TH dazu nehmen. Aber beide wären gleich alt gewesen und Speedy war einfach nicht gefestigt genug, um da zu bestehen.
    Lissi ist ne Kröte, sie benimmt sich nur bei Speedy richtig arschig, weil er nur selten Paroli bietet, er ist echt ein 40kg Schaf im DSH Pelz |)
    Beide sind unkastriert und Lissi war 3x läufig, muss aber kastriert werden wegen Entartung der Gebärmutter. Wenn man trennen kann, ist das kein Problem!!
    Hätte ich statt Speedy ne starke Hündin hier gehabt, ich glaube kaum, dass es zwischen zwei Weibern so entspannt gelaufen wäre.

    Ich persönlich hätte eher ein Problem mit dem Gewichtsunterschied.
    Theo ist ja auch etwas größer und schwerer, ein Sheltie dagegen ist ein Knirps.
    Ich habe ja schon Schiss, wenn Speedy mit Lissi balgt, sie hat 21kg und er 40kg, da wird mir immer schon Bange, wenn er sich drauf schmeisst :ugly:

  • Och, Shelties sind ziemlich geschickt und eigentlich recht unkaputtbar. Also jeder andere Hund hätte sich an Darceys stelle schon mehrfach die Kreuzbänder gerissen und ähnliches (wobei mein Sheltie auch Marke "kein körpergefühl und mangelnde Koordinationsfähigkeit" ist)

    Und Shelties sind, so wie ich sie kennengelernt habe, eigentlich seeeeehr verträglich. Unverträgliche wurden dazu gemacht (durch falsche Führung). Nur etwas zurückhaltend sind sie oft.

    Und sie haben viiiiiiiel bunte Knete im Welpen/Junghundhirn :D

  • Ja, Shelties sind unglaublich nett und meist sehr höflich und Streit aus dem Weg gehend. Eigentlich wie gemacht für Mehrhundehaltung.

    Ich habe 3 unkastrierte Hündinnen und einen kastrierten Rüden. Der Rüde, Grisu, ist absolut nicht kompatibel mit anderen Rüden zusammenzuleben und braucht eh immer, bis er sich an einen neuen Hund gewöhnt. Aber das ist sein Wesen und ich kreide es nicht dem Rüden-sein an. Er ist Dorfsheriff, Weißer Ritter, Kontrolletti, Ressourcen-King, immer mitdenkend und sich einbringend und mag keine Unwägbarkeiten und will immer sehen, dass irgendwer was-auch-immer im Griff hat... Und ist eh kaum verträglich mit anderen Hunden. Und mit einem erwachsenen Rüden... das Risiko würde ich nicht eingehen

    Lucy ist extrem souverän, selbstbewusst, in sich ruhend... steckt ihre Grenzen ab ("nerv mich nicht, weck mich nicht, klau mir nichts") und der Rest ist ihr egal. Sie wird sehr ernst genommen und prügelt sich nicht, sie hat einfach Präsenz, irgendwie. Im Rudel wird sie ernst genommen, mobbt nicht, ist nicht Ressourcen-bezogen, sucht nie Ärger (und auch niemand Ärger mit ihr...)

    Smilla ist nur nett, sehr höflich und alle betüddeln sie, also auch Lucy und Grisu tun das und passen auf sie auf und nehmen ihr nie etwas krumm. Smilla ist so... ach :cuinlove: , kannte ich vorher noch nicht, wirklich einfach nur nett. Weckt in all den Hunden hier Beschützerinstinkt und auch ich selbst kann ihr nie was übel nehmen und Grenzen kennt sie eh kaum (und braucht sie auch nicht)

    Joey... muss man abwarten. Sie hat sehr viel Wille und Durchsetzungskraft und ist ähnlich wie Grisu eher recht kontrollierend, Ressourcen-bezogen. Bislang halt ohne Ärger zu suchen, aber sie ist erst 4 Monate alt (was man oft nicht glauben mag). Lucy ist 10 Jahre alt, Smilla zu nett, das darf sich auch nicht falsch entwickeln, da hab ich sehr ein Auge drauf

  • Etz langts aber wieder mit dem Thema - dafür gibt´s doch derzeit 1-2 andere Threads nur für diese Frage......

    Dann braucht es ja im Grunde den gesamten Thread nicht mehr. Es wird sicherlich nahezu jedes Thema schon einmal irgendwo vertreten gewesen sein. :roll:

    Ich hatte übrigens ein gemischtgeschlechtliches Pärchen und musste trotzdem bis zum Schluss viel managen. Wenn es nach Ali gegangen wäre, hätte Ebby nicht einmal ungefragt atmen dürfen. ;)
    Entscheidend ist am Ende, ob das Wesen der Hunde zueinander passt und nicht primär, welches Geschlecht die Hunde haben.

  • Ich schieß mal dazwischen ;)
    ich war böse. Böse, böse... ich habe den fatalen Fehler gemacht, vorgestern auf die Internetseite unseres örtlichen Tierheims zu gucken... na ja, was soll ich sagen... sie haben gerade einen schwarzen, 4 Jahre alten Labradorrüden reinbekommen. Ich hab am nächsten Tag gleich angerufen und mein Interesse bekundet. Heute waren wir für einen Spaziergang da und der Hund ist ein -chen :herzen1: ein bisschen zu füllig und das Fell sieht momentan nicht so schick aus, aber das wäre ja nix, was nicht in den Griff zu kriegen wäre. Keine gesundheitlichen Probleme.
    Total freundlich und aufgeschlossen. Keine Probleme mit anderen Hunden, kann alleine bleiben. Die Mitarbeiterin des Tierheims war auch sehr angetan von uns und hat uns den Hund reserviert. Nächste Woche soll ich mit meiner Emma vorbeikommen, damit sich die beiden kennenlernen können. Da mache ich mir keine allzu großen Sorgen. Man weiß natürlich nie, aber ich bin guter Dinge.
    In der Woche vom 16ten Mai würde ich ihn dann gerne auf Probe zu mir nehmen (Ferien).
    Nun, das wird natürlich spannend :ugly: ich hatte noch nie 2 Hunde zu Hause und frag mich natürlich, wie ich das am besten aufbaue.
    Getrennt füttern? Wie Spaziergänge aufbauen? Emma schläft ja bei mir im Zimmer. Soll ich sie nachts irgendwie trennen? Das fände ich aber doof... Auf was muss ich achten, damit es möglichst harmonisch und stressfrei läuft? Es wird auf jeden Fall erstmal eine logistische Herausforderung :D

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