Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Hier leben (mit der Hündin meines Sohnes) drei intakte Weiber, drei kastriete und ein intakter Rüde. Das einzige Problem das wir hatten war letztes Jahr wo die Hündin meines Sohnes Kyra fast totgebissen hat. Deswegen ist sie im Zwinger wenn wir nicht 100% auf sie achten zu können. Vorsicht ist besser las noch eine Attacke.
    Meine schlafen aufeinander, fressen zusammen und sind Leine Einheit. Nur bei Shiva muss ich etwas darauf achten wenn sie sin Kauteil hat. Da hat ihr keiner zu Nahe zu kommen.

  • Ich denke auch, dass es mehr mit dem Charakter zu tun hat als mit dem Geschlecht.
    Ich hätte meinem kastrierten Romeo niemals einen Rüden, auch nicht als Welpe, vor die Nase setzen können! Er hätte Hackfleisch aus ihm gemacht.
    Ist schon grenzwertig mit einem Weibchen.

    Nicht verrückt machen lassen! Du kennst deinen Hund am Besten. Wähle sowohl die Rasse als auch den 2. Hund so aus, dass es zu deinem ersten passt. Sofern man es bei einem Welpe sagen kann!! :smile:

  • Ich hatte es bei Balou auch zuerst mit Mädels als Zweithund versucht. Zweimal. Ging gar nicht.
    Zum Spielen macht er keine Unterschiede, im Haus geht es doch stark nach Sympathie.
    Letztendlich hat er das ausgesucht, was uns ohne ihn nie eingefallen wäre: einen Windhundwelpen (Rüden).
    Es klappt und er passt zu uns. Balou wusste eben, was richtig ist ;)

  • was hat Lena denn für einen Charakter?

    Lena ist sehr provozierend und, um das böse Wort mal zu nutzen, dominant. Zudem nutzt sie andere Hunde als Blitzableiter, wenn sie sich über irgendetwas aufregt.
    In Kombination mit Bo, die sich einfach nichts bieten lässt, halt schwierig.

  • Dieses Jahr wird es bei uns ja auch konkret mit dem Zweithund und es soll wieder ein Rüde sein. Theo ist aktuell unkastriert.
    Jetzt hab ich schon von vielen Leuten gehört: Ui zwei gleichgeschlechtliche das geht gar nicht :ugly:
    Find ich aber jetzt gar nicht so.

    Wer hat denn hier Erfahrung mit gleichgeschlechtlichen Paaren? Gab es da vermehrt irgendwelche bestimmten Probleme?

    Ich habe drei unkastrierte Rüden und es läuft ohne Probleme. Am einfachsten war es als Mogli als 12 Wochen alter Welpe eingezogen ist. Nach nicht mal 24 Stunden haben sich die beiden ein Körbchen geteilt.

    Als Hermann mit 14 Monaten im August 2015 einzog musste ich ein bisschen "managen" weil er Balou auf dem Flur angeknurrt hat wenn er an ihm vorbeigehen wollte. Das geht gar nicht denn jeder darf sich im Haus frei bewegen wie er will.

    Ich wollte als 3. Hund eigentlich eine Hündin und wir haben eine kastrierte Hündin auf einer Pflegestelle besucht. Balou hat die Hündin in der Wohnung ständig verfolgt. Das wäre Stress für Beide gewesen.

  • Bei mir leben ja zwei kastrierte Rüden und ein kastriertes Mädel. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich ganz gut einschätzen kann welchen Hund ich noch dazu holen kann und bei welchem Typ Hund es unschön werden könnte. Hier wird niemand geduldet, der ein Ressourcenschwein ist, genauso kein Hund der ständig die Führung übernehmen will bzw andere Hunde kontrolliert. Das kracht als erstes mit dem Terrier und dann mit meiner Hündin.
    Zu Besuch könnte ich fast alles dazu holen, da es ein absehbarer Zeitraum ist wo ich viel eingreifen kann.
    Hier ist es also wirklich geschlechterunabhängig, eine zickige Hündin würde aber vermutlich eher auf den Sack bekommen als ein zickiger Rüde.
    Ich würde bei meinen dreien aber z.B. keinen Hütehund oder Gebrauchshund dazu holen, das passt einfach nicht von Körpersprache und Verhalten. Es gibt mit Sicherheit Ausnahmen, aber meine Jäger fühlen sich untereinander einfach wohler (bei mir, muss nicht für alle gelten)

  • Bei unseren beiden Jungs es gibt mittlerweile (Max ist jetzt 4 Monate hier) nichtmal mehr Probleme was Futter angeht. Wird geteilt oder auch mal getauscht, nicht selten nebeneinander gefuttert.
    Anfangs gabs von Dexters Seite aus mal Reibereien, weil er ein Gierlappen ist. Deshalb gabs alle Knabbersachen zuerst nur unter Aufsicht. Aber Max ist kein Ressourcenverteidiger, und auch dadurch hat es sich sehr schnell massiv entspannt.

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    Mir wäre es einfach wichtig, dass die Hunde sich so schon gut verstehen, wenn man sich einen Zweithund dazuholt, der kein Welpe mehr ist. Beim Welpen kann ich ich nichtreden.
    Allerdings ist Dex halt kastriert, und hatte ansich nie irgendwelche Probleme mit anderen Rüden.

  • Und deine sind auch noch so plüschig! :herzen1: Da sieht das nochmal viel kuscheliger aus.

    Das ist auch total plüschig, wenn man sich dazulegt... :herzen1: Im Winter allerdings sehr hinderlich, wenn man eigentlich früh aufstehen will und dann zwei flauschige Hunde zum Kuscheln kommen und man am liebsten gleich liegen bleiben würde. ;)

  • Danke für die vielen Erfahrungen:)
    Der zweite Hund wird ein Sheltie. Theo ist eigentlich sehr gut lenkbar, versteht sich mit fast allen Hunden und hat aktuell auch keinerlei Baustellen.
    Er ist eigentlich ein sehr froher, lustiger Kerl.
    Ich hoffe also, dass das klappt

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