Der Mehrhundehalter- Laberthread.

  • Ich glaube, das kommt schlicht auf den Charakter der Hunde an.

    Zu Finya hab ich ja absichtlich keine Hündin geholt, obwohl mir die lieber sind, weil ich da einfach Angst hatte, dass sie womöglich von der untergebuttert wird, wenn die mal recht selbstbewusst wird und das wollte ich nicht riskieren.

  • Also ich hab auch zwei intakte Mädels hier rumspringen und es klappt wunderbar.
    Allerdings sind die beiden sehr unterschiedlich.
    Die eine ist ein willensstarker Kontrolletti, die andere ist eher eine kleine Mimose, die alles abfragt und nicht wirklich selber entscheiden möchte.
    Insgesamt finde ich, dass sich die Beiden super ergänzen und es auch nur wegen der Unterschiede funzt.
    Ich würde das immerwieder so machen!

  • Wer hat denn hier Erfahrung mit gleichgeschlechtlichen Paaren? Gab es da vermehrt irgendwelche bestimmten Probleme?

    Ich habe zwei Rüden (der ältere ist kastriert; wurde er aber erst mit 7 Jahren und er hat sich seitdem überhaupt nicht verändert).

    Meine beiden sind prima zusammen – ernsthaften Zoff hatten sie noch nie miteinander, mit anderen Hunden sind sie unkompliziert und solche Dinge wie gemeinsam fressen, zusammen alleine bleiben, etc. mussten nicht groß geübt werden, das klappt einfach. Die beiden haben allerdings auch einen großen Altersabstand und sind ziemlich unterschiedliche Charaktere, sodass es einfach keine Punkte gibt, die für "Zündstoff" sorgen könnten.

    Bei den Fällen im Bekanntenkreis, wo es zwischen gleichgeschlechtlichen Hunden kriselt oder heftig gekracht hat, war das häufig schon vorher absehbar und kam nicht sonderlich überraschend – Ersthund mit großen Baustellen/Unsicherheit/Ressourcenproblem und dann einen Welpen dazu kann halt kritisch werden; in einem anderen Fall waren's zwei Wurfgeschwister (Rüden), beide ziemliche Draufgänger und sehr willensstark, die in einem Haushalt lebten und sich seit der Pubertät nicht mehr leiden können.

    Aber wenn man solche Konstellationen umgeht, seinen Ersthund gut einschätzen kann und selbst klare Hausregeln aufstellt, finde ich ein gleichgeschlechtliches Hundepaar in vielen Fällen wirklich entspannt und überraschend einfach zu halten.

  • Unsere Mädels verstehen sich gut, die sind alle drei gechillt und haben genug Altersabstand. Lediglich während der Stehtage zicken Baghi und Nala ein bisschen rum - ist aber harmlos.
    Freunde von uns haben zwei intakte Rüden (Wurfbrüder), klappt auch gut: Einer ist eher dominant und ruhig, der andere unterwürfig und lebhaft.

  • Also, ich kenne mehr gleichgeschlechtliche Paare, die mehr Management brauchen, als gemischtgeschlechtlich.

    Aber generell hängt es sicherlich von vielen Faktoren ab: Charakter der Hunde, Umgang mit den Hunden etc.

  • Oh ja, kuschelnde Kerle :D kann ich auch beisteuern...

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  • Die zwei Mädels hier funktionieren nicht besonders gut. Liegt aber weniger an den Geschlechtern, als viel mehr am Charakter der einzelnen Hunde. Das hätte auch geknallt, wenn ein Rüde Lenas Charakter hätte.

    Jahrelang 3 unkastrierte Rüden zusammen gehabt - problemlos. Aber auch durchgehend sehr freundliche und deeskalierende Charaktere.

  • Die zwei Mädels hier funktionieren nicht besonders gut. Liegt aber weniger an den Geschlechtern, als viel mehr am Charakter der einzelnen Hunde. Das hätte auch geknallt, wenn ein Rüde Lenas Charakter hätte.

    was hat Lena denn für einen Charakter?

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