Der Mehrhundehalter- Laberthread.
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Ziggy -
11. Januar 2014 um 13:24 -
Geschlossen
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Ich habe mal eine Frage an euch auf die es - glaube ich - gar keine richtige Antwort gibt. Vielleicht muss ich das ganze auch einfach mal für mich runterschreiben

Während Rusty und Rhydian zum einen einfach noch jung sind, sind sie auch total unkompliziert. Ich kann sie überall mit hin holen, sie verstehen sich mit jedem Hund, haben keine Angst vor Menschen - mit ihnen kann man einfach entspannt sein.
Balou ist mittlerweile 13 Jahre alt. Er schafft keine großen Spaziergänge mehr, zumindest nicht regelmäßig. Seine Sozialverträglichkeit mit anderen Hunden lässt zu wünschen übrig und ich will für ihn auch gar keinen Fremdhundkontakt mehr. Bei Menschen muss man aufpassen, dass er nicht schnappt, wenn sie ihm Aufmerksamkeit schenken. Mit Balou ist einfach alles Management und mit dem Alter habe ich gemerkt, wie ihn viele Dinge einfach nur noch stressen und keinen positiven Effekt mehr für ihn haben.
So kommt er nicht mehr mit auf den Hundeplatz, weil er zum einen dort nichts arbeiten will/kann und zum anderen auch nicht entspannt dort liegen kann. Die großen Runden gehe ich getrennt, nur wenn ich mich mit einer Freundin treffe habe ich ab und an alle drei dabei.Im Großen und Ganzen bleibt Balou oft daheim - oftmals will er auch gar nicht mit.
Ich gleiche das natürlich aus; gehe dann mit ihm allein eine kleine Runde oder gehe mit allen dreien auf ein großes, umzäuntes Grundstück auf dem sie alle laufen können.
Er ist auch nie allein daheim, wenn ich ohne ihn weggehe. Mein Mann, mein Schwiegervater oder unsere Mieterin - einer ist immer da, bei dem er dann bleiben kann.Nun fahre ich von Samstag auf Dienstag zu meinen Eltern und da mein Mann nicht mitfahren kann werde ich Balou wohl daheim lassen müssen - und das zerreißt mir das Herz
Er steckt die Fahrt - ca. 400km - nur noch sehr schlecht weg. Als wir im Mai bei meinen Eltern waren dachte ich er stirbt. Er braucht wirklich fast zwei Tage um sich davon zu erholen, reagiert mit Magenkrämpfen, Erbrechen, Ruhelosigkeit - selbst wenn ich ihm was für den Magen gebe. Und er ist auch immer nüchtern beim Fahren.
Am Sonntag müste er dann allein bei meinen Eltern bleiben, weil ich auf Rhydians Wurftreffen fahre. Ich könnte ihn zwar dort hin mitholen, aber sobald ein Rüde mit dabei ist wäre es für Balou Dauerstress. Und vor meinen Eltern hat er auch Angst, allgemein hat er eigentlich durchgehend Stress bei meinen Eltern. Er schläft dort schlecht, hat Probleme sich überhaupt entspannt hinzulegen. Mit Rusty zusammen ist es zwar etwas besser geworden, aber auch nicht perfekt.Insgesamt haben wir alle gesagt, dass es für Balou eigentlich stressfreier ist daheim zu bleiben.
Allerdings war ich seit zehn Jahren nicht mehr ohne ihn über Nacht irgendwo weg und wenn ich zB den ganzen Tag auf einem Seminar bin, auf das ich Rusty und Rhydian mitholen kann, dann wird Balou wohl abends schon ein wenig unruhig, wenn ich zu lange weg bin.Jetzt zerbreche ich mir den Kopf was die beste Entscheidung ist ...
Gibt es bei einem von euch auch die Situation, dass es diesen einen "schwierigen Hund" gibt, der dann vielleicht auch mal zurückstecken muss, weil man ihn einfach nicht mitholen kann?
Wie geht ihr dann damit um? Bzw. denkt ihr, dass der Hund sich zurückgesetzt fühlt, weil er eben nicht überall dabei ist/sein kann? -
25. September 2015 um 06:59
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Der Mehrhundehalter- Laberthread. - Vor einem Moment
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Ich weis net wie stark er an dich gebunden ist.
Meine sind absolute Katastrophen leider auf mich fixiert.
Klar mögen sie alle und ich kann sie auch fast überall mithin nehmen.
Aber wenn nicht und wenn das Auto a net geht zur Unterbringung wird es schwierig.Nur wenige können übers Wochenende aufpassen.
Wenn es länger sein müste denke ich würden Lino das fressen einstellen.
Bei Pico kann ich no nix genaueres sagen aber die Ansätze sind gleich.Wenn dein Schatz bei kurzem Alleinesein keine Probleme hat und jemand da ist der past wäre es vielleicht sinnvoll es vorher zu testen ob es geht.
Ich pers. würde sicher mein Leben umkrempeln beziehungsweise denke ich jeder macht es einfach automatisch oder? -
Das ist ja auch eine der Sachen, die meine Hunde direkt von Anfang an lernen müssen: Ich bin nicht immer da, auch mal längere Zeit weg und wenn ich wieder komme, ist nicht automatisch high life angesagt und der Hund steht dann auch nicht direkt im Mittelpunkt, auch wenn ich längere Zeit weg war. Deswegen hatte ich das bisher so nicht, und werde es hoffentlich auch nie so haben.
Aber du schreibst doch, dass es für Balou absoluter Stress ist, allein die Autofahrt, die er ja zweimal hinter sich bringen muss, dann müsste er bei deinen Eltern bleiben oder den ganzen Tag im Auto, auch wieder Stress für ihn.
Ich würde ihn auch auf jeden Fall in seiner gewohnten Umgebung lassen und deinen Mann und alle dort kennt er ja auch gut. Da ist dann der "einzige" Stressfaktor, dass du nicht da bist.
Aber das ist einer im Verhältnis zu einer Kette von Stressfaktoren die entstünden, wenn er mitfahren würde.Du entscheidest da ja auf alle Fälle zum Wohle des Hundes - klar ist das kein so schönes Gefühl, wenn einer daheim bleiben muss. Aber ein schlechtes Gewissen brauchst du deswegen nciht zu haben. :)
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Lass ihn zuhause wie du es geplant hast. Die 4 Tage im gewohnten Umfeld wird er verkraften. Vielleicht mehr an dir hängen wenn du wieder da bist, aber das normalisiert sich dann auch alles wieder.
Ich hatte solche Situationen auch mit Nele. Die konnte irgendwann einfach nicht mehr so mithalten, also blieb sie öfter zuhause. Das mochte sie natürlich auch nicht so gern, aber es half nix. Ich hab natürlich versucht das in Grenzen zu halten.
Bei Janosch jetzt ist es so, dass er 4x die Woche 4h ganz allein bleiben muss, weil er die Arbeit nicht mehr packt. Leo kommt allerdings mit. Für Janosch ist es das beste was ich entscheiden konnte. Er weiß inzwischen was los ist und nimmt das sehr entspannt.
Wenn man mehr als einen Hund hat, muss halt immer einer zurück stecken. Das gehört dazu.
Ich glaube auch, je mehr man selbst mit der Entscheidung hadert, desto mehr merkt es der Hund und desto mehr "leidet" er dann. Nicht wegen der Entscheidung, sondern weil Frauchen unsicher ist. -
Ich stimme Anja da voll zu. Du hast es dir ja eigentlich schon selbst beantwortet, wenn du schreibst, wie viel Stress die Reise für Balou wäre. Es wird ihm zuhause einfach besser gehen, auch wenn er dich vielleicht vermisst. Dein Mann ist ja da und auch eine Bezugsperson für ihn.
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Ich würde Balou auch zuhause lassen. Den Stress würde ich ihn ersparen.
Megan ist ja auch schon älter und mit anderen Hunden auch nicht so super. Gerade in den wärmeren Jahreszeiten (ab April) lasse ich sie oft zuhause und nehme nur Shanks mit zum Spazieren gehen. Manchmal kommt da ein schlechtes Gewissen durch weil sie alleine zuhause ist, aber für sie ist es echt entspannter. Sie schläft dann halt und hat ihre Ruhe. Zu den kleinen Runden kommt sie dann halt mit und gut ist. -
Dem kann ich mich nur anschliessen. Ich weiss zwar das Laica wenn ich über Nacht weg war vor der Haustür anstatt in ihrem Bett geschlafen hat, aber in ich würde mich für die weniger stressige Situation entscheiden, ohne Gewissensbisse.
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Ich würde ihn auch zu Hause lassen. Klar ist es nicht super für ihn - aber ich bin fest davon überzeugt, dass das eigene schlechte Gewissen solche Momente erst wirklich doof macht. Vielleicht kannst du deines mit irgendwas Schönem beruhigen, was du für ihn holst, was er hat, während du weg bist. Was Besonderes zu Essen, zu Kauen oder oder. Kenne deinen Hund ja nicht. Aber mit dem Wissen, dass er seine gewohnte Umgebung hat und außerdem noch was Schönes, was ihm in dem Moment wo er es genießt, gute Laune macht, geht es vielleicht besser für dich. Ich finde es die richtige Entscheidung.
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Ich würde den alten Herrn zu Hause im gewohnten Umfeld lassen.
Nimmst Du ihn mit, hat er unterm Strich auch nicht viel von Dir, noch dazu das Unwohlsein während der Autofahrt und die "fremden" Eltern, fremde Hunde...
Mein Opi bleibt auch öfter zuhause, wenn die Kleine mitkommt (Baumarkt, Besuche bei Freunden, Radtouren). Er kann viele Sachen körperlich nicht mehr so gut, kommt in fremder Umgebebung schwer zur Ruhe, ist nicht zu 100% fremdmenschkompatibel.
Zuerst hatte ich öfter ein schlechtes Gewissen, aber er ist total zufrieden so. Die einzige, die das doof findet und ein Heidenspektakel beim Wiedersehen veranstaltet, ist sein kleiner Groupie

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Jetzt zerbreche ich mir den Kopf was die beste Entscheidung ist ...
Warum?
Du schreibst das es totaler Stress für ihn wäre mitzukommen. Schon die Fahrt klingt furchtbar, der Bericht vom letzten Besuch bei deinen Eltern liest sich wie der blanke Horror!
Dagegen steht das er unruhig ist wenn du bis abends nicht da bist.Ehrlich, das ist doch eigentlich nichtmal ne Entscheidung. Er leidet massivst wenn du ihn mitnimmst, aber nur sehr wenig wenn du ihn dalässt. Damit wäre für mich die Entscheidung felsenfest.
Meine Jungs waren nun 2 Wochen ohne mich. Und ach, sie leiden halt ein wenig, nehmen ein bisschen ab, hängen mehr doer weniger einfach nur rum.
Davon gehen sie nicht kaputt, das ist nicht schlimm. das überstehen sie ohne Probleme.
Das sie seitdem aber jedes WE mindestens 1 Tag, diesmal sogar 2, alleine sind (also mit Schwiegereltern und Kind) nimmt sie langsam doch etwas mehr mit. Ist halt einfach ungewohnt für sie, ist halt ne Ausnahmesituation.
Aber ich merke es an ihrem Verhalten, Arren ist seelisch recht empfindsam und kann stressige Situationen nicht mehr so gut aushalten, Hamilton bekommt sehr schnell richtig schlechte Laune und wird unsicherer.
Tut mir leid für sie, aber da müssen sie durch. Noch mindestens 2 Wochenenden.Im perfekten Leben wär das nicht nötig, leider leben wir anscheinend eher im Katastrophenleben. *seufz*
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