Artgerecht Reiten lernen, nur mit eigenem Pferd?
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Bei einem eigenen Pferd kann ich ja problemlos Reitunterricht nehmen. Ich gehe mal davon aus, dass mir ein Tierheim auch ein anfängergeeignetes Pferd vermitteln wird, wenn ich eine gute Haltung vorweisen kann.
Jetzt machst du aber Witze oder?
Ab ins Tierheim, ein gut gerittenes, anfängertaugliches, gesundes Pferd für 300€ Schutzgebühr und los geht's?
Ich wiederhole mich, komm erstmal aus deiner Fantasievorstellung von der Reiterwelt raus und lerne die reale Welt kennenZitatIch kenne sogar Harzer und Studenten mit Pferd.
Und ja die kenn ich auch.
Bei den Studis zahlen entweder Mami und Papi oder die arbeiten neben der Uni rund um die Uhr, damit sie sich den Spaß leisten können.Oder es läuft ab wie bei so vielen: Wenn nur ein Euro mehr benötigt wird, als geplant, dann ist Polen in Not.
Ich habe Pferde gesehen, die Wochen lang nicht gearbeitet werden konnten, weil sich die Besitzer keinen passenden Sattel leisten konnten, weil auf dem Ramschmarkt für 150€ nichts passendes zu kriegen war.
Ich habe Pferde gesehen, die Wochenlang mit kaputten Hufen rumgehumpelt sind, nach dem sie sich ein Eisen abgerissen hatte, weil man sich vor dem nächsten Termin den Schmied nicht leisten konnte.
Und ich hab Pferde gesehen, die nach einer Erkältung Kraftfutter gebraucht hätten und wo man versucht hat, sie mit Bäckereiabfällen aufzupäppeln, weil man die 40€ für den Sack Spezialfutter nicht hatte. -
9. Januar 2014 um 11:09
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Hää??
Kein PLATZ für ein Pflegepferd? Ein Pflegepferd ist kein Pflegehund! Pflegepferde sind die Vorstufe einer Reitbeteiligung!Pferd vom Tierheim? Wohl die wenigsten. Du KAUFST ein Pferd von einem Händler, Züchter oder von Privat.
Natürlich kannst du Reitunterricht nehmen, doch für die ersten Monate, ggf Jahre solltest du dem Pferd mehrmals wöchentluch Beritt gönnen, sonst wird es krank und du wirst nichtmehr lange reiten können!
Zumal so ein Anfängerpferd auch nicht ganz billig sein wird...
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Pferd vom Tierheim für nen Anfänger habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört....
Normalerweise schnappt man sich die pferdeerfahrensten Leute die man kennt und nimmt die mit zum Anschauen. Sei es von Privat, Händler oder Züchter.
Die kommen mit, um das Pferd dann zu beurteilen, wenn man das selber noch nicht so kann. -
Und zusätzlich die Ankaufsuntersuchung bzw. TÜV der auch noch kostet...
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am besten eine große AnKaufsUntersuchung (AKU).
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Allerdings ziehe ich momentan noch oft um
Wie stellst du dir denn das vor, wenn du ein eigenes Pferd hast?
Wenn du so oft umziehst, was machst du dann mit dem Pferd?Einen gescheiten Stall zu finden ist nichts was man mal so eben nebenher erledigt.
Und wenn du das Pferd in einer Gruppe halten willst, tust du ihm keinen Gefallen wenn es dauernd rausgerissen wird und sich wieder neu eingliedern muss. Das ist purer Stress, und Pferde sind enorm stressanfällig.Ein Pferd in eine Gruppe einzugliedern dauert im Durchschnitt 6 Monate, bis es sich wirklich eingelebt hat. Auch wenn es den Anschein macht, dass bereits nach wenigen Tagen alles i.O. ist.
Wieso suchst du dir nicht eine gescheite Reitschule wo du fleissig Unterricht nimmst, lernst, den Umgang im Alltag lernst, all die 1000 Sachen die dazu gehören lernst.
Evtl. ergibt sich dann eine Möglichkeit, ein Schulpferd (oder Privatpferd) als Reitbeteiligung zu übernehmen und mit dem weiterhin vor Ort den Unterricht zu besuchen.
So bist du bestens gerüstet, irgendwann ein Pferd zu übernehmen. Wenn es denn finanziell auch noch stimmt..... -
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Auch ein Pflegepferd käme für mich nicht in Frage. Dafür habe ich weder Platz noch Erfahrung.
:lookwrong:
...und dann ein Eigenes?Weißt Du überhaupt, was mit Pflegepferd gemeint ist? Das ist nicht mit einem Pflegehund zu vergleichen!
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was auch gut ist: Mund zu Mund Propaganda. So hat der Sohn von unserem Stallchef sein letztes Pferd gekauft. Die Hufschmiede die so an den Stall kommen haben sich mal auf den anderen Ställen umgehört.
Praktischerweise kennen die dann auch die Krankengeschichte des Pferdes
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Zumal so ein Anfängerpferd auch nicht ganz billig sein wird...
Ja die liegen alle im höheren 4-stelligen Bereich. Man läßt sich eben die Abstammung, die wirklich gute Ausbildung (die über Jahre hinweg fortgeführt wurde bzw. deren Stand über Jahre hinweg erhalten wurde), die gute Nachzucht und das klasse Wesen dieser Pferde bezahlen und das völlig zu Recht! Es sind halt keine Pferde von irgendeinem Händler (der die Käufer meist abzockt), keine kranken/kaputten Pferde ohne oder mit schlechterAusbildung und dafür wird ein reeller Preis verlangt.
300 Euro ist da vielleicht gerade mal Ohr

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Wobei ich hier mal ne Lanze für die Händler brechen muss, da sind nicht alle Kriminelle
Meine Pferde kamen alle vom Händler - ok der wusste aber auch, dass ich ihm die Bude abreiss, wenn er mir nen gestörten Schlachtgaul andreht
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