Reden oder Handzeichen?
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Ich würde mir diese schärferen Komandos auch eher für "Notfälle" lassen,denke mal die Hunde differenzieren dann eher ,ob da die Kacke wirklich grad am dampfen ist.
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Was mich aber stört, ist dass manche bei gesprochenen Befehlen direkt in einen ''Kommando-Ton'' verfallen, um das auch so autoritär wie möglich rüberkommen zu lassen. Ich finde, dass ein Hund auch auf ganz normal gesprochene Kommandos reagieren sollte. Etwas deutlicher kann man ja immernoch werden, wenns mal nicht sofort geht.Man kann nicht nur "Kommando-Ton" auflegen, sondern auch mit fröhlicher Stimme z.B. rufen.
Dann kommt mein Hund deutlich schneller als auf die Lenkung mit Blick. Teilweise ist die Emotionalität der Stimme auch ein Vorteil (oder eben Nachteil, je nach Situation). -
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Man kann nicht nur "Kommando-Ton" auflegen, sondern auch mit fröhlicher Stimme z.B. rufen.
Dann kommt mein Hund deutlich schneller als auf die Lenkung mit Blick. Teilweise ist die Emotionalität der Stimme auch ein Vorteil (oder eben Nachteil, je nach Situation).Ich meinte jetzt die Leute, die einfach wollen, dass der Hund zb. Sitz macht und dafür gleich den Komanndo-Ton anschlägen, obwohl keine Gefahr etc. im Verzug ist. Finde ich einfach völlig überzogen, ein Hund hört deutlich besser als nen Mensch, da muss man nicht noch extra laut rumkommandieren, wenns um nix großes geht.
Klar, wenn man die ''Party-Stimmung'' in das Kommando legt, sind ja die meisten Hunde gleich Feuer und Flamme

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Ich würde mir diese schärferen Komandos auch eher für "Notfälle" lassen,denke mal die Hunde differenzieren dann eher ,ob da die Kacke wirklich grad am dampfen ist.
Ja das sehe ich auch so. Gerade ruhig und entspannt sollte man reden, dann vermittelt man dies auch so. Die Leute die gleich kommen mit einem lauten und durchgreifenden "SITZ!" - da denk ich mir auch lieber meinen Teil.

Aber ich persönlich werde, sagen wir mal geschätzt, mit 70%-80% Handzeichen arbeiten und 30%-20% Hörzeichen.
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Ich rede mit Mia eigentlich ziemlich wenig. Und wenn dann nur in Momenten, wo sie grade sonst nix machen soll. Beim kuscheln zb.
Aber draußen gibt's verbal eigentlich nur Kommandos für sie.
Keine Ahnung warum. Habe ich mir einfach so angewöhnt.
Sie hat allerdings sowohl verbale Kommandos wie auch Handzeichen. Und reagiert auf beides.Gesendet mit Tapatalk
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Handzeichen fallen den meisten Hunden leichter, Menschen reden dagegen lieber.

Ich finde es praktisch, wenn Hunde beides können.
Und für Menschen, die ihren Hund zutexten, sind Handzeichen ein Segen.
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Ich habe auch manchmal so eine Kommandostimme, allerdings in normaler Lautstärke
Aber ich kenne meinen Hund ja auch, wenn ich den mit quietschiger Stimme rufe, hört er ja auch nicht :lookwrong:Dann gibts noch die Steigerung zum Brüllen, begleitet von Flüchen. Kommt zum Glück kaum noch vor

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Ich fühle mich mit Handzeichen und Körpersprache wohler, lehre am Anfang aber beides. Jetzt läuft es so, dass ich meist nur Handzeichen gebe und in schwierigen Situationen Handzeichen und Kommando verbinde. Schon alleine aus Gewohnheit würde ich das immer wieder so machen. Ich mag es einfach, wenn Hunde von allein im Blick haben ob ich vielleicht gerade oder gleich was von ihnen will

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Handzeichen fallen den meisten Hunden leichter, Menschen reden dagegen lieber.

Ich finde es praktisch, wenn Hunde beides können.
Und für Menschen, die ihren Hund zutexten, sind Handzeichen ein Segen.
Ich würd eher sagen, dass es für die Hunde ein Segen ist

Ich bin aber immer wieder fasziniert wie oft es einige Hunde schaffen aus einem ganzen Satz doch irgendwie das richtige heraus zu hören. Emma kennt auch das Kommando: "Hol mir mal meine Schuhe" und "geh mal zum Papa, der soll dir Abendbrot geben". DAs ist aber eher aus einem Geck entstanden. Und ich bin auch nicht bös, wenn sie mal nicht so reagiert.

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Für mich ist zwischen Sichtzeichen und körpersprachlicher Kommunikation mit meinen Hunde noch einmal ein Unterschied.
Ich benutze einerseits Kommandos für Sitz, Platz, Fuß, Hier usw. und das sind teils sowohl Hör- als auch Sichtzeichen, also z.B. die flach nach unten gehende Hand für das Platz. Diese Sichtzeichen sind aber eben auch konditioniert; normalerweise legt sich ja kein Hund jedes Mal ins Platz, wenn die flache Hand nach unten geht.
Aber diese Kommandos nutze ich im Alltag eher weniger. Im Alltag kommuniziere ich mit den Hunden körpersprachlich.
Das ist für mich aber eben etwas anders als z.B. ein Sitz mit erhobenem Zeigefinger (was mein Sichtzeichen für Sitz wäre) oder ein Platz-Handzeichen. Körpersprache ist für mich nicht konditioniert sondern beruht eben auf Kommunikation mit Hilfe des Körpers.
Ich weiß nicht, ob ich mich verständlich ausdrücke: Beispielsweise hatte mein 9 Wochen alter Rüde damals noch keine Ahnung vom Sichtzeichen für "Platz"; trotzdem konnte ich ihn schon in dem Alter auf seinem Platz ablegen, obwohl er lieber herumgelaufen wäre, einfach indem ich ihm körpersprachlich vermittelt habe, dass er dort bleiben soll.
Meiner Meinung nach wird an Hunden viel zu viel herumkonditioniert anstatt mit ihnen zu kommunizieren, was sicher auch damit zusammenhängt, dass Menschen eben gerne mit Worten reden während Hunde mit Ausstrahlung, Präsenz, Geruch und Körper sprechen.
Wenn die konditionierten Kommandos dann noch in einem Wortschwall untergehen, bewundere ich jeden Hund, der da noch nicht komplett verzweifelt ist.
Viele Grüße
Schnuffeltuchler - Vor einem Moment
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