Das ist doch Körperverletzung,oder?

  • Also mal ganz im Ernst.
    ich finde die Idee mit einer Läufigkeit abwarten gar nicht so schlecht.
    Viel Platz braucht man nicht, einfach nur eine stabile Box, wo auch ein Rüde keine Möglichkeit bekommt, sich durch die Gitter zu mogeln.
    Dann sollte das auch in einer kleinen Wohnung machbar sein.

    Kastration als Körperverletzung anzusehen finde ich schon sehr grenzwertig.

    Was schadet es, eine Läufigkeit zu warten? Wenn die Rüden dann ein großes Problem haben, könnt ihr danach immer noch kastrieren.
    Wenn nicht, dann trennt einfach weiter.
    Es gibt tausende Haushalte, wo das kein Problem ist.

    Ansonsten würde ich halt einen Part kastrieren lassen.
    Am ehesten noch die Rüden, weil es im Verhältnis der kleinere Eingriff ist.

  • Sorry, ich kann mir das so gar nicht vorstellen. In einer Wohnung? Begattungswillige Hündin sitzt in der Box, 2 Rüden testosterongestört davor? Aber wie gut, sie kommen da nicht ran?

    Wenn das man nicht an Körperverletzung grenzt! Neben psychischer Grausamkeit für alle Beteiligten incl. des Hundehalters bleibt abzuwarten ob bzw. wann sich die Rüden bekämpfen.

    Das kann man alles bei guter Erziehung abwenden aber dann braucht es auch keine Box. Nen Höschen für die Hündin tut es dann auch.

    Im Ernst. ich kann der TS nur raten sich, wie sie es ja auch vorhat(te) bei einem nicht so kastrationswütigem Tierarzt zu informieren und eine chemische oder operative Massnahme zu treffen.

    Ich wäre allerdings sehr gespannt auf die Reaktion aller die hier (meiner Meinung nach fahrlässig) den Tipp geben es doch einmal zu versuchen, wenn da in ein paar Monaten steht:

    HILFE;WOLLTE EINMAL VERSUCHEN MEINE HUNDE ZU TRENNEN, JETZT IST DIE HÜNDIN VON EINEM IHRER SÖHNE TRÄCHTIG !

    *kopfschüttel*

  • Also meine Eltern hatten ein ähnliches Problem, da Mutter und Sohn dort beide lebten. Das hat mit dem Trennen immer gut geklappt bis dann auf einmal eine Sekunde nicht aufgepasst und schon war es passiert. Die Mutter war da auch schon älter, was das nicht einfacher machte und die Inzucht war da.

    Ich bin auch kein Fan vom kastrieren, aber ich würde es wohl tun, denn es dauert echt nur eine Sekunde und vorher hat sich der Rüde auch nie zu interessiert gezeigt. Aber entscheiden kannst nur du das.

  • Zitat

    Ich teile mittlerweile die Meinung meines Ehemannes dass Trennen schwer machbar ist und mir eben auch nicht sicher genug. Wenn es uns jetzt gelingt. Gelingt es auch die nächsten Jahre? Ich möchte kein Risiko.
    Ich verstehe gar nicht warum das so verurteilt wird oder ich sogar als unfähig (obwohl das doch so einfach ist) hingestellt werde.
    In meinem Tagesablauf ist es einfach schwer machbar. Ich laufe hier täglich zwischen Schafen,Hühnern,Landwirtschaft,Backstube und dem kleinen Bioladen hin und her und die Hunde laufen frei und immer dabei und erfüllen ihre Aufgaben bei den Schafen und Hühnern.Wenn sie nicht dabei sein können sind sie in ihrem ca. 600 qm großen eingezäuntem Freilauf oder mal mit meinem Mann drinnen.
    Es wird nicht funktionieren und ist mir zu riskant. Was ist daran falsch?

    Nichts und ganz alleine eure Entscheidung, auch wie es zu euer Lebenssituation paßt!

    Meine Hunde wurden alle kastriert, egal ob Rüde oder Hündin .... schon immer und aus Überzeugung, bis jetzt ohne irgendwelche Komplikationen! Alle sind schlank und fit!

    Warum?
    - ich mir und den Hunden den Großstadtstress nehmen möchte
    - mich nicht ständig mit anderen Haltern auseinandersetzen will
    - bestimmte Krebsarten im höheren Alter vorbeugen möchte, die dann Komplikationen herbeiführen können
    - keinen Nachwuchs produzieren möchte
    - klar, auch aus einem gewissem Egoismus heraus, doch da stehe ich zu!

    LG Sabine

  • So, ich bin jetzt mit allen 3 Hunden zur Sprechstunde in eine gute Tierklinik gefahren und habe dort ein langes Beratungsgespräch gehabt. Spontan wurde mir geraten die Hündin kastrieren zu lassen.
    Dann hat die Ärztin sich die diesbezüglichen Bedenken und Beweggründe dagegen angehört und mich anschließend ausführlich über die Risiken der Kastration und der Hormonspritze aufgeklärt.
    Tatsächlich hatte ich zwischendurch das Gefühl ich müsste zwischen Pest und Cholera entscheiden.

    Letztendlich habe ich mich für die Hormonspritze entschieden. Die Tierärztin sagte mir noch dass ich mich nicht so sehr aufreiben soll mit diesem Thema und, obwohl sie nicht unbedingt ein Befürworterin der Hormongabe ist, hätte sie in meiner Situation nicht anders entschieden.

    Ich bin so froh dass dieses Problem jetzt gelöst ist.

    Sterilisation der Rüden wird in dieser Klinik nicht durchgeführt.
    Kastration der Rüden möchte ich nicht.
    Und bei dem Chip ist wohl die Wirkungsdauer von Rüde zu Rüde unterschiedlich. Man könnte also während der Läufigkeit der Hündin irrtümlich glauben alles wäre safe.

    Danke für eure Antworten, besonders für das Verständnis einiger. Morgen ist Beerdigung und dann hört es hoffentlich auf zu regnen.

  • Das ist in der jetzigen Situation sicher die optimale Entscheidung. Ob du es dauerhaft so weitermachst oder kastrierst, kannst du jederzeit entscheiden.
    Ich wünsch dir für morgen viel Kraft und dass du die Sonne bald auch durch die Wolken siehst :smile:

  • Über Chips weiß ich leider nicht viel und auch nicht über deinen Laden, aber wäre es dann nicht eine Möglichkeit Leila in den Laden zu nehmen, wenn sie läufig ist und dort vll. ein ruhiges Plätzchen in der Abstellkammer zu geben? (natürlich nicht über Nacht) Wenn die beiden Rüden eh schon darauf konditioniert sind dort nicht rein zu gehen, wäre es ja um einiges leichter sie dort auch wirklich getrennt zu halten ohne.

    Wenn Leila keinerlei Krankheiten oder Probleme mit dem Stoffwechsel hat, sollte es mit ziemlicher Sicherheit alle 6 Monate eintreten.

    Ich persönlich würde die Rüden kastrieren, du ersparrst nicht nur deiner Hündin damit stress, sondern auch deinen Nachbarn die vll eine unkastrierte Hündin haben - wenn sie wirklich komplett frei druchs Dorf schlawenzeln was zumindest in dem Dorf wo ich gewohnt habe nicht unüblich war - , dazu kommt das der Eingriff bei Rüden weit aus ungefährlicher ist und ... jetzt lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster, da müsstest du noch mal den Tierarzt konsultieren, bei uns in Hannover wären 2 x Kastration beim Rüden immer noch günstiger als 1 x Kastration bei der Hündin.

    (Hündinnen fangen schon früh an gut zu riechen und wenn sie ins Rudel integriert sind, kann(!) nicht muss, es auch dazu kommen das deine beiden Rüden ihren beschützer Instinkt ausfahren und evtl. giftig gegenüber anderen Hunden werden - um mal den schwarzen Peter an die Wand zu malen)

  • ich weiß nicht, ehe ich beide Rüden kastrieren lasse...
    alle unsere Hündinnen bekamen früher oder später Gebärmutterprobleme und mußten deshalb kastriert werden, wie gesagt, generell bin ich gegen Kastrationen, aber wenn ein Tier kastriert werden muß, dann würde ich das mitbedenken

  • Zitat

    Über Chips weiß ich leider nicht viel und auch nicht über deinen Laden, aber wäre es dann nicht eine Möglichkeit Leila in den Laden zu nehmen, wenn sie läufig ist und dort vll. ein ruhiges Plätzchen in der Abstellkammer zu geben? (natürlich nicht über Nacht) Wenn die beiden Rüden eh schon darauf konditioniert sind dort nicht rein zu gehen, wäre es ja um einiges leichter sie dort auch wirklich getrennt zu halten ohne.

    Wenn Leila keinerlei Krankheiten oder Probleme mit dem Stoffwechsel hat, sollte es mit ziemlicher Sicherheit alle 6 Monate eintreten.

    Ich persönlich würde die Rüden kastrieren, du ersparrst nicht nur deiner Hündin damit stress, sondern auch deinen Nachbarn die vll eine unkastrierte Hündin haben - wenn sie wirklich komplett frei druchs Dorf schlawenzeln was zumindest in dem Dorf wo ich gewohnt habe nicht unüblich war - , dazu kommt das der Eingriff bei Rüden weit aus ungefährlicher ist und ... jetzt lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster, da müsstest du noch mal den Tierarzt konsultieren, bei uns in Hannover wären 2 x Kastration beim Rüden immer noch günstiger als 1 x Kastration bei der Hündin.

    (Hündinnen fangen schon früh an gut zu riechen und wenn sie ins Rudel integriert sind, kann(!) nicht muss, es auch dazu kommen das deine beiden Rüden ihren beschützer Instinkt ausfahren und evtl. giftig gegenüber anderen Hunden werden - um mal den schwarzen Peter an die Wand zu malen)

    Aber genau das spräche doch für eine Kastration der Hündin, oder? Denn auch kastrierte Rüden reagieren ja durchaus noch auf den Geruch läufiger Hündinnen und können den Deckakt vollziehen wenn auch ohne zu zeugen. Genau so kann eine läufige Hündin im Rudel auch bei Kastraten den Beschützerinstinkt auslösen. In sofern widersprechen sich deine Aussagen, meiner Meinung nach, hier ein wenig.

    LG

    Franziska mit Till

  • Ich würde auch eine von beiden Parteien kastrieren lassen.

    Wir haben unseren Rüden damals kastrieren lassen. Aber das hatte auch medizinische Gründe und es wurde vom Tierschutzverein so vorgeschrieben.

    Ich muss allerdings dazu sagen unser Rüde hat trozdem sehr großen Stress, wenn unsere Hündin läufig ist. Er benimmt sich dann trozdem wie ein unkastrierter Rüde ( nur das er nicht auf der Hündin aufreitet sondern in die Luft). Ok ich weiß jetzt nicht ob es ohne kastration noch schlimmer wäre.

    Und eine Läufigkeit würde ich nicht abwarten. Es sei denn ich kann die Hündin wo anders unterbringen. Aber dann würde ich wahrscheinlich gar nicht kastrieren.

    1. Stelle ich mir das mit der Trennung nicht so einfach vor.
    2. Würde einer unsere Hunde ( ich kann ja nur von unseren reden) sehr darunter leiden nicht bei uns sein zu können und irgendwo alleine eingesperrt zu sein. Ich finde, für mich persönlich, das man sowas einem Hund auch nicht antuen sollte und kann.
    3. wäre mir das Risioko viel zu hoch, dass die beiden Rüden sich die ganze Zeit oder überhaupt in die Wolle bekommen.

    Sie sagte schon, dass sie eine Trennung nicht 100% Garantieren kann. Und was macht sie, wenn sie aufeinmal 3 Hunde komplett trennen muss, weil die beiden Rüden sich richtig in die Wolle bekommen?
    Wo sie schon sagt, dass sie nicht Hündin und Rüde ohne Restrisiko ( ich muss sagen, das könnten wir auch nicht) trennen kann.

    Lg
    Sacco

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