Wie viele Hunde sind händelbar?

  • Zitat

    Bei uns ist die Chance einen einzelnen Mehrhundehalter zu treffen extrem gering. Ist mir bisher 3x passiert und war 3x Scheiße für Madame.

    Hh mit einem oder zwei Hunden trifft man hingegen tägl. Daraus ergibt sich dann diese Aussage ;-) hatte ich weiter vorne aber auch schon einmal geschrieben.


    Mal ein anderer Ansatzpunkt:
    Du und Deine Huendin trefft auf Hunde aus Mehrhundhaltung = laeuft "immer" (=3x) Scheisse
    Du und Deine Huendin trefft auf einzeln gehaltene Hunde = laeuft oefter Scheisse

    Liegt das dann wirklich immer nur an den Anderen?

    Wenn ja, dann tut's mir wirklich Leid, dass du da wohnen musst und dass ihr solche Pechvoegel seid.

  • Dann hängt das vermutlich einfach stark davon ab, in welchen Kreisen man sich bewegt.
    Ich habe bisher nur unerzogene Einzel- oder Doppelhaltungshunde getroffen. Das hat einfach den Hintergrund, dass man hier niemanden mit mehr als zwei Hunden beim spazieren gehen trifft (mal von mir abgesehen).
    Dafür kenne ich aber diverse Züchter, Hundesportler, normale Halter, etc. die dann mit bis zu 20 oder 25 Hunden zusammenleben und entsprechend agieren (wobei die 20 und 25 Hunde Ausnahmen sind, der Großteil pendelt so bei 4-6) - nein, dort habe ich es bisher nicht erlebt, dass dort jemand unerzogen war. Einfach weil diese Menschen sich der Verantwortung die sie haben bewusst sind und wissen, dass ein Haufen Hunde der aus dem Ruder tanzt weit gefährlicher ist als zwei einzelne.

  • Eben. Wenn eine Gruppe loslegt, dann ist das in den meisten Fällen weniger witzig. Deswegen ja das:

    Zitat

    Btw. ich habe es bisher auch nur so erlebt, dass je mehr Hunde es waren, desto engmaschiger waren die Grenzen und desto deutlicher die Ansagen. Was man u.U. bei einem Hund durchgehen läßt, wird bei 4 Hunden sofort und unmißverständlich unterbunden.


    Ich kenne viele HH die mehr als 3 Hunde haben und absolut keiner läßt da irgendwas schleifen! Alle sind sich der Verantwortung bewusst! Die legen alle extremen Wert auf den Gehoram der Hunde, achten darauf, dass ihre Hunde nichts und niemanden belästigen, usw.

  • Zitat

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    Irgendwie passt das hier
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    Wobei DAS ja Schlittenhunde sind und da scheint es ja immer zu klappen, weil die (und nur die) ausgelastet werden :roll:


    Dazu fällt mir nur ein eins ein, WOW!!! :gut:
    Tolles Video, wo kann man den Herrn als Trainer buchen damit ich mein Rudel aufstocken kann?

  • Zitat


    Ich kenne viele HH die mehr als 3 Hunde haben und absolut keiner läßt da irgendwas schleifen! Alle sind sich der Verantwortung bewusst! Die legen alle extremen Wert auf den Gehoram der Hunde, achten darauf, dass ihre Hunde nichts und niemanden belästigen, usw.

    Genau so ist es! :2thumbs:

  • Das Video ist wirklich klasse..so und genauso sollte ein Rudel funktionieren...er muss ja noch nichtmal besonders viele Kommandos geben.

    Das sieht manh mal wie wichtig Erziehung ist...was bei einem Hund mehr oder weniger Nebensache ist (wenn auch nicht immer sein sollte) ist ab einer gwissen Hundeanzahl nahezu lebenswichtig.

  • Ich habe auch den Effekt bemerkt, dass in einer Gruppe auf andere Hunde, die pöbeln weniger reagiert wird, wenn man seine Gruppe im Griff hat. Es gibt dem Hunden einfach mehr Sicherheit mit mehreren zusammen unterwegs zu sein.

  • Leider ist Emma mit ihren 6kg ein sehr kleiner Hund. Vor kurzem standen mal wieder 30 kg Ridgeback auf ihr, aber der tut doch nichts und will nur spielen :-) nach der Begegnung mit der 5er Gruppe hatte sie Grinde, trotzdem sie unmittelbar an lockerer Leine neben mir lief. Als vor ein paar Monaten eine ausgewachsene Schäferhündin auf uns zugerollt kam, konnte ich Emma nur noch vom Karabiner lösen und sie hat sich Schutz auf einem dünnen Ast über dem Fluss gesucht. Desweiteren laufen zu bestimmten Uhrzeiten an bestimmten Stellen Hundegruppen. Nachdem einige Male immer ein anderer Hund aus der Gruppe an uns geklebt hat, meiden wir Uhrzeit und Ort. RiMittlerweile kann sie Hunde aus ca. 100m Entfernung intuitiv bewerten. Daraus leitet sich dann meine Handlung ab. Angeleint wird sowieso. Wenn sie den Rückwärtsgang einlegt, dann suchen wir nach einer Möglichkeit das zu umgehen. Wenn sie weitermöchte, laufen wir an der Leine weiter, fragen ob Kontakt ja oder nein.
    Wenn es zum spielen kommen sollte und die Situation kippt, dann kann ich sie immer noch problemlos abrufen.

    Ich denke schon, dass ich verantwortungsbewusst mit meinem einen Hund umgehen kann und sie mir sehr gut folgt. Sonst wäre es nicht möglich, dass sie mich auf Arbeit begleitet und wir eine G- Schule besuchen. Da muss jedes Signal sitzen und das ohne wenn und aber.

  • Und einem Hund wie deiner Emma kann ein ausgeglichenes, erzogenes Rudel entsprechende Sicherheit geben auch an Hunden vorbei zu gehen die ihr unheimlich oder beängstigend erscheinen.
    Es gibt immer ein für und wieder bzgl. der Mehrhundhaltung.

    Ich habe festgestellt das es meinen beiden gut tut im großen Sitterrudel (bis zu 30 Hunde) mitzulaufen. Die Hunde kennen sich, spielen sich ein und dann funktioniert das ganze auch. Natürlich schauen wir das wir die Gruppe aufteilen wenn wir raus gehen. Das ist dann eben individuell und kommt auch darauf an welche Hunde an diesem Tag da sind und wo wir hin gehen/fahren.

  • Zitat


    Oh doch, da passiert schon mal was. Es ist für nicht so hundeliebende Menschen ein Unterschied, ob sie einen Spaziergänger mit Einzelhund kreuzen, oder ob ihnen ein Gewusel von 6 oder mehr, oft recht grossen Hunden auf dem Weg entgegenkommt, begleitet von einer einzigen Person. Da spielt es kaum eine Rolle, ob angeleint oder nicht. Es ist übrigens auch für den eigenen Hund ein Unterschied - so eine Hundemeute wirkt doch recht bedrohlich. Oder es kommen erst die Aufklärer, wuffen kurz und der Rest braust an.... Klar kommt dann das Abrufgebrüll, aber das ist längst nicht bei allen Dogwalkern wirkungsvoll. Was ohne Störung grad so geht, klappt oft nicht mehr, wenn eine überraschende Situation eintritt. Da ist der Dogwalker vorn mit zwei Hunden beschäftigt, und hinten macht sich einer aus dem Staub. Alles schon gesehen und erlebt.

    Ich sage nicht, dass es keine kompetenten Dogwalker gibt, habe auch schon solche getroffen. Aber eben auch die anderen. Die Tatsache allein, dass man es wagt, mit 5 Hunden rauszugehen und die womöglich noch abzuleinen sagt noch nichts über die Qualifikation der betreffenden Person aus. Sehr oft wurde da nach dem Prinzip "wird schon gut gehen" und "aus dem Weg" verfahren. Ich weiss nicht, wie es bei euch ist, aber hier kann sich jeder Heini, der eine Leine halten kann "Dogwalker" nennen. Und so einige haben es auch getan. Die sind jetzt weg mit dem neuen Gesetz, weil sie den nötigen Fähigkeitsnachweis nie und nimmer bringen können. Und ich weine denen nicht nach.

    Ich sehe in diesen nach Geschäftsgang zusammengestellte Gruppen übrigens auch etliche deutlich gestressten Hunde. Dieses "Rudelleben" ist nicht für alle Hunde ein Zuckerschlecken....


    Dogwalker sind nix für mich, aber die Mehrhundhalter sind mir in unseren Breiten deutlich lieber, als viele Einzelhundhalter. Die Einzelhundhalter stehen überwiegend auf dem Standpunkt, dass deren Hunde draußen Hundekontakt haben sollen. Daher dürfen viele recht ungeregelt einfach zu jedem Hund hinlaufen. Mein Lieblingsspruch von solch einem Halter war: "Sie haben so viele, da wird doch wohl einer zum Spielen für meinen dabei sein." Die anderen Mehrhundhalter legen auf unkontrollierten Kontakt meist genauso wenig Wert wie ich und daher gestaltet es sich im Regelfall unproblematisch eine Gruppe mit einer Gruppe zu passieren. Bei Einzelhunden kann ich drauf wetten, dass sich einer abseilt oder der Halter meint, die machen das unter sich aus oder müssen spielen und und und.

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