Wie viele Hunde sind händelbar?
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Cocsiii -
29. Dezember 2013 um 17:34
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Eine gute Bekannte von mir hat 7 Hunde, vom Zwergspitz bis zum Langhaarschäfi ist alles dabei.
Dabei ist sie körperlich behindert, kann nur wenige Schritte gehen, und das auch nur mit Gehwagen. Ansonsten sitzt sie im Rollstuhl.Sie managt ihr Rudel souverän, und egal welcher Hund bislang zum Rudel dazu kam, es ist noch nie etwas passiert.
Wenn sie Gassi geht, fährt sie in einem E-Mobil. Die größeren, wendigen Hunde laufen nebenher, die Minis fahren innen mit, wenn sie nicht mehr können. Die Senioren können z.T. gar nicht mehr raus.
Sie macht viel Kopfarbeit mit den Hunden. 2 oder 3 der Hunde sind Therapiehunde im Pflegeheim und arbeiten täglich den ganzen Tag, und sind entsprechend ausgelastet.Es klappt super. Alle Hunde sind sozial, keiner hat Macken, bzw. die, die sie aufgenommen hat, weil sie Macken hatten und im Tierheim eingeschläfert werden sollten, haben ihr aggressives Verhalten bei ihr abgelegt.
Ich glaube, es kommt darauf an, ob man ein Händchen hat für Mehrhundehaltung, oder nicht.
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Ich glaube die Frage: Wie viele Hunde sind händelbar? kann nur ganz individuell beantwortet werden. Da gibt es für jeden persönlich und unter Berücksichtigung der betreffenden Hunde eine höchst Zahl.
Und es gibt eben auch bei den Mehrhundehalter diejenigen die sich und ihre Hunde richtig einschätzen und sich verantwortungsbewußt ihr Rudel führen und diejenigen die sich da überschätzen und ihre Verantwortung nicht gerecht werden.LG
Franziska mit Till
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Bis vor 9 Jahren hatte ich auch 5 Hunde gleichzeitig gehabt und ich kann nur sagen das es absolut händelbar ist.
Ich hatte 3 Rüden und 2 Hündinnen.
Zu der Zeit war ich in einem Hundesportverein und mit 3 hatte ich Agility gemacht (davon mit einem gleichzeitig die BH), mit einem Fährtentraining und mit einer Hündin Grundgehorsam (sie hatte ich aus dem TH und sie konnte/wusste leider nichts).
Meistens war ich mit allen 5 zusammen raus gegangen. Klar, man muss die Hunde im Blick behalten und auch das Rundherum. Aber man kennt ja seine Pappenheimer und kann entsprechend reagieren wenn irgendwas ist.
Zwischendurch hatte ich mir immer wieder einen Hund geschnappt und hatte mit ihm allein etwas gemacht. Einer der Rüden war z.B. ein absoluter Wasserfreak. Mit ihm war ich dann im Sommer öfters an einen Staussee gefahren und er war zur Freude der anderen Gäste mit einem Heidenspass von einem Steg aus seinem Kong ins Wasser hinterher gesprungen
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Jeder der Hunde hatte eine Beschäftigung die ich mit ihm allein gemacht hatte.Es muss jeder für sich entscheiden wieviele Hunde er halten möchte. Meiner Meinung nach kommt es auf die Einstellung und die individuellen Lebensumstände an ;).
Ach ja, zu den 5 Hunden hatte/habe ich 3 Kinder (damals 5,13 und 16 Jahre), ein großes Haus zu putzen, mtl. 14 Nachtwachen (Pflegeberuf) und -last but not least- einen Männe
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Und bevor irgendwelche Fragen aufkommen: Meine Kinder sind alle 3 wohlgeraten, das Haus war nicht klinisch rein aber sauber und Männe war auch zufrieden
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Ich stelle mir es auch einfacher vor, wenn Kinder im Haus sind und die sich im Optimalfall auch um die Herde kümmern, wenn das Interesse da ist. Wenn man denn dann noch den Luxus hat zu zweit rauszugehen, stellt das natürlich kein Problem dar.
Ich kann eben momentan nur von meinen Umständen sprechen. Vor meiner Haustür ist ein Wald und doch wohnen auf unserem Dorf viele HH, die ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben und an denen wir vorerst vorbei müssen, um zum Wald zu kommen. Sogar überwiegend Einzelhunde. Wie oft musste ich meine Kleine schon blocken.
An anderen Stellen in der Umgebung ist noch mehr Begängnis und somit die Quote solche HH anzutreffen größer.
Für mich ist die Vorstellung einfach utopisch, hier mit einigen Hunden mehr rumzulaufen. Von Freunden. Habe ich ab und an auch einen Boxer oder einen Entlebucher mitgehabt und das hat auch geklappt, da es für mich zu händeln war, bzw. der Boxer meine Kleine auch verteidigt hat, wenn jemand zu nah kam.
Trotzdem musste ich beide im Auge behalten, da ich weder für meinen, noch für den der Freundin und erst Recht nicht für den fremden Hund eine 100%ige Garantie abgeben kann.Coucou, ich finde es toll, dass deine Bekannte trotz ihrer Beeinträchtigung so toll mit den Hunden umgehen kann. Chapeau- da ist sie wohl um einiges selbstsicherer als ich

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Ich denke es kommt sehr stark auf die Lebensumstände und die jeweilige Person an. Es gibt Menschen, die sich gerne vermeintliche Arbeit "aufhalsen", es aber nicht als Arbeit empfinden und es somit nicht anstrengend ist bzw. nicht als anstrengend empfunden wird.
Für viele ist mein Alltag unvorstellbar, teils sogar der Horror pur.
Ich habe vier Kinder und fünf Hunde, daneben noch Katzen, Pferde und Schafe, reine Hobbyhaltung, aus Spaß an der Freude.
Wirklich anstrengend ist das nicht, im Gegenteil, es ist toll.
Natürlich schließt das mal blöde Tage nicht aus, Kinder sind mal doof, Hunde sind mal doof...und? Macht doch nix, wir sind alle mal doof. Morgen wird es auch wieder hell und ich fände es eher merkwürdig, wenn immer und grundsätzlich alles robotermäßig laufen würde, das macht teils ja gerade den Reiz aus, es bleibt spannend und ist meistens sogar total lustig, die innere Einstellung macht sicher zusätzlich ne Menge aus.
Sollten blöde Tage deutlich überwiegen, weiß man doch, dass etwas nicht richtig läuft und ändert es...ist doch ganz einfach.Blödsinnig ist es zu behaupten, dass man -wie hier irgendwo erwähnt- zwangsläufig jemand "vernachlässigen" muss, sei es Kind oder Hund, wenn es mehr als ein/zwei sind.
Kinder sind nicht ewig 100% von einem "abhängig", ein dreijähriges Kind oder ein Baby braucht deutlich mehr Hilfe, als ein zehnjähriges Kind.
Den Knirps muss ich "eigenhändig" baden/duschen, größere Kinder schickt man einfach duschen.Ebenso bei mehreren Hunden, der kluge Mensch wählt seine Hunde ja mit Bedacht, so dass es passt.
Wir sind selbstständig und unsere Firma ist bei uns aufm Hof, hat aber mit der Tierhaltung rein gar nichts zu tun, völlig andere Branche.
Unterm Strich müssen wir mehr arbeiten, als der "normale" Abeitnehmer, aber die große Flexibilität, die es mit sich bringt, gleicht das wieder aus.
Dadurch sind wir zwar zwei Erwachsene, die mehr oder weniger ständig "verfügbar" sind, aber die Hunde z.B. sind meine "Sache", die mein Mann zwar mal übernimmt, was aber über reines "Geschäfte erledigen" nicht hinaus geht.
Obwohl meine Hunde eher keine Schlaftabletten sind, machen die sowas locker mit, ohne dass einer direkt am Rad dreht. Solche Tage, sei es wegen viel Arbeit, kranker Kinder/Tiere, kommen immer mal vor.
Und wir leben sehr ländlich, wirklich Gassi gehen müsste ich nicht, mache es aber meist trotzdem, weil es mir Spaß macht, den Hunden ist das egal, sie brauchen das nicht bzw. sind kein Stück anders, wenn das mal ausfällt.
Sie sind beim Pferde und Schafe versorgen immer dabei, was übern Tag verteilt um die vier Stunden ausmacht, in der Zeit bespaße ich teils nebenbei, mache "Gehorsamsspielchen" usw. ...und sie haben zusätzlich "Freizeit", können rumstöbern, Mäuse aufm Heuboden fangen usw.
Dabei bin ich immer, alleine sind sie nie draussen, auch wenn sie es könnten, weil sicher eingezäunt, aber sie stehen dann bloß an der Türe und warten auf mich...lediglich die beiden Aussies, die hocken an den Toren und "wachen" und warten dort.
Und jeder Hund hat regelmäßig Zeit mit mir alleine, nicht weil es müsste, sondern weil es Spaß macht....dann kann man mal so tun, als wäre man "Einzelhundhalter".
Die Aussies allerdings täglich, weil sie mir bei den Schafen "zur Hand gehen", zählt wahrscheinlich nur halb, weil die anderen ja in der Nähe sind, die "warten" dann am Rand, was gleichzeitig eine schöne Übung ist und sowas kann ich hundertfach im Alltag einbauen. Zu bestimmten Zeiten "trainiert" habe ich noch nie, sondern einfach im Alltag eingebaut und geübt, egal ob erwachsener Hund oder Welpe, ob "normal" oder völlig gaga...was nützen mir künstliche Situationen, wenn es im Alltag klappen soll? Auch da kann man den Schwierigkeitsgrad ja locker anpassen.In der Umgebung leben kaum andere Hunde und die wenigen kennt man sowieso, ergo keine Probleme.
Neue Hunde werden bei Gelegenheit "vorgestellt", kommt aber natürlich nicht oft vor.
"Garstige"
Hofhunde haben wir hier keine....ach, doch einen, der kam erwachsen ausm TS und ist per Hofleine, wenn er denn mal alleine draussen ist, gesichert. -
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Zitat
Ich habe zwei eigene und laufe mit bis zu (einschließlich meinen) sieben Hunden, vom Yorki bis Schäfigröße ist alles vertreten. Ich habe lediglich eine Pöblerin in der Gruppe,der Rest ist unproblematisch.
Das einzigste was ich von den Hunden verlange ist das sie hören wenn ich rufe,das haben die aber alle schnell gelernt.
Ich kann auch mit allen an der Leine laufen.Jeder hat seinen Platz und bleibt dort.Bisher gab es noch keine Probleme.So habe ich es hier auch, der Senior ist der einzige der pöbelt und es innerhalb Sekunden schafft die anderen (insbesondere den Pflegehund) mit anzustacheln, Snoopy ist total friedlich......
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Zitat
So habe ich es hier auch, der Senior ist der einzige der pöbelt und es innerhalb Sekunden schafft die anderen (insbesondere den Pflegehund) mit anzustacheln, Snoopy ist total friedlich......
Das haben wir zum Glück nicht. Die Terroroma ist gut eingenordet und weiß wo ihr Platz bei Fremdhundbegegnungen ist. Das Gute ist auch,dass sie weniger pöbelt umso mehr Hunde in der Gruppe sind.Sie ist sehr unsicher und ist froh bei fremden Hunden nicht im Mittelpunkt zu stehen.
Dafür rotten sich die beiden Damen zusammen wenn ein Rüde meint zu aufdringlich zu werden und da kann es durchaus passieren das der Casanova ordentlich den Frack voll kriegt.
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Zitat
Ich kann eben momentan nur von meinen Umständen sprechen. Vor meiner Haustür ist ein Wald und doch wohnen auf unserem Dorf viele HH, die ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben und an denen wir vorerst vorbei müssen, um zum Wald zu kommen. Sogar überwiegend Einzelhunde.
Und Weil Du ein Problem mit ueberwiegend einzeln gehaltenen Hunden hast, stellst Du pauschal anderleuts Kompetenz der Mehrhundehalteung infrage?
Versteh ich nicht, vielleicht noch zu frueh am Morgen

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Ich kenne auch mehr nicht erzogene Einzelhunde,
als unerzogene/unkontrollierte Hunde von Mehrfachhundehaltern.Ich bin in der Regeln nur mit meinen Beiden unterwegs,
aber ab und an haben wir auch einen Urlaubshund bei uns.
Sind dann zu dritt.Könnte mir aber durchaus vorstellen bei passender Konstellation,
noch einen weiteren dazuzunehmen.Fehlverknüpfungen/Erfahrungen durch miese Situationen fragen nicht danach,
ob du nur einen Hund dabei hast oder zwei, drei, vier oder zwölfundfuffzig.
Sowas hängt garantiert nicht mit der Menge der Hunde zusammen, die man führt.Meine Hunde sind verlässlich, aber auch sie sind mir schon abgedüst,
das war blöd und darüber ärgere ich mich auch.Hunde werden flugs wieder eingesammelt, man entschuldigt sich beim Gegenüber
und fertig.Und das kann dir auch mit nur einem Hund passieren.
Hunde sind eben keine programmierbaren Maschinen,
genauso wie auch Menschen nicht unfehlbar sind. -
Bei uns ist die Chance einen einzelnen Mehrhundehalter zu treffen extrem gering. Ist mir bisher 3x passiert und war 3x Scheiße für Madame.
Hh mit einem oder zwei Hunden trifft man hingegen tägl. Daraus ergibt sich dann diese Aussage ;-) hatte ich weiter vorne aber auch schon einmal geschrieben.
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