Er kommt nur wenn ich "böse" werde

  • Hi,
    hab nen klitzeleies Problem mit meinem Hund.
    Immer wenn wir für unsere "Große" Runde gehen lass ich ihn Offline laufen, damit er sich richtig austoben an mit den anderen Hunden. Soweit ist auch alles super Toll und meistens ommt er auch nach mehrmaligem Rufen.

    Nun ist es wie ich scho gesagt habe das ich erst mehrmalig Rufen muss, und er wartet auch gerne bis ich den "bösen Ton" aufsetzen tu. Also quasi mit Aggressiver Stimme. Natürlich will ich mein Hund nicht immer Aggressiv rufen müssen. Was kann ich da machen. Fackt ist er hört ohne Leine fast besser als mit, da er von anfang an ohne Leine laufen durfte sowie wir im Park sind.

    Kann mir wer tipps geben? Bitte sagt nicht Schleppleine....ich möchte ja scho das er kommplett offline laufen kann...ausser es geht nicht anders.

  • Hallo,

    du könntest deinen Hund auf einen Futterbeutel konditionieren. Ohne Leine kann das aber draußen dann auch schwer werden.
    Ein neues Kommando würde ich auch einüben.
    Auch wenn du Schleppleine nicht hören willst. Zum Training ist die eine gute Lösung. Wenn du konsequent bist und weiß was du tust kannst du sie auch schnell wieder in die Schublade packen. Bei meiner Hündin war das Thema in 2 Wochen durch.
    Eine Pfeiffe wäre auch eine Möglichkeit. Die musst du aber ebenso konditionieren wie den Futterbeutel.
    Vor allem musst du es schaffen das der Hund beim ersten Mal kommt und zwar sofort. Dazu ist nun mal eine Leine, mit der du den Befehl durchsetzen kannst, nötig.
    Lieber eine Zeit mit Absicherung arbeiten als den Rest des Hundelebens zu hoffen das der Hund beim ersten Rufen kommt. Das könnte auch recht gefährlich werden.

    Gruß Terrortöle

  • Tjaaa, aber die Schleppi ist eben super geeignet um den Rückruf zu festigen bzw durchzusetzen..
    Er scheint sich schon daran gewöhnt zu haben, dass all das freundliche Gerufe vorher nicht beachtet
    werden muss, und nur dein "böser Ruf" der ist, wo er folgen soll..
    Bau das doch zb in der Wohnung mal neu auf. Bewaffne dich mit Leckerli oder Spieli und ruf ihn einfach
    ständig mal ran ohne das irgendwas anderes von ihm zu wollen, nur Fun und Leckerchen dafür.
    Überlege auch, ob du draussen evtl den Fehler machst, ihn nur zu rufen wenn du ihn anleinen willst, bzw
    ein Spiel mit Kumpels beenden und gehen willst.
    Das merken die flott und kommen dann sehr zögerlich- ist ja doof wenn der Spaß aufhört! ;)
    Du könntest auch versuchen, mittels Pfeife ein neues Komm-SIgnal zu üben-da er ja schon kapiert hat, dass er Rufen ruhig ignorieren kann...
    Ansonsten würde ich ihn beim Gassi immer wieder mal ranrufen-ohne großartige Ablenkung, damit der
    Reiz zu dir zu kommen größer ist. Hund belohnen und wieder weiterschicken- immer und immer wieder...
    Und mach nicht den Fehler 4 mal nett zu rufen und ignoriert zu werden, das kann deinen Hund
    auch mal das Leben kosten! Ruf einmal nett, einmal etwas strenger und dann setz dich durch.
    Geh hin und nimm ihn dir-Spiel vorbei-Aus die Maus!
    Rückruf der funktioniert ist für mich mit das Wichtigste wenn ein Hund denn freilaufen soll!

  • Hundepfeife ;)

    Janosch ist auch so ne Granate, der gerne mal ignoriert, wenn ich ein zartes "Hier" säusele.

    Bei der Pfeife reicht in der Regel der kleinste und leiseste Pfiff - und er kommt angeflitzt.

    Vorallem ging der Aufbau extrem fix. Jedesmal wenn ich gepfiffen habe und er hat geschaut, kam ein Leckerchen geflogen. Ein Spaziergang hat gereicht, dass er drauf hatte "Pfiff heißt sofort zurück".

    In der Zwischenzeit variieren wir zwischen Rufen und Pfeifen. Zur Zeit ist sein Gehör aber dank der läufigen Damen grad wieder nicht das beste und da wird dann wieder mehr gepfiffen.

  • Ob mit Pfeife oder einem neuen Wort: entscheidend ist der wirklich positive Aufbau, bei dem der Hund immer Erfolg hat. Wenn man in wackligen Situationen ruft oder pfeift, wo nicht sicher ist, dass der Hund freudig kommt, und dann den Rückruf mit Leinenziehen oder böse werden durchsetzt, legt man schon wieder die Grundlage für ein unwilliges, zögerliches Kommen.....

    Ich baue bei meinen Hunden den Rückruf immer ohne Schleppleine auf, finde diese hinderlich dabei.

  • Zitat

    Ob mit Pfeife oder einem neuen Wort: entscheidend ist der wirklich positive Aufbau, bei dem der Hund immer Erfolg hat. Wenn man in wackligen Situationen ruft oder pfeift, wo nicht sicher ist, dass der Hund freudig kommt, und dann den Rückruf mit Leinenziehen oder böse werden durchsetzt, legt man schon wieder die Grundlage für ein unwilliges, zögerliches Kommen.....

    :gut:
    Genau so :gut:

  • Auf freiem Feld kannst du das Erfolgserlebnis auch herbeiführen ,
    indem du ein Signal gibst , ob Mund oder Pfeife , und dich in die andere Richtung entfernst- aber rückwärts .
    Nicht den Blickkontakt verlieren zum Hund und gern auch ma "den Kasper" machen, freudig rufen, Atme hoch Hurra ...dann kommen sie angeflitzt und man kann belohnen .

    So hab ich mir in schwierige Zeiten immer geholfen : das mit Kommando versehen und freudig belohnen , was der Hund sowieso grade macht ;) Dann kann man zumindest immer mit nem Erfolgserlebnis abschließen. ;)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!