Unverschämter Lulatsch ;-)
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Hallöchen,
wies schon im Titel steht: mein Grosspudel - bald 10 Monate, 66 cm, 24 kg - ist ein Rüpel vor dem Herrn bei anderen Hunden. Er ist sehr gutartig, aber äusserst provokant und frech mit einer Extraportion Selbstbewusstsein - wäre er kleiner, würde ich sagen, er ist grössenwahnsinnig
. Er ist der Meinung: Frechheit siegt und mit ordentlich Pöbeln - wie Pfote auflegen, wild und laut und tief bellen, jagen, ins Genick und in den Hintern kneifen - hab ich noch jeden Hund aus der Reserve gelockt.Die Annäherung bei ihm verläuft testend (er ist ja nicht doof), aber sobald er merkt, der andere ist schwächer (mental), geht die Post ab. Aggresssiven Hunden geht er aus dem Weg - der Schlawiner.
Er kann auch anders: einer seiner Lieblingsfreunde ist ein Mops, den er sich zwischen die Vorderpfoten klemmt und ihn als Kopfkissen hernimmt. Dem wiederum scheint es recht zu sein
. Das ist herrlich. Aber so positiv nehmen das die anderen Hunde nicht immer und es passiert schon mal, dass wie gestern ein Neufundländer sich unter einem Busch versteckt, weil die Nervensäge nicht ablässt. 
Wer hat noch so ein Rocker-Exemplar zuhause und wie geht ihr damit um? Wann schreitet ihr ein? Steuert ihr das? Wenn ja, wie?
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Hallo,
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PS: ... also meine Frage zielt darauf ab, wie ich aus dem Kerle einen souveränen, erwachsenen Hund mache. Ich kann ihm ja den Umgang nicht verbieten, wobei er schon gelernt hat, dass Hundekontakte nur nach Absprache stattfinden. Ich lass ihn nicht einfach hinrennen. Aber da er immer die Oberhand bekommt, bzw. nicht ablässt, auch bei selbstbewussteren meist Hündinnen, frage ich mich halt, ob das so der richtige Weg ist und wann ist es an mir, einzugreifen?
Bis jetzt mache ich es so, dass ich mich nach dem anderen Hund richte: wenn der Angst hat, ist Schluss.
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Ich würde ihm oft die Gelegenheit geben, das Richtige zu tun. Und wenn er es nicht tut, abbrechen, zur Ruhe bringen. Neuer Versuch. Aber ganz klar abbrechen.
Wenn ich solchen Hunden begegene und die sich Theo zum Mobben krallen und die Besitzer nichts tun, dann schicke ich diese Hunde weg - und dann sind meist die Besitzer sauer ("Der tut doch gar nix!" "Der meint das nicht so!" "Der muss das doch lernen". - Ja, aber nicht mit meinem Hund, der sich drauf verlassen kann, dass er wenn er in einer "misslichen Lage" ist, Mutti ihm hilft)
Ich bin der Meinung man kann auch als Mensch seinem Hund beibringen, höflich zu sein, eben in dem man selber entscheidet, bis wohin und dann abbricht, wenn der Hund von den anderen Hunden (oder deren Besitzern) keine Grenze gezeigt bekommt. Versuch und Irrtum - so lernt es sich ganz gut.
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Zitat
Ich bin der Meinung man kann auch als Mensch seinem Hund beibringen, höflich zu sein, eben in dem man selber entscheidet, bis wohin und dann abbricht, wenn der Hund von den anderen Hunden (oder deren Besitzern) keine Grenze gezeigt bekommt. Versuch und Irrtum - so lernt es sich ganz gut.
Absolut

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Danke Ihr Beiden - schön, dass ihr hier schreibt!

Das Problem bei ihm ist, dass er nur "ganz oder gar nicht" kennt. D.h., er ist sowieso vom Temperament her
überschüssig und auch, wenn ich ihn unterbreche, runterhole etc.. sobald er wieder dabei ist, gehts von Vorne los. Er ist bei allem so: total arbeitsgeil und vergnügungssüchtig würde ich es nennen. Beim Mantrailing ist das sehr toll - bei Hundebegegnungen nicht.Er kann mittlerweile - weil wir das in jeder Situation trainieren - sehr gut runter fahren und setzt oder legt sich dann, wenn ich ihn aus dem Spiel hole. Aber es ist seine Art, so überschäumend zu sein. Das sehe ich als das Problem bei dieser Sache. Er geht immer an die Grenzen.
Ich bin ja sehr sensibilisiert auf die Tutnixe, denn es waren genau die, die mich immer genervt haben, als ich noch nur die Kleine hatte. Deshalb muss man mir das nie sagen, dass ich nun meinen Tutnix zurückpfeife.
Meist kommen die Leute nicht dahin, sich über ihn aufzuregen: ich sage das selbst. Ich kann das echt nicht ausstehen, wenn Leute glauben, ihr Hund dürfe alles und jeden anderen Hund mobben. So bin ich da grundsätzlich der Spielverderber
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Gibt es denn Hunde, die ihn begrenzen können?
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Zitat
Gibt es denn Hunde, die ihn begrenzen können?
Das wäre jetzt auch meine Frage gewesen.
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Es gab bisher einen einzigen, dem er sich als Welpe noch unterworfen hat: sein Vater (ähnliches Temperament, nur souverän). Dann gab es einen nicht koscheren Pudel, der ihn mal ziemlich negativ zusammengestaucht hat (ohne Verletzungen). Es gibt dann noch eine Pudeline (immer sind es die Pudel komischerweise, vor denen hat er mehr Respekt?), die ihm zwar ordentlich kontra gibt, aber er lässt da nicht ab.
Und wie gesagt: die aggressiven Hunde meidet er.

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Wie angenehm. Könnten solche Leute dann bitte mehr in meine Gegend ziehen??? Ich wäre froh drum!

Ja, das wäre meine nächste Idee gewesen. Such mal Hunde, die ihn einnorden können, wenn er zu weit geht. Da hat er dasselbe Versuch-und-Irrtum-Spiel, aber er bekommts von seinesgleichen auf die Glocke.

Aggressive Hunde sind keine souveränen. Es wird doch irgendwo einen fähigen starken Hund geben, der ihn angemessen (so dass es ankommt) korrigieren kann, oder?
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Zitat
Und wie gesagt: die aggressiven Hunde meidet er.
Die meinte ich auch nicht. Eher souveräne Althunde. Wie reagieren die denn?Ach, Hummel war schneller

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