Unverschämter Lulatsch ;-)
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Danke Ati
... ist mir bewusst und mache ich.Dass er in ganz geringen Ansätzen schützt (kein Vergleich zu seinem Jagdtrieb), habe ich bemerkt. Allerdings ist er eben sehr gutartig. Glaubt ihr, dass sich das so umdrehen kann? Ich meine, wenn ein Hund eh misstrauisch, vorsichtig, zurückhaltend ist, ist die Gefahr wohl höher, dass er unangenehm schützt, als wenn er so ist, wie mein gutmütiger Playboy und everybodies darling. Oder kann sich das dermassen umdrehen?
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Hallo,
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Jepp, davon bin ich überzeugt. Aaron ist das beste Beispiel.
Als er noch jünger war, dachte ich genau wie du: Der ist so gutartig, der kann niemals jemanden was tun.
Das hat sich mit dem Reiferwerden allerdings geändert und heute verteidigt er Jette teilweise bzw. größtenteils vor anderen Rüden und kann auch im Allgemeinen nicht mehr mit Rüden, wo er früher noch seinen Spaß dran hatte.
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Ich koennte Dir Finlay als Postpaket schicken. Der laesst solche Kandidaten erst ins Leere laufen und wenn das nichts nuetzt, liegen die in 3 Sekunden auf dem Ruecken. Das geht so schnell, dass ich nie wirklich sehe, wie er das eigentlich macht. Aber heile sind sie noch

Was ich eigentlich sagen wollte: Geordy war in Junghundtagen so penetrant aufdringlich mit Huendinnen. War fuer mich sehr anstrengend, weil er eben auch immer wieder mit der selben Nummer durchgestartet ist. Von befreundeten Huendinnen hat er sich auch manche Abreibung abgeholt. Aber er hats gelernt. Meistens kann er sich heute selbst zurueck nehmen und die Damen hoeflich behandeln. Wenn nicht, reicht eine verbale Erinnerung. Also, Kopf hoch, das wird

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Ja, da bin ich ganz bei Ati. Erwachsen werden ist noch mal was anderes.
Ich würde ihn auch abrufen, wenn er "übergriffig" wird und er bekäme bei mir keine zweite Chance.
Wilde Spiele kippen häufig in nicht gewünschte Richtungen.
Wie müsste denn ein souveräner Hund beschaffen sein? Was ist für dich das Endziel, Falco, der souveräne Pudelmann? Beschreib doch mal. Ich hab da gar kein Bild dazu.
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Mittendrin: danke Dir!
Ja, ich hoffe nur, dass er nicht irgendwann einen wirklich aggressiven erwischt. Bis jetzt weicht er denen aus.Arnie: schwierig, ich probier mal: ein souveräner Pudelmann ist für mich einer, der Reizen widerstehen kann und drüber steht. Sich weder dauernd aufregt, noch dauernd jeden Reiz beantworten muss, sondern differenzieren kann. Der seine Triebe im Griff hat, aber trotzdem von 0 auf 100 in 0,00234 Sekunden ist - Pudel halt
. Auch ein ernsthafter Hund ist für mich ein souveräner Hund. Er kann deshalb trotzdem ein Komiker sein, wie Pudel eben sind. Und einer, der weiss, wohin er gehört. So vielleicht? 
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Zitat
Ich würde ihn auch abrufen, wenn er "übergriffig" wird und er bekäme bei mir keine zweite Chance.
Ich würde nicht abrufen, ich würde dahin gehen und es abbrechen und ihn in die Ruhe holen. Aber ohne zweite Chance, kann er ja nicht lernen, dass er nur "richtig" spielen soll. Darum sind weitere Chancen unbedingt erforderlich, denke ich. (Hängt natürlich vom Gegenüber ab, wenn das Frauchen da schon total verzweifelt ist, dann eher nicht...
)Und: Ja, aus zu heftigem "gut gemeintem" Spiel - bzw Annäherung an Hunde - kann definitiv irgendwann was Unschönes werden. Habe ich zu Hauf erlebt. Das ist einfach das Phänomen zu hoher Erregung. Ich hatte mal nen Sitterhund, der so war. Ich habe mich dann gezielt mit Bekannten verabredet. Da wurde dann erstmal (und am Anfang NUR) in der Ruhe nebeneinander her spaziert. So wie Frank schrieb: Mehr als atmen und laufen war nicht erlaubt. Aus der Neutralität und Ruhe hab ich dann Kontakt zugelassen und immer nur bis zu dem Punkt, wo ich gemerkt habe: Gleich fliegen die Sicherungen raus. Dann wieder zurück in die Ruhe - und laufen. Und dann nach einer Weile wieder... Das ging eigentlich relativ schnell, dass der Hund gelernt hat WIE es erlaubt und richtig ist. Und er spielte ja sehr gern. Also hat er dann beschlossen, sich an die Umgangsformen zu halten. Aber dazu musste er natürlich erstmal erleben, wie das so ist, mit der Ruhe ...

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Ja, ich sehe das auch wie Hummel. Man muss halt ne gute Reaktionszeit haben. Und das direkte Kommentieren hilft am meisten - finde ich - und dann aber wirklich abbrechen, wenn er gar nicht mehr auf dem Planeten ist.
Zitat(Hängt natürlich vom Gegenüber ab, wenn das Frauchen da schon total verzweifelt ist, dann eher nicht...
)
Bin nicht immer verzweifelt, ich kenn ja meinen Pappenheimer. Es war ein einziges mal, wo ich da am Strand sass und echt verzweifelt war, weil er sich so unsozial benommen hat und da bin ich kurz nicht klar gekommen damit, da kam er und ich mit meiner Moral in Konflikt - mobben eines Schwächeren... mein Hund!!!
. Das war eher die Vorbereitung, in Zukunft das richtig als "Problem" anzupacken. Ansonsten bin ich eher die coole, aber Strenge
.Ich bin bei ihm noch am Ausloten: was ihm wirklich gut tut, ist genau das, was Du schreibst. Wir fahren dazu in die Stadt - da ist auch nicht mehr als Atmen und Laufen erlaubt. Und siehe da: das wirkt Wunder!
Erstens ist er dann richtig schön müde und ruhig daheim, überhaupt nicht unzufrieden und Zweitens hält das noch Tage danach an. Er ist wesentlich handsamer, als wenn er einen aufregenden und wilden Tag hinter sich hatte, mit Rumgetobe. Allerdings hat es noch wenig Einfluss auf Hundebegegnungen im Freilauf - an der Leine geht er recht brav vorbei. In der Stadt sowieso - das macht er Klasse.Natürlich kann ich nun nicht immer "Stadt machen", aber ich lote sehr wohl aus. Und es bringt ihn gut runter.
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Ich glaub, Hummel meint eher sowas wie einen Social Walk. Erst fein angeleint mit dem Opfer nebeneinander an der Leine laufen, bis wirklich Ruhe eingekehrt ist und dann Leinen loesen und Kontakt zu lassen. Ich koennte mir gut vorstellen, dass das besser funktioniert, weil die Grundstimmung ne andere ist. Werd ich mir auch mal merken, Hummel.
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Aaaahh ok, ja, das werde ich mir auch merken! Sorry, habe nicht genau gelesen. Das ist eine super Übung!
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Ja, das meinte ich!

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